Beiträge von m_tree

    Die Grundtöne kann ich dir nicht sagen, aber wahrscheinlich kommt dann der Grundton, welcher auch immer es ist, besser zur Geltung, wenn Obertöne und Sustain (teilweise) fehlen.

    Diese Reaktion hatte ich erwartet. Du müsstest natürlich mal Nachmessen. Gut geeignet dafür ist z.B. die App "Drumtune Pro 2.0".

    Und ich rede von den absoluten Grundtönen, die durch die Interaktion beider Felle entstehen. Wobei das Stimmungsverhältnis auch interessant ist, weil bspw. ein höher gestimmtes Schlagfell einen deutlich perkussiveren Klangcharakter hat als ein tiefer gestimmtes Schlagfell.


    Wenn Obertöne fehlen, besonders im Bass- und unteren Mittenbereich, ist der Klangcharakter der Trommel eher tiefer.

    Momentan hab ich auch PInstripes auf dem Sonor Vintage (darf man das? :P ). Das ist natürlich sehr trocken und perkussiv und der hohe Grundton kommt besonders zum Tragen.

    Pinstripes (die man natürlich überall aufziehen "darf") klingen gar nicht so trocken und perkussiv. Bei tieferer Stimmung klingen die eher fett und haben grundsätzlich auch viel Attack. Es fehlen halt ein paar Obertöne und Sustain. Aber wenn ich sehe wie oft Tom-Schlagfelle zusätzlich abgedämpft werden, z.T. mit mehreren Pads Moongel oder Skygel, stellt sich die Frage da eigentlich gar nicht mehr. Ich dämpf die Pinstripes nicht zusätzlich ab ...


    Die Pinstripes haben auch nichts mit "hohen Grundtönen" zu tun. Das ist alles Stimmungs-Sache. Daher mal die Frage:


    Auf welche Grundtöne hast du die 10-12-14er Toms vom Proberaumset denn genau gestimmt? Möglicherweise liegt hier auch der Hase im Pfeffer. ;)

    Zombie spiel ich halt auf dem 12er

    Ja, wo denn sonst?

    Ich habe jetzt mal meine Noten ausgekramt, da steht "tom medium". Nur in Takt 24 bei der 4 auf der 4ten 16tel kommt dann das "tom alto", also dann gerne der Sektkühler mal kurz vorbei.

    Die Freunde, die das auf dem Standtom spielen, haben bestimmt auch Gitarristen mit sieben Saiten dabei oder sie sind Jazzer, wo das Standtom eher so ein Counter-Tenor ist. Musikalisch hat es einen Grund, dass die Trommel so klingen soll, wie sie klingt, aber für Partymucke muss man Kompromisse machen, man will ja die Stimmung (bloß keine Disharmonien!) nicht versauen.

    Und auch wenn da in einem Takt mal ein Schlag auf einem 10er Tom vorkommt, wird in den meisten Fällen nicht mal die Band (vom Publikum ganz zu schweigen) merken, dass man den weglässt oder woanders spielt.

    Ich spiele in den Strophen da alle paar Takte mal ein kleines Fill rein, aber auf dem 16er. Wenn man in der Lage dazu ist, den Song Original nachzuspielen und den "Vibe" verstanden hat, kann man auch Sachen ändern, ohne dass die Musikerpolizei Grund zum Meckern findet.

    Ja ich spiele live ja schon lange entweder 12/16 oder 12/14/16. Aber zuhause steht ein 10/12/14 zum Üben und zum Proben, und manchmal kommt man auch in einen Proberaum, wo schon so ein Set steht. Dann ist es immer ungewohnt, wenn man seinen Stil von 12/14/16 auf 10/12/16 übertragen möchte. Das geht auch nur bedingt, weil man auf 2Up1Down anders spielt als 1Up2Down. Aber 10 Zoll klingen halt anders. Ich muss aber auch sagen, dass mich das auf meinen Aufnahmen dann nicht mehr stört.

    Wenn ich so genau darüber nachdenke, dann ist es immer nur dann, wenn das "eine" hohe Tom eine wesentliche Rolle übernimmt, wie im erwähnten Zombie (wo ja mittlerweile geklärt ist, dass man das auf mindestens 12" spielt :P ) oder eben bei "1-Tom-Fills". Dann hängt das so in der Luft (typisch für Racktoms ^^ ).

