Beiträge von m_tree

    Für mich gäb's nur einen einzigen Grund in ein teures Shellset zu investieren: freie Konfiguration von Details. Das betrifft die Größen (vor allem die Kesseltiefen), Material, Gratungen, Spannreifen, gebohrte / ungebohrte Bassdrum, Tomhalterungen (am Kessel oder Spannreifen befestigt), Standtombeine (un/gefedert, angepasste Länge an Kesselteife) und ähnliches. Was will ich mit einem überteuerten Shellset, das bei der Hälfte der Details nicht meinen Vorstellungen entspricht?


    Ich stehe nämlich bald vor der Anschaffung eines neuen Kesselsatzes und habe ein paar Spezialansprüche. Das fängt schon bei der Bassdrum an: soll 22x16" und gebohrt bzw. mit Halter sein.


    Davon abgesehen finde ich vor allem Becken immer schon überteuert. Wenn ein Crashbecken schon so viel kostet wie eine hochwertige Snare oder doppelte Fußmaschine ... und dazu noch der Faktor, dass Crashbecken (wie auch Splashes und Chinas) durch häufigen Gebrauch auch mal kaputt gehen können. Steht für mich absolut nicht im Verhältnis. Neue Becken kaufe ich (wenn ich so zurück blicke) fast nur noch von Zultan. Die zeigen, dass es auch deutlich günstiger geht. Zildjian, Sabian usw. nur noch gebraucht.

    Man braucht ein Dach über dem Kopf und der Kühlschrank muss gefüllt sein. Ich hab mich damals irgendwann entschieden, zum Broterwerb was ganz ohne Musik zu machen und die Musik zum Hobby zurückzustufen.

    Ich hatte in den letzten Jahren darauf hingearbeitet von der Musik leben zu können und bin auch weiter damit beschäftigt, den Schlagzeugunterricht als ein finanzielles Standbein auszubauen. Mir hatten auch viele Leute nahegelegt, das zu tun und ich will's jetzt auch wissen. ;)


    Kann ja jeder so machen wie er will.

    Das kann ich gut nachvollziehen, für mich war das damals auch ein Grund damit aufzuhören. Allerdings war das natürlich nicht in der Größenordnung, obwohl ich heuer auch bei ähnlichen Veranstaltungen ausgeholfen habe. Leider ist da die Organisation und fehlende Professionalität absolut furchtbar, da musste ich wirklich an das Geld denken...

    Sind natürlich nur meine Erfahrungen und aktuell komm ich eh nicht in die Verlegenheit so viel Zeit zu haben um mir so etwas zu suchen. :D

    Gesucht hatte ich mir das gar nicht. Der Gitarrist bzw. einer der beiden Chefs hatte mich angefragt. Hat mich über meine Website gefunden.


    Obwohl ich schon so viele verschiedene Sachen gemacht hatte kann ich sicher sagen, dass das die professionellste Band ist, in der ich bisher gespielt habe. Das betrifft sowohl die Arbeitsweise (auch ohne zu viel Ego und Selbstdarstellung) als auch den Jahresumsatz, der dabei rum kommt.

    Mir verhilft das auch gerade dazu, voll von meiner Freiberuflichkeit leben zu können.


    Da mach ich jetzt lieber mal Top40 als Sachen, die mir zwar stilistisch und spielerisch besser passen aber in allen anderen Hinsichten schlechter laufen.

    Ja, Speakon wird vor allem zur Leistungs-Übertragung zwischen Endstufen und passiven Boxen genutzt. Das lässt sich schon an der unsymmetrischen Übertragung mit nur einer Phase erkennen. Symmetrische Übertragung (XLR) ist vor allem bei niedrigeren Leistungen nötig, welche störanfälliger sind.


    Der KH-Verstärker braucht ein unverstärktes Signal, wie es z.B. von einem Aux-Weg aus dem Mischpult kommt.

    Ich suche eine günstige Lösung, Kleinmembran-Kondensator-Mikros entkoppelt an 3/8” Gewinden montieren zu können. Habe vergeblich nach einfachen Klemmen mit Gummi-Entkopplung gesucht. Es geht um den Live-Einsatz auf Haltern, die an Beckenstativen befestigt sind.


