Beiträge von m_tree

    Welches Notizsystem sich am besten eignet hängt m.E. davon ab, wie die Praxis in der Band dann aussieht. Passiert viel dynamisch und auf Zuruf in der Band, sind sture Taktangaben natürlich nicht hilfreich. Wird hingegen genau alles durchgetaktet nachgespielt, geht das schon. Wobei ich persönlich davon auch kein Freund bin und mir meistens nur die Eckdaten zu den Songs und wichtigen Stellen aufschreibe.


    Egal wie man es genau macht, ist eine anfängliche Analyse mit Notizen sehr hilfreich für den Lernprozess. Man kann natürlich auch Transkriptionen zu Rate ziehen (mache ich persönlich nicht). Aber geht's ums Auswendig-spielen-können, ist das auch nur der Anfang.


    Der Rest ist Übung. Und auch wenn die Band am Ende ein paar Details anders spielt oder umstrukturiert, ist es hilfreich erstmal allein zu den Songs zu spielen. Dann ist man fürs Zusammenspiel mit der Band sattelfester.

    Theorie und Praxis sind zwei unterschiedliche Dinge.

    Die hängen schon miteinander zusammen. Und es geht bei Didaktik (da arbeite ich mich gerade erst weiter ein) auch darum, beides unter einen Hut zu bringen.


    Es freut mich, dass dich meine Inhalte interessieren. Zugegeben bin ich eher der Praktiker und weniger der Theoretiker. Dennoch weiß ich schon genau, was ich da mache.


    Im neuen Video habe ich auch ganz bewusst mit ein paar Dingen gespielt. Unter anderem eben mit dem Fakt, dass ein 9/8 auch einen Dreierbezug hat und man bspw. meinen ersten gespielten Takt auch als einen 3/4 mit Triolen zählen kann. Mein Metronom klickt natürlich auf die Achtel mit 200 bpm. Weil es sich aber deutlich langsamer anfühlt und ich bewusst mit der Taktart spiele, kann man es m.E. eher nicht als 9/4 betrachten.


    Worin sich Praxis und Theorie unterscheiden ist z.B., dass man ein und die selbe Praxis in der Theorie oft auf mehrere Arten darstellen kann. Und dass man die Praxis im Detail oft gar nicht so genau in der Theorie darstellen kann. Stichwort "wie" man etwas spielt.


    Ich kann schon mal 1 oder 2 Takte ausnotieren. Mittlerweile nutze ich für meine Notationen nicht mehr (nur) "Groove Scribe", sondern "Aered". Dort hat man zwar mehr Möglichkeiten, u.a. auch ungerade Taktarten. Aber der Nenner ist starr auf Viertel gesetzt. "Musescore" ist für Schlagzeug wiederum sehr umständlich.

    Die Sextole teilt eine Viertelnote in sechs gleichlange Schläge ein

    Eine Sextole kann auch eine Achtel in sechs Teile teilen. Und das ist hier der Fall. Genau so wie Triolen nicht nur Viertel, sondern auch Halbe und Achtel (usw.) in drei Teile aufteilen können. Man braucht immer einen binären Bezug und dieser ist keineswegs starr auf Viertel festgelegt.


    Und ich habe auch keine Lust jetzt noch zu erklären, wo ich meine Inspiration von "Schism" hier verwurstet habe. Nicht bei dieser Art und Weise (Großschrift usw.).

    Lexikon75

    Ich spiele einen 9/8 und spiele zusätzlich Triolen in die Achtel. Ein Takt enthält somit 27 Zählzeiten. Den ersten Takt könnte man noch anders zählen, weil ich da noch nichts zwischen die Achtel spiele.


    Die Sextolen beziehen sich auch auf die Achtel. Das sind dann keine Sechzehnteltriolen, die ich ja bereits spiele, sondern Sechzehntelsextolen. Die brauchen ja auch einen Bezugspunkt. Verwirrend finde ich eher, dass z.B. Achteltriolen die Dauer einer Viertelnote einnehmen und Sechzehnteltriolen die Dauer einer Achtel. Das hat auch nur mal einer so festgelegt, weil sie halt so notiert werden.


