Also um das Thema abzurunden:
1. ich denke wie GM, dass halt jedes Becken sein Limit hat. "Ist es zu dünn, bist du zu hart" ![]()
2. Außerdem kommt es wohl nicht nur darauf an, wie laut man ab und zu spielt, sondern wie die Grundlautstärke bemessen ist:
Viele becken halten kräftigste Schläge aus, die Frage wird wohl nur sein, wie oft und wie dauerhaft man seine Prügel dem Teller angedeihen läßt. Hier meine ich aufgrund meiner ständigen Beobachtungen von LiveKonzerten der unterschiedlichsten Coleur: Die meisten Drummer spielen zu laut und das nicht bezogen auf das Maximum, sondern bezogen auf die Dauer: Das geht in einer Tour auf High-Level durch. Und so passiert es dann mit den Becken wie mit Rennpferden: auch das schnellste Pferd kann seine Schnelligkeit nur über eine gewisse Distanz halten, so wie das Becken nur über eine gewisse Zeit.
Außerdem: Ich beboachte seit langem, dass viele Drummer geradezu auf ihren Crashbecken stakkatoartig einprügeln und diese nicht selten als Ride bei lauten Passagen benutzen (einige machen das ja durchweg), das Ergebnis ist klar: Wenn man ein becken anschlägt, muß es Gelegenheit haben, den Druck in Schwingung umzusetzen. Wenn ich dem Becken aber nun nicht die gelegenheit gebe, den Aufprall zu verarbeiten bzw. auszugleichen, da entsteht zuviel Druck, der das becken reißen läßt.
Im übrigen coole Drummer, die Paiste spielen, gibts ja nun doch noch einige, zumindeet die, die mir zur Zeit ad hoc einfallen: Wackerman (ui, ich sehe der wurde schon genannt, Sheila E, Steve Jordan, Terry Bozzio (ehemals), Bruford, Will Kennedy hat jahrelang Paiste gepielt.
seelanne