Nein, ich meine die 16tel Doubles und die kommen sehr wohl auch im HH-Teil vor. Die 32stel spielt er mit DoubleBass.
Hör dir mal den Drums only Track an und versuch das auf dem Tempo flüssig nachzuspielen. Viel Spaß. ![]()
Nein, ich meine die 16tel Doubles und die kommen sehr wohl auch im HH-Teil vor. Die 32stel spielt er mit DoubleBass.
Hör dir mal den Drums only Track an und versuch das auf dem Tempo flüssig nachzuspielen. Viel Spaß. ![]()
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Das "Moving Pictures"-Album kenne ich seit meinem 8. Lebensjahr und ich bin ja nicht nur Rush-Fan, sondern Neil Peart war auch immer eins meiner Vorbilder.
Und ich cover eben z.B. lieber mal Rush oder Tool statt z.B. Dream Theater. ![]()
Bin jetzt fast startklar für das Cover und hab da auch gerade echt Bock drauf. Hier und da bastel ich noch an Details und meiner gesamten Performance. Meine bisherigen Testaufnahmen dafür sind jedenfalls schon vielversprechend.
Ein bisschen erfülle ich mir damit jetzt auch einen Kindheitstraum, weil mich der Track damals echt umgehauen hat. Mittlerweile hab ich ja das Handwerkszeug dafür. ![]()
Ich arbeite z.Z. an einem "YYZ"-Cover für Youtube und bin mittlerweile auch fast so weit, das mit laufenden Kameras einzuspielen. Hab mir extra kleine Roto-Toms und ein zusätzliches Mikro besorgt, um das ordentlich zu machen (in manchen Fills nutzt er 6 Toms). Sogar die Stimmungen habe ich angepasst, um möglichst nah an's Original zu kommen (Toms ziemlich hoch).
Für das Cover nutze ich wieder Moises. Für alle zunächst unklaren Details hatte ich mir Marker in mein DAW-Projekt eingefügt und mir den Track hauptsächlich dadurch erarbeitet. Habe zusätzlich aber auch noch ein Drum Sheet, einen Drums Only Track von Youtube und Live-Versionen zu Rate gezogen. Diesen Track hatte ich am Anfang sogar ausnahmsweise mal langsamer geübt, weil vieles in dem hohen Tempo echt hart ist (dazu weiter unten mehr).
Bei dem Drum Sheet sind mir hier und da wieder mal ein paar kleine Ungereimtheiten aufgefallen - im großen und ganzen stimmt das aber so:
https://thedrumninja.com/downloads/YYZ-rush-drum-transcription.pdf
Dieser Drums-Only Track hier wirkt auf mich so, dass da jemand Zugriff auf die originalen Einzelspuren hatte. Viele Details kommen einfach deutlich besser durch, als das auf der Studio-Aufnahme der Fall ist. Und läuft auch nicht synchron zum finalen Master des Songs:
In dieser Live-Version hört man die Bassdrum besser als auf der Studio-Aufnahme:
In allen drei genannten Quellen sieht und hört man die Bassdrum-Doubles im entsprechenden Song-Teil (B Section / Ride-Bell Pattern). In diesem Video hier vom selben Gig sieht man sogar, dass er die Hi-Hat in dem Teil durchtapt - d.h., er spielt die Bassdrum da definitiv nur mit dem rechten Fuß:
... lange Rede - kurzer Sinn:
Ich bin da nun an einem Punkt, den ich definitiv nicht habe kommen sehen. Denn die ganzen Fills und Details sind mit genug Übung ansonsten kein Problem für mich. Aber den Teil, um den es hier geht, kriege ich mit allen BD-Doubles einfach nicht sauber, konsistent und groovig hin. Wenn ich im gesamten Pattern einen BD-Schlag weglasse kriege ich es aber gut hin (das gilt auch für den C-Teil mit den Breaks).
Meine Frage ist jetzt eigentlich nur, wie viel Wert ihr auf die Bassdrum-Schläge legen würdet ... trotzdem raushauen? ![]()
Am Montag hatte noch jemand abgestimmt - sieht jetzt so aus:
Vielleicht kommt bis Samstag ja noch die ein oder andere Stimme dazu, weil ich den Thread jetzt wieder pepusht habe.
Bisher sieht's immer noch relativ eindeutig aus.
Hier noch mal der Link: >> UMFRAGE zu kurzer Spielphase <<
Das "alte" Format hat sich jetzt auch gut bewährt. Solange man keine richtig gute Lösung für was neues hat, sollte man dann wohl dabei bleiben.
