Beiträge von Seelanne

    Gute Frage:


    also ich habe seinerzeit mit 15 angefangen, als relativ spät eigentlich, das war im Herbst 1979.


    1. Was soll ich sagen: Damals waren die Zeiten irgendwie andere: 1 Jahr später haben wir mit unserer Combo vor 800 (!) Zuschauern auf einem hiesigen Schul-Rockfestival gespielt, zusammen mit Bands aus Münster, Berlin und Hamburg. Auf Grund günstiger Umstände haben wir auch noch tatsächlich die Hauptauftrittszeit von 20.00 Uhr ergattern können. Ab da gings ganz gut ab, Clubs, große Auftritte. Damals haben hier im Ort regelmäßig alle Gymnasien jedes Jahr riesen Rockfeste veranstaltet, sowas gibts heute gar nicht mehr. Alles über RiesenPA mit Lichtshow: ein unglaubliches Feeling. Und die Leute waren begeistert: Wenn ich mir allerdings heute die Aufnahmen anhöre : UUIIIUIIIIUIUIIIUIIUU - schlimm, schlimm.


    2. Aber um auf die Frage hinsichtlich der Drums zurückzukommen: Habe die Erfahrung gemacht, dass bei jedem zu unterschiedlichen Zeiten und Intervallen der berühmte Knoten platzt, bzw. ein neues Level erreicht wird. Der eine fängt prächtig an, hat dann aber in der Folgezeit ersteinmal Durchhänger (so wie bei mir) der andere ist ein Spätstarter, zieht dann aber mächtig ab.


    Was wichtig ist: immer dranbleiben und nie verzagen, einfach durchhalten, auch wenn man meint, man käme nicht weiter. Die Erfahrung hat gezeigt, das bei fortwährendem Engagement sich der Erfolg, also spieltechnisch, immer wieder einstellt. Was JB gesagt hat, ist im übrigen auch richtig: Wenn man ein problem nicht lösen kann, sollte man sich mal vom Problem lösen, zumindest zeitweilig. Ich habe es schon öfters erlebt, dass ich an einem spezifischen Punkt nicht weiterkam, sogar mal 1 Monat Pause gemacht habe, und dann fluppten auf einmal die Dinge, die zuerst nicht klappen wollten, wie von selbst.


    3. Was auch nicht zu vergessen ist: Letztlich spielt man das und so, was und wie man hört. Die Hörgewohnheiten, das Erweitern des musikalischen Horizontes durch einfaches Zuhören trägt immer wieder zu Entwicklungsstufen bei, die man durch einfaches Üben nicht erreichen kann.


    Wenn es dich erleichtert, habe erst so vor 7 Jahren den Level erreicht, mit dem ich wirklich zufrieden bin, also technisch.


    Bis denne
    Seelanne

    Also es kann ja sein, dass ich etwas träge und alt geworden bin, aber nach meiner unmassgeblichen Sicht sollte man schon die BD passend zum Set haben. Das ganze Set muss sich doch irgendwie auch noch rund anhören in sich. Was habe ich denn davon, mir eine Super-bassige-BD zuzulegen, wenn ich nicht die dazu passenden Toms habe ???


    Oder habe cih da etwas verpasst ?


    Seelanne

    Also mein Tip lautet da die Rythm Watch von TAMA. Das Gerät mit dem besten Preis-Leitungsverhältnis: Alles stufenlos einstellbar, ausreichend lauter Kopfhörerausgang, mehrer Taktmöglichkeiten (wobei es schon ein paar mehr sein könnten), verschiedene Sounds, Tabfunktion, leichte Bedienbarkeit, mit Netzteil und auf Beckenständer montierbar, und das alles für rund 130,-- €. Also ich nutz das Ding jetzt seit Jahren und bin völlig damit zufrieden. Andere schwören dagegen auf das Teil von, ich glaube von Boss, ist das. Es soll ein paar mehr Funktioen haben, kosten aber siviel ich weiß auch etwas mehr . so um die 170,-- €,


    Alle anderen getesteen Geräte haben sich für mich als nicht tauglich erwiesen. Insebsondere das Dixon-Taktell inkl. KopfHörerverstärker brachte es nicht.


