Beiträge von Seelanne

    Hy Matze,


    zunächst mal: schön, dass mal ein User hier solch gute Aufnahme ins netz stellt und sich der Kritik aussetzt, das ist aller Ehren wert.


    Wie du ja selber sagtest, freust du sich über jedwede Kritik und Anregung, daher mal hier meine Anmerkungen. Eins vorweg: Alle kritischen Anmerkungen sind in keinster Weise abwertend oder überllaunig gemeint, sondern geben nur halt meinen subjektiven Eindruck wieder, der ja aber auch vielleicht als Anregung helfen kann. Meine Kritik richtit sich im übrigen in erster Linie an die musikalische Seite deines Solos. Daher also im Einzelnen meine Anmerkungen:


    I. Deine Handtechnik und insbesondere Fußtechnik ist schön, deine Geschwindigkeit ist auf schon recht hohem Level.


    II. Erster Kritikpunkt: Das Solo ist extrem hektisch, Auf den Betrachter wirkt das, als wolle der Drummer zeigen, wie schnell er spielen kann. Nur zum Verständnis: Geschwindigkeit ist ne feine Sache, erschöpft sich ein Solo jedoch darin, wirds langweilig. Wie Joe Morello schon zu berichten wußte: "Selbst wenn ein Drummer es schafft, 1 Stunde lang 64tel bei einem Tempo von 100 auf das Set zu verteilen, ist das Ergebnis gleich null, schlimmer noch, das Publikum wird sich langweilen." Daher mein Tip: Slow Down ! Da du ja ohnehin das Solo ohne festes Metrum spielst und daher die Geschwindigkeiten variierst, würde ich raten, langsamere Passagen einzubauen. Ich weiss, dass das zuweilen schwieriger ist, da die gewohnten Breaks und Fills teilweise in anderen Gewchwindigkeiten nicht recht wirken, da muss man halt etwas erfinderisch werden.


    II. Dein Einbau von unterschiedlichen Groove-Takt-Passagen ist immer ein gutes Mittel, um ein Solo ohne Hintergrund zu gestalten, von daher well-done, nur: Die Grooves müssen dann auch grooven ! Auch diese sind viel zu hektisch, als das sie grooven könnten. Nicht mißverstehen: Ich meine nicht, die Grooves müßten langsamer sein, aber sie müßten einfach mehr ins Gebein gehen. Die Takte kommen so daher, dass kein Mensch im Publikum unwillkürlich mit dem Fuß wippen müßte. Bei einem Solo ist es aber wichtig, die Leute im Publikum mit auf die Reise zu nehmen, was jedoch voraussetzt, dass sie sich auch emotional angesprochen fühlen, und das geht halt beim Drummen über das Gefühl des Rhythmus. Seh dir mal das Tony Royster Jr-Video an: Der hat auch Takt Passagen drin, aber die Dinger grooven. Deshalb mein Tip: bei diesen Passagen am Feeling arbeiten.


    III. Alle Breaks werden sehr lange ausgepielt, Jedwede gespielte Kombination wird jeweils sehr lange durchgehalten, das Ergebnis ist eine relativ schnelle Eintönigkeit mit relaltiv wenig Abwechselung.


    IV. Dementsprechend solltestdu vielleicht auch mal versuchen, das Solospiel dynamischer zu gestalten. Die Dynamik in deinem Solo ergibt sich in erster Linie aus dem Sound der verwendeten Sounds: So bei der Bozzio-liken-China Passage am Schluss, oder der Paradiddle Kombination mit den Blocks (etwas Peart-ähnlich, aber ok). Versuche aber mal, alles was du spielst, in unterchiedlichen Nuancen darzubieten, das Ergebnis ist kolossal. Wenn ein Drummer bereits realtiv schnell die Lautstärke des Closing-Fill erreicht, beraubt er sich halt den Möglichkeiten, über die Dynamik zu begeistern. Wie schon Weckl sagte: Als Drummer hat man halt nur eingeschränkte Möglichkeiten: Geschwindigkeit, Rythmik und Dynamik, da muss man halt auch alles nutzen, (Bei entsprechendem Setaufbau ist dann ja auch noch Melodik und Harmonik möglich)


    V. Die einzelnen Pasasagen stehen ein wenig zusammenhanglos im Raum, sie ergeben sich nicht in musikalischer Weise auseinander. Mein Tip wäre, zu versuchen, die einzelnen Übergänge beispielsweise zum Doubke-Bass-Shuffle oder wieder heraus, so anzulegen, dass sie sich organisch auseina


    nder ergeben oder halt zumindest so anhören.


