Beiträge von m_tree

    Eine Glocke ist doch auch nicht nur eintönig. Auch das Ride selbst hat mehrere Zonen. Ich denke da kann man so viele verschiedene Töne erzeugen wie auf einer HiHat. Natürlich sind die Töne gegenüber einer HiHat anders gelegen, aber dennoch vielseitig. Vielleicht sogar etwas vielseitiger.

    Töne erzeugt man mit einem Schlagzeug nicht. Schlagzeug ist ein Geräusch-Instrument ;)


    Mit meiner Aussage bezog ich mich auch auf meinen speziellen Anwendungsfall im Bandkontext. Da ich die Glocke grundsätzlich mit dem Schaft spiele und das Ride nur in Ausnahmefällen crashe, bleiben da eben nur zwei Klänge für mich übrig. "Normal" spiele ich Rides auch am liebsten im inneren Bereich mit ausgeprägtem Ping an.


    Mit der Hi-Hat habe ich da im erwähnten Anwendungsfall mehr Möglichkeiten: geschlossen oben oder am Rand angespielt, halb offen oben oder am Rand, weiter offen ... und natürlich Hi-Hat Chick und Splash mit dem Fuß.

    Schade, dass der WDR abgesagt hat!


    Wenn jeder Teilnehmer quasi eine kleine Gebühr zahlen bzw. den Track kaufen müsste, fände ich das OK. Aber ohne Anonymisierung und mit eigenen Uploads auf YouTube finde ich das nicht gut.


    Ich hatte ja schon die Tracks meines Kunden für Mixing+Mastering angesprochen. Der hat verschiedene Projekte - zu einem davon gibts hier alle Aufnahmen der letzten Jahre in einem Album (mit Zeitstempeln für die Titel). Der hat dafür auch schon sein OK gegeben …


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    Vorteile: kurze Instrumentals, die sich gut eignen und keine Probleme mit Copyright.

    Das halte ich auch für ein Gerücht. Ich hab schon ein paar Zultans gebraucht gekauft und verkauft. Mein Eindruck ist sogar, dass da z.T. prozentual höher gehandelt wird, wenn die schlecht lieferbar sind. Kann mich an ein Inserat eines 17er Rockbeats von einer Dame aus Hamburg erinnern, die das allen Ernstes für 120 Tacken bei 139 Neupreis verkaufen wollte. Mein Hinweis auf den zu hohen Preis blieb unbeantwortet. Vielleicht hätte ich es einfach nehmen sollen - das ist z.Z. nämlich nicht lieferbar.

    Den angeblich geringeren Wiederverkaufswert der Zultans halte ich für ein Gerücht. Zusammen mit den geringeren Beträgen dürfte man da auch günstiger wegkommen als bei teuren Becken. Sogar bei prozentual höherem Verlust.

    Mikrofonierung (auch die Positionen) und Mix machen sehr viel aus.


    Dennoch wird man Unterschiede zwischen Beckenserien hören können, wenn beides vernünftig gemacht und nicht zu viel verbogen bzw. unkenntlich gemacht wird.

    Und natürlich, wenn die Becken im Gesamtmix überhaupt hörbar sind.


    Ich mische die Trommelspuren übrigens auch gern schön fett. Mag aber nicht, wenn die Becken total unnatürlich leise sind. Betonungen ja - aber komplett verbiegen? Nee ...


    Interessant wäre mal eine Produktion, für die zwei finale Takes mit verschiedenen Becken eingespielt werden. Sodass man nachher mal im Gesamtkontext vergleichen kann - bei ansonsten identischen Faktoren.

    Ok, dann hoffe ich, dass das für Dich passt! Wenn nicht, wirst Du es sicher wieder los für den Preis und eine brauchbare Tasche war ja auch noch dabei!

    Ja ... einfach ausprobieren. Wenn dieses Ride nicht passt, muss ich halt noch ein anderes besorgen.


    Was die Banddienlichkeit betrifft:

    Die Kunst ist hier, denke ich, sich selbst bei aller Anpassungsfähigkeit nicht komplett zu vergessen. Mein Umgang mit der Ride-Glocke bereichert die Band m.E. durchaus. Es darf halt nur nicht zu viel sein und der Sound der Glocke sollte sich in allen Lebenslagen gut ins Gesamtbild einfügen und nicht nerven. Genau um letzteres geht's hier.