    Es gab vor Jahren auch mal ein sehr exklusives Gerät namens "Dragon" mit einer Lichtdiodenleiste von ca. 30 cm Länge, die im Halbkreis angeordnet war und wo man in optisch sehr guter Weise die Time quasi ablesen konnte, der mittlere Bereich Grün, die beiden Endbereiche Rot, sodass man den human-Touch gut einbauen konnte. Das Gerär war allerdings sehr teuer und wird nach meinen Erkenntnissen nicht mehr prouziert bzw. ist seit Jahren nicht mehr auf dem Markt. Ob es das Gerät noch in USA zu kaufen gibt, weiß ich nicht.


    Ich hoffe, das hat ein wenig geholfen
    Seelanne

    Tja, ich denke, das mit der Show ist so eine Sache: Gute Musik braucht meiner Meinung nach noch immer nicht die Ablenkung einer Show - die Musik ist mir immer Entertainment genug, wenn sie denn gut ist.


    Aber im hochgestylten Bereich der heutigen Tage ist das ja wohl nach wie vor unbedingt notwendig, um irgendwelche Kiddies oder Groupies zu beeindrucken, ach was rede ich, schließlich wars ja auch schon immer so, jedenfalls im finaziell hart umkämpften Markt


    Was die Showmöglichkeiten der Drummer anbelangt, so sehen wir, zum Sitzen verdammt, immer sehr bescheiden aus: am besten, man dreht den Stick schön (finde ich affig, es sei denn, man kann das so wie Sonny Emory), guckt grimmig oder cool (am besten bei Licks, die ich meinem Wellensittich in 2 Stunden beibringen könnte), oder läßt das ganze Set an die Decke schweben (sehr teuer).


    Mene Meinung: Wer Zeit für Mäzchen hat, hat offenbar zu wenig zu tun (ähnlich wie die Leute im Straßenverkehr, die ständig hupen: wenn noch Zeit ist zu hupen, dann kanns so eng nicht gewesen sein).


    Anyway: wenn ich die Showschlagzeuger sehe, fang ich persönlich an zu gähnen, ich will gute Muzak hören, keinen Affen, denen Kunsstücke beigerbacht wurden.


    Aber das ist ja - viellicht auch Gott sei Dank - auch wieder Geschmackssache.


    Bis denne
    Seelanne

    Tja ich sehe es noch vor mir, als wäre es heute: Das muss 1979 gewesen sein, und Charly Antolini spielt bei uns in einem Laden namens "Scheune":


    Ich war seinerzeit 15 und hatte vile mit den damals neuerlichen Police, aber eigentlich gar nix mit Jazz am Hut, aber ein Freund meinte, da müßten wir hin, also gut:


    Was soll ich sagen .......... das Konzert hat meinen gesamten weiteren Werdegang beeinflußt, meine Liebe zum Jazz kam auf. Auch wenn ich heutzutage die Musik von good old Charly nicht mehr so mag und auch seine Art zu drummen mich nicht mehr so antörnt wie früher:


    Das Konzert wird ewig in meiner Erinnerung bleiben, und: an diesem Abend wurde "Isn't she lovely" und "You are the sunshine of my heart" in den absolut amtlichen Vertsionen gespielt:


    BESSER GEHT NICHT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



    Bis denne
    Seelanne

    Also nach Tonhöhen würde ich konkret jetzt nicht stimmen, es sei denn, man hat wirklich ne Menge Toms rumstehen. Außerdem: Was machst Du beim nächsten Stück, wenn dies nun in a-Moll ist ??? oder spielt ihr nur Stücke in einer Tonart ? :P


    Zum Zweiten: Toms in eine bestimmte Höhe zu zwingen, ist so eine Sache: jedes Tom hat seinen spezifischen Ton, daher kann ein Tom gräuslich klingen, wenn man es unbedingt auf eine bestimmte Tonhöhe stimmen will. Ich würde versuchen, alle Toms vernünftig zu stimmen und dann unterienander in bestimmte Abstände zu bekommen. So hast du Töne, Intervalle und das Ganze klingt lebendig und harmonisch.


    Wenn du Drums von DW hast, sind die Toms ja eh schon auf eine bestimmte Höhe geeicht.


