Beiträge von m_tree

    Freue mich übrigens, dass die Challenges hier so gut ankommen. :) :thumbup:

    Ist ja mehr aus einer spontanen Idee heraus entstanden, als es um die alte BummTschack-Challenge (damals mit Jury) ging. Weil ich im Rahmen von Mixing und Mastering schon öfter an Wettbewerben teilgenommen hatte, dachte ich mir so: warum nicht auch einfach hier mit Drums - und völlig autonom ohne Jury. Die tontechnischen Mittel und Skills dafür hab ich ja.


    Dann behalte ich das mal so bei mit zwei Challenges jeweils Ende des ersten Quartals und Anfang des letzten Quartals. Weitere Besprechung dafür bitte hier: Challenges im DF - Ideen, Vorbereitung, Besprechung ...


    Zum Thema Vollprofi, Geschwindigkeit etc. checkt mal dieses Video aus!

    Das fand ich ziemlich cool und beeindruckend. Jerry Roe ist eigentlich v. a. bekannt

    als Studiodrummer in Nashville für countryartiges Zeugs.

    Bei 2:20:


    Navene: "I'm gonna quantize and sample replace everything anyway, so it's all good."


    Jerry: "Perfect, perfect ... I was hoping that would happen."


    :D ^^

    Aber ja, von nix kommt halt nix, außer bei den vollprofis, die können sowas offenbar auch spontan aus dem Ärmel schütteln.

    Von welchen "Vollprofis" redest du da? Wenn so etwas (scheinbar) bei manchen Weltgrößen funktioniert, steckt dann meistens auch sehr viel dahinter.


    Ansonsten gibt's z.B. nichts unprofessionelleres, als unvorbereitet zu Terminen (Proben, Gigs, ...) zu erscheinen. Oder nicht Kritikfähig zu sein, weil man ja so ein "erhabener" Profi ist. Dabei ist natürlich auch wieder das Maß wichtig. Wenn z.B. jemand anfängt mich komplett zu "überfahren" und seine eigene Unprofessionalität an mir auszulassen / mir in die Schuhe zu schieben oder Termine zu setzen, die total absurd kurzfristig sind (alles schon erlebt), schiebe ich da dann auch einen Riegel vor.


    Bei so gut gebuchten Weltgrößen und Sessiondrummern wie z.B. Steve Gadd, Jeff Porcaro, Vinnie Colaiuta, Simon Phillips uvm. war / ist die hohe Geschwindigkeit auch nur das Resultat von sehr viel Übung, Erfahrung und Routine. Vom "Talent" mal ganz abgesehen. Sich einfach so und völlig unvorbereitet mit fremden Musikern, nur mit einem Sheet ins Studio zu setzen und mit dem ersten Take zur eigenen Zufriedenheit abzuliefern ist da auch eher selten, glaube ich. Und Jeff Porcaro war nach eigener Aussage z.B. kein guter Notenleser.


    "Abliefern" ist auch relativ. Mein erster Entwurf wäre auch schon brauchbar gewesen. Aber wenn ich die Zeit habe, dann nehme ich sie mir auch. Erstens, weil's mir Spaß macht und zweitens, weil ich immer 100% anstrebe. Vor allem, wenn ich was öffentlich präsentiere und langfristig auf meinem Youtube-Kanal belassen will.


    Im Kern ist das auch das, was ich Schülern ab und zu sage: es gibt keine Abkürzungen. Und es bringt nichts, zu viel und zu schnell lernen, aber das Gelernte dann nur halbherzig und ineffizient (oder sogar gesundheitsschädlich) umsetzen zu können. Lieber erstmal die Dinge, die man macht, ordentlich und mit Hingabe spielen und Spaß daran haben. Das ist der beste Grundstein für positive und nachhaltige Entwicklungen.

    Hm. Da haben ja manche richtig Aufwand betrieben beim Aufnehmen. So mit Ausarbeitung des Drumparts. Respekt wer das kann. Das kann und will ich auch nicht.