    Bei meiner neuen Band kommen als "Underheads" z.Z. alte AKG C430 zum Einsatz. Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass XLR-Kabel beim Gig abgefallen sind (die Mikros sind ja mit Buchse unten und Kapsel oben montiert). Allerdings treten auch vermehrt Störgeräusche durch Vibrationen der Beckenstative auf. Die habe ich dann mindestens auf meinem Monitormix (InEar), bei größeren Veranstaltungen kommt das dann aber auch vorn raus. Untenrum großzügig alles weg zu EQen wird das auch nicht lösen (abfallende Kabel sowieso nicht).


    Ich vermute, dass die alten C430 einfach ziemlich abgerockt sind (sehen jedenfalls so aus) und daher eher Probleme mit ebenso abgerockten XLR-Steckern machen. Man kann ja nicht bei jedem Gig erstmal die fremden Kabel selektieren, ob die denn auch halten und keine Störgeräusche an den Mikros produzieren ...


    Daher will ich sie durch meine Rode M5 (nicht NT5) ersetzen, welche ich für meine Aufnahmen als Stützmikros an Hi-Hat + Ride benutzt hatte. Sollte das die Probleme lösen, würde ich aber gern mit einer entkoppelten Montage erhöhtem Verschleiß und Störgeräuschen vorbeugen. Der Messschieber zeigt übrigens genau 2cm Durchmesser bei den Rode M5 an.


    Ach so ... die Shure A53 M Klemme ist mir mit 55€ zu teuer. Man kann's echt übertreiben. :rolleyes:

    Ich hab auch schon Geschichten über (ehemalige) Musikstudenten gehört, die unzuverlässig sind und unvorbereitet zu Proben kommen. Mal von der Qualität der Performance dann ganz abgesehen ...


    Wie auch immer - die Band macht ihre Sache m.E. jedenfalls gut. Der Erfolg (mit zeitweise 140-160 Gigs pro Jahr) gibt ihnen recht. Seit 1-2 Jahrzehnten verkaufen die auch 'ne Marke, kann man sagen. Die Veranstalter wissen genau, was sie kriegen. Mit der richtigen Songauswahl, praktisch keinen Pausen zwischen den Titeln und guten Performances, wo z.T. alle außer mir springen wissen die ganz genau, wie sie richtig Stimmung machen. Neben der Sängerin und dem Sänger singen auch der Basser und der Keyboarder ab und zu die Leadstimme.

    Und es ist 1000 mal besser, "nur" in einer Coverband zu spielen, als zuhause für sich Riffs zu zocken und bei jeder Gelegenheit einer Bandgründung oder Neuausrichtung eisern auf seinen Prinzipien/Geschmäckern zu beharren und deshalb nichts produktives zu tun. So mancher prominente Musiker macht seine Musik auch mit Leidenschaft für mindestens einen gewissen Anteil Zuhörer, die mit der Musiker ziemlich wenig anfangen können. Ich finde es vermessen, Covermusik als niveaulos abzutun. Meine Lieblingssprüche dazu aus dem Publikum (teilweise sogar von Freunden) sind: "Ganz gut, aber ist halt Cover" oder "nur mit Gitarre* wäre es viel schöner".

    Definitiv :thumbup:


    Zuvor hatte ich bei einer Blues/Zappa-Band gespielt, zufälligerweise auch aus Weimar (Weimar ist eines der kulturellen Zentren in Thüringen mit einer Musik-Uni). Diese Band musste ich für die neue Band dann absägen. Da hatten sich direkt vor mit Lin Dittmann (Keimzeit) und Georg Lenhardt (Apokalyptische Reiter) reingeteilt.


    Das hat immer alles seine zwei Seiten. Bei der vorherigen Band konnte ich meine Shuffle-Skills und vieles, was über das Standard-Reportoire eines Top40-Drummers hinaus geht, ausleben. Auf der anderen Seite spielte die Band viel weniger und viel kleinere Auftritte, die hauptsächlich von älteren Leuten besucht wurden. Dazu ein mitunter eher schlechtes Klima in der Band mit ständigen Kämpfchen der beiden Gitarristen.