    Mhe weiß ich da auch nicht: Das konsequente Durchstimmen der Toms bietet sich aus meiner Sicht daher insgesamt nur an, wenn Du das Set als Soloinstrument ansiehst und auch spielst ( als Bozzio und Wackerman).


    Gruß
    Seelanne

    Jaja, ich weiß, dass es so eigentlich heißen müsste, aber die Übersetzung des Präsenz eins zu eins ist doch irgendwie quark, gibt keinen Sinn, und die Verwendung des von dir zitierten Satzes würde auch den Songtext sprengen.


    Egal, vielleicht kann der Texter des Songs ja genauso schlecht englisch wie ich :P . Man ist das lange her, dass ich über die Übersetzung eines Songtext nachgedacht habe, das war irgendwann in der 11ten, ----- schön.


    Bis denne
    Seelanne

    Ja also, ne , is klar, ich spiele schon mit Pedal, nur mal klrstelle, und da aich auch sonst nicht gegen die BAssdrum zu treten pflege, wüßte ich jetzt so auch Anhieb nicht, weshalb ich beim spielen blutige Zehen bekommen sollte :)) :D :D


    Bis denne Seelanne

    Also, mal schauen, für 2500,-- € bekommt man:


    Ach, eins vorweg: es ist natürlich abhängig davon, wieviel Toms man haben will. Ich gehe mal von 22/10/12/14 aus:


    1. Pearl MHX, MMX, BRX
    2.Yamaha Absolute (Birch oder Maple)
    3. wenn Du ein Sonderangebot von einem Händler bekommst und ein Tom weniger nimmst, reichts vielleicht auch für ein Starclassic Maple von TAMA
    4. - auch ein DW düfte als Sonderaktion bei manchen Händlern drin sein (da wohl dan eher die Ply-Version)
    5.- Die neue Gretsch Top Serie allemal
    6. - Sonor Delite


    Frage aber ist, ob du auch noch Becken und Hardware brauchst (Grundausstattung), also das komplette Programm - dann sinds ja nur noch rund 1700,--€ , so in der Ecke jedenfalls, da bleiben dann nur noch 1b) vielleicht 2, 5 und mit viel Glück 6 übrig (letzteres hab ich letzens für 1800,-- € im Angebot bei Music Store Köln gesehen.


    Viel Glück
    Bis denne
    Seelanne

    Sorry, aber eine kleine Korrektur sei angemerkt:


    " ich wish she was all i need " wird - glaube ich - mit einer anderen Zeit übersetzt:


    "Ich wünsch(t)e, dass sie alles für mich gewesen wäre (bzw. alles gewesen wäre, was ich brauchte) (ersteres dürfte sinngemäß der deutschen Sprache eher entsprechen).


    Inhaltlich betrauert der Typ halt, dass zur damaligen Zeit, als die beiden noch zusammen waren, er sie nicht hinreichend geschätzt hat- sie war ihm halt nicht so wichtig, dass sie alles für ihn bedeutete, was jetzt anscheinend der Fall ist, jetzt, wo sie nunmehr fehlt.


    Anders machts keinen Sinn, da das verwendete Präsens eigentlich quatsch ist. da die Tante ja offenbar wech is.


    Also so denke ich haben wirs dann wirklich.


    Bis denne
    Seelanne

    Tja so kann man sich täuschen: (Das kommt halt davon, wenn man den Comp im Büro stehen hat):


    Also ich habe das Stück nochmals durchgehört und muss das mit der BassDrum zurücknehmen. Katche spielt live die Strophe völlig straight durch - die straighte Linie selbst wird aber in erster Linie vom durchgehenden Bass erzeugt. Eher die Hihat figur ist noch angeshuffelt und alle Splash Akzente werden triolisch gespielt - Das wars auch schon.


    In der Bridge wird der Shuffle dann aber durch wenige Bassdrum Aktzente gebildet. Die instrumentale Refrain-Koda-Passagen sind dann quasi ein halftimeshuffle. Insoweit wars dann doch richtig.


