Beiträge von m_tree

    Ich wollte es heute Abend machen, aber im Moment ist mein Hund etwas „kränklich“ (Bauchweh) und da will ich ihn ned alleine lassen. Morgen bin ich abends schon verplant, also werde ich am Donnerstag ein paar Minuten vor der Probe schnell was runternudeln und hoffe, dass ich dann bis Mitternacht mit dem mix fertig bin und abgeben kann. Eventuell wird’s ein paar Minuten nach Mitternacht

    Siehe PN. ;)

    Sechs Abgaben sind's jetzt. Wenn ich richtig gezählt habe müssten zwölf zusammenkommen, nach den bisherigen Zusagen.


    ...und den am wenigsten fehlerfreien Take raussuchen...

    Also den am meisten fehlerhaften Take? :/ ^^


    Hab mich in der Zwischenzeit wieder umentschieden und nehme doch den letzten Take von meiner letzten Session. Verbesserungen und Übung an der Performance lohnen sich doch meistens ...

    Mein PC steht in meinem Büro und muss diesen immer extra abbauen, wenn ich was aufnehmen möchte.

    Ein stationärer PC? Audio-Aufnahmen kann man heutzutage mit jedem alten Laptop machen. Momentan ja auch noch mit Windows 10 problemlos möglich.


    In der DAW habe ich auf einer Spur den Track und auf der Zweiten meine Aufnahme.

    Wenn ich so die Datei, natürlich im passenden Format, bereit stelle, ist da doch der Track noch mit drauf. Oder? Muss ich den vorher einfach löschen oder kann die Drumsonly-Aufnahme draus extrahiert werden?

    Jedes Mischpult und jede DAW hat "Mute"- und "Solo"-Knöpfe. Entweder du stellst deine Aufnahme auf Solo oder mutest das Playalong. Alternativ kannst du auch den Fader des Tracks mit dem Playalong ganz runter ziehen.

    Meine Crashbecken hängen jedoch höher, so dass mir diese den Pegel etwas gedrückt haben. Dadurch meine ich , dass die Snare etwas zu leise wurde, gerade dann, wenn ich was filigranes drauf spiele.

    Aber ich hatte noch ein Mikrofon übrig und ein Platz auf dem Pult war auch noch frei, also hab ich damit etwas rumgespielt.

    Wenn du die OHs in AB über das Set hängst, dann probiers mal über Snare und Floortom (bzw. dem Floortom neben der Bassdrum). So hast du ein besseres Lautstärkeverhältnis von Trommeln und Becken. Oder eben mit der "Glyn Johns"-Methode. Da hängt das eine OH auch genau über der Snare.

    Das obere Snare-Mikro einfach ans Schlagfell. Das passt dann schon.

    Ich werde das für die Challenge sowieso noch ein bisschen nachbearbeiten (noch vor der Masteringkette). Rohe Schlagzeugaufnahmen klingen meistens pappig und profitieren sehr von ein bisschen EQ, Sättigung und Kompression.

    Weil du ja wegen deiner Aufnahme für die Challenge fragst:


    Das Splitten deiner Stereospur auf zwei Spuren ist dafür unnötig. Bitte nur eine Stereodatei schicken, nicht zwei Monospuren!

    Die Reihenfolge bei Recording und Mixdown ist immer, dass man eine Stereosumme aus vielen Monospuren zusammenmischt - unter Zuhilfenahme der PAN-Regler am Pult (bzw. in der DAW). Deswegen heißt es auch "Mixdown", weil ein Multitrack auf eine Stereospur "runter" gemischt wird.

    Und diesen Mixdown machst du ja bereits mit deinem analogen Pult. ;)


    Das Mikrofon für die Snare solltest du eher ans Schlagfell machen, nicht an den Teppich. Ein Teppich-Mikrofon ist eher nur ein Stützmikrofon für das obere Snare-Mikrofon. Die Phasenlage zu checken ist wichtig. Es kann gut sein, dass die Snare von einem Phasendreher profitiert. Auch, wenn du sie von oben abnimmst. Bzw. kannst du auch stattdessen die Phase der Overheads drehen. Aber das muss man immer von Fall zu Fall checken. Trust your ears. ;)

    Mir reichen hier meistens 16tel, habe stellenweise aber auch 32stel und 16tel-Triolen drin.