    Dann erschließt sich mir der Sinn dieses Threads aber auch nicht so ganz.


    Zum einen ist es ganz normal, dass ein 10er Tom ungewohnt für dich ist, wenn du sonst nie eins spielst. Zum anderen kannst du zuhause zum Üben und Proben ja in Ruhe neue Sachen probieren oder Anpassungen vornehmen. Z.B. ein 16er für das Set besorgen. 10-12-14 sind auch nix für mich, aber 10-12-14-16 gehen klar.


    Gewohnheit spielt allgemein eine sehr große Rolle und es schadet nie, auch mal was anders zu machen bzw. neues auszuprobieren.

    Klar, wenns in ein geeignetes Gefährt kommt und es überall Laderampen gibt, gibts nichts besseres.

    Laderampen gibt's eigentlich nie und die Cases müssen wir immer so in den Laderaum heben. Wenn da alle (bis auf die Sängerin) mit anpacken geht das schon gut.

    Das ist auch nur ein VW Crafter mit drei Sitzreihen vorne und Laderaum hinten. Da passen entspannt 6-7 Leute (Band und ggf. Tonmann) und unsere Backline rein. Bei manchen Konzerten stellen wir die PA selbst, dann fährt ein kleines Team separat mit einem LKW.

    Gestern Abend hatte ich auf Youtube mal ein paar Videos zum Auftakt der Adele-Konzerte in München gesehen. Besonders der Opener des ersten Konzerts war schon sehr emotional. Bzw. war sie selbst da sehr emotional, dazu dann noch ihre Wahnnsinns Stimme.

    Aber definitiv nichts, wofür ich mehrere hundert Euro ausgeben würde, um das ganze dann sowieso nur auf der Video-Leinwand sehen zu können. Mit letzterer wollen die Veranstalter übrigens ins Guinness-Buch der Rekorde. Von der ganzen Aktion kann man natürlich halten was man will. Ich bin da auch geteilter Meinung. Fakt ist aber halt auch, dass das wohl wirklich die einzige Möglichkeit war, Adele nach Europa zu holen. In den USA tritt sie wohl generell auch nur noch "stationär" in Las Vegas auf, weil sie nicht Touren will.


    Die Amateur-Filmerei mit Smartphones auf Konzerten empfinde ich auch als Seuche. Das Film-Verbot von TOOL fand ich da sehr angenehm.

    MoM Jovi

    Quarten bzw. fünf Halbtonschritte pro zwei Zoll Differenz sind schon relativ viel. Ist natürlich alles Geschmackssache - auch ob man zwischen dem Floortom und Racktom einen größeren Abstand stimmt als zwischen den anderen Toms.

    Weil dein 10er im aktuellen Setting aber schon einen geringeren Abstand zum 12er hat als das 14er, komme ich hier auch zu einer logischen Schlussfolgerung:


    10er Toms sind wahrscheinlich einfach nicht dein Ding und zwei Racktoms wahrscheinlich auch nicht.


    Wie ich hier eingangs schon erwähnt hatte, stelle ich ergänzend zu 1up1down lieber ein zweites Floortom auf. Nur weil es dir hier speziell um ein drittes Tom geht, heißt das ja trotzdem nicht, dass das ein kleines Racktom bzw. 10er sein muss. Zumal die Toms bei 1up1down m.E. schon vier (mindestens drei) Zoll Abstand haben sollten.

    Ich persönlich bin mit 1up1down auch viel eher bei 12-16 als bei 10-14. Und 12-14 hätte für mich einen viel zu geringen Abstand. Oder anders formuliert: Bei nur einem Racktom ziehe ich hier ein 12er vor und bei nur einem Floortom ein 16er. Aber ist natürlich auch Geschmackssache.


    An deiner Stelle würde ich es mal mit 12-14-16 statt mit 12-14 oder 10-12-14 probieren. ;)


    Ich bin live eigentlich zur Pearl Hardwaretasche übergegangen. Den Sarg bringt man in kein Auto (zumindest unseren Thon Modell, bei dem selbst die Räder montiert wurden), deshalb haben wir ihn nie verwendet, außer zum stationär lagern. Konkret das Ding: https://www.thomann.de/at/pear…t94nJJLxGnAAaAvJwEALw_wcB

    Für diese Band ist das Flyht Pro Case auf Rollen genau richtig. Es passt auch alles sehr gut rein (die Beckenstative in voller Aufbauhöhe), sodass ich dann nur noch das Beckencase und die Trommelcases hab.