    Wenn Ihr das nachspielen wollte, würde ich mir überlegen, das ganze auf Eure Soundverhältnisse abzustimmen. Ohne - wie bereits schon gesagt - den Soundteppich der Sängerinnen, der 3 Keyboards und ohne die markante Stimme, die doch in relativ hohen Lagen operiert, muss man sich schon was besonderes einfallen lassen, um das Ding richtig zum klingen zu bringen - der zumeist angemuffelte Probenraumsound wird da sein übriges tun- Viel Glück !!!!!!!!!



    Bis denne
    Seelanne

    Tja, da gibts Leute, die haben - ob man will oder nicht - einen über die Zeit hinweg mit ihrer Musik genervt/gelangweilt/beglückt/erfreut, da kommt schon Trauer auf: Nicht wegen der Person, die habe ich nicht gekannt, aber wegen den Erinnerungen, die man mit dessen Musik - ob man sie gut fand oder Scheiße - verbindet.


    Um Maurice trauer ich nicht mehr, als um alle, die jede Sekunde, wo wir hier im Forum uns befinden, die Augen zumachen. Schade ist es immer: Mein Mitgefühl gilt der Ehefrau, seinen Kindern und dem rest der Familie.


    Bis denne
    Seelanne

    Gut, dann zu diesem Thema auch noch mein Senf:


    1. Die Sticks muss man letztlich auf den eigenen Körper abstimmen, das ganze muß ein harmonsiches ganzes sein.


    2. Viele Drummer fangen nach meiner Meinung mit zu leichtern Sticks an (mir damals inklusive) : Der Grund scheint der zu sein, dass mit leichten Sticks zunächst scheinbar mehr Gschwindigkeit zu holen ist und alles etwas leichter geht. Aber das täuscht (insofern muss ich Groovemaster beipflichten): Der richtige Bewegungsablauf muss sitzen und nur bei den etwas dickeren Sticks, die einem also schon fast zu dick sind, sieht man, ob die technik an sich stimmt. Im übrigen: Zu leichte Sticks haben die gleiche eigenschaft wie zu leichte Steine, die man werfen will: Sie haben keine vernünftige ausreichende Eigendynamik.


    3. Daher kann ich die etwas dickeren Sticks mit der zumeistbesseren Eigenbdynamik nur empfehlen: Nachher kann man ja wieder auf leichtere umstellen.


    4. Konkrete: Ich spiele jetzt seit Jahren die Omar Hakin Signatur Sticks Vic Firth, nicht wegen des namens, sondern weil die sehr schön ausbalanciert sind und ein sehr gutes Reboundverhalten haben. Desgleichen ist der neue Dave Weckl Stich sehr gut ausbalanciert, der einen etwas schwereren Kopf als das alte Modell.


    Wenn ich mir ansehe, mit welchen Sticks ich angefangen habe, ausweia, waren die Dinger leicht, ich könnte mit diesen Zahnstochern heute nicht mehr flüssig und dynamsich spielen.



    Bis denne
    Seelanne

    ALSO: Nochmal Handtechnik und Fingercontrol zum Letzten (Nicht gültig für Traditional grp)


    1. Um schnell zu spielen, muss man den Rebound der Trommel ausnutzen.


    2. Den Rebound nutzt man am besten aus, wenn der Stock möglichst ungehindert schwingen kann.


    3. Da man den Stock aber nun gleichzeitig auch irgendwie fest halten und kontrollieren muss, bieten sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten an:


    A. Stick wird nur von Daumen und Zeigefinger gehalten, hierbei gibt es dann wiederum zwei Möglichkeiten: a) Daumen noch oben oder b) Daumen zur Seite, d.h. Handrücken nach oben.


    B. Der Stick liegt lose in der Hand und wird quasi überhaupt nicht gehalten, sondern liegt praktisch zwischen Zeigefinger, Mittelfinger und Daumen und auf den andeen Fingern (Matched Grip ABER Lose das Ganze).


    4. Wir haben also gurndsätzlich 3 Möglichkeiten, um den Stick zu bewegen. Vor- und Nachteile haben alle 3:


    A. Hält man den Stick mit Daumen und Zeigefinger fest und läßt man dabei den Daumen nach oben zeigen, eigent sich das zwar hervorragend für ganz schnelle Wirbel mit sehr guter Fingerkontrolle, der Nachteil ist aber, dass man eine schlechte Kontrolle über die Sticks hat. Insebsondere wenn man die Wirbel über das ganze Set verteilt, wird man feststellen, dass diese Technik für normales Spiel nicht geeignet ist. Insbesondere das Schlagen aus dem handgelenk ist nicht auf Dauer möglich, da das Hangelenk eben in dieser Haltung nicht funktioniert.