    Hey, hey, nicht schon zu viel verraten, sonst kann deins zu leicht "gefunden" werden! :)

    Ich denke anhand dieser Aussage findet man meins nicht einfacher. Eher vermute ich, dass es sowieso von einigen identifiziert wird. War schon beim letzten Mal so.


    First Takes sind oft unbeschwerter und emotionaler. Je länger man dann am Ding werkelt, desto größer wird die Gefahr der Verkopfung,

    die Geduld geht einem vielleicht aus, und mit der Perfektion verliert man manchmal an Ausdruckskraft; so zumindest meine Erfahrung.

    Ja, das kenne ich auch. Wobei das natürlich kein first take in dem Sinne war. Wie schon weiter vorn gesagt nehme ich mir gerne Zeit und genieße die Arbeit an sowas.

    Aber irgendwann komm ich dann auch an einen Punkt, ab dem eben die Luft raus ist.

    Ich stelle gerade wieder fest, wie schmal der Grat zwischen Verbesserung und Verschlimmbesserung in bestimmten Phasen ist. Hab vorhin noch einen Take mit minimalen Verbesserungen (auch am Sound) gemacht. Aber irgendwie hat der Take einfach nicht diesen coolen Vibe von dem von vor ein paar Tagen, mit dem ich es eh abschließen wollte.


    Es gibt da nach meiner Erfahrung auch so einen "sweet spot". Bis zu einem gewissen Punkt ist es sinnvoll, an sowas zu arbeiten und Verbesserungen zu machen. Denn beim Einspielen muss man ja auch noch Bock drauf haben. Und wenn man kein Ende findet, hat man dann irgendwann einen Punkt überschritten, ab dem es einem zu den Ohren wieder rauskommt.


    Bin also schon fertig (werde meinen Beitrag aber unauffällig auf ein späteres Datum benennen). Passt mir eh ganz gut, weil ich Ende des Monats in einen neuen Raum umziehe und langsam mal zusammenpacken muss.


    Nun bin ich gespannt was alles noch so eintrudelt. ;)

    Ich habe gestern mal einfach mal herumprobiert, das ist ja auch schon wieder so langsam. || :D Bin das gar nicht mehr gewohnt.

    Ist die langsamste der drei Funk-Nummern und die Wahl fiel da auch wegen "Anfängerfreundlich" drauf. ;)

    Außerdem kann man ja trotzdem viele Noten reinspielen. Mir reichen hier meistens 16tel, habe stellenweise aber auch 32stel und 16tel-Triolen drin.

    Heute ist der erste Beitrag eingetrudelt. :thumbup:

    So..alles am Start..Mikros am Mischpult angeschlossen..eingepegelt..hört sich über Kopfhörer schon mal gut an..hab jetzt vier Mikros dran...Snare von unten zusätzlich abgenommen..morgen geht's an PC und dann ab die Aufnahme..bin gespannt wie sich das zusammen mit dem Stück anhören wird..

    Viel Erfolg! Wäre schön, wenn es dieses mal klappt. ;)

    Ich spiele das aus mehreren Gründen auch mit einem anderen Setup ein (will aber nicht zu viel verraten), das zum Stil passt.


    Dass ich die Schlagzeug-Performances richtig in den Mix einbette und meine Mastering-Kette dann gleichermaßen auf das Playback und die Drums wirkt, hatte ich ja schon erzählt.

    Werde aber auch noch ein paar Kleinigkeiten anpassen, z.B. die mittig gepannte Brass-Section etwas lauter machen. Aber nur geringfügig. Habe schon ein bisschen mit meinen bisherigen Aufnahmen zum Track rumprobiert und finde es schon ganz cool, wenn die Rhythmusgruppe hier konsequent nach vorn gemixt ist und viel Raum einnimmt. Ist ja eh experimentelles Zeug.


    Und beim Musizieren generell - egal in welcher Situation - habe ich den Bass gerne relativ laut im Verhältnis zum Rest. Stichwort Rhythmusgruppe ...

