Ja, werde mal nachmessen und berichten. Aber qualitativ hatte ich ja schon erklärt, dass ich versuche, meine Toms so tief wie nur irgendwie möglich zu stimmen, also vor Faltenwurf und dann noch ein bisschen höher. Das mit dem Stimmungsverhältnis ist natürlich auch ein Punkt.
Tief gestimmte Schlagfelle gehen gut, wenn die Resos höher gestimmt sind. Aber wenn man beide Felle so tief wie möglich stimmt lässt man viel klangliches Potenzial halt ungenutzt. Da "klingt" dann kaum noch was, sondern macht eher nur noch Patsch.
"So tief wie nur irgendwie möglich" steht m.E. auch im Kontrast zu deiner Aussage mit "trocken und perkussiv" bei den Pinstripes. Tief gestimmte Pinstripes klingen m.E. überhaupt nicht trocken und perkussiv.
Bezieht sich der Faltenwurf denn auf ein Eindrücken des Fells (mit der Hand in der Mitte) oder wenn das Fell nur einfach so auf der Gratung aufliegt?
Sollte es ersteres sein, ist Faltenwurf ein sehr schlechtes Indiz und hat auch nichts mit "so tief wie nur irgendwie möglich" zu tun. Wenn beim Eindrücken Falten entstehen, kann man oft sogar noch deutlich tiefer stimmen.
Ich nehme die Antworten hier jedenfalls so auf, dass niemand ein grundsätzliches Problem mit dem "ersten" Racktom sieht, wie ich die These anfangs aufgestellt habe.
Warum auch? Wenn man keinen Bock drauf hat, lässt man es halt.
Wobei man mit Selbstreflektion und Interesse an solchen Themen sich schon besser weiterentwickeln und neues probieren kann. Für mich waren vier Toms am Anfang auch ungewohnt. Und weil ich's genau wissen wollte, habe ich mich intensiver mit Stimmen und den Intervallen zwischen den Toms beschäftigt.