    VI. Alle gespielten Licks ergeben einen relativ ähnlichen Eindruck vom Soundgebilde her, da ist wenig überraschendes, wo man aufmerkt und sagt, was war das denn jetzt. Alles läuft dasnn letztlich immer auf die Hand-Fuß-Kombinationen hinaus, alles im fast gleichen Tempo, alles in gleicher Dynamik. Daraus ergibt sich dann , insbesondee für den Zuhörer als NichtDrummer der EIndruck, dass er den Lick bereits schon 5 mal gehört hat. Daher mein Tip: Abwechslung !


    So weit, so gut, wie gesagt, ich weiss nicht, wie lange du schon spielst, oder in welchem Entwicklungsstadium du dich derzeit konkret befindest, aber das ist auch alles egal: Musikalischer werden !!!!! Das wäre mein Tip alles in allem, wie gesagt, nicht übel nehmen, istnicht so gemeint, sondern nur als konstruktive Kritik.


    In diesem Sinne
    Bis denne
    Seelanne

    ja es ist doch mit der örtlichen Dorfpresse immer das Gleiche: Da wird einer hingeschickt, der bleibt dann 5 oder 10 Minuten, fährt nach Hause, weil er besseres zu tun hat und schreibselt sich dann am nächsten Tag einen aus dem Füller: So gehts.


    Erster Trost: Das passiert selbst bei richtig großen Konzerten, habe es schon selbst bei Konzerten in hiesiger Westfalenhalle erlebt (Halle 1), dass der Typ offensichtlich überhaupt nicht da war. Sowohl bei Zappa, Sting, Genesis, Ramazotti habe ich schon Kritiken gelesen, die eigentlich nur zwei Frage aufwarfen: Bei welchem Konzert war ich eigentlich selber oder stimmt die Sache mit den Paralleluniversen tatsächlich ? Meistens haben die ja gleich zwei Karten geordert und sind in erster Linie damit beschäftigt, das Mädel, wat se mitgenommen haben, zu beeindrucken.


    Zweiter Trost: Nicht nur in Sachen Musik passiert das, in allen Bereichen der Kunst und der Kleinkunst wird gefudelt bis zum geht nicht mehr.


    Bestes Ding war dann aber doch, dass nach einem hiesigen Mike Stern Konzert mit Dave Weckl an den Drums in der Zeitung zu lesen war, "das insbesondee das geschmackvolle Spiel von Denis Chambers zu überzeugen wußte"


    Letztlich wäre das ja auch alles nicht so schlimm, ich kann die Jungs ja auch irgendwie verstehen, dass die sich nicht jedes WE zwangsweise irgendein Kram reinziehen wollen, aber dann sollen sie auch besser halt die Klappe halten oder was schreiben, was niemandem wehtut.


    Seelanne

    Hy Pat,


    hier meine Tips:


    1ter TiP: Die Doubles zunächst mit der Hand beginnen, die stärker ist und führt, offensichtlich bei Dir die Rechte. Also zunächst RR LL RR LL wie üblich. Darauf achten, dass alle Schläge gleich klingen (ist ja klar)


    2ter TiP: Die doubles zu Anfang langsam (!) üben und darauf achten, dass man die richtige Handhaltung beibehält. Gerade bei Doubles neigt man dazu, in höheren Geschwindigkeiten mit der schwächeren Hand zu pfuschen und zu verkrampfen. Dementsprechend auch darauf achten, dass die schwächere (linke) Hand die richtige Ausholbewegung ausführt, die den Rebound erst ermöglicht. Das Tempo erst dann steigern.