    Bis auf einen Song im Live-Programm ist das im Prinzip auch nur Cover. Nur eben ein anderes Genre.


    Bei der neuen Band sind die Gigs im Schnitt deutlich größer, z.T. mehrere tausend Menschen im Publikum und spielen viel mehr Gigs. Das läuft alles mit Tour-Schlagzeug, das immer im Bus bleibt und einer monatlichen Abrechnung (eine Rechnung für alle Gigs pro Monat) mit zuverlässiger Bezahlung viel besser.

    Die Kehrseite ist für mich, dass in den ersten beiden Runden fast nur four-on-the-floor gespielt werden muss. Ein bisschen Bedenken habe ich insofern, dass ich dadurch mit der Zeit abstumpfen könnte. Dass da auch mal 'ne Schlagernummer oder Malle-Sachen gespielt werden juckt mich weniger.


    Mit meinem Youtube-Kanal will ich dann Ende des Jahres parallel auch weitermachen. Vielleicht ist das dann auch ein ganz guter Ausgleich. Da habe ich mit meinen "drums only"-Videos ja vermehrt komplexeres Freak-Zeug gemacht ...


    Und so schnell werde ich sicher nicht wieder in einem Herzblut-Bandprojekt mit eigenen Songs und Produkionen mitwirken, wo man nur investiert und statt einer Gage überhaupt froh ist, mal irgendwo spielen zu dürfen. Das müsste dann schon sehr außergewöhnlich mit besonderen Anreizen sein. Ohne Gage zu spielen geht gar nicht mehr für mich.


    Dennoch muss ich noch mal zu den Coverbands sagen, dass man es eben besser oder schlechter machen kann. Es gibt halt auch viele Amateur-Bands, die man sich als professioneller Musiker kaum anhören kann, weil einem sonst alles weh tut.


    Das kenne ich. Aber gleich mehrere DJs? Was war da der Grund? Ist euer Set noch nicht groß genug für 4h inkl. Pausen, oder war dem Veranstalter selbst das noch nicht genug? Für Veranstalter von Zeltfesten sind ja oftmals die 2-3h nach dem "Hauptact" (der Live-Band) lukrativ, in denen der DJ die Bretter des Bar-Anbaus mit 150bpm zum scheppern bringt. :D

    Das war da halt so organisiert. Das war von der Bühnengröße her der größte Auftritt, den ich bisher mit der Band gespielt hatte. Sonst hatten die da immer Samstags gespielt, wo dann auch locker mal 5000 Leute im Publikum waren. Dieses Jahr am Freitag, entsprechend weniger besucht. Und nächstes Jahr auch wieder Freitag, weil der Veranstalter sich gefreut hat, dass durch uns am Freitag mal mehr los war.

    Das mit dem fliegenden Wechsel mit den DJs war da auch nur ausnahmsweise so. Es sollte wohl einfach keine Pausen fürs Publikum geben ;)


    Hier mal ein paar Bilder von diesem Auftritt:

    Das Top40-Bashing kann ich nur bedingt nachvollziehen. Zum einen kann man auch das besser oder schlechter machen und zum anderen haben Top40-Bands besonders heutzutage eine wichtige Aufgabe, meiner Meinung nach. So sehen nämlich auch die weniger Musik-interessierten Kids, dass man auch heute noch von Hand musizieren und live performen kann.


    Es ist einfach traurig, dass solche Bands in direkter Konkurrenz zu DJs stehen. In direkter Konkurrenz zu DJs, die nicht viel können müssen, aber pro Nase am Ende mit mehr Gage heimgehen als Musiker einer Top40-Band. Aber so ist das nun mal.