    B. Hält man den Stick fest zwischen Zeigefingern und Daumen und läßt den Daumen zur Seite zeigen (so spielen die meisten Musiker in der Klassik), wird man feststellen, dass der Rebound doch nicht hunderprozentig ausgenutzt wird (der rebound wird etwas abgewürgt, da er nicht frei schwingen kann), aber insbesondere die Kontrolle über das Set verteilt ebenfalls nicht so dolle ist. Insbesondere neigt der menschliche Arm bei dieser Haltung hierbei zu Verkrampfungen.


    C. Hält man den Stick nur lose in der Hand, wird man merken, dass der Rebound zur vollen geltung kommt, man kann mühelos sehr lange sehr schnell spielen ohne Ermüdungserscheinungen, aber die Kontrolle über den Stick schein hier das eigentliche geheimnis zu sein: Man hat das Gefühl, nicht genug Kontrolle zu haben. Die Lösung: Übung: ich kann es nur aus eigener Erfahrung sagen: Es isteine reine Übungssache, den für sich ricvhtigen Punkt zwischen Lockerheit und Kontrolle hinzubekommen, hat man das einmal, hat man den Eindruck das Schlagzeugspeil für sich neu erfunden zu haben. Aber wie alles ist das halt auch Geschmackssache.


    Ich würde es an eurer Stelle mit folgender Übung versuchen, herauszufinden, welche Haltung letztlicvh besser ist: RRRR LLLL RRRR LLLL RRR LLL RRR LLL RRRRund so weiter: Spielt das bei Tempo 90 als 16tl und seht, bei welcher Geschichte ihr euch wohler fühlt.



    5. Aber egal, für sich man sich entscheidet: jeder wird merken, dass bei Wirbeln oder schnellen Rolls insbesondere sich die frage stellt, wo man neuen Schwung für den Rebound herholt: Beispiel. Man spielt mit einer Hand oben genannte 16tel doeppelt so lang, man wird merken, dass der einmalige Anschlag nicht ausreicht, um den Rebound so lang ausnzunutzen. Also stellt sich das Problem, neuen Schwung zu holen, ohne die Spielfigur zu unterbrechen. UND HIER kommt die sogenannte MoellerTechnik ins Spiel: Das hangelenk wird nach oben gezogen, wobei dieses selbst locker bleibt (Als wenn man eine Marionennte ist) Gemäß dem Gestz der trägheit folgt nun die Hand versetzt selbst nach, wird nun das Handegelnk wieder nach unter gedrückt, macht die hand diese bewegung ebenfalls versetzt nach und es entsteht diese Moeller-typische Peitschenbewegung: Man hat neuen Schwung. Man kann das auch weglassen und den Schwung dadurch holen, dass man halt nur das Handgelenk bewegt (Sehnenscheidenentzündung auf Dauer garantiert) oder die Bewegung nur mit dem Unterarm vollführt, während das Handgelenk quasi fest bleibt (ist auf Dauer zu langsam).


    So jedenfalls nimmt sich die ganze Sache aus: Alle Drummer der Extraklasse (bsp. Weckl oder Colaiuta, Smith) haben letztlich eine eigene technik, wie sie das oben gesagte anwenden: Weckl z.B. nutzt nunmehr die offene Technik, geht aber bei ganz schnellen Ride Figuren oder Doublerolls zur technik 3 a über, wobei er das auch nicht ganz durchzieht, sondern eine Mischung aus 3a) und 3b) macht. Ein ganz netter trick, um sich mit einer zusätzlichen bewegung Schwung zu holen.