    Triolen und Sextolen sind schon zwei verschiedene Dinge, genau so wie Quintolen was anderes sind. Obwohl Sechzehnteltriolen zuweilen mit "6" darüber als 6er Pakete ausnotiert werden.


    EDIT #2

    Dieses Bezeichnungswirrwarr ist ja grausam. :D

    Und vor allem verwirrend. Es sind wohl doch eher Zweiunddreißigstelsextolen. Was ich aber verwirrend finde, weil diese halt die Dauer einer Achtel haben. Es ist eigentlich ganz einfach: Sextolen beinhalten doppelt so viele Noten wie Triolen. In diesem Fall hier beziehe ich mich mit beiden auf die Achtel. Also haben die Triolen hier drei Noten pro Achtel und die Sextolen sechs Noten pro Achtel. Punkt. 8)

    Ein einziger Beat ist das eigentlich nicht. Der 9/8 mit den Triolen steckt eher einen Rahmen, in dem man sich bewegen kann. Ich spiele ja viele verschiedene Grooves und Patterns rein. Einmal auch ganz bewusst ohne betonte 1, um für ein bisschen Verwirrung zu sorgen.

    Hat irgendjemand tipps zum auswendig lernen?

    1. Songs genau analysieren und Notizen machen (geht auch ohne Noten)
    2. Songs mit diesen Notizen ohne Band Üben (auf Kopfhörer legen und dazu spielen)
    3. Im besten Fall noch mit der Band Proben und die Notizen da schon nicht mehr brauchen

    Hier nun der 9/8 mit Triolen (an zwei Stellen sogar Sextolen). Ursprünglich wollte ich das wieder (mit Vorbereitung) improvisieren. Ist so aber nun fast komplett durch arrangiert. Und teilweise von meinem "Schism"-Cover inspiriert.


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    Eine deutliche Verbesserung konnte ich jetzt auch bei der Bildqualität erzielen. Hab mal in einen brauchbaren Camcorder (bzw. 'ne Vlogging Cam) investiert und mir ein "neues" Smartphone besorgt.


    Edit

    Die Sextolen hätte ich wohl eher weglassen sollen. Die sind einfach nicht sauber bei dem Tempo.

    Ich arbeite gerade an einem "drums only"-Video in 9/8 mit Triolen auf 200 bpm (Achtel). Macht aber Spaß.


    Das letzte vertracktete Ding für mich war "Schism" von TOOL. Macht aber auch Spaß.


    Noch ein Hinweis von mir dazu aus Sicht des Lehrers:

    Man sollte sich nicht zu viel auf einmal vornehmen, sondern Stückweise vorgehen. In den Wahnsinn sollte man sich nicht treiben lassen. Frust geht nach hinten los.

    ...wenn das Becken nicht zum Raum paßt, nimmt man ein anderes das paßt.

    Das ist übrigens eine Aussage, die ich im Allgemeinen - egal um welche Instrumente es geht (also auch Trommeln) - nicht verstehen kann. Ja, der Raum hat einen großen Einfluss auf den Diffusschall und färbt diesen erheblich. Je kleiner und weniger verstärkt die Veranstaltung ist, desto mehr kommt das zum Tragen.


    Mal von Spezialsachen wie dem Stimmen der Bassdrum auf Raummoden (macht Nils als Drumtech ja so) und ein paar Detailanpassungen wie eben Abdämpfen, Umstimmen usw. abgesehen, kann man den Klang des Raums doch auch als eine zusätzliche Komponente betrachten, die "Farbe" mit reinbringt.


    Unterschiedlich beschaffene Räume klingen nun mal auch unterschiedlich. Und diese Unterschiede wird man mit dem Tausch von Instrumenten m.E. eher "verschlimmbessern" als alles andere. Insbesondere, wenn ein Drumset bspw. gut aufeinander abgestimmt ist hinsichtlich Wahl der Trommeln + Becken, Stimmungen (!) und Dämpfung. Auch auf den Bandkontext bezogen.


