Aus der Reihe "100 Songs, die man gehört haben muss, bevor man stirbt":
Do you feel like we do Full Version
youtu.be
(nur audio)
Aus der Reihe "100 Songs, die man gehört haben muss, bevor man stirbt":
(nur audio)
Das Ding hört sich klasse an und scheint trotz des hohen Gewichts extremst dynamisch zu sein. Aber 900 € ? Come on Sabian ! Und das in der derzeitigen wirtschaftlichen Gesamtsituation ? Dafür ist es dann auch schlichtweg nicht außergewöhnlich genug.
Und könnte einer der Diskutanten den Erkenntnisgewinn kurz in 3 Sätzen beziehungsweise Thesen zusammenfassen ?
Zu dem demFriseur würde ich gerne gehen: gute Chops, gute Frise:
Was Trommla meint, ist sinnvoll, der Ausgangspunkt ist so ein Anderer:
Wenn man die Hihat separiert betrachtet und deren Treten auf dem Off-Beat als gesonderte Zusatzbewegung zu Handsatz und Bassdrum ansieht, wirds anfänglich tatsächlich eventuell hakelig.
Viel einfacher ist es, die Bewegung der Füsse als einheitliche ("Geh"-)Bewegung anzusehen und über den abwechselnden rechterFuss-linkerFuss-Ostinato den Handsatz drüberzulegen. (Das ist dann tatsächlich so, als wenn ich gehe und dazu nsp. klatsche.)
Zusätzlich kann man das Erlernen der Unabhängigkeit auch noch dadurch erleichtern, dass man nicht nur die Füsse bewegt, sondern wirklich die ganzen Beine (und so anfänglich regelrecht im Sitzen aufstampft) Die Bewegung "unten" ist dann weniger störanfällig und läuft ebenmässiger-stabiler.
Gut, dass alle heutzutage so vernünftig sind. Vor 12 Jahren nahmen hier im Forum ähnliche Diskussionen (damals ging's um Spiegel ) ganz andere Verläufe.
Best Drum-Commercial. Ever. Period.
Smack it Pee Wee !!
Ludwig Pee Wee Sig. Snares
Nochmal zurück zu Locomotive Breath (und Radar Love):
wie, durch? da ist immer ein takt dazwischen mit nur 4 kicks.
Du hast auch Recht: im Original von Locomotive B. ist immer ein Leer-Takt mit nur Bass Drum und Hihat.
(Auch ich hätte allerdings - wie alle anderen - schwören können, dass da ein 8tel Tom Puls durchgeht. Liegt wohl daran, dass man die spätere Live-Version mit Barriemore Barlow besser im Ohr hat, als das tatsächliche Original: BB spielt da nämlich die von vielen erinnerten 8tel - auch alle anderen Tull Drummer später).
Kurioses am Rande: die BassDrum und die Hihat im Original spielt nicht Clive Bunker, sondern Anderson himself. Aus Organisatorischen Gründen wurde das Stück wohl in vielen Einzelteilen und Overdubs aufgenommen, da hat Oberflöte Anderson zunächst die Basis gelegt und Bunker dann später die Breaks drüber gespielt.
Ein Interview mit Ian Anderson zu dieser Produktion schlägt im übrigen auch einen guten Bogen zu der Diskussion hier letztens über die Schwierigkeiten mit dem Groove von Radar Love:
Ian Anderson berichtet dort, dass die Gruppe zunächst unheimliche Probleme gehabt hätte, das im Studio zusammengestellte und -gestückelte Lokomotive Breath später dann insgesamt als Band live im Ganzen zum grooven zu bringen. (Ähnliches hatte mal M.Portnoy erzählt über eine Vorbereitung auf eine Tournee, bei der DT festgestellt hat, dass überhaupt kein Feeling dafür bestand, die ganze neue CD Produktion in einem Rutsch durch zu spielen, Weil man im Studio einfach zu portioniert gearbeitet hatte).
Man sieht also: auch die großen haben zuweilen mit Anpassungsschwierigkeiten und Feeling zu kämpfen.