    Cases sind bei dieser Band schon besser, weil das im Laderaum vom Tourbus mit vielen anderen Cases transportiert wird und immer schnell gehen muss. Es sind auch schon mal Trommelcases mit Inhalt runtergefallen.


    Kommt halt immer drauf an, wie's transportiert wird. Mit der Lösung bin ich schon zufrieden und vor allem damit, dass das immer im Tourbus bleibt. Bei z.B. 11 Auftritten allein diesen Monat.

    Ach so, nein, ich meinte wirklich die Marke Hardcase :) . Mein Sarg ist dieser: https://www.thomann.de/de/hardcase_hn48w_hardwarecase.htm


    Der geht schon allein, wenn auch natürlich nicht übermäßig angenehm, wenn gut gefüllt.

    Ich meinte schon auch die Marke Hardcase. Und genau den von dir verlinkten Sarg hatte ich bestellt und auf Anraten des Gitarrist noch vor Gebrauch wieder zurück geschickt. ;)

    Das hier ist auf ebenen Flächen und mit der fest montierten Klappe schon sehr praktisch - vier um 360° drehbare Rollen, zwei davon mit Stopper: https://www.thomann.de/de/flyh…_case_120x40x40_wheel.htm

    Hab unten noch ein bisschen Schaumstoff reingelegt und das war's.


    Für die Trommeln nehm ich aber auch die Hardcase-Koffer (ja, die von der britischen Marke). Aber nur für diese Band. Wobei ich das Konzept mit der spärlichen Polsterung nur für die Spannreifen immer noch ein bisschen fragwürdig finde. Wenn die Gurte mal nicht mehr ganz fest sitzen, wackeln die Trommeln in den Cases hin und her.

    Ich finde bei dem Song isses trotzdem Wurscht ob FT oder TT. Don’t stop believin‘ spiel ich auch so original wie möglich (im Gegensatz zu den Vorgaben von TGJ), da find ich schon, dass es einen Unterschied macht, weil es nicht um die Tonhöhe des Toms geht (so wie bei Zombie), sondern halt prinzipiell um den Groove. Macht schon einen Unterschied ob ich die Bell genauso spiele wie im Original oder irgendwas abändere. Wenn man akrobatisch genug ist, hört man es zwar nicht, ob man die hihat mit links oder rechts spielt, aber ich spiel das auch lieber open handed, sonst krieg ich einen Knopf in den Sticks (oder auch zwei) 😄

    Ich würde bei „Zombie“ trotzdem niemals auf die Idee kommen, die Backbeats in den Strophen mit dem Floortom statt dem Racktom zu spielen. Die Tonhöhe spielt da schon eine Rolle, weil der Durchmesser diese grundsätzlich vorgibt. Mit einer moderaten Stimmung ist man mit einem 12er also naturgemäß ganz woanders als mit einem 16er.


    Das Schlepp-Argument kann ich bei Toms irgendwie nicht nachvollziehen ...

    Vor allem kleine Toms fallen da wirklich nicht so ins Gewicht, ja. Der weitere Aufwand summiert sich dann trotzdem auf. Es geht ja auch um den Platzbedarf auf der Bühne, zusätzliche Hardware, Mikrofone, Stimmung usw.


    Ein Hardware-Case nutze ich erst seit diesem Jahr für die Tour mit meiner neuen Band. Ohne geht das da gar nicht. Kann man aber nur zu zweit hochheben (Stufen usw.), auch wenn es leer ist.

    Wenn man auch mal allein zu Auftritten fährt und zumindest daheim allein ein/ausladen muss, ist das natürlich nix.


    Wir benutzen dieses hier: https://www.thomann.de/de/flyh…_case_120x40x40_wheel.htm


    Hardcase-Koffer hab ich nur für die Trommeln, aber der „Sarg“ von Hardcase ist wohl nicht wirklich Praxis-tauglich.