    Andere Instrumentalisten fangen auch nicht an mehrere Instrumente oder Amps mitzunehmen um diese nach dem Klang des Raums auszuwählen. Gitarrist*innen nehmen für bestimmte Songs vielleicht mal 'ne andere Gitarre, ja. Und Sänger*innen klingen sowieso so, wie sie klingen.

    1. Klebestreifen weiter zum Beckenrand platziert: Sustain-Reduktion

    2. Unter der Kuppe: High Frequences und Volume reduzieren

    3. Klebestreifen zwischen Kuppe/Rand: Reduktion aller 3 Parameter reduzieren

    Das könnte so hinhauen. Ich kleb's immer zwischen Kuppe und Rand. Und mach ich nur in "Notfällen" bzw. wenn's sich kaum vermeiden lässt.


    Gegen die Benutzung von Gaffa bzw. Gewebeband spricht m.E. übrigens überhaupt nichts, wenn man hochwertiges Tape benutzt. Gutes Tape lässt sich nicht nur gut reißen und klebt gut, sondern geht auch rückstandslos wieder ab (auch nach längerer Zeit). Da muss man halt mal ein paar Euro mehr für 'ne Rolle ausgeben.


    Hab mir erst vor kurzem wieder 'ne Rolle von dem hier nachgekauft:


    📢 Gerband Tape 258 BK
    Gerband Gewebeband 258 in schwarz, mattes Gewebeband 50mm x 50 Meter, speziell für Verkleben ohne Kleberückstände
    www.thomann.de


    Keine Rückstände, egal auf welchen Oberflächen.

    Zu den beiden Gruppen: Ich stelle mir auch die Frage, ob nicht ganz bescheidene Fortgeschrittene sich dann in die Casual Gruppe einordnen und den blutigen Anfängern Stimmen wegnehmen, oder umgekehrt die Advanced Gruppe sehr groß werden könnte, weil ich mich z. B. als Advanced sehe, aber keinesfalls auf dem Level von vielen anderen hier.

    Andererseits: Ändert eine weitere Gruppe wirklich was an der Gesamtplatzierung?

    Ich werde nach dem Voting für jede Gruppe ein Siegertreppchen aufstellen. Die Gruppen bleiben also bis zum Schluss getrennt voneinander und die Advanced-Gruppe ist nicht höher oder besser von der Wertigkeit, sondern eben einfach nur getrennt.

    Außerdem müssen mehr Skills auch nicht unbedingt zu einer künstlerisch wertvolleren Darbietung führen. Wer hier z.B. ständig komplizierte und schnelle Chops reinspielt oder alles mit Highspeed-Doublebass zukleistert, wird wohl eher das Thema verfehlen.


    Je nach dem wie viele Leute mitmachen und wie gut das mit den Gruppen funktioniert würde ich es nächstes Jahr auch mal mit drei Skill-Gruppen probieren. Aber erstmal schauen, wie's überhaupt wird. ;)


    Ansonsten sollte man es nicht zu eng sehen, denke ich. Der Wettbewerbs-Charakter hat auch den Hintergrund, dass einfach ein zusätzlicher Anreiz da ist und es dadurch mehr Beteiligung gibt. Und sich auch nicht zu viel Gedanken machen, sondern eher "laufen lassen". Es wird sowieso sehr große Unterschiede geben, auch auf "gleichen" Skill-Levels und genau das macht's ja auch interessant. :)

    Die erste Woche ist ja nun bald rum. Es scheint aber noch keiner abgegeben zu haben. Ist für mich angesichts der Kreativität auch vollkommen nachvollziehbar.

    Bei der Bummtschack-Challenge im letzten Jahr lief das ganz anders. Da hatten bereits am ersten Tag vier Leute abgegeben (hatte den Thread am Abend davor gegen 23 Uhr erstellt). Am dritten Tag drei Leute usw. ...