In diesem Sinne klinke ich mich auch mal diesbezüglich ein und bekenne, dass ich ein echter "Radar-Love Hater" war: ich hab lange Zeit vom Spiel-Feeling her keinen rechten Zugang zu diesem Stück seinerzeit gefunden, obwohl technisch eigentlich alles klar war.
Ich meine auch, die Ursache - für mich - entdeckt zu haben: Das Stück stammt einfach aus einer Zeit, in dem es völlig üblich war, ternär und binär in einem einzigen Stück schlagzeugtechnisch fröhlich durcheinander zu mixen in dem Sinne, dass das gesamte Stück beides zugleich vereint. (Quanten-Physikalisch würde man hier wohl von einem Überlagerungszustand beziehungsweise von Schrödingers Katze sprechen :-)) Sehr gut hören kann man das an vielen Beatlesstücken, wo Ringo binär und triolisch zugleich spielt, ohne sagen zu können, was hier eigentlich dominant ist. "Hey Joe" wäre auch als Beispiel zu nennen, wo Mitch Mitchell nicht nur viele binäre und triolische Fills mixt, sondern gewissermaßen in einem einzigen Flow beides gleichzeitig spielt.
Es war halt diese Zeit in den ausgehenden 60iger Anfang der 70iger, wo die meisten Drummer noch sehr stark hauptsächlich vom Jazz beeinflusst waren und das dann wie selbstverständlich in die neue Musik übernommen haben..
Drummer, die später aufgewachsen sind, haben dieses natürliche Feeling in diesem Bereich dann vielleicht nicht so ausgeprägt in die Wiege gelegt bekommen und stellen sich beim Spielen und Erschließen solcher Stücke dann zuweilen etwas hölzerner an. Stelle jedenfalls bei mir fest, dass die Trennung zwischen Binär und Ternär mir bei solchen Nummern aus dieser Zeit immer etwas im Wege steht: ich kann zwar zwischen ternär und binär hin und her wechseln, aber beides zusammen gleichzeitig wie im beschriebenen Sinne gelingt mir nicht so gut.
Tip: Wenn Du Leute für Deine Videos interessieren willst: mach keine Daddel-Videos. Nie. Sei kein Daddler.
Zunächst: Daddel-Videos verraten den Clown. Kein ernsthafter Drummer, der was auf sich - und seine Reputation - hält, daddelt bewusst öffentlich. Hast du je ein Daddel-Video von Vinnie C. Gesehen ? Siehste. Versuch nicht besser zu sein als Vinnie.
Entscheidend aber: Daddel-Videos sind tiefenpsychologisch verheerend:
Daddeln wirkt angeberisch und damit unfreiwillig peinlich: Ein Daddel-Video ist schliesslich der akustische "Manta" inklusive Fuchsschwanz und der Ellbogen-aus-dem-Fenster-Attitüde, dessen Fahrer uns zuruft: "Seht her, ich bin cool und zwischen Studiojob, Groupie-Auswahl und Live -Concert hau ich mal eben ein paar Chops raus, einfach so."
Das Problem: Das Gedudel weiß eben meistens nicht zu überzeugen - womit im übrigen der Daddler himself durchaus selber rechnet, sonst würde er den Daddel-Hinweis ja gar nicht benötigen - was die ganze Sache dann unterm Strich aber noch halbstarker erscheinen lässt.
Zudem: das Daddeln ist die antizipierende All-Wetter-Ausrede bei Nichtgefallen seitens des Publikums, der Freibrief gegenüber jeglicher Kritik, der diese bereits vorab abprallen lassen will an der behaupteten Möglichkeit, es schliesslich jederzeit besser machen zu können. Wobei sich ohnehin selbst der geneigteste Zuschauer ja fragt: "Warum macht er es dann nicht ?". Und wer bitte benötigt solch einen All-Wetter-Schutz überhaupt ?
Und: Videos sind nunmal Produktionen, denen das Sicherheitsnetz der möglichen Wiederholung und damit die Täuschung systemimmanent innewohnt. Wenn mir da einer hundertmal versichert, das Sicherheitsnetz sei ausgespannt, glaube ich dann erst recht an den doppelten Boden, der sich irgendwo verbirgt.