Es war aber auch nie die Rede davon das alte Format abzulösen. Falls wir das mit der kurzen Spielphase probieren und es gut läuft, würde ich das alte Format trotzdem parallel fortführen. Bei simpleren Sachen wie dem Blues jetzt würde eine kurze Spielphase passen (geht jetzt aber nicht mehr weil das Playalong schon bekanntgegeben ist). Aber wenn wir dann auch mal was komplexeres / anspruchsvolleres machen wäre eine kurze Spielphase ziemlicher Blödsinn, find ich.
So aufwändig müsste es gar nicht sein, denk ich. Denn das Ergebnis kann mir ja wie bisher per PN geschickt werden. Die Uhrzeit der PN nehme ich als Abgabezeitpunkt. Das mit dem Download-Zeitpunkt abzugleichen halte ich für vertretbar. Und auf einer externen Seite einen anderen Usernamen anzugeben hätte dadurch auch keinen Sinn.
Es würde also reichen, wenn der Download mit Angabe des Usernamens über eine externe Seite so dokumentiert wird, dass ich das einsehen kann.
So mal der aktuelle Stand:
Ich halte das allerdings auch für einen organisatorischen Albtraum. Denn irgendwie muss man es flexibel gestalten (nicht jeder kann am selben Tag). Ohne es zu prüfen fehlt m.E. aber jegliche Glaubwürdigkeit. Also alles wie bisher gestalten und nur dazu schreiben "bitte an einem einzigen Tag runterladen, aufnehmen und abgeben" - das ist doch lächerlich ...
Eine technische Lösung zur Dokumentation des Download-Zeitpunkts halte ich für das einzig vernünftige. Alles andere würde einen zu großen Organisations-Aufwand bedeuten (allein hab ich da keinen Bock drauf). Fragt sich nur, wie man das technisch lösen kann.
Wenn sich jemand bereit erklärt mich bei der Orga dafür zu unterstützen können wir das gern machen. Ansonsten ist es zwar immer gut, Kritik und Ideen zu äußern. Aber irgendjemand muss das dann halt auch umsetzen ... ![]()
Ich halte davon nichts. Nicht nur, weil die wesentlich aufwändigere Orga sowieso an mir hängen bleibt und ich dann nicht mitmachen kann.
Sondern auch weil man sich trotz Geheimhaltung des Playalongs privat untereinander absprechen kann. Und weil manche dann vielleicht 1-2 Wochen im Voraus ihren Termin planen und dann aber gar keinen Bock auf das ausgewählte Playalong haben. Und weil ich's ansonsten auch einfach Kindergarten finde ... man wird hier nie zu 100% faire Bedingungen schaffen können und das ist in dem "just for fun"-Rahmen hier auch gar nicht nötig.
Also wenn es über 50% "Nein"-Stimmen bleiben verzichte ich auf dieses Experiment gerne.
Hallo
Wenn diese Challenge zusätzlich angesetzt wird, dann ist doch in erster Linie wichtiger zu wissen wie Viele Lust auf "Hear a Song for the first time and play it' haben, damit es sich lohnt sowas in Angriff zu nehmen.
Wichtiger zu wissen als was? Genau das steht doch im Umfrage-Formular, nur anders formuliert ... kurzes Zeitfenster, Playalong wird erst ab dem Voting öffentlich bekanntgegeben.
Also 2/3 wäre für mich schon eine klare Mehrheit (ich würde schon bei >50% von Mehrheit sprechen) die gegen verkürzte Spielphase ist.
Glück gehabt, weniger Aufwand für dich 😅
OK, dann 50%. Aber erstmal abwarten - 1-2 Wochen kann die Umfrage ja noch laufen ...
Hmm ... kann mich erinnern, dass wetransfer.com den Absender benachrichtigt, wenn der Empfänger es runtergeladen hat. Hab aber gesehen, dass man mit der kostenlosen Version nur 10 Uploads pro Monat hat und es nur drei Tage gespeichert bleibt.
Eine andere Möglichkeit wäre eine Laufzeit von 24 Std. jeweils 00:00 bis 23:59 Uhr mit rechtzeitiger Anmeldung, sodass ich den Download-Link kurz vor Mitternacht per PN schicke.
Vertrauensbasiert halte ich in diesem Fall für Kokolores. Wenn das sowieso keiner prüft würde ich es sicher zu Beginn der Spielphase runterladen um zu wissen worum's geht. Auch wenn ich's dann erst 'ne Woche später innerhalb eines Tages ausarbeite, einspiele, abmische und abgebe.