    Ich habe auch andere spielerische Eigenheiten, für die ich in der Band geschätzt werde. M.E. besser als wenn man gar keinen eigenen Stil hat und für alles genaue Vorgaben braucht.

    Das dachte ich mir hier auch schon. Aber Marius ist hier ja schon professionell unterwegs und die besagte Band ist nun keine Rumpeltruppe, in welcher einzelne keine Ahnung haben und die Bedeutung der Ride-Glocke nicht zu bewerten wissen. Aber solche Leute gibt es auch. Die sind sogar in ihrem Gebiet richtig gute Musiker, "hassen" dann aber offene HiHats und sind der Meinung, ein Ride gehört nicht gescrashed. Ist dann schade, weil denen offenbar ein bisschen Verständnis für's große Ganze fehlt.

    Eine Band bedeutet in den meisten Fällen eine sehr ausgeprägte Team-Arbeit und Aufgabenverteilung bzw. letztendlich sehr spezialisierte Tätigkeiten. Das, was der Sänger da z.B. macht und wie der das Publikum anheizt, könnte ich gar nicht - dafür bin ich viel zu ruhig und introvertiert. Wiederum kann der Sänger aber kein Instrument spielen. Nur als Beispiel.


    "Das große Ganze" müssen vor allem Produzenten und Tonleute im Auge behalten können. Mich hat z.B. auch ein Tonmann, der schon NENA beschallt hat, auf dem Gig auf der großen Bühne letzten Donnerstag (siehe Beitrag #8 hier) darauf hingewiesen, dass die Ride-Glocke sehr in die Tom-Mikros überspricht und er deswegen ein bisschen gaten musste. Was andererseits wiederum heißt, dass meine Toms auch ohne Gates rund klingen und dass der Tonmann sparsam und vorsichtig mit Gates umgeht (bei weniger versierten Tonmännern sieht man manchmal das Gegenteil - da fehlen dann z.B. alle Snare-Ghostnotes und Rimclicks) ... ist aber eben auch ein Hinweis darauf, dass die Ride-Glocke hier im Speziellen sehr laut und aufdringlich ist.


    Auch im "Cymbot" höre ich beim 20" A-Custom Ride, dass die Glocke vergleichsweise penetrant klingt.


    Edit: die Bell mit dem Schaft zu spielen, gefällt vielleicht nicht jedem. Ich vermeide es beispielsweise, weil mir der Sound im Kontext meist zu penetrant ist. Obwohl ich den Sound einer schönen Bell isoliert durchaus mag.

    Die Glocke mit der Stickspitze angespielt klingt mir halt wiederum viel zu dünn. Ich setze die Glocke gern für Akzente ein oder um Grooves in Refrains z.B. mehr Drive zu geben.

    Um es nochmal konkreter auszudrücken, in dem Studio hingen goldene Schallplatten an der Wand. Amtlicher hätte man es nicht aufnehmen können. Auch, wenn es Musiker gibt, die die Bedeutung dieses Begriffs nicht verstehen wollen.

    Ich versteh halt nicht, warum man da um den heißen Brei redet. Wie heißt die Produktion denn? Nenn' das Kind doch mal beim Namen ...


    Dass man da mit einer anderen Beckenserie hätte mehr rausholen können kann durchaus sein. D.h. aber nicht, dass die Rockbeats per se ungeeignet für Aufnahmen wären. Es gibt auch wesentlich teurere Beckenserien, die für bestimmte Zwecke ungeeignet sind - rein aus künstlerischer Sicht. Wobei ich z.B. ein 19" A-Custom Crash eher wegen des nervigen, brizzeligen Klangs durch ein viel weicher klingendes 19er Rockbeat Crash ersetzt hatte - um künstlerische Aspekte ging's da noch gar nicht mal.


    Hier finde ich jedenfalls, dass die Rockbeats (die 17+19" Crashes - ein 10er Splash hängt auch noch im Set) sehr gut klingen und wunderbar mit den Zildjians und dem Sabian AAX Crash harmonieren. Obwohl der genutzte Raum allein schon wegen der geringen Größe und Höhe eher ungeeignet für Schlagzeugaufnahmen war:


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    "Amtlich" produziert sollte man mit den Rockbeats also gar keine Probleme haben. Es geht dann eher um Details geschmacklicher und künstlerischer Natur. Mir hat die Rockbeat Hi-Hat z.B. zu wenig Definition und Präzision.