Merke daher: Drummer wie Colaiuta &Co. könnten so viele Daddel-Videos ins Netz stellen, wie sie wollen, denn ihr Gedaddel Ist immer noch besser ist als 90 % derer, die ansonsten die Sticks bewegen. Aber selbst die tun es nicht. Alle anderen übrigens auch nicht. Daher: Sei kein Daddler.
Ich muss gestehen, dass ich in dem Track keinen einzigen Simon-typischen Groove oder Lick entdecken kann. Das ist doch ein recht braver Drum-Track ohne jewede grossartige Spezialität.
Und Sir Simon hat eigentlich selbst bei etwas eingängigeren Mainstream-Produktionen stets die Eigenart, sein Pillippeskes Gen unterzubringen. Gutes Beispiel hierzu ist die Schmonzette von G. Nannini (dürfte aus ähnlicher Zeit wie die Rondo V -Nimmer stammen): Ruhige Ballade, aber die Breaks sind Sowas-von-Phillips:
Ich muss mich leider anschliessen, die Threads werden so auch insgesamt völlig unlesbar:
Es muss doch möglich sein, eine klaren Gedanken zu formulieren, das hat doch auch nichts mit einer lese- oder Schreibschwäche zu tun: dann muss man sich mal ein wenig Zeit lassen beim Abfassen der Posts oder eben weniger texten. Die Posts sind für mich grossteils noch nicht einmal in Ansätzen mehr nachvollziehbar und mir scheint, wird es auch immer ärger stattt besser.
Nichts für ungut, aber ich bin insoweit dann auch mal raus.
Was ist OPH ?
Ein weiterer Grund, übers Drummen nachzudenken statt zu üben. 😀
Im übrigen:
"150-160 BPM kann ich dauerhaft mit links spielen (8th Notes)" - definiere bitte einmal dauerhaft.
1. Zunächst:
8tel in solchen Geschwindigkeiten mit einer Hand sind grundsätzlich so völlig ungewöhnlich nicht. 80 % aller Toto Songs bewegen sich bei ca. 95 BPM, Porcaro spielt das meistens mit einer Hand 16tel, (ich würde ihn auch als Meister der Sechzehntel HH bezeichnen wollen) was dann aufs gleiche hinaus kommt (190).
Viele-Viele alte Motown Songs werden Übrigen in ähnlicher Geschwindigkeit mit 16tel einhändig auf der Hand gespielt.
Aber keine Frage: alles was ab 90 BPM singlehanded 16tel gespielt wird (bzw ab 180 als 8tel) ist nichts für Anfänger und bedarf schon Training.
2. Um die Problematik in den Griff zu bekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten:
A. Man wendet halt die bekannten Techniken an, um die Geschwindigkeit der Hand zu erhöhen, hier ergeben sich jeweils bestimmte typische Schwierigkeiten:
# Der Versuch, die Angelegenheit mit dem ganzen Arm durch Kraft-Aufwendung zu lösen, ist zeitlich leider zu kurzatmig nach, 1 Minute fällt einem der Arm ab.
# aber auch nur mit dem Handgelenk kommt man nicht weiter, da stellt sich dann relativ schnell eine Sehnenscheidenentzündung ein.
# nur mit den Fingern zu spielen, löst zwar in der Regel das Geschwindigkeitsproblem, ist aber in den meisten Fällen einfach nicht laut genug, um im gesamten Musik-Kontext die HH-Figur halbwegs Druckvoll in den Kontext zu setzen.
# also müssen Kombinationstechniken her:
- Die Push& Pull Technik erleidet häufig das Schicksal der reinen Finger Technik, die ist oftmals so leise.
- die Möller Technik ist hier schon das probate Mittel, insbesondere löst sie das Problem des "Perpetuum Mobile" über den gesamten Song hinweg: mit der Möller Technik kann ich haltimmer wieder Schwung holen, so dass ich den Song von 5 Minuten Durchstehe.