    Als Ergänzung: Viele spielen die Doubles mit einer anderen Handhaltung, als normal: Beispielsweise ist die normale Handhaltung matched grip (daumen nach außen), bei den doubles ist es aber für viele dann doch leichter, zum french grip überzugehen (daumen oben), da hier die Fingercontrol vermeintlich besser ist. Ist Geschmackssache, aber auch nen Versuch mal wert.


    Diesbezüglich mal auch ein ganz persönlicher Tip hinsichtlich der Fingercontrol: Stick zwischen Zeigefinger und Mittelfinger nehmen !!!!!! kein Witz: So entwickelt man ein herrliches Gefühl für den Bewegungsablauf bei den Doubles.


    3terTip: Nicht zu schnell schneller werden, sondern lieber in Geschwindigkeiten, in denen man sich wohlt fühlt, sehr lange Spielen, um die Ausdauer zu üben.


    4ter TiP: Das ergebnis des Lernens immer wieder überrpüfen, in dem man im normalen Spiel die Doubles ansatzlos einbaut. Erst wenn das klappt, kann man sie auch, stundenlanges Double-Selen gaukelt einem häufig vor, dassdie sitzen, am Set während des normalen Spiels läufts dann auf einmal nicht.


    5ter Tip: Zuerst nur auf einem Pad üben: Grund 1: Auf Grund des trockenen "TocToc"-Sounds hört man sehr differenziert, ob man das sauber spielt. Wenn man auf der Snare übt, verwischt doch alles relativ schnell und man hat häufig den fehlerhaften Eindruck, das das schon ganz gut sei. Grund 2: Das Rebound-Spiel bei den Doubles lernt man halt auf Kissen nicht, auf denen kann man dann höchstens später Ausdauer üben.


    6ter Tip: Klar sollte sein: Stay Loose, Stick nie abwürgen mit Zeigefinger und Daumen !!!!


    7ter Tip: Schlagkombinationen, die die linke Hand im vorab Sinne der Doubles stärken, sind in erster Linie Triolen-Kombis: RLL RLL RLL RLL oder LLR LLR LL LLR oder RRR LLL RRR LLL oder 16tel RRRR LLLL RRRR LLLL, oder Pradiddles oder eine andere schöne Double-Kombi ist: RLLR RLLR RLLR R


    Viel Erfolg
    Seelanne

    ja, aber deshalb sind sie ja auch so schön universell einsetzbar. Für michgilt das auch für die TomToms: mit großen Toms bin ich eingeschränkt, habe ich aber auch noch kleinere am Set, ist die Bandbbreite einfach größer.


    Seelanne

    Also nur mal kurz ne Anmerkung zu den JazzPistols: Das letzte Album "Special Treatment" ist so ziemlich das frischeste und unverkrampfteste Album, was ich in den letzten Jahren im Jazz-Rock-Fusion-bereich gehört habe, wirklich geiles Ding und auch die Abmischung und der Sound zeigen, das man auch ohne das Superstudio einen glasklaren und - wie ich meine sogar besseren - Sound hinbekommt, als bei aufwendigen Pruduktionen, bei denen der Shaker ne eigene Spur hat und alles über Pro Tools erledigt wird.


    Zum Drei vom Rhein: Also die Cd's fand ich noch nie so geil, live allerdings sind die Jungs ne echte Wonne, Herr Neumann ist ein echtes As und der gute Alex ist auch immer sehenswert, auch wenn er keine guten Soli spielt. Die Jungs birngen zudem wirklich das rüber,was man häfig überhaupt nicht mehr live zu sehen bekommt: echte und ansteckende Spielfreude.


    By the way SEPPEL: Wie wars am Samstag ? Bei mir hats leider nicht geklappt. Kurze Kritik des Abends wäre schick.


    Bis denne
    Seelanne

    Also Eure Meinungen über kleine China-becken kann ich nun nicht so teilen: letztlich kommt es wohl drauf an, was man mit den Dingern erreichen will, bzw. was man für Muzak macht.