    Der Vollständigkeit halber: Bei dem erwähnten Event sind verständlicherweise nur Sets mit 1up 1down zugelassen. (Wo kämen wir denn hin, wenn da ganze Ballerburgen aufgebaut würden...) :S

    So ist es für Zombie zwangsläufig erforderlich, das FT zu verwenden. Und wenn man das flüssig hinbekommt, kann man sich selbst damit beweihräuchern, ergonomisch "besser" bzw. "leistungsfähiger" als der originale Fergal Lawler zu sein. :P

    Ich spiel den Song live auch mit 1up 1down und spiel das auf dem 12er.


    Warum sollte man das zwangsläufig auf dem FT spielen müssen? Wegen den zusätzlichen Schlägen auf dem nächst höheren Tom? Da spiel ich einfach andere Fills auf dem 16er.


    Solche Vorgaben sind m.E. einfach nur nicht zu Ende gedacht.

    Ich finde, das trifft übrigens auf so ziemlich alle Lebensbereiche zu. Wir pflegen einen Lebensstil, der imho total übertrieben und in weiten Teilen verzichtbar wäre. Immer das Neueste kaufen oder in die entlegensten und exklusivsten Länder reisen, ist gleichzeitig Ursache und Folge dieses Irrsinns. Die Marktwirtschaft verbrennt sich selbst 8)

    "Wir" ist da zu pauschal, weil halt auch nicht alle mitmachen. Ich z.B. war da in den letzten Jahren komplett raus - kein Auto, kein Urlaub, sparsamer Lebensstil. Will ich auch nicht ewig so weiter machen, aber das geht schon. Meine CO2-Bilanz hat da zeitweise nur 1/5 des deutschen Durchschnitts betragen. Ist mittlerweile aber sicher wieder etwas mehr.


    Adele sticht m.E. übrigens positiv aus der aktuellen Chart-Musik raus. Aber auf ein Konzert von ihr würde ich auch nicht unbedingt gehen.

    Das hier geistert seit 3 Wochen umher, letzten Samstag hatte es einer der Veranstalter nach unserem Abbau laut auf die PA gelegt. Und hier wird auch spekuliert, dass das von einer KI generiert wurde.


    Achtung - Text ist unter der Gürtellinie ...


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    Ich denke, dass sowas z.Z. nur teilweise von einer KI generiert worden sein kann. Ein paar Parameter wie hier z.B. die Persiflage auf die 60er/70er Schlager, der sexuelle Inhalt u.ä. müssen sicher vorgegeben werden.

    danyvet

    Deswegen hatte ich "falsch" auch in Anführungszeichen gesetzt. ;)

    Aber rein aus der ergonomischen Sicht hat man zum FT auch einen längeren Weg von der Hi-Hat als zu einem Racktom, das man vor sich hat. Die Strophen werden ja mit beidhändig auf der Hi-Hat gespielt.


    Wir spielen den Song auch ab und zu, wenn nach hinten raus noch genug Zeit ist - je nach Veranstaltung.


    Neuerdings spielen wir auch "Don't Stop Believing". Und ich halte mich da auch sehr ans Original - spiele die Hi-Hat da ausnahmsweise OpenHanded mit Links und spiele die Ride-Glocke, die später hinzukommt, auch ziemlich genau nach.


    Ich verfolge da meistens den Grundsatz "erstmal ans Original halten und den Vibe verstehen, dann ggf. Änderungen nach eigenem Gusto reinbringen".

    Viele Toms machen die ganze Sache schon wesentlich aufwändiger, besonders bei einzelner Mikrofonierung von jedem Tom. Transport, Auf- und Abbau, Stimmung, Mikrofonierung, Mixdown, ...


    Ich bin da auch weniger bei drei, sondern eher bei zwei oder vier (2x RT, 2x FT) Toms. Bei vier Toms dann auch gern ein drittes Crash. Also eher entweder ein kleines Set (vorrangig für live) oder ein größeres Set (vorrangig für Proberaum / Studio).


    MoM Jovi

    Check doch mal die Intervalle deiner Toms (z.B. mit Drumtune Pro). So hast du Gewissheit.

