Aber warum befellt und stimmt man ein Tom für maximale Resonanz und ewig langes Sustain, um dann dagegen mit gedrehten Beinen vorzugehen, was wiederum die nötige Stabilität wegnimmt für effektivere Maßnahmen wie z.B. eine Sticktasche dran zu hängen? Ist mir völlig schleierhaft.
Für mich macht es schon Sinn, wenn man den Effekt einer bestimmten Maßnahme testen will, diese dann auch isoliert zu testen. Wenn er in dem Video jetzt schon vorgedämpfte Felle, durch Phasenauslöschung "dämpfende" Stimmung und vielleicht noch irgendwelche Wattebäuschchen verwendet hätte, wäre ja am Ende nicht klar gewesen, welchen Effekt genau die umgedrehten Beine hatten.
Möglicherweise ist das auch der Grund, warum Du bei Deinen eigenen Versuchen keinen Unterschied feststellen konntest. Weil die entsprechenden Schwingungen eben sowieso schon durch andere Maßnahmen weggedämpft worden waren.
Dass er das für den Test ganz gezielt so gemacht hat ist mir schon klar. Meine Frage war eher rhetorischer Natur, weil das für mich keinen wirklichen Praxis-Bezug hat. Siehe der Effekt einer vollen Stick-Tasche am Floor-Tom - mit ein bisschen Neigung des Floortoms braucht man da für die nötige Stabilität allerdings "normale" Tom-Beine.
Er sagt ja selbst schon im Video, dass die Hersteller ihre Hardware auf maximale Resonanz auslegen, was eigentlich ein Widerspruch zu den klanglichen Präferenzen vieler Drummer und Tonleute ist (keine maximale Resonanz). Gibt ja auch gefederte Tom-Beine und mir erschließt sich auch nicht der Sinn hinter 90° gewinkelten Tom-Beinen. Die, die ich nutze, haben eher 45°.
Was mich hier auch gestört hatte war, dass gerade Tom-Beine als Allheilmittel propagiert wurden und man dann klein gemacht wurde, als man das in Frage gestellt hat.
Dabei ist der Effekt ja wirklich sehr subtil. Da muss man das Tom schon so offen wie möglich haben, einzeln anspielen und komplett ausklingen lassen, damit ein Unterschied hörbar ist. Diese Unterschiede würden schon untergehen, wenn man das Schlagzeug komplett in einem nicht schalltoten Raum spielt. Ganz zu schweigen davon, wenn dann noch eine Band dazu spielt.
Das entspricht auch genau den Empfehlungen der tunebot-App
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Das 16" FT hier ist z.B. auch auf D2 (Grundton) gestimmt.
Meine Angaben beruhen tatsächlich auf eigenen Ansätzen. In der App kann ich auch nur "typical tuning ranges" finden, keine genauen Empfehlungen.
D2 finde ich für ein 16er ganz passend. Z.Z. habe ich es aber deutlich höher (für meine "Neil Peart"-Covers).