    Mein Anspruch an mich selbst ist, spontan liefern zu können. So auch hier- das Ding zweimal angehört und dann auch nur zweimal aufgenommen. Erfahrungsgemäß wird es danach eh nicht mehr besser :) Das kann natürlich manchmal zu inkongruenzen in der Form führen (wieder was gelernt).

    Jedenfalls danke für das Feedback und Gratulation an den Gewinner. Bin schon gespannt auf die nächste Challenge.

    Mein erster Entwurf (auch eher aus dem Bauch raus) war meinem finalen Take insgesamt schon sehr ähnlich. Ich hatte früher auch viel gejamt und bin auch der Meinung, dass man aus dem Stegreif was passendes liefern können sollte. Wenn das nicht geht, passt es eben grundsätzlich nicht.

    Allerdings kann man aus dem Stegreif selten (annähernd) 100% liefern, es sei denn man bewegt sich auf komplett vertrautem Terrain. Der Reiz und auch der Sinn der Challenges ist ja aber auch, mal aus der Komfortzone rauszugehen und sich weiter zu entwickeln. Und letzteres geht halt nur, wenn man selbstkritisch an seiner Performance arbeitet.


    Z.B. waren die ersten beiden Parts hier für mich sofort klar, wogegen ich beim 3. und 4. Part noch mal ein bisschen rumprobiert habe. Die letzten beiden Parts hatte ich in meinem ersten Entwurf auch schon ziemlich genau so gespielt. Wobei ich da gegen Ende noch einen Bassdrum-Schlag aus meinem Pattern genommen oder verschoben hatte. Der Spruch "Die Kunst besteht im Weglassen" trifft eben doch immer öfter mal wieder zu.

    Das schwierige ist ja - ich glaube man kann so etwas nicht wirklich neutral bewerten, oder eine KI muss das machen, weil die pers. Vorlieben immer eine rolle spielen!


    [...]


    Ihr wisst was ich meine, oder???

    Ja. Und deswegen wird ja auch demokratisch abgestimmt. ;)

    Bei hier z.B. 24 subjektiven Meinungen kriegt man dann schon einen ganz guten Durchschnitt raus.


    Eine "professionelle" Jury wäre da nicht viel objektiver, denk ich. Außerdem sind wir mit dem Voting autonom und müssen nicht so einen Kindergarten veranstalten.

    Ich glaube, wir alle waren und sind so fokussiert auf die 3 Viertel Auftakt des Playalongs, dass uns Marius' Take so ungewohnt erscheint. Das ist wirklich gut gemacht und wieso eigentlich nicht?

    Nur die Viertel zu betonen erschien mir tatsächlich zu langweilig. Hatte die Triolen erst etwas anders gespielt und auch hier ein bisschen rumprobiert, bis ich zufrieden war. Leider ist mir der Auftakt in dem Take nicht so besonders gelungen - der erste Schlag kommt nämlich etwas zu früh und das Fill wird in sich etwas langsamer. Im dritten Part bin ich in dem Take am Anfang ein Stück vor dem Klick. Die beiden Dinge waren aber für mich zu verschmerzen, weil der Take ansonsten cool ist.


    Meine Vorgehensweise beim Ausarbeiten war übrigens eine Mischung von Arbeitsaufnahmen und Notizen. Und mit einer einzigen Session hätte ich nie so ein songdienliches Ergebnis erreicht. Das nur als Hinweis - und ich hatte das auch immer wieder bei anderen Leuten festgestellt: ich koche auch nur mit Wasser. ;)


    Wenn man die Möglichkeit hat, seine Aufnahme zusammen mit dem Playalong anzuhören, sollte man das auch unbedingt nutzen. Genau so wie man zum Ausarbeiten von eigenen Songs in Bands eine gewisse Zeit braucht, ist es hier eigentlich auch. Auch wenn andere die Songs schreiben, braucht man i.d.R. ein paar Proben und Sessions, um eigene Ideen auszuarbeiten und sich einzugrooven. Die Dosis macht hier aber auch aus das Gift - das hatte ich hier auch schon angesprochen. Wenn es einem irgendwann zum Hals raushängt, bringt das auch nichts.