    1up 1down mit 4" Differenz stimme ich derzeit auf 'ne Quinte. 10-12-14-16 dagegen stimme ich im Abstand von großen Terzen mit einer Oktave zwischen dem 10er und 16er.


    Zombie spiel ich übrigens am FT den backbeat in der Strophe

    Ich auch -- haben wir ja so gelernt. ;)

    Was definitiv "falsch" ist ... kann man natürlich so machen, hat aber nichts mit dem Original zu tun. Beigebracht wurde euch das von "The Grand Jam", oder?

    Im Muiskvideo meine ich zu erkennen, dass in Zombie tatsächlich der Drummer das mittlere Tom spielt, ergänzt stellenweise vom hohen Tom. Standtom kommt in der Stophe kaum vor

    *Klugscheissmodus off*

    Jepp ...

    - Zombie/The Cranberries: In der Strophe das Tom auf dem Backbeat, ich spiele das 2. Racktom, weil mir das 1. zu hoch klingt.

    Im Video zum Song sieht man, dass er's im Original genau so gespielt hat.


    Live spiele ich eigentlich immer nur mit einem Racktom. Eher stelle ich dann mal ein zweites Floortom auf.

    Zwei Racktoms gehen für mich nur mit einem ergonomischen Aufbau, wo das 10er direkt bei der Hi-Hat und das 12er über der Bassdrum ist. Zwei Racktoms auf der Bassdrum find ich schrecklich.

    So wird der Hardware-Aufbau dann aber komplexer, es ist weniger Platz fürs Snare-Mikrofon da usw. ... "stationär" im Proberaum/Studio OK für mich, für live eher weniger.


    Ansonsten würde ich das auch nicht so verkomplizieren. Mehr Toms sind halt "nice to have", aber das meiste geht auch mit 1up 1down.

    Da gibt es aber noch limitierte Veröffentlichungen, die sehr gerne von einigen Spezialisten in größeren Mengen aufgekauft werden. Wenn die Tonträger dann von offizieller Seite "sold out" sind, was oft bereits nach wenigen Tagen der Fall ist, bieten diese Geschäftemacher sie "still sealed" für das vier- oder fünffache an. Und leider werden sie die Platten/CDs zu diesen Mond-Preisen auch wieder los. Kann irgendwie nicht in Ordnung sein. Aber leider völlig legal.

    Das ist aber im Vergleich zu Konzertkarten, wo das ja schon fast der Regelfall ist, eine Nische. Und ja - auch nicht in Ordnung.

    Dass die Veranstalter bei den Tickets da aber eher Handlungsbedarf sehen, zeigt sich ja an den z.T. schon personalisierten Tickets. Das ist meiner Meinung nach eben nur noch nicht gut genug organisiert.


    Dazu dann eben der Faktor, dass es Halsabschneider und Geldgierige Leute mit krimineller Energie immer und überall gibt, auch bei den "Dienstleistern der Unterhaltungsbranche" selbst ...


    Letztendlich tragen das alles die Künstler. Aber nur den ganz Großen geht's damit noch gut.

    Aber der systematische und Gewinn-orientierte Weiterverkauf müsste in Deutschland schon strafbar sein, denk ich. Und auch wenn nicht, sind das dann Gelder, die irgendwelche Arschlöcher für sich einkassieren - weder der Künstler noch der Veranstalter. Das zu verhindern halte ich insofern für 100% richtig.

    Wo fängt man da an? Im Prinzip müsste dann auch der Weiterverkauf von Tonträgern an den Meistbietenden verboten sein.

    Na ja - zwischen Konzerttickets und Tonträgern gibts schon große Unterschiede. Es geht nicht um einen Anfang, sondern um Konzerttickets im Speziellen. Weil hier halt wegen ein paar Besonderheiten ein "Zweitmarkt" mit 10 Milliarden $ Umsatz pro Jahr entstanden ist.


    Sind Tonträger noch über Neukauf verfügbar, hinkt ein Vergleich zu Konzerttickets schon ziemlich.

    Konzertkarten sind bei jedem Konzert nur in sehr limitierter Stückzahl verfügbar - und je größer die Differenz von Nachfrage und Angebot, desto wertvoller werden die Tickets auf dem Zweitmarkt (z.B. 10.000 Tickets vs. 100.000 potenzielle Besucher). Ich habe das mal selbst miterlebt und hatte ein Konzert nicht besucht, weil ich nicht das 5-fache für eine Karte auf eBay bezahlen wollte (Konzert war bereits ausverkauft - die Idee kam spontan auf).