So oder so wird's für mich ein höherer Aufwand (davon abgesehen, dass ich selbst nicht mitmachen kann) und ich hatte in der Umfrage übrigens mit Nein abgestimmt. Alles unnötig aufwändig und kompliziert, nur weil manche nicht genug Zeit investieren können oder wollen, um ihr persönliches Maximum rauszuholen.
Also wenn's nach mir geht lassen wir das und alles bleibt beim Alten. ![]()
Die Umfrage sieht aktuell so aus:
Da wäre dann noch die Frage wie man die auswertet. Muss es eine Mehrheit von mindestens 1/2, 2/3 oder 3/4 sein? Die Umfrage im Startbeitrag ist mit einer Mehrheit von über 90% ja sehr eindeutig ausgefallen.
Sollten wir das mit der kurzen Spielphase probieren, würde ich dafür noch in diesem Jahr eine zusätzliche, vierte Challenge ansetzen und das der Einfachheit halber einfach selber organisieren (also nicht selbst teilnehmen). Ich muss nur noch 'ne Möglichkeit finden die Uhrzeit des Downloads automatisch dokumentieren zu lassen. Meiner Meinung nach sollte das Playalong dafür eher einfacher gestrickt sein. Prog dann lieber mal in einer "normalen" Challenge. Außerdem bin ich ja auch 'n Nerd und will da entsprechend auch selbst mitmachen. ![]()
Ich habe eben schon mal den Track für die nächste Challenge gekauft und mit Klick in der DAW vorbereitet. Diese Challenge wird im Mai noch mal "normal" wie bisher stattfinden, aber nur mit drei Wochen Spielphase (das halte ich für völlig ausreichend).
Außerdem habe ich eine neue Umfrage erstellt, um die Sache mit einer stark verkürzten Spielphase zu klären. Um die Umfrage aus dem Startbeitrag hier nicht zu zerstören (kann ich nicht löschen und auch keine weitere hinzufügen) habe ich das auch mal mit einem Google-Formular gemacht. Die Angabe des Usernamens soll nur mehrfaches Abstimmen verhindern (eigentlich interessiert mich nicht, wer für was abstimmt).
>> UMFRAGE zu kurzer Spielphase <<
Das Recording auf Smartphones zu beschränken ist für mich allerdings indiskutabel.
Zunächst mal könnten wir die Spielphase auch einfach wieder auf drei Wochen kürzen. So gehen die Challenges inkl. Voting dann auch innerhalb eines Monats über die Bühne. Dagegen hätte ich nichts einzuwenden.
ich verstehe aber den spontanen gedanken. ich würde auch gern mal was spontaneres als challenge machen, aber das müsste man anders technisch lösen. zb., dass man ab download nur mehr 5 stunden zeit hat zum einschicken oder so (von mir aus auch 24 stunden), damit man nicht schon wochenlang üben kann. somit wäre es flexibler für die teilnehmer. insgesamt stehen dafür zwar 3 wochen zur verfügung innerhalb derer man das ding downloaden muss (und vorm download kennt niemand das playalong), aber man kann sich den tag des downloads besser einteilen. weiß nur nicht, ob sowas technisch und organisatorisch irgendwie umsetzbar ist
Diese Idee finde ich diskutabel. Als Zeitfenster würde ich eher 12 Stunden ansetzen.
Lösen könnte man das, indem die Teilnehmer ihre Termine rechtzeitig ankündigen und der Organisator das dann individuell per PN zu dem Zeitpunkt bereitstellt.
Ich persönlich hätte da aber keinen Bock drauf. Eine technische Lösung wäre da wesentlich eleganter. So muss nur der Zeitpunkt des Downloads automatisch gespeichert werden und der Organisator muss nur den Zeitpunkt der Abgabe entsprechend prüfen.
Das hätte natürlich den Nachteil, dass der jenige, der das Playalong aussucht und bereitstellt, nicht mitmachen kann.
Nachtrag:
Die Möglichkeit mit einem Smartphone aufzunehmen sehe ich eher als Notlösung und letzte Möglichkeit - noch weit hinter Handyrecordern, EAD-10 und minimalen Mikrofonsetups mit 2-4 Mikros. Dass letztere auch gut funktionieren können hatten einige hier schon mehrfach veranschaulicht.
Ansonsten halte ich die Simulation eines real life Szenarios hier auch für fragwürdig. Denn ebenda hat man ja im Regelfall schon genug Termine. Das soll ja hier eher der Nebenbei-Bespaßung dienen - just for fun mal was zusammen machen und sich im besten Fall auch noch dabei weiterentwickeln.