    Für live kann man die Rockbeats gut nehmen aber im Studio würde ich davon abraten. Habe eine Produktion gehört die amtlich abgemischt worden ist und die Becken klangen da leider alles andere als gut.

    Die Rockbeats kann man für Studio genau so nehmen wie für live. Habe mit Rockbeat Crashes, aber auch Chinas und Splashes schon einige Aufnahmen gemacht und schätze die für ihren weichen, luftigen und dennoch spritzigen Klang. Da klingen deutlich teurere Becken z.T. viel schriller / spitzer und nerviger.

    Bei der Rockbeat Hi-Hat fehlt mir allerdings etwas Definition und Präzision.


    "Amtlich" abgemischt ist ansonsten ein sehr dehnbarer Begriff und sagt außerdem nichts darüber aus, wie die Aufnahmen durchgeführt wurden. Eine ungünstige Mikrofonierung kann Becken auch schlecht klingen lassen ...


    Kürzlich habe ich ein 17er Crash aus der Z-Serie geliefert bekommen, weil das 17er Rockbeat z.Z. nicht geliefert werden kann. Wird als Ersatz für ein gerissenes 17er Rockbeat direkt auf Tour gehen. Das 17er Z hat allerdings ein paar Schönheitsfehler, die bei den namhaften Herstellern sicher nicht so an Händler ausgeliefert werden würden. Mir persönlich ist das egal - ich putze auch schon seit Ewigkeiten keine Becken mehr. Hauptsache es klingt gut.

    Das gesellt sich dann zu einem 18er Caz Crash, welches mir auch sehr gefällt. Ich mixe bei Crahes mittlerweile gerne mal Serien, um hellere und dunklere Klänge ohne große Differenzen im Durchmesser oder Gewicht zu haben.

    Ich hatte mal das 20er F5 Ride, aber war davon nicht so begeistert. Ganz im Gegensatz zu den meisten Zultan Crashbecken. Da bin ich in letzter Zeit immer fündig geworden.


    Deine Meinung zu den Zultans kannst du dir nur selbst bilden ... natürlich bringt der geringere Preis hier und da Abstriche im Vergleich zu den großen und etablierten Marken. Aber nicht generell.

    dani808

    Dann ist die einfachste Lösung sicher das Mono-Overhead. Ich würde das aber möglichst tief und eher über die Trommeln als über die Becken hängen. Z.B. mittig über Snare, Floortom und Bassdrum.


    Und wenn das SM57 für die Arbeitsaufnahmen besser taugt, dann spricht m.E. überhaupt nichts dagegen, das zu nehmen. Es geht ja nur darum, dass alles gut hörbar ist ... für richtige Aufnahmen wäre das natürlich eher nix.

    Wahrscheinlich ist das Thema schon für mich entschieden. Dieses Ride ist für mich reserviert (bis der Verkäufer aus dem Urlaub zurück ist):


    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/istanbul-mehmet-kiko-freitas-signature-ride-22-/2841838701-74-16362


    Nach Ollis Empfehlung aus seinem Video:


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    Wenn du die Glocke mit dem Schaft spielst ( mache ich übrigens auch 😁), warum dann nicht diesen "dämmen" um den Anschlag und damit die Lautstärke zu reduzieren. Mit Tape, "stabilem, weichem" Material ( z B. Schrumpfschlauch) oder was auch immer. Ich weiß nicht wie oft du die Glocke einsetzt, aber ich würde die "präparierten" Sticks dann auch nur dafür einsetzen ( Verschleiß ;) )

    Nee ... viel zu umständlich und Praxis-untauglich. Andere Sachen wie Crashes, am Rand gespielte Hi-Hat oder Rimclicks ohne gedrehten Stick klingen dadurch ja auch anders. Außerdem verändert sich das Spielgefühl, die Sticks sehen anders aus und man muss jeden Stick vor der Benutzung erst präparieren.

    Damit kriegst du die Trommeln halt viel direkter als mit einem Overhead. Ein Overhead nimmt immer sehr viel vom Raum auf und überbetont die Elemente, die weiter oben hängen - im Regelfall also (Crash)becken und Hängetoms.