    Da die meisten dann wohl erst gegen Monatsende abgeben werden ist das dann auch nicht mehr so problematisch mit dem Austausch im Thread hier (Abgabedatum), weil es sowieso mehrere Abgaben pro Tag geben wird. Mit anderen Worten: Der Thread kann weiterhin gern für Austausch usw. genutzt werden. :)


    Ich mach übrigens auch mit. Werde mich ab der dritten Februar-Woche mal dransetzen und meinen finalen Take filmen. So kann ich das dann im April auf meinen Kanal stellen. Die Dany wird hoffentlich auch mitmachen, wenn ihr Hund es "erlaubt".


    Bin gespannt! :)

    Eigentlich fehlt hier eine mittlere Gruppe. Dieser Meinung bin ich selbst. Ich hatte schon geahnt, dass es einige Leute geben wird, die sich nur schwer zwischen den Gruppen entscheiden können.


    Allerdings ist noch gar nicht klar, wie das mit den Gruppen überhaupt so wird. Das ist sozusagen noch in der Testphase und hat vor allem den Hintergrund, dass nicht Anfänger gegen Profis antreten müssen.

    Eine weitere Gruppe würde nicht nur größeren organisatorischen Aufwand mit sich bringen, sondern es vielleicht auch insgesamt zu komplex werden lassen.

    Es wäre z.B. zu überlegen, ob generell für beide Gruppen (Teilnehmer ausgenommen) gevotet werden muss oder ob man das ganz locker hält.

    ^^


    Sollte nur ein Hinweis auf das Snarebed sein, welches natürlich nur exklusiv auf der Teppichseite von (den meisten) Snares existiert.

    Ob und wie man dann da reinstimmt steht auf dem nächsten Blatt. Aber zumindest die Kenntnis über die Existenz des Snarebeds kann schon mal nicht schaden.

    Die Snare in diesem Song ist definitiv sehr hoch gestimmt und wenig gedämpft. 'ne 13er würde sich dafür am besten eignen, denk ich. Der Tiefe würde ich nicht so viel Bedeutung beimessen, nur extrem tief sollte sie nicht sein.


    Was die Stimmung angeht: Das Reso würde ich immer höher stimmen als das Schlagfell, nicht nur bei Snares. Bei Snares muss noch das Snarebed auf der Teppichseite beachtet werden!

    Auch ansonsten gibts ein paar Sachen mehr zu beachten, wenn man nicht alles tot dämpft. Dann müssen die Obertöne auch gut klingen und das geht nur mit einer sauberen Stimmung.


    Bei der Produktion höre ich Tricksereien raus, die den Sound zusätzlich färben. Besonders auffällig ist, dass die Backbeats anders klingen als die Ghostnotes. Die Ghostnotes sind "trocken", während die Backbeats verhallt sind. Ich schließe nicht aus, dass hier mit einem Sample nachgeholfen wurde. Es kann aber gut sein, dass der Verantwortliche dafür ein Sample mit der selben Snare während der Aufnahmesession erstellt hat.

    Ein Gate auf der Hallspur vor dem Hall würde auch funktionieren (und auch viele andere Möglichkeiten). Aber für mich klingt das schon auch nach einem dazu gemischten Sample.


    Also einfach nur 'ne Snare entsprechend stimmen, aufnehmen und dann mit ein bisschen EQ, Kompressor und Hall zu bearbeiten wird wohl nicht reichen, um den Sound nachzustellen.

    Also soll man den 3.Takt des Vorlaufs zum Einzählen benutzen?

    Du kannst auch den zweiten benutzen. Z.B. wenn du ein Einstiegsfill spielen willst.


    Welcher Takt spielt kaum eine Rolle, weil ich die Performances schon grundsätzlich an die richtige Stelle setzen können werde. Es geht beim Einzählen nur um einen weiteren Anhaltspunkt für die Synchronisation. Auf die Millisekunde genau werde ich das nicht reproduzieren können.