B. In der Praxis sieht man bei den Bekannten Drummern beziehungsweise Drum-Yedis meist eine Kombination aus Müller und PushP bzw Fingertechnik. Jeder hat da so seine eigene persönliche Note. Selbst diejenigen, die die Möller-Technik anwenden, spielen aber in seltensten Fällen die Technik so ursprünglich, wie sie beispielsweise von Jim Chapin gelehrt wird. Einige öffnen den Spalt zwischen Zeigefinger und Daumen extrem und lassen den Stick fast bis zu den FingerKuppen runterrutschen, so dass die Bewegungsmöglichkeit erheblich gesteigert wird, andere wiederum benutzen Daumen und Zeigefinger als Dach mit Wippfunktion. Da muss jeder letztlich herausfinden, was für ihn am Passendsten ist.
C. Oftmals ist es aber auch so, dass die 16tel gar nicht komplett durchgespielt werden, sondern bsp. auf der zwei und vier weggelassen werden, da sie auf diesen ZählZeiten ohnehin übertönt werden. So kann man dann die Illusion von durchgehenden 16tel Noten kreieren und gleichzeitig die Hand schonen. Gutes Beispiel ist hier wohl Garibaldiis "What Is Hip,"gefühlt läuft hier die HH ständig durch, spielen tut er allerdings nur jeweils 2/16 und eine 8 (wenn ich richtig erinnere).
3. Zum hier konkreten Beispiel: das Mädel spielt keine 8tel durchgehend. Das kann sie auch nicht. Und dass sie es nicht kann, sieht man bereits am Anfang, wenn sie die gleiche Figur auf dem StandTom spielt, da sieht man, dass sie maximal drei Schläge hinbekommt und dann Pause macht.
Sie Spielt auch keine spezielle Technik, sondern spielt einfach nur mit dem Handgelenk.
Ich höre auch keine durchgehende 8tel, sondern eine definitive Betonung auf den 4tel-Zeiten. Da der Stick natürlich leicht nachschwingt, gleichzeitig auch die HH nicht völlig geschlossen ist und die HH soundmässig selbst sehr breit ist , ergibt sich selbstverständlich ein dicker Chick, der dann den Raum zwischen den 4teln füllt.
Ja, und machen wir uns nichts vor:
Der Drum-Markt ist sehr endlich. Das wird auch DW in den letzten Jahrzehnten zunehmend festgestellt haben.
Insbesondere: wer ein High-End Schlagzeug von DW für schlappe 4000 Euronen gekauft hat, wird sich die nächsten 10-20 Jahre kein neues kaufen, es sei denn, er hat GAS oder Kohle im Überfluss . Die Gebrauchmärkte sind über die Jahre im Netz im übrigen immer mehr gewachsen und ausgebaut worden und seit Jahren voll mit guten und erschwinglichen Sets.
Im übrigen ist der ganze Kessel-Hype auch allmählich zu einem Ende gekommen, die Leute haben mittlerweile erkannt, dass es für einen guten Sound nicht einer Spezialanfertigung von Dw bedarf mit Kesseln, geschlagen aus vakuumversiegelten Baumstämmen am Grunde eines Sees in den Karpaten aus der Zeit des Paläozäns.
Da bekommt die Ankündigung eines Users hier, in Zukunft nie wieder Roland spielen zu wollen, eine völlig neue Dimension. 😀
Danke für die info !
Fernab von allem:
David, du bist schon ein Hübscher, das wissen wir ja, aber für ein Drumvideo oder -Stream hielte ich es für ungleich schlauer, die Rummsmurmel aus dem Bild zu halten und viel mehr die Hände und Sticks zu zeigen oder eine Halb-Totale zu wählen.
Diese ewige Warterei am Anfang, bis alle fertig sind, habe ich vor langer Zeit so erledigt, in dem ich - egal bei welcher Band - bitte, dass einer der sonstigen Instrumentalisten die Aufgabe übernimmt, untereinander zu klären, ob und wenn alle fertig sind.
Dieser gibt dann mit dem Arm das Signal und erst dann zähle ich ein.