    Bei mir genauso. War mir auch sicher, dass Marius 24A ist.

    Du meinst 23-A. ;)

    Oder dachtest du erst, ich wäre 24-A?


    Mich selbst habe ich im Mittelfeld verordnet und bin da auch gelandet, das find ich cool.

    Deinen Beitrag hatte ich eher im vorderen Mittelfeld gesehen. Ich finde das nämlich insgesamt sehr passend gespielt. Zwar relativ einfach gehalten, aber dafür ruhig, songdienlich und mit System. Insgesamt "rund".

    Der Trick ist, erstmal einfache Sachen gut zu spielen, und nicht komplizierte Sachen schlecht. Aber das können wir nach Bekanntgabe der Ergebnisse ja noch vertiefen.

    Die Sache ist ja die. Ich spiele beides gleich schlecht, bezogen beispielweise aufs Timing. Das ist meist mein größtes Problem. Da ich in keiner Band spiele ist das auch nicht unbedingt immer mein Hauptaugenmerk während meiner Übezeit.

    Soll nicht heißen, dass ich nicht daran arbeite. Oft möchte ich allerdings mein Metronom an die gegenüberliegende Wand werfen. Merke aber schon, dass sich was verbessert hat. Die Challenge, die Jetzige und die Vergangenen, haben mir sehr geholfen. Und nicht zuletzt, dass ich mich jetzt aufnehme.

    Das Mischpult habe ich auch nur zurückgeschickt, weil es für meine Zwecke doch eher ungeeignet war. Hab schon eines der Multitrack fähigen ins Visier genommen.

    Auch wenn das jetzt vielleicht abgedroschen klingt: nach meinem Gefühl würde dir ein bisschen Schlagzeugunterricht sehr gut tun. Auch wenn es nur mal ein paar Stunden sind. Ein guter Lehrer wird dir vieles schon in der ersten Unterrichtsstunde reflektieren und spielerische Baustellen direkt anpacken, ohne diese unüberwindbar für dich erscheinen zu lassen.


    Ich würde über die Hobby-Aufgabe noch mal nachdenken. Mir fiel halt bei dir hier immer wieder auf, dass du dich oft in theoretischen Abhandlungen verstrickst.

    Wie bereits angekündigt - hier mein Video. 8)


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    Zeit, mal wieder meinen Thread hier zu aktivieren. 8)


    Hier mein Beitrag zur aktuellen Challenge. ;)


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    5,5Std. Ohweh...Ich glaube ich packe mein Schlagzeug mal langsam ein und schau mich mal nach einem neuen Hobby um. Mein Mischpult hab ich in weiser Voraussicht schon zurückgeschickt.

    Der Trick ist, erstmal einfache Sachen gut zu spielen, und nicht komplizierte Sachen schlecht. Aber das können wir nach Bekanntgabe der Ergebnisse ja noch vertiefen. ;)

    Bist du da nicht mehr dabei, oder wirst du grad gesubbed?

    Bin nicht mehr dabei. Längere Geschichten ... bin aber nicht der einzige Schlagzeuger, der da nicht rein passt (mir sind da ein paar Sachen zu Ohren gekommen). So menschlich. Von meiner Leistung und Zuverlässigkeit her war alles gut. Davon abgesehen ist Kirmes-, Bierzelt und Stadtfest-Top40-Cover wohl auch nichts für mich, oder zumindest nicht ausschließlich. Manche meinten schon im Vertrauen zu mir, ich sei "überqualifiziert" dafür. Ich seh's jetzt positiv, weil ich so gar nicht erst in Versuchung gekommen bin mich auf dieser Band "auszuruhen".