    Wenn deine Übungsaufnahme ein Multitrack mit dem Gesangsmikro ist, wird allein das Gesangsmikro schon als Overhead im Gesamtmix funktionieren können. Ohne direktere Schlagzeugspuren klingt das dann zwangsläufig dünn und unausgewogen.


    Bei Interesse macht das schon auch Spaß, da ein bisschen rumzuprobieren. Vorausgesetzt, man kann parallel mehrere Spuren aufnehmen.

    Dann ist das Ride eigentlich nicht das Problem, sondern dessen Bleed ins Voc-Mic

    Was hällst du denn von einem Acryl Sheeld vor dem Ride

    Also kein kompletter Glaskäfig sondern nur ein Schild vor dem Becken

    Das wollen die ganz sicher nicht. Und ich bin auch froh drüber, dass Acrylwände und dergleichen kein Thema bei der Band sind. Auch wenn es auf kleineren Bühnen mit 5 Gesangs-Mics manchmal etwas schwierig wird ... ich gestalte meinen Aufbau bald auch noch dahingehend um, dass ich (mit leicht nach rechts gedrehtem Set) eine freie Sicht nach vorne habe und auch besser gesehen werde.


    manche Vorschläge sind irgendwie ziemlich irreführend.

    Ignoranz hilft ...

    Der Nahnesprechungseffekt sollte bei Nutzung als OH keine Rolle spielen, da die Entfernung zu den Trommeln und Becken bei +/- 1m liegen dürfte.

    Ja - das hatte ich an der Stelle nicht bedacht. Dennoch dürfte das SM57 untenrum "kompakter" als das CM4 klingen.


    Und schön auch, mal wieder die Bestätigung zu haben, dass das „bessere“, teurere Gerät, je nach Umständen, nicht zwingend das besser geeignete ist. 🙂

    Definitiv! Nicht ohne Grund sieht man das SM57 auch in großen Studios an der Snare - z.B. neben den vielfach teureren MD421 an Toms oder Neumann Mikrofonen für Overheads und Raummikrofone. Zwei U87 als Raummikros z.B. kosten fast das 30-fache wie zwei SM57 für die Snare. Obwohl die Snare-Mics in modernen Produktionen im Gesamtmix i.d.R. eine tragendere Rolle übernehmen als die Raummikros.


    Die übliche Schlagzeugmikrofonierung mit färbenden dynamischen Mikros für Trommeln und neutraleren Kondensator-Mikros für die Becken (Overheads inbegriffen) hat jedenfalls schon gute Gründe.


    Besser aufgestellt wärst du natürlich mit zusätzlichen Mikros an Bassdrum und Snare.

    Oder einfach mal das SM57 in der "Wurst"-Aufstellung probieren - mit 1up1down funzt das ganz gut. :)


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    Mal eine andere Sicht der Dinge (Rideempfehlung gebe ich keine, da kennen sich die Mitglieder hier alle besser aus): kann es vielleicht sein, dass grundsätzlich der Glockenklang bei der Band nicht willkommen ist?

    Du schreibst zwar, dass es für deinen persönlichen Stil, essentiel ist. Das ist aber dann dein persönlicher Geschmack, aber vielleicht sieht es die Band für den Bandkontext ganz anders und grundsätzlich ist ein Glockenklang nicht erwünscht? Vielleicht, dass sie es dir durch die Blume haben versucht zu vermitteln, aber sich keiner traute es dir direkt so zu sagen?

    Ganz so drastisch ist es nicht. Bei z.B. "Don't Stop Believing" findet's auch der Gitarrist passend - da wird ja auch im Original 'ne Ride-Glocke gespielt.

    Den Großteil der Band hat von Anfang an nichts gestört - der Basser (der auch gern mal "fuddelt", also kein reiner Metaller ist) ist sogar der Meinung, dass die Drums schon ordentlich drücken sollten. Problematisch war's vor allem bei der Sängerin, die 'nen Hörschaden hat und ihr Mikro deshalb brechend laut auf ihren In-Ears hat - damit aber natürlich auch das Schlagzeug, das auf kleinen Bühnen dann besonders viel in die Gesangs-Mics rotzt. Was die Snare angeht konnte ich ja nun mit einem Wechsel schon Abhilfe schaffen. Bassdrum und Toms sind ansonsten gar kein Problem, auch wenn ich die richtig knüppel ... es hat eigentlich eher allgemeingültige, physikalische Hintergründe, weil bestimmte Becken oder eben besonders Ride-Glocken eben sehr spitz klingen können und Metall-Snares besonders mit Rimshots auch richtig laut werden können. Und ja - ich hau schon gern rein ... kann's mir aber auch insofern erlauben, weil ich auch die dritte Runde des Sets im Gegensatz zu den meisten Vorgängern von mir konditionell noch locker durchhalte (auch bei 3-4 Gigs hintereinander).