Ich bin diese ewige Warterei ebenfalls leid, insbesondere leidet meine Konzentration darunter. Im übrigen ist es live eh' Unsinn, dass der Drummer von hinten alles optisch abcheckt, ob alle fertig sind, einige Musiker sehe ich hinter meiner Burg ja auch auf der Bühne nicht immer klar.
Letzteres ist dann auch immer das Argument, was zieht. Und ich bin die Verantwortung los.
Es haben halt beide Herangehensweise ihre Berechtigung. Viele Wege führen nach Rom.
Einerseits ist es richtig, ein ausgeprägtes Gefühl für das zu entwickeln, was man lernen will, auf der anderen Seite ist es halt relativ müßig, sich in einem ominösen Gefühl zu ergehen, solange man sich nicht präzise vergegenwärtigt, was man da macht. Die Mischung macht es halt, wie immer.
Sorry, auch wenn ich mich etwaig unbeliebt mache: Ist mir alles n bisschen zu dick aufgetragen: "wahrer Künstler", "Sensibilität", "Spiritualität", und dann noch das "Damoklesschwert", was den Tod ja dann fast als unvermeidliches Fatum darstellen lässt.
Es steht mir in keiner Weise zu, den Tod von Hawkins in irgendeiner Weise bewerten zu wollen, aber ich mag auch keine Verklärungen.
Der Junge ist nicht auf ' ner Intensivstation nach langem Leiden an Krebs gestorben, ist nicht von einem Laster überfahren worden und hat auch nicht sein Leben verloren, als er einen fünfjährigen vorm Ertrinken gerettet hat - das wäre (für mich) Schicksal - sondern hat seine Drogenproblematik nicht in Griff bekommen und hat ganz offensichtlich seinem Körper, der auch nicht mehr der jüngste war, dabei zu viel zugemutet.
Das ist super schade, betrüblich wie bei jedem, der zu früh geht. Er hat aber in Anbetracht von Ehefrau und drei Kindern und einem Vermögen von geschätzt 40 Millionen, die es ihm ermöglicht hätten, jederzeit ohne SachZwang aufzuhören, auch dumme Entscheidungen getroffen und nur sein direkter privater Umkreis wird wissen, ob die Einsichtsfähigkeit bei diesen Entscheidungen krankheitsbedingt getrübt gewesen ist oder einfach Kurzsichtigkeit.
Es ist echt schade, dass ein so sympathisch wirkende Musiker, der dann auch noch so geil getrommelt hat, so früh gestorben ist.
Aber Erklärungen, dass er's als Künstler so schwer gehabt haben mag, verzerrt die Wirklichkeit dann vielleicht doch etwas.
(Bei Elvis war es defintiv etwas anders, der Junge konnte einem nur leid tun, den hat das Superstar-Dasein wirklich ohne jegliche Vorwarnung mit voller Breitseite erwischt. Aber ohne die Popularität von Taylor jetzt infrage stellen zu wollen: die beiden sind in der Hinsicht nicht miteinander vergleichbar.)
Im übrigen würde ich widersprechen wollen, wenn gesagt wird, dass "kaum ein Superstar seine Karriere in Würde ohne Abstürze beendet und dann noch eine durchschnittliche Lebenserwartung hat."
Das täuscht dann doch sehr, wie ich meine. Die meisten Stars werden relativ alt auch trotz zeitweiliger Drogenkarriere. die frühen Toten ziehen einfach mehr Aufmerksamkeit auf sich. Für jeden Star, der früh stirbt, kommen gleichzeitig 30 andere locker durchs Ziel. Wenn ich jetzt eine Liste machen würde von Bands und SuperStars, kämen wohl 90 % lebend durch die 60 Jahre-Schallgrenze.
Musiker, Maler oder Schriftsteller zu sein ist in Sachen emotionaler Intensität nun etwas anderes, als Bank-Angestellter oder Finanzbeamter und in bestimmter Hinsicht dann auch gefahrengeneigter, aber ÜberSteigerter Drogenkonsum hat oft weniger was mit Spiritualität und übersteigerter Sensibilität zu tun , als ganz nüchtern mit - neben echter Psychischer Erkrankung - Übermut oder ganz häufig auch nur mit - herausgefordertem - Pech.