    Bei einem größeren Auftritt gab es die Situation, dass wir uns mit einem Team aus drei DJs im fliegenden Wechsel abgewechselt hatten. Normalerweise hat man da als Band einen sehr schweren Stand. Aber Rockpirat (so heißt die Band) schafft es mit der richtigen Songauswahl und Performance dagegen anzustinken. Das habe ich da selbst festgestellt. ;)


    Wie auch immer - mal im größeren Stil (mit wirklich professioneller Arbeitsweise und entsprechender Bezahlung) zu Covern wollte ich eh schon immer mal machen. Das ist nun die Gelegenheit und bringt mich sicher auch insgesamt weiter. ;)

    Feinheiten jedweder Art sind dabei imho völlig fehl am Platz. Der Drummer stimmt ordentlich, den Rest soll biddeschön der FoH regeln ;)

    Für dich als Recording-Crack natürlich potenziell nicht ganz so leicht realisierbar wie für mich...

    Feinheiten spielen da schon auch eine große Rolle, weil das Ergebnis ja immer die Summe vieler Feinheiten ist. Die Band hat zwei feste Tontechniker und beide kommen gut mit meinem Sound zurecht (was nicht bei allen Drummern vor mir der Fall war), wobei die nicht bei allen Gigs dabei sind. Bin auch mit beiden immer mal im Gespräch über Details. Kommt halt immer drauf an wie man mit so einer Situation umgeht bzw. was man draus macht. Wenn man es schafft, sich nicht gegenseitig auf den Sack zu gehen, sondern rational an einem Strang zu ziehen, passt das schon.


    Von anderer Seite kam schon durch, dass die gesamte Band nach vorn raus einen guten Sound hat. Natürlich nur, wenn der Tonmann dieses Potenzial auch zu nutzen weiß. Sound spielt da m.E. schon auch 'ne große Rolle und für mich geht's beim Schlagzeugsound auch um ganz pragmatische Dinge wie Sustain, Attack und gut klingende Brillanz vs. scharfe, nervige und schrille Höhen bei Becken.

    Ich find das jetzt auch nicht weiter tragisch, zumal sowas schon eher selten vorkommt (definitiv nicht bei jedem 5. Gig). Es ging ja nur darum, warum ich für solche Touren kein neues Equipment nehmen würde. ;)


    Wobei der Spaß bei Personenschäden dann m.E. schon aufhört. Also wenn jemand z.B. ein Bierglas auf die Bühne schmeißt und einen Musiker am Kopf trifft ...

    Die haben schon einiges vertraglich geregelt. Aber z.B. ein Zaun vor der Bühne als Voraussetzung würde dazu führen, dass deutlich weniger Gigs gespielt werden können. Wenn man sich nur die Lorbeeren rauspicken kann oder will, geht das natürlich. Wenn man aber auf 100 Gigs im Jahr kommen will - eher schwierig.

    Immerhin hat die Band schon aufgehört Veranstaltungen auf eigenes Risiko zu machen - was dann sowohl top als auch flop werden kann (und im letzteren Fall drauf gezahlt werden muss, um die Musiker usw. zu bezahlen) und spielt entsprechend etwas weniger. Letzteres ist aber sicher auch dem Älterwerden der beiden Chefs geschuldet.


    Ich find das insgesamt schon OK. Ist für mich schon gerade ein Upgrade in vielen Hinsichten. Und macht das Leben auch einfacher, wenn man nur in einer Band mit vielen Gigs spielt als z.B. in drei, wo's dann wieder zeit- und nervenaufreibende Überschneidungen mit Terminen gibt (Prioritäten setzen, Ersatzleute finden usw.).


    Und Leute, die ihre Getränke aus dem Publikum auf die Bühne werfen, kann eine Security kaum verhindern. Glasflaschen und Gläser zu verbieten ist aber schon mal ein Anfang (so wie auf Festivals auch).

    Natürlich sind nicht alle Muggen so. Gibt Sachen, wo vor der Bühne noch mal ein Zaun ist, mit geräumigen Backstage-Bereichen, üppiger Verpflegung, sauberen WCs und viel Security ... kommt aber eben immer drauf an. Kleine Bühnen ohne Riser sind jedenfalls eher selten.

    Was meinst du damit?

    Fängt damit an, dass es eben ständig auf- und abgebaut, umher gewuchtet und viel benutzt wird. Bis zu 12 Gigs pro Monat mit jeweils drei Runden und jeweils >1h Spielzeit (3-4h Spielzeit insgesamt pro Gig). Dazu muss es immer schnell gehen und es kann immer mal vorkommen, dass neue Kratzer dazu kommen.


    Geht weiter z.B. mit Sand bei der Bühne, durch den man vom Backstage-Bereich laufen muss, der sich dann wiederum auf den Pedalen absetzt.

    Oder auch einfach besoffenen Menschen, die ihre Getränke auf der Bühne umher spritzen. Kein Scherz! In meinen bisher 10 gespielten Auftritten gab's schon zwei Situationen in der Art: Einmal sind nach der Zugabe irgendwelche Leute (evtl. auch Mitverantwortliche) auf die Bühne gekommen und einer hat sein Getränk so fallen gelassen, dass es an's neue BD-Frontfell gespritzt ist. Durch meinen Ärger darüber habe ich beim Abbau dann unüberlegt mit einer Setlist drüber gewischt und wahrscheinlich waren dann Sandkörner dafür verantwortlich, dass das neue Frontfell dadurch zerkratzt ist.

    Noch heftiger war aber eine Situation auf einem anderen Gig, wo eine sichtlich aggressiv verstörte Frau zum Tanzpublikum vor der Bühne gerannt kam und ihren gefüllten Getränkebecher auf die Bühne geschmissen hat. Zum Glück war's kein Glas! Die wurde dann zwar umgehend aus dem Zelt entfernt, aber so war u.a. auch das gesamte Schlagzeug vollgespritzt.


    Mein Vorhaben, die doppelte Iron Cobra zusammengebaut mit eingehängten Federn direkt im Hardware-Case zu transportieren funktioniert leider auch nicht. Ich baue sie also immer wieder auseinander und zusammen und transportiere sie im Tama-Case (wovon bereits einer der drei Schließmechanismen kaputt ist), welches ich in's Hardware-Case lege (passt zum Glück noch mit rein).


    Ich wollte mir auch 'nen neuen Teppich für die Tour zulegen. Wäre aber aus jetziger Sicht völliger Quatsch gewesen.

    Mal ein einfacher Ansatz von mir:


    Als Basis die BD gleichmäßig auf Viertel spielen oder - wenn es besser zur Situation passt - den Groove mit der BD weiter spielen (gern auch zusätzlich die Hi-Hat tappen oder die Becken mit dem Fuß zum Schwingen bringen).


    Das Solo eher sachte auf der Snare anfangen. Hier ist natürlich die Frage, was du so aus reinem Spiel auf der Snare rausholen kannst. Das würde ich nach einer Steigerung auf der Snare (Komplexität / Abstand der Zählzeiten, Lautstärke) schließlich auf Toms und Becken erweitern. Was genau du spielst, hängt von deinem Geschmack und deinen Skills ab. Bei Bedarf kann ich Anregungen geben.


    Improvisierte Live-Situationen kann man zwar schlecht üben. Ich würde das aber trotzdem mal "daheim" vorher grundsätzlich durchgehen, wenn du dir so unsicher bist.

    Poet

    Sehe ich auch so. Die DF-Gruppe auf Facebook gibt mir z.B. gar nix. Mich nervt da schon das Grundprinzip mit oberflächlichen Beiträgen und der Kommentarfunktion mit der Antwortenfunktion, wo unter den Kommentaren noch mal ewige Sub-Fäden entstehen können. Dazu noch die Reaktionen, die auch gern mal missbraucht werden, um Kommentare ins Lächerliche zu ziehen und ähnliches. Dann gibt's da auch keine vernünftige Moderation und der Algorithmus tut auch in den Gruppen sein Übriges, zumal es insgesamt sehr unübersichtlich ist.

    Das Niveau ist da gefühlt einfach 10 mal niedriger als hier.


    Als Musikernetzwerk finde ich FB hier und da schon praktisch. Kriege seit einiger Zeit auch ständig Anfragen von Schlagzeugern, Musikern usw. aus aller Welt.

    DerFranz

    Ich denke das ist auch Geschmackssache. Mein direkter Vorgänger in der Band hatte ein weiß-mattes Acrylset mit kurzen Toms und überlanger Bassdrum (die war wohl auch tontechnisch problematisch). Das find ich ganz schrecklich.

    Außerdem habe ich das Pro-M für die Tour extra frisch befellt und habe bewusst ein leicht transparentes BD-Reso gewählt. Mit Cases für Hardware und Trommeln und Tom-Mikrofonen bin ich auch weiter in Vorleistung gegangen.

    Ich hatte nach dem 4. Gig schon Becken getauscht, weil ich fälschlicherweise angenommen hatte, dass laute Crashes und eine laute Ride-Glocke passend für große Open Airs wären. Bei insgesamt 5 Gesangs-Mikros und IE-Monitoring können sehr laute Becken aber in mehreren Hinsichten zum Problem werden. Das sind halt grundsätzlich wichtigere Baustellen als durchgehende Chromböckchen, reflektierende Folie und so ein Schnickschnack.


    Wenn ich mir einen neuen Kesselsatz besorge, dann mal was "Ordentliches", das erstmal im Studio / Unterrichtsraum bleibt. Das Pro-M, die Starphonic Brass und die Tama Hardware sind jetzt als "Tour-Schlampe" verdonnert. Und gewisse Situationen hatten mir in der kurzen Zeit schon gut veranschaulicht, warum es sich kaum lohnt neues bzw. "neu" gebraucht gekauftes Zeug für Touren in der Form zu besorgen.

    Zugegeben ein etwas reißerischer Titel. In diesem Video geht's um die Probleme, die social media verursacht. Zum Schluss wird logisch erklärt, warum klassische Foren wie dieses hier nicht aussterben sollten und sogar ein Teil der Lösung sein können.


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    Der Kanal ist sowieso sehr sehenswert. Youtube bildet bei social media, natürlich sehr abhängig vom Inhalt, m.E. noch positive Ausnahmen. Auf Facebook mach ich fast nix mehr und dieses Forum ist der einzige Ort, an dem ich noch irgendwas in's öffentlich Internet schreibe (abgesehen von meiner Website).

    Ich hatte beim Crash in der Kick immer Sorgen, dass da was ausbrechen koennte. Gut, ich hatte auch keine Tom als Gegengewicht. Allerdings ist ein Ride doch noch schwerer. Fuehlt sich das solide an?

    Kommt halt auf die Konstruktion an. Bei der Mapex Pro-M Bassdrum und dem massiven Halter geht das gut. Kann da keine Instabilitäten feststellen.


    Und es regt sich sowieso alles gegenseitig zum Schwingen an, auch wenn voneinander entkoppelt montiert.



    dann spielt ihr mit der Band auf Events, wo andere Drummer gerne auch mal ein Rack dabei haben, und dann hat das Ride auch keine "Füße".

    Die Band ist froh, dass ich kein Rack nutze. Das betrifft nicht nur die Auf- und Abbaugeschwindigkeit (die bei der Band grundsätzlich sehr hoch sein muss), sondern auch das Be- und Entladen im Bus. Mein direkter Vorgänger hatte zwei Rackteile einfach so im Bus transportiert und das war wohl nicht so das Wahre.


    Ich will jetzt am WE schon dazu übergehen, meine doppelte Iron Cobra nicht mehr auseinander gebaut im Tama Case zu transportieren, sondern zusammengebaut direkt im Hardware-Case. Dann noch andere Kleinigkeiten optimieren.

    Nächstes Jahr vielleicht mal ne Side-Snare hinzufügen, evtl. ein Splash und/oder 14er Floortom.


    Spielt der Gitarrist selbst auch Schlagzeug? Sonst ja eher unüblich, dass sowas einem Gitarristen auffällt. ^^

    Der Gitarrist ist der zweite Chef der Band, kümmert sich um die Backings und die Technik und spielt selber auch ein bisschen Schlagzeug ...