    Eins ist richtig: Braucht man die Chinas als Heavy-Geräte zum Crash und lauten Ridespiel kommt man an einen 20'er oder 22`'er nicht vorbei. Das Problem bei den Dingern ist doch aber nun, dass sie sich für etwas smartere Sachen nicht so anbieten, da sie relativ schnell anschwellen und zuviel Druck verbreiten und daher auch dann letztlich zu laut sind. Wie will ich den mit einem 22#er Swish Knocker spielen, ohne sofort alles zuzubraten ?


    Daher: Wer mit den Dingern richtig Musik machen will und den China-Sound halt auch in allen Stlistiken einsetzen will, muss eben auch Chinas voin geringerer Größe haben: Da gibts es dann auch genug von allen Firmen: Das 14'er Zildjian K China ist klasse, das 14#er EFX Piggy Back ist auch gut, hervorragned auch die Thin China aus der Paiste Line.


    Bis denne
    Seelanne

    Das Becken gehört in den Müll, ABER: eben daher kann man es eventuell zum Stacken benutzen, mach ich zumindest, der Vorteil: Du bekommst Sounds, die kein anderer hat und die teilweise auch nicht schlechter klingen, als andere gestackte Dinger, die möglichst trashig klingen sollen un die ein heidengeld kosten.


    Also warum nicht Müll zu dem machen was er ist: Trash !!!!!!!!!!!!!


    Seelanne

    Diese lästige Geschichte mit den Drummerkrankheiten ist so eine Sache: Ob Sehnenscheidenentzündungen, Tennisarm, Carpaltunnelsyndrom etc. pp, wohl wenige haben nicht irgendwann mal Bekannschaft mit diesen Geißeln der Drummer gehabt. Meine Erfahrungen und Tips (teilweise hier ja auch schon genannt):


    1. Aufwärmen !! Erster Kardinalfehler ist und bleibt es, ohne Aufwärmen loszulegen. Drummen ist halt körperlicher als Mundharmonikaspielen und was für Sportler gilt, sollte auch für und Drumemr gelten. Deshalb dehnen, strecken etc. pp (insbesondere die Handgelenke und Finger). Das mit Aufwärmen kann man sich eigentlich nur sparen, wenn man ohnhein nichts anderes macht als Drummen und jeden Tag seine 3-4 Stunden spielt.


    2. Langsam anfangen !!! Sinn und Zweck ist dergleiche wie bei 1. Jeder weiss, dass man erst so nach ner halben Stunde aufgewärmt ist und so richtig loslegen kann.


    3. Punkte 1 und 2 umso ernster nehmen, wenn man vorher Dingge getan hat, die die Arme und die Hangelenke verkrampfen lassen. Ich hatte mal einen Bekannten, der hatte regelmäßig Sehnenscheidenreizungen bis der festgestellt hat, dass die immer nur dann auftraten, wenn er direkt von der Arbeit ans Set ging. Grund war seine Tätigkeit: Der Typ schreibt viel in seinem Beruf am Computer und wenn er dann anschließend sofort gedrummt hat, waren die Sehnen und Muskel verkrampft. Das gleiche Problem stellt sich beom vorherigen Schleppen von schweren Sachen (kennt glaube ich jeder, der keinen Roadie hat)


    4. Richtige Sticktechnik bzw. Handhaltung. Aus dem Handgelenk sollte man NIE mit Daumen nach oben spielen, den French Grip immer nur, wenn überhaupt, bei Fingercontrol-Sachen.


    5. Das mit den Handgelenkschonern ist ne gudde Sache. Sorgt im übrigen dafür, dass man visuell auch schnell mitbekommt, wenn man die Hände überdehnt. Wer im übrigen Schwierigkeiten mit dem Aufwärmen hat, kann auch auf "Finalgon"-Salbe zurückgreifen. Wärmt enorm, aber bitte: nach EInreiben die Hände waschen und sich nicht die Augen reiben der auf die Toilette gehen :P


    6. Das Set richtig aufbauen: Toms nicht zu hoch (auch wenns manche cool finden), Becken desgleichen. Aber auchnicht zu tief, sodass der Rücken krumm wird und die Gelenke nach unten überdehnt werden (Carpaltunnelsyndrom) Alles so aufbauen, das wirklich alles bequem erreichbar ist. Hilfreich ist hier, mal einen Spiegel beim Spielen aufzubauen und sich selber zu beobachten. Da bekommt man visuell schnell raus, was nicht stimmt mit dem Aufbau.