    Es geht dabei auch nicht einfach nur um einen Weiterverkauf, wenn man dann doch nicht aufs Konzert geht. Sondern es geht um Leute, die systematisch zu Beginn vom jeweiligen Verkaufsstart viele Tickets kaufen, dann bis zum Ausverkauf des Events warten und diese mit z.T. erheblichem Gewinn wieder verkaufen. Es gibt halt einfach Events, wo das Angebot die Nachfrage nicht mal ansatzweise decken kann.


    Bei gebrauchten Tonträgern hat man es mit einem "ganz normalen" Gebrauchtmarkt zu tun. Das ist was völlig anderes als Konzerttickets, die keinen Neuwert und auch keinen Gebrauchtwert haben. Da gibts nur "vor dem Event = wertvoll" und "nach dem Event = wertlos". Ich hoffe, der Unterschied wird halbwegs klar. ;)

    Wenn Tonträger nicht mehr auf dem Neumarkt verfügbar sind und vereinzelt an Wert gewinnen, ist das so ähnlich wie mit Oldtimern. Das sind aber Einzelfälle und lässt sich nicht mit den Konzerttickets vergleichen.


    Ich will da jetzt auch gar nicht zu aktivistisch in Erscheinung treten. Aber mich wurmt der aktuelle Zustand des gesamten Business, auch in Hinblick aufs Streaming, schon ziemlich. Da läuft aktuell einfach hinten und vorne überall so viel falsch ...

    Ja da hast du sicher recht, dass ich sicher noch nicht die Endstation erreicht habe. Aber es war wirklich DIE Lösung die Hängetoms zu tauschen weil ich mit der rechten Hand mit den Fills beginnen will und dann nicht wie vorher über Kreuz starten muss. Und wenn man nicht über Kreuz startet aber die Toms absteigend aufgehängt sind, dann hört sich das tonal komisch an …

    Ich bezweifel, dass es da eine ultimative Lösung gibt. Die Position der Toms hängt halt sehr von den Handsätzen und Läufen ab, die man spielt. Fills mit rechts zu beginnen ist auch bei Überkreuzspiel eigentlich der Standard und lässt sich bspw. mit Singlestrokes und zwei Schlägen pro Tom prima realisieren, wenn man von klein nach groß geht.

    Bestimmte Sachen könntest du mit deiner jetzigen Aufstellung gar nicht flüssig spielen. Z.B. das Rosanna Tom-Fill.

    Simon Phillips als einer der bekanntesten OHP-Spieler hat seine vielen Toms auch von klein nach groß angeordnet und hat so immer wieder sehr kreative und überraschende Sachen gespielt.

    Abgesehen davon, dass personalisierte Tickets die einzige Lösung sind, um den (systematischen und Gewinn-orientierten) Weiterverkauf zu verhindern, finde ich das bei einer vernünftigen Organisation gar nicht so schlimm.


    Die Ausweiskontrollen an den Einlässen müssten halt nur auch wirklich durchgeführt werden, um glaubwürdig zu bleiben. Aus meiner Sicht wäre dann noch wichtig, dass jemand auch für andere Personen Tickets kaufen kann, dass es spezielle U16-Tickets (ohne Ausweis mit Begleitperson) gibt, dass eine Umschreibung auf andere einfach und günstig möglich ist und natürlich, dass auch eine Rücknahme möglich ist. Gebühren für Umschreibung und Rücknahme finde ich übrigens nicht so dramatisch - denn das erzeugt ja alles zusätzliche Arbeit bei den Händlern (und im Fall von kurzfristigen Erstattungen auch Unsicherheit).


    Und ich weiß zwar nicht wie die Rechtslage da genau ist. Aber der systematische und Gewinn-orientierte Weiterverkauf müsste in Deutschland schon strafbar sein, denk ich. Und auch wenn nicht, sind das dann Gelder, die irgendwelche Arschlöcher für sich einkassieren - weder der Künstler noch der Veranstalter. Das zu verhindern halte ich insofern für 100% richtig.