    Aber eins noch bezogen auf die Übungsmethode ohne Rebound-PAd, d.h auf Unterlagen ohne Rebound Effekt:


    Richtig ist, dass dieses ungemein trainiert. ABER: letztlich beobachte ich imemr wieder, dass Schüler in der Absicht, Figuren auch dort schnell zu können, dazu übergehen, den Stick doch wieder zwischen zeigefinger und Daumen fest zu halten, um den fehlenden Rebound auszugleichen. Letztlich geht das auf Dauer auch gar nicht anders. Ich habe schon Schüler gehabt, die in dem Wahn des besseren trainings fast nur noch ohne rebound geübt haben, unmerklich dabei den Stick doch wieder anders gehalten haben und sich dann gewundert haben, warum am Set der Rebound doch nicht so kommt, wie angedacht. Deswegen meine meinung dazu: Üben ohne rebound mag gut sein, die Muskeln zu trainieren, aber das alles hat grenzen, man kann halt auf einem Handtuch nicht so schnell spielen, wie auf einer Trommel - insbesondere halt nicht Doubles oder schnelle Paradiddles, bei denen die Ausnutzung des Reboundeffektes halt vonnöten ist. Das einzige, für was diese "AntiRebound-Übung" gut ist, das man lernt oder darauf achtet, die Doubles auszuschlagen und nicht als Quai Presswirbel verkommen zu lassen. Letztlich ist das beste Üben immer noch das am Set selbst. Wenn das nicht möglich ist, sollte man ein vernünftiges Pad sich zulegen: Im übrigen hat die hier schon angesprochene Firma Rtom nicht nur die reinen Moongels im Programm, sondern auch eine SnarePad, was lediglich leicht mit Moongel unterfüttert ist. Ich finde das eigentlich sehr nett.


    Oki, das wars, mehr fällt mir nicht ein,
    Bis denne
    Seelanne

    Also die Studoiversion ist mir jetzt nicht direkt geläufig, ABER:


    Ich empfehle da dringend das Anhören oder die Ansicht der Live-Version besagten Titels von/auf "All this Time" (CD-Live Album oder DvD)


    Insbesondere auf der DVD kann man Manu Katches geschmackvolles Spiel sehr gut sehen und hören: In der Closing-Section kann man dann peilen, wie ein Drummer, auch ohne den Willi zu machen, dynamisch die Sache nach vorne trieben kann - Die Breaks sind nicht schwer aber einfach klasse.


    Anonsten lebt das Ding aber insbesondere vom Gesamtsound: Die Backgroundsängerinnen sind - wie immer bei Sting - eine Klasse für sich, der treibende unauffällige Bass, die Singel-Note Guitar etc.


    Drum-Spielerisch (also von der Technik) dürfte die Schwierigkeit bei dem Stück nicht sonderlich groß sein - wichtig ist hier - Hochi deutete es ja schon an - , den in der Strophe untergündigen Shuffle-Touch nicht auszuspielen sondern - wie Katche - alleinig durch die Bassdrum-Phrasierung zu erzeugen.


    Von der musikalischewn Seite stellt sich dann- wenn überhaupt auch nur dieses Problem: Die Strophe wird fast straight gespielt, nur angeshuffelt - der Refrain eigentlich auch, lediglich - die in der Live Version so markante - kurzen Instrumental-Passagen werden shufflemäßig ausgepielt.


    Letztlich lebt das Ding in der Liveversion von der Dynamik. Falls Du die DvD noch nicht gesehen hast und nur die CD-Liveversion kennst: Katche spielt das Ding mit HotRods, als nicht mit Sticks.


    Markant hierbei natürlich auch die Snare Drum mit dem unverwechselbaren Katche Sound - ich sags euch - es ist schwer trotz gleicher Trommel die Snare so klingen zu lassen.


    In diesem Sinne, ich hoffe das hat weitergeholfen
    Bis denne
    Seelanne

    Ja das mit 1988 könnte hinkommen, Chad Wackerman saß schon an den Drums und Steve Vai war an der Guitar (der wurde sogar nach 20 Minuten von Zappa von der Bühne geschickt (oder ging selber) das kam nicht so ganz raus. jedenfalls war richtig schlechte Stimmung auf der Bühne: Frank hat einfach alle Gitarrenparts übernommen - unglaublich. Und trotz schlechter Stimmug auf der Bühne war das eines der unfassbarsten Konzerte, die ich jemals gesehen haben.


    Seelanne