    Ein ansonsten häufiger Einsatz der Glocke wäre auch nicht das Problem, wenn der Sound nicht so aufdringlich wäre. Ich hatte das 20er A-Custom Ride auch mal im Cymbot angehört und mit anderen Rides verglichen - auch diese Glocke ist immer noch recht schrill, obwohl schon nicht mehr so aufdringlich wie die des 20er K-Custom Rides.


    Was die Eigenschaften des gesuchten Rides angeht - also kleine Glocke, dünn und am besten nicht brilliant / poliert - leuchtet mir alles ein. Dass größere Rides geeigneter sind hätte ich allerdings nicht gedacht. Wahrscheinlich komme ich mit dem Verkäufer des 22er Kiko Freitas Rides ins Geschäft.


    Wenn ich nur Angestellter bei der Band bin ok, wenns meine Band ist: "Des geht da goar nix an :D "

    Die Verhältnisse dabei für mich im Auge zu behalten ist tatsächlich wichtig. Die beiden Chefs (gute Freunde) machen das schon seit 32 Jahren und sind richtig gut im Geschäft. Obwohl kein Angestelltenverhältnis vorliegt (ich schreibe nur monatlich Rechnungen) hat das schon die Tendenz. Kritikfähigkeit und eine realistische Selbsteinschätzung sind da genau so wichtig wie eine rationale und Ergebnis-orientierte Arbeitseinstellung ohne zu viel Ego. Besonders am Anfang ...

    Sehr schöner Vergleich! Ob das Zufall ist, dass er sich so über das 20er K-Custom Ride freut? ^^

    Ich glaub nicht ... finde den Klang dieses Rides auch sehr fein. Nur die Glocke ist eben ziemlich aggressiv und laut.


    Das Kiko Freitas Ride gefällt mir im Video auch gut vom Gesamtklang. Ich frag den Verkäufer gleich mal, ob es noch verfügbar ist. Danke für den Tipp! :)

    Ich spiel ja schon mit 7A (früher sonst nur 5A) und spiel die Glocke sehr vorsichtig. Hatte ich weiter vorn im Thread schon erwähnt.

    Mein Eindruck ist schon, dass die da besonders empfindlich sind. Wahrscheinlich hatten die meisten Drummer da vor mir die Ride-Glocke aber auch kaum gespielt.

    Immer nur Hi-Hat ist mir bei so viel four-on-the-floor aber echt zu langweilig.


    Ein Wechsel der Snare (Messing -> Ahorn) hat das Thema mit der (wahrgenommenen) Snare-Lautstärke auch gelöst. Und ich bin sonst schon jemand, der die Lösungen eher im Umgang mit den "Werkzeugen" sieht und weniger in der Wahl der Werkzeuge. Aber das Equipment spielt eben oft doch 'ne große Rolle.


    In der letzten Runde spiel ich auch grundsätzlich fast nur Rimshots, in der ersten Runde gar nicht. Das passt da auch zu den Songs und der gesamten Spielenergie und da beschwert sich auch keiner. Es liegt also nicht an der Spielweise und auch nicht an der Grundlautstärke, sondern speziell am Thema Ride-Glocke, das die einfach nicht gewöhnt sind.


    Mir der Wahl anderer Stöcke und entsprechender Dynamik muss ich nicht auf mein Lieblingsride (altes 22er A-Zildjian) verzichten, muss für den Soundcheck die Dame aber vorher aus dem Raum bitten. Und pp ist eine super Übung.

    Knüppel aus dem Sack geht dann eben nur mit ner anderen Combo.

    Für mich ist leise Spielen keine Übung, weil ich's kann. Passt aber halt nicht überall ... mit einer Konzertpianistin in einer Kirche passt das sicher und ist erforderlich.

    Mit einer Top40 Band, die auch Rock und Metal vor 1000 besoffenen Leuten im Bierzelt spielt passt das eher weniger.