Und auch wenn ein Zeitfenster von wenigen Stunden lange im Voraus feststeht, muss man dafür erstmal langwierig einen geeigneten Termin finden und dann machen vielleicht trotzdem nur 5 Leute oder so mit.
Das ist aber auch nur meine klare Meinung dazu und ich lasse mich auch gern auf andere Ansätze ein, wenn die entsprechende Nachfrage besteht. Die Umfragefunktion hier ermöglicht ja demokratische Entscheidungen. ![]()
Vielleicht bietet es sich ja an, bei einer der kommenden Challenges die Einsendungen tatsächlich einmal einfach auf Handy-/Tablet-Aufnahmen zu beschränken. (Teilnehmende E-Drums dann vielleicht einfach auf Modul-Presets).
Das verringert vielleicht nochmal die Hürde zum Teilnehmen. Leute mit wenig Aufnahmeequipment oder Aufnahmeerfahrung müssen sich nicht sorgen, qualitativ negativ aufzufallen und Leute mit mehr Erfahrung können die eigenen Ansprüche ignorieren und sich auch einfach auf die Musik konzentrieren. Das reduziert den Aufwand aller Beteiligten und alles ist wunderbar vergleichbar. Das Anhören wird dann natürlich anstrengender. aber wenn es sowieso regelmäßiger Challenges geben wird, wäre so eine LoFi Variante möglicherweise eine Abwechslung.
Das würde den Teilnehmerkreis eher einschränken, denk ich. Denn E-Drums müsste man da eigentlich auch verbieten, weil Leute mit E-Drums auch gegenüber Leuten mit umfangreicher Mikrofonierung im Vorteil sind. Der Mix wird mit umfangreicher Mikrofonierung halt auch schwieriger.
Demgegenüber haben dann Leute mit den technischen Möglichkeiten und dem Know How vielleicht gar keine Lust, mitzumachen. Mir geht's jedenfalls so. Ein weiterer Nachteil wäre, dass ich Smartphone-Aufnahmen selbst synchronisieren muss und der Vorteil von gleichem Startpunkt bei DAW-Aufnahmen verloren geht. Der Großteil der Teilnehmer von der letzten Challenge hatte den Track mit gleichem Startpunkt oder zumindest Raster-genau abgegeben.
Auch eine sehr kurz gehaltene Spielphase würde den Teilnehmerkreis stark einschränken. Ich verstehe die Intention dahinter natürlich. Finde es aber auch gut, dass man mit einer langen Spielphase die Möglichkeit hat, sein eigenes Maximum rauszuholen und eben was abgeben zu können, womit man auch wirklich zufrieden ist.
Kurz gesagt würde ich es eher so offen, einfach und flexibel wie möglich gestalten, weil so einfach die meisten Leute mitmachen können.
Hab vorhin Rückmeldung von Jack gekriegt. Erfreulicherweise kann man den Blues hier in guter Qualität für 'nen schmalen Taler erwerben: https://drumlessbackingtracks.…rack/livin-with-the-blues
Das werde ich dann auch tun. Damit wäre das schon geklärt. ![]()
Für die nächste Challenge schlage ich auch was aus Jacks umfangreichem Reportoire vor: https://www.youtube.com/channel/UCoZUex0PQGOrTa9VdGxHaNg
Der hat da unterschiedlichste Sachen und ich finde das auch musikalisch und klanglich sehr gut (definitiv besser als Basteleien mit Moises u.ä.). Und er wird auch sicher für weitere Challenges sein OK geben, denk ich. ![]()
Der hat da auch anspruchsvollere Sachen mit ungeraden Taktarten am Start - hier mal mit Suchbegriff "prog": https://www.youtube.com/@druml…gtracks/search?query=prog
Vielleicht wäre das eine Idee für die Oktober-Challenge. Im Mai erstmal noch was für die breite Masse und im Oktober dann was für die Nerds. ![]()
@mtree: Üben ohne Feder mache ich auch nicht. Ich spiele aber gerne mit niedriger bis mittlerer Federspannung, weil ich so das beste Gefühlt fürs Pedal habe. Ich habe diese Woche mal diese High Tension Feder an meinem alten DW5002 probiert: Kam damit gar nicht klar. Da konnte ich wirklich nur "Stampfen" mit. Schnell bin ich wieder auf die alte von vor 15 Jahren gewechselt.
Oh Wunder, Es ist doch einfach nur üben angesagt.