    Bin aber im Guten mit dem Gitarrist (der mich angefragt hatte) verblieben. Wenn mal Bedarf besteht wird er mich wieder anfragen.

    Gestern ist noch ein Voting eingetrudelt, womit es jetzt 23 sind. Aber sieht aus, dass ich mir den zusätzlichen heutigen Tag auch hätte sparen können (glaube nicht, dass heute noch jemand abstimmt). Das nächste Mal dann wirklich nur eine Woche ...

    Das sind jetzt in der Relation mehr unbeteiligte als bei der letzten challenge, oder?

    Eigentlich nicht. Hab's mir eben mal angeschaut und durchgerechnet:


    Aktuell liegt die Beteiligung von Nichtspielern am Voting bei knapp 41%.


    In der Advanced-Gruppe waren's letztes Jahr 14 Beiträge, in der Casual-Gruppe 4 (eigentlich 5). Für die Advanced hatten 30 Leute abgestimmt und für die Casual 29.

    Insgesamt betrachtet kommt das ziemlich genau aufs selbe raus - mit 18 Beiträgen und 30 Votes auf genau 40% Beteiligung von Nichtspielern und mit 29 Votes auf ca. 41,4%. Wobei ich bei der Berechnung davon ausgehe, dass alle Teilnehmer abgestimmt haben (was nicht der Fall war, glaube ich).


    Die Beteiligung ist jetzt halt insgesamt geringer als bei der letzten Challenge. Aber mal sehen wie das weitergeht. Die nächste Challenge würde ich dann im März veranstalten. März und Oktober sind vielleicht besser für die Spielphasen als Februar und November (so wie es dieses Jahr war).

    Aktuell 17 Votings inkl. meinem.

    6 von unbeteiligten Usern. Chapeau! :)


    2 Votings von Teilnehmern fehlen noch. Aber das Voting ist nicht verpflichtend, wie gesagt. Ich denke auch, dass ich seit dieser Challenge einen ganz guten Modus für die Organisation gefunden habe, vor allem was das Voting betrifft.


    Das sind nun schon mehr Votings als Beiträge und damit ein ganz guter Schnitt. Der grundsätzliche Trend, der von Anfang an bestand, bleibt auch weiterhin bestehen. Die ersten beiden Plätze und die letzten beiden Plätze stehen weiterhin relativ sicher fest. Im Mittelfeld ist es dagegen z.T. recht knapp und entsprechend noch viel Bewegung. Und der dritte Platz ist "hart umkämpft". ^^

    OK - jetzt sind's 12. Da hätte ja doch nur eine Woche fürs Voting gereicht. :/

    Mich eingeschlossen fehlen jetzt nur noch Votings von drei Teilnehmern. Und ist ja auch nicht verpflichtend. Ich überlege, mich zu enthalten, weil ich halt zwangsläufig befangen bin.


    Also wenn euch das entgegen kommt kürze ich die Votingphase um 1-2 Tage. An den Advents-Sonntagen scheint bei den meisten eh was anderes auf dem Programm zu stehen ...

    Jetzt sind's 11 Votings - zwei davon von unbeteiligten Usern. :thumbup:


    Der bisherige Trend bleibt auch klar und deutlich bestehen. Die beiden vorderen Plätze sind schon sehr klar abgegrenzt und die beiden hinteren auch. Im Mittelfeld ist dagegen noch einiges offen.

    Ich habe mir bewusst nicht das Original mit Drums angehört. Bis heute übrigens nicht. Wollte mich bei so einer mir unbekannten Musikrichtung einfach durch die restlichen Instrumente inspirieren lassen.

    Fun fact: Das Original beinhaltet gar keine Drums. Zumindest nicht das Video im Startbeitrag. ^^


    Aktuell sind es übrigens 8 Votings. Ich will auch noch abstimmen, aber warte jetzt ein bisschen. Brauche erstmal ein bisschen Abstand davon.