    7. Wenns doch passiert ist mit den Schmerzen: Ruhe ist mit Sicherheit sinnvoll, ABER: nach neuesten medizinischen Erkenntnissen soll man auch bei einer Entzündung nicht alles komplett ruhig stellen. Grund: Aufgrund der Entzündung bildet sich um die Sehne herum ja der Entzündungsherd, der quasi die sehne verklebt. Stellt man nun die Sehnen komplett ruhig, nimmt man dem Köper die Möglichkeit, das verkleben wieder aufzulösen, was letztlich auch nur wieder bei leichten Bewegungen möglich ist. Also: Schonen, aber nicht komplett ruhigstellen. Ob Kälte oder Wärme besser ist, ist ein ewiges geheimnis, bei dem einen wirkt das besser, bei dem anderen das andere. Medizinisch kann man nur sagen: bei einer akuten Entzündung ist Wärmebehandlung problematisch.


    8. Als Prophylaxe kann man neben den bereits erwähnten Sachen nur die Massage der Unterarme empfehlen, wirkt meistens besser, als alles andere.


    Bis denne
    Seelanne

    Tja also, ich habe jetzt seit 12 Jahren nen Dixon-Sattelsitz mit Lehne - ich finde das Ding ok, das der schnell kaput gehen soll, kann ich so also nicht bestätigen. Anonsten ist der TAMA Throne schon sehr gut. Wichtig sind eigentlich nur folgende Dinge:


    1. Will ich Rund oder Sattelsitz ? Hierbei sei aber angemerkt, dass die Vorzüge des Sattelsitzes (mehr Beinfreiheit, bessere Durchblutung der Beine etc.) nicht so bemerkbar sind, wie immer behauptet, und der Rundsitz auf Grund seines etwas besseren Schwerpunktes auch wieder seine Vorzüge hat.


    2. Wie tief oder wie hoch will ich den Sitz letztlich haben ? Habe schon Leute erlebt, die sich nen neuen Sitz bestellt haben und dann festgestellt haben, dass sie den in der Höhe, wie sie ihn brauchen , gar nicht einstellen können. Für absolute Tiefsitzer gibts ja mittlerweile aber auch von einigen Firmen schon Sondersitze.


    3. Will ich ne Lehne oder nicht ? Also ne Lehne hat was, wenn man entspannt zurück- bzw. angelehnt spielt ist das alles sehr locker und unverkrampft. Insebsonder die beinarbeit geht dann besser. Hatte dementsprechend letztlich auch mal DRUMFRAME angetestet, also ich muss schon sagen, echt heiss, aber schweineteuer.


    Da wars dann auch schon, wenn man die Fragen für sich geklärt hat, gehts dann eigentlich nur noch darum, das Ding möglichst günstig von einer vernünftigen Firma zu bekommen. Wenn man sich an die gängigen Firmen hält oder an die Sonderfirmen bzgl. Hardware, kann man eigentlich nix falsch machen.


    Aber der sitz ist schon wichtig, ich denke, wie man sitzt, so spielt man auch. Der ganzen geschichte wie richtiger Sitz oder richtige Sitzhöhe wird sowieso viel zu wenig Aufmerksamkeit im allgemeinen geschenkt.


    Bis denne
    Seelanne

    Tscha das mit der Schlegel-am-Fell-Methode ist auch ne Methode, aber im Studio entlarven sich dann die Schwächen der Methode: läßt man den Schlegel nach dem Schlag am Fell liegen, kommt es immer wieder zu nicht gewünschten Doppeleffekten. Da man den Schlegel ja nicht in das Fell "gräbt" und das Fell einen Reboundeffekt hat, verursacht man fastