Danke für den Input!
Ich werd's erstmal mit einem 50mm Cympad probieren. Und wenn das nicht reicht, weiß ich jetzt welche Rides geeignet wären. ![]()
Danke für den Input!
Ich werd's erstmal mit einem 50mm Cympad probieren. Und wenn das nicht reicht, weiß ich jetzt welche Rides geeignet wären. ![]()
Meine Frage ist nun ob das mit den unterschiedlichen Wandlerprinzipien der Mics zusammenhängt?
Was meint ihr? Kann das sein, oder ist der Wurm woanders zu verorten?
Die unterschiedlichen Wandlerprinzipien dürften auch was zu dem Phänomen beitragen. Hinzu kommen aber auch noch die unterschiedlichen Frequenzgänge. Während das CM4 annähernd flat ist, hat das SM57 einen deutlichen Präsenzboost. Dadurch werden Becken und idealerweise auch Teppich und Attack von Trommeln betont. Der Nahbesprechungseffekt peakt beim SM57 auch höher im Spektrum als bei vielen anderen Mikros.
Zudem hat das CM4 eine etwas breitere Niere als "normal": https://www.ths-studio.de/cm4-…kondensator-mikrofon.html
Dann kommt halt noch dazu, dass Kondensator-Mikros viel empfindlicher als dynamische Mikros sind (auf die Detailtreue und Ansprache bezogen).
Aktuell nutze ich für die Tour ein altes Zildjian A-Custom 20" Ride. Das ist deutlich leichter und hat auch 'ne kleinere Glocke als das Zildjian K-Custom 20" Ride, das mich bei Aufnahmen immer wieder vom Sound überzeugt hat (mein Lieblings-Ride).
Problematisch ist es zwar nur noch auf (für unsere Verhältnisse) sehr kleinen Bühnen und auch nur für den Gitarrist - der ist aber einer der Bandchefs und für Sound und Technik mitverantwortlich. Die Alternative wäre, dass ich die Glocke einfach wesentlich seltener spiele. Damit verbaue ich mir aber klangliches Potenzial, z.B. um Offbeat-lastige Sachen (die oft vorkommen) in den Refrains abzusetzen. Die Hi-Hat kann man mit Anschlagen oben oder am Rand und geschlossen oder offen ja vielseitig "färben", das Ride aber eben nur mit der Glocke (abgesehen von Crashen).
Die Bühnengröße schwankt z.T. erheblich ... das hier war vergangenen Donnerstag. Nach weiteren Muggen am Freitag und Samstag waren wir dann am Montag auf einer vergleichsweise winzigen, tief überdachten und seitlich geschlossenen Bühne ohne Riser.
Ich mag auch eher schwere Rides mit deutlich abgesetzter Glocke, die insgesamt definierter klingen. Aber genau die sind eben auch lauter bzw. klingen aggressiver.
An meiner Spielweise kann es übrigens nicht liegen. Bezogen auf die Stickspitze hole ich z.B. für die Snare 10-20x weiter aus als für die Ride-Glocke. Auch wenn ich die Hi-Hat spiele - ich kann kann meinen Snare-Stick ja trotz Überkreuz-Spiel über den HH-Stick ausholen, weil ich die Sticks faktisch gar nicht kreuze.
Ich habe z.Z. bei meiner Band das Problem, dass die Glocke des Rides im Livebetrieb oft zu laut ist. Besonders auf kleineren Bühnen stört das die Mitmusiker, kann aber auch auf Tom-Mikrofonen ohne Einsatz von Gates problematisch werden.
Für mich ist das Ride-Becken aber nicht nur ein wichtiges Becken, sondern auch der Einsatz der Glocke (die ich nicht mit der Stickspitze, sondern dem vorderen Schaft anspiele) war für mich immer ein fester Bestandteil, um einen zusätzlichen Sound, Akzente und Farbe reinzubringen.
Ich hatte kurz nach meinem Einstieg bei der Band schon Becken getauscht, u.a. auch das Ride und es zusätzlich abgeklebt. Das ist so schon deutlich leiser.
Gibt es Rides mit besonders leiser (oder zumindest im Frequenzspektrum unaufdringlicher) Glocke?
1. Wie viel Geld kann ich für 30, 45 und 60 Minuten Einzelunterricht verlangen? Bis jetzt habe ich für 45 Minuten 15€ verlangt, mein eigener Lehrer meinte allerdings, dass ich bis zu 30€ für die Zeit bei meiner Erfahrung verlangen kann. Ich spiele seit 9 Jahren auf denke ich (weit) fortgeschrittenem Niveau, verschiedene Genres. Bin aber selber noch Schüler. Andere Musikschule in der Gegend verlangen für 60 min/Woche monatlich 160€, die städtische Musikschule dafür 100€.
Spieljahre sagen nicht viel über die tatsächlichen Fähigkeiten aus. Ich würde dir erst eine Einschätzung geben, wenn ich dich mal spielen gehört und gesehen habe.
Ansonsten musst du dir darüber im Klaren sein, dass du mit dem Angebot von Unterricht in einen Wettbewerb eintrittst. Dumpingpreise machen nicht nur anderen potenziell das Geschäft kaputt, sondern sagen auch was über dich selbst aus.
2. Muss ich dafür ein Gewerbe oder etwas in der Art anmelden? Immerhin werde ich wohl kaum viel mehr als wenige 1000€ pro Jahr verdienen können, wenn es gut läuft.
Nein, dafür musst du kein Gewerbe anmelden. Mach das einfach als Freiberufler und Kleinunternehmer.
Die neue Tama Clutch mit dem Plastik-Teil zum Schnellspannen finde ich gruselig. Mit den alten, die voll aus Metall sind, bin ich immer bestens zurecht gekommen und hab auch aktuell ausschließlich diese im Einsatz. Auch auf Tour sind die schnell ab- und angeschraubt und da löst sich auch nichts während des Spielens. Das war und ist mit den Tama Clutches nie ein Problem. M.E. viel zuverlässiger als das Plastikteil, das bei mir immer geklemmt hat. Sowas nervt richtig. Der Trend von Metall zu Plastik mag ja nicht per se schlecht sein. Aber an der Stelle ein Griff ins Klo, find ich.
Die Iron Cobra Lever Glide HH-Maschinen, von denen ich zwei besitze und hauptsächlich nutze, kosten mittlerweile 349€. 2010 hatte ich so eine noch neu für 219€ gekauft.
Dieser Preisanstieg passt aber zur Inflation, die seitdem stattgefunden hat.
Ich kann dazu auch nur sagen, dass sich bestimmte Investitionen schon lohnen. Eine ordentliche HH-Maschine ist im besten Fall ne Anschaffung fürs Leben oder zumindest für 20 Jahre oder so.
Mit Dofuma kommen für mich auch nur zweibeinige HH-Maschinen in Frage.
Natürlich sind Filme meistens deutlich "größere" Kunstwerke als Musikalben (rein auf den finanziellen Aufwand bezogen). Aber noch vor 20 Jahren machte es preislich kaum einen Unterschied, ob ich mir einen Film oder ein Musikalbum kaufe. Kinoflme generieren ja zunächst auf anderem Weg Einnahmen.
Oder auch der Versuch der öffentlich-rechtlichen Rundfunks mal über den Unterschied von per capita und pro rata beim streaming zu informieren.
Mal von den 0,3ct pro Klick abgesehen finde ich das gesamte System krank. Wenn ich bspw. nur relativ unbekannte Bands höre, bezahle ich mit meinem Abo trotzdem fast nur die ganz großen, die ich selber gar nicht höre. Zumal durch das reine Zählen von Klicks auch keine Songs mit Überlänge berücksichtigt werden - von der "Qualität des Hörens" mal ganz abgesehen.
Wie im Beispiel führt Musikstreaming die Realität auch weiter ad absurdum. Das typische Klientel für Hip Hop und Rap hört z.B. eher mal Kopien (früher wären das kopierte MCs, gebrannte CDs und MP3s gewesen), wogegen der Klassik-Konsument sich eher die Schallplatte kauft und das Hören dieser dann zelebriert.
Wenn ich einen Film leihweise für 48h streamen will, muss ich z.B. 4€ bezahlen. Das ist angemessen und nachvollziehbar. Aber Musikstreaming ist in der jetzigen Form einfach pervers.
Die gesamte Entwicklung im Business ist sehr fragwürdig und rein kapitalistischer Natur. Die Schere zwischen Arm und Reich geht auch hier weiter auf - sowohl beim Streaming als auch bei Konzerten.
Was ist denn eigentlich mit diesen ganzen Drumless Tracks, die es zu Hauf auf YouTube gibt? zB von diesem Kanal. Darf man die so einfach verwenden für sowas wie unsere Zwecke? Als Einzelperson darf ich meines Wissens nach zb die Tracks von denen verwenden, ein Video machen bei dem ich dazu Drums spiele und die freuen sich, wenn man sie im Video dann taggt
Da würde ich auch lieber fragen. Das kann ich machen, falls das mit der WDR-Bigband-App nichts wird. Hab mal in den meist geklickten Track reingehört. Das ist schon echt cool! Und nach genauerem Hinsehen hab ich auch gecheckt, dass es sogar je zwei Versionen mit/ohne Klick gibt.
Ich kann zur Not auch mal einen Kunden für Mixing/Mastering fragen. Der hat viele kurze, meist instrumentale und recht experimentelle Tracks. Meistens aber auch relativ düster und gewöhnungsbedürftig - das ist sicher nix für jedermann. Der würde da aber sicher sein OK geben.
Und noch eine Info zur rechtlichen Lage:
Auch wenn ich Musik rechtmäßig erworben habe, mach ich mich grundsätzlich strafbar, wenn ich diese zum öffentlichen Download anbiete oder (wie in den anonymisierten Mischungen fürs Voting) weiter verarbeite und öffentlich bereit stelle. Auf Youtube ist das eine Grauzone, weil Youtube mittlerweile GEMA-Gebühren bezahlt. Ansonsten aber generell nicht!
Ich hatte 2008 im zarten Alter von 18 Filesharing betrieben und eine Abmahnung von einer Anwaltskanzlei gekriegt. Es ging um vier Musiktitel - Gegenstandswert von 16.000€ und eine Frist von zwei Wochen. Und da hört der Spaß ganz schnell auf ...
Damals war nur das Angebot (also der Upload) strafbar. Heutzutage ist schon die wissentlich unrechtmäßige Beschaffung strafbar.
Seitdem bin ich jedenfalls vorsichtig geworden. Zumal ich es als Musiker und jemand, der hin und wieder auch Produktionen tontechnisch durchführt, sowieso richtig und wichtig finde, den Wert von Musik und die Rechte der Künstler zu achten.
Als Schlagzeuglehrer sollte man nie die Geduld verlieren!
Als Schlagzeuglehrer arbeitet man aber auch nicht ehrenamtlich.
Ich finde es schon erstaunlich, dass man mit fast 60 Lebensjahren solche ins nichts führende Diskussionen anzettelt und auch nicht locker lässt.
Ich dachte, wir arbeiten hier gemeinsam an einer Lösung.
Gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten heißt aber, konkrete Lösungsansätze zu bringen (wie Olli z.B.) und nicht, sinnlos zu diskutieren.
Für mich ist diese Diskussion jetzt beendet.
Ich verstehe deine Reaktion nicht!
Ich denke, du verstehst den gesamten Sachverhalt nicht. Du kannst gern eine eigene Challenge veranstalten, wo du öffentlich mit fragwürdigen Tools geklaute Musik zum Download bereitstellst. Zumal es absolut keine Rolle spielt, was wo wie möglich ist illegal runterzuladen oder aufzunehmen - im konkreten Fall der WDR-App hier geht das nur über Umwege. Oliver_Stein hat mir dazu schon Testfiles geschickt und das würde schon gehen. Dann müssen wir nur noch auf eine Antwort vom WDR warten.
Ich werde jedenfalls keinen Thread erstellen, in dem die rechtliche Lage zum bereitgestellten Audiomaterial nicht wasserdicht geklärt ist. Auch nicht wenn ich meine Website mit Impressum aus meiner Signatur nehmen würde.
Nur mal "allgemein":
Die WDR-App ist nicht auf dem PC lauffähig. Darüber hinaus hat Olli mir schon Testfiles zukommen lassen. Keine Ahnung warum man dann hier noch sinnlos diskutiert ...
Davon abgesehen ist es grundsätzlich nicht legal, Musik aus Streaming-Apps zu extrahieren und schon gar nicht, diese dann weiter zu verwenden.
Eher Grauzone und Spotify schließt das aus. Aber wir sind beim WDR und mit ihrer Erlaubnis dürften wir das Material runterladen.
Für die WDR-App gibts aber keine entsprechenden Tools, die das ermöglichen. Zumindest ist davon auszugehen.
Davon abgesehen finde ich das auch bei Spotify & Co. sehr fragwürdig. Musikstreaming entwertet die Musik ja sowieso schon extrem ... aber dann auch noch einen drauf setzen? Außerdem bieten alle Streaming-Dienste den Download fürs Offline-Hören mit der App an.
Wenn ich Musik lokal abspeichere, dann kaufe ich mir entweder die Audio-CD und kodiere sie verlustfrei in FLAC oder ich kaufe FLAC-Dateien direkt online. So mach ich das auch generell für Covers auf Youtube. Schon allein wegen der Audioqualität.
Für die Aufnahme von Spotify und Co. gibt es genügend Software, die das intern im Rechner ohne Verluste kann.
Ist aber nicht legal und für 'ne öffentliche Veranstaltung hier der falsche Ansatz.
Das bedeutet aber das wir Österreicher zB nicht teilnehmen können.
Die App ist soweit ich das gesehen habe nur in Deutschland verfügbar.
Es würde dann ja so laufen, dass wir die extrahierten Audiodateien hier zum Einspielen bereitstellen. Zumindest ist das auch aus technischer Sicht das beste. Dann entfällt nämlich wieder eine Synchronisation bei den DAW-Nutzern - und das würde ich auch gerne nutzen.
Wenn der WDR uns die Verwendung der Playbacks genehmigt, dann sollte sich die Audio-Bearbeitung auf den Schlagzeugteil der Teilnehmer beschränken - das Playback selber sollte so bleiben, wie es der WDR per App veröffentlicht hat.
Na ja - ein kleines Mastering sollte schon gemacht werden. Das Ash-Shoan Playalong hatte ich im Mix auch noch subtil mit ein bisschen Sättigung, Kompression und EQ bearbeitet. Und zwar mit dem Ziel, dass das Schlagzeug gut durchkommt und der Mix aufgeräumt ist. Das lohnt sich immer, wenn man weiß was man macht ...
Ich kann gerne mal einen Vergleich zeigen zu einem unbearbeiteten Mix und Master von der letzten Challenge ...
Ansonsten hast du natürlich recht. Wir brauchen für die Challenge keine exzellente Audioqualität. Ein paar Anpassungen im Mix und Mastering lohnen sich trotzdem immer ![]()
Also das Audiomaterial in brauchbarer Qualität aus der App zu bekommen, ist eigentlich kein Problem - man kann es ja einfach vom iPad über ein Kabel in das Interface abspielen und dort aufnehmen. Den Umweg über DA- und AD-Wandler wird man nicht hören...
Wäre aber schon ein bisschen Pfusch. Die arbeiten ja ganz sicher schon mit lossy Codecs (worauf die Datenmengen schließen lassen). Und dann sind die Möglichkeiten der DA-Wandlung mit iPads und modernen Smartphones nicht besonders hochwertig. Über mein Smartphone ginge das z.B. nur noch über Bluetooth, was wiederum einen lossy Codec und einen wahrscheinlich mittelmäßigen Wandler nutzt (habe einen BT-Empfänger mit Klinkenausgang da). Mit meinem iPad 6 (nutze ich tatsächlich nur fürs Einstellen meines Monitormixes auf Tour) ginge das auch nur mit einem Adapterkabel mit integriertem DA-Wandler. Und natürlich 'nem Y-Kabel.
Und auch die 3,5mm Klinkenausgänge älterer Smartphones klingen oft schlecht (schlechte DA-Wandler).
Es geht ja dann auch nicht nur ums Abspielen, sondern auch um die weitere Bearbeitung für die Mischungen.
Möglich wäre es natürlich auf die Art und ich will das dann auch nicht wegen mangelnder Audioqualität vereiteln. Aber es ist und bleibt halt tendenziell Pfusch.
Ob der WDR das gut findet oder nicht, sei mal dahingestellt - die Frage, die man dem WDR stellen müsste, wäre folgende:
Dürfen wir vom DF für einen nicht-kommerziellen Drum-Playalong-Wettbewerb die Backingtracks aus der WDR Bigband App (alles außer Drums) verwenden und die von den Teilnehmern erstellten Schlagzeugaufnahmen zusammen gemischt mit dem Backingtrack auf der Webseite des Drummerforum.de zur Abstimmung über die Gewinner veröffentlichen?
Ich übernehme gerne die Frage mal an den WDR zu senden!
Das wäre nett! ![]()
Das Problem mit der App scheint immer noch nicht klar zu sein ![]()
Aber Audiomaterial mit externen Tools aus der App zu ziehen oder mitzuschneiden ist halt nicht im Sinne der Erfinder. Am saubersten wäre, wenn man die mal lieb fragt, ob wir einen Titel für die Challenge verwenden dürfen.
Es geht bei der Anfrage vor allem darum, dass die uns das Audiomaterial geben. Wenn die das nicht machen, müssen wir die App "missbrauchen" und ich glaube nicht, dass die das gut finden.
EDIT
Wenn es überhaupt einen Weg gibt, Audiomaterial aus der App in brauchbarer Qualität zu ziehen. Kann man sich wie mit Spotify, iTunes & Co. vorstellen - die sind auch nicht drauf ausgelegt, dass man das Audiomaterial außerhalb der App hören oder irgendwie weiter verwenden kann.