Ich bin langjähriger Iron Cobra Spieler und schätze die ICs vor allem für ihre leichten Laufeigenschaften. Damit meine ich nicht nur die Lager, sondern auch die verhältnismäßig weichen Federn und leichten Beater. Verzichte auf die Gewichte an den Beatern und auch auf die Cobra Coil.
Die Federspannung habe ich auch immer eher im niedrigen Bereich. Damit beziehe ich mich auf die Position des Gewindes.
Kürzlich habe ich die Feder des Master-Pedals mal durch eine neue ersetzt. Kostet ja nur ein paar Euro. So läuft die wieder geräuschlos und noch geschmeidiger. Und mit ein bisschen Ballistol an den Federn, den Ketten und den Kardangelenken läuft das dann alles noch 'nen Tacken besser.
Üben ist natürlich immer das A und O. Das Equipment spielt an einigen Stellen aber schon auch eine Rolle. Ist wie mit Werkzeugen - je besser die Werkzeuge funktionieren und für den jeweiligen Zweck passen, desto besser kann man damit arbeiten.
Das ist für mich z.B. auch ein zentraler Punkt. Ich sehe das Schlagzeugspielen aber auch nicht unbedingt als Selbstzweck. Mein Antrieb ist und war immer in einer Band zu spielen. Vorzugweise in einer, die eigene Songs schreibt. Daran mache ich auch so ziemlich mein ganzes Musikerdasein fest.
Hätte ich keine Band und würde sich auch länger keine Gelegenheit ergeben, sich einer anzuschließen oder eine zu gründen, würde ich sehr viel weniger Schlagzeug spielen. Zumindest nicht, solange ich dafür immer erst mal in den Proberaum eiern muss. Hätte ich ein freistehendes Haus und mein Equipment im Keller stehen, wo ich Tag und Nacht mal eben ran kann, sähe das wohl auch anders aus.
Was ich mir dagegen gar nicht vorstellen kann: Sessiondrummer zu sein, oder eben besagter "Dienstleister", der gegen Einwurf von Münzen dann auf Volksfesten oder Tanzverstaltungen ein gebuchtes Programm runterspielt. Ich sehe mich in erster Linie als Bandmusiker und erst an zweiter Stelle als Drummer.
Das kann ich gut nachvollziehen, denn In so einer Phase war ich auch mal. Und mit Top40-Cover und dergleichen hatte ich lange Zeit auch nicht viel zu tun.
In der Zwischenzeit hat sich für mich aber rausgestellt, dass meine Leidenschaft für Schlagzeugspielen selbst diese für Bandaktivitäten im Allgemeinen übersteigt. Damit zusammenhängend auch die Entscheidung, Profi zu werden und Unterricht zu geben. In letzterem kann ich übrigens mehr Sinn finden als in Top40-Cover.
Dazu kommt bei mir, dass die Thüringer Szene nicht so wirklich berauschend ist und ich wohl wieder hier wegziehen muss, bevor ich die "Nadel im Heuhaufen" finde. Also bis ich wieder leidenschaftlich viel Zeit und Energie in ein Bandprojekt investiere, ohne dass viel dabei rumkommt, muss das für mich schon musikalisch und menschlich echt gut passen.
Derweil begügne ich mich damit, dass man mit Livemusik - auch abseits von Top40-Cover - durchaus auch Geld verdienen kann. Mehr noch ... denn ich bin sogar der Meinung, dass qualitativ hochwertige Livemusik durchaus was kosten sollte. Bzw. auch ordentlich produzierte Musik im Allgemeinen (Stichwort Streaming usw. - aber das wäre an der Stelle noch mehr Offtopic). Es ist schon traurig genug, dass Top40-Bands in direkter Konkurrenz zu DJs stehen. Auf der anderen Seite gibts natürlich auch viele Coverbands, die die Songs einfach nicht richtig rüberbringen.
Kürzlich hatte ich einen Aushilfs-Gig abgesagt, weil das zwei Monate Vorbereitungsaufwand mit wöchentlichen Proben wäre, wo ich mich auf eine 1,5h-Setlist mit eigenen progressiven Songs (und entsprechenden Songstrukturen) hätte vorbereiten müssen. Produktion mit programmiertem Schlagzeug, übrigens.
Ich hätte zwar eine Gage aus der Bandkasse dafür kriegen können, aber sowas ist eben zum einen reine Dienstleistung (kann mit der Musik nicht viel anfangen) und mir zum anderen den Aufwand für einen kleinen Gig einfach nicht wert.
Aber zurück zum Thema. ![]()