    Evtl. bringt es was, mit der selben Samplingrate aufzunehmen. In dem Fall hier also 44,1 kHz. Falls du z.B. mit 48 aufnimmst ...


    Aber grundsätzlich bleibt es eben leider Pfusch, das Abspielen des Playbacks und Aufnehmen der Performance mit unterschiedlichen Geräten zu machen. Dass das dann zusammenpasst ist halt Glückssache. Meistens geht's irgendwie (und ich will hier auch keine DAW-Nutzung vorschreiben), manchmal aber eben auch nicht.

    Aus diesem Grund ist es immer am besten, wenn Playback und Klick vom selben Gerät kommen, mit dem man aufnimmt. Am besten von einer DAW.


    Koppelt man z.B. mehrere Audio-Interfaces über ADAT, muss es einen Master (und Slave) für die Wordclock geben. Auch alle digitalen Geräte takten sich nach einem integrierten Quarz und die haben halt natürliche Streuungen.


    Wie hast du es denn bei der letzten Challenge gemacht? Da hat es ja funktioniert.

    Mal etwas präziser nur auf diesen Block bezogen. Woran erkenne ich, das es bei 2e&e die zuletzt datierte Note das & bzw das e ist - also dementsprechend mit rechts oder links bzw auf welcher Zählzeit gespielt werden muss? Ich bin mir da immer unsicher, ob es jetz das & oder nicht doch das e ist....

    Die letzte Note in dem Block ist die "2 und", also eine Achtelzählzeit. Die Noten beziehen sich grundsätzlich auf die Zählzeiten, die nach ihnen kommen. In der zweiten Viertel hast du also erst zwei 16tel und eine Achtel - was gespielt und gehört zu drei aufeinanderfolgenden (16tel)-Schlägen mit einer 16tel-Pause am Schluss führt.


    Bei Rechtshändern auf der Snare ist grundsätzlich ein rechts/links-Fluss sinnvoll. Sind die minimalen Abstände der Patterns 16tel, spielst du die Viertel- und Achtelzählzeiten also mit rechts und die 16tel-Zählzeiten mit links.

    Die Handsätze hängen aber auch von anderen Faktoren ab. Z.B. vom Set-Aufbau (Fills über die Toms usw.) oder - besonders bei Anfängern - davon, was die Füße machen. Grundsätzlich ist es nämlich einfacher, den rechten Fuß und die rechte Hand gleichzeitig zu spielen und vice versa mit links. Überkreuz ist schwieriger und hier sind Koordinationsübungen sehr sinnvoll, um da unabhängiger zu werden.

    Auch ich hatte für einen anderen Track gestimmt, aber das war aus einer spontanen Laune heraus, weil mir beim ersten Hören direkt bei einem Track die für mich besten Ideen gekommen sind. Trotzdem schenken sich die 3 Tracks mMn am Ende nicht wirklich was.

    Diese drei Tracks waren ja schon das Ergebnis einer Vorauswahl namens "Funk". Vielleicht bin ich auch einfach zu schnell drauf eingegangen. Ursprünglich standen alle Tracks zur Auswahl, für die es auf Jacks Website Stems zu kaufen gibt:


    Youjam
    Youjam was founded by UK-based musician and producer Jack Curtis in 2015. It is our goal to make practicing musical instruments easy and enjoyable. We believe…
    youjammusic.com


    Sind jetzt doch nur 9 - dachte irgendwie es wären 14. :/

    Aber ist ja auch egal.


    Wäre es nicht gerade DIE Challenge, das aufzunehmen, was man in Anbetracht von wenig Zeit hinbekommt? Ich habe mir tatsächlich gedacht "jetzt schau mal, was du in 1 Stunde Studiozeit so hinbekommst (Kreativzeit inklusive), denn als 'Profi-Musiker' hättest du für den Job auch keine 4 Wochen Zeit."

    Hast du schon mal ein Album eingespielt oder Auftragsarbeiten gemacht? Ich schon. Kann dazu nur sagen, dass "professionell" auch nicht immer gleich "schnell" bedeutet. Das ist wie beim Spielen auch - Geschwindigkeit kommt erst später durch gute Technik und Übung. Wenn ich in letzter Zeit mal was für Leute auf Rechnung eingespielt habe (war nicht sehr oft), habe ich mir immer die Zeit genommen, die ich für ein nach meinen Maßstäben passendes Ergebnis gebraucht hatte.

    Das ist ja keine Fließbandarbeit und Massenproduktion, sondern es geht um so etwas wie "Kunst".


    Bzw. ist es generell keine gute Idee, unvorbereitet ins Studio zu gehen, wo Zeit eben Geld kostet. Wenn eine Band eine Albumproduktion ernst meint, sollten die Songs nicht nur gut durch arrangiert worden sein, sondern am besten auch ordentlich geprobt.


    Ich kann jedenfalls nur alle dazu anhalten, das ganze hier nicht so eng zu sehen. Eher "just for fun". Außerdem lernt man immer dazu, besonders wenn man sich auf weniger vertrautes Terrain begibt.

    Ich verstehe es ehrlich gesagt nicht so ganz. Bei der Vorbereitung hatte ich ja gefragt, welcher von insgesamt 14 sehr unterschiedlichen und z.T. auch deutlich einfacheren Tracks in Frage käme. Dann wurde Funk vorgeschlagen und per Abstimmung wurde sich für diesen Track hier entschieden. Ich persönlich war für einen anderen. Hier nachzulesen: RE: Challenges im DF - Ideen, Vorbereitung, Besprechung ...


    Besonders schwer finde ich den Track eigentlich nicht. Ein binärer 4/4 auf 102 bpm ist grundsätzlich nicht sehr anspruchsvoll und weil da sowieso schon so viel passiert, kann sich das Schlagzeug auch gut zurückhalten.

    Aber ist halt mal was anderes als der sonstige Einheitsbrei und für mich persönlich eine willkommene Abwechslung, wie gesagt.


    Trotz meines spielerischen Levels sehe ich sowas übrigens tatsächlich immer als Herausforderung an, daher passt auch "Challenge" aus meiner Sicht gut.

    Genieße es gleichzeitig aber auch und hab meinen Spaß dabei. Letzteres ist m.E. das wichtigste! Denn es geht ja hier um nichts weiter.


    Und natürlich ist das auch mit deutlich weniger Zeitaufwand getan. Ich lass mich halt gern vom Track inspirieren und fröne meinem Perfektionismus. Mein erster Entwurf hätte aber auch gereicht

    ...

    Gehe da so ähnlich ran wie mit eigener Musik in Bands, wo fertige Songs oft noch mal deutlich anders gestaltet sind als die ersten Jams.

    OK - schade ...


    Bin übrigens doch am weiteren Verbessern meiner Performance und werde meinen finalen Take auch wieder in einem Video festhalten.

    Aber wenn ich wieder gewinne müssen wir diese Challenges ab nächstem Jahr irgendwie anders organisieren. ^^

    Entweder ich mach nicht mehr mit oder ... keine Ahnung. :/


    Bisher hat übrigens noch keiner abgegeben, was kaum verwunderlich ist. Dafür haben aber schon 4 Leute was gespendet. :thumbup:

    Hab auch mal 'nen Like auf Youtube da gelassen. Euren Kanal hab ich auch noch abonniert (und deinen auch).


    Ich finde das Cover sehr gelungen. Den Mix finde ich allerdings ein bisschen unausgewogen. Die Vocals finde ich im Verhältnis zum Schlagzeug etwas zu spitz (viele Höhen, stark komprimiert usw.), das Schlagzeug wiederum könnte m.E. etwas mehr Biss vertragen (Höhen, Sättigung, Kompression). Es wirkt ein bisschen so, dass die Vocals vom Rest der Band abgekoppelt sind und keine Einheit mit der Band bilden. Ist aber im Bereich von Nuancen und Meckern auf hohem Niveau!

    Man kann übrigens auch mit Lautstärke-Automation arbeiten, um bspw. leise Becken etwas hervor zu holen (manchmal ist die Overhead-Positionierung auch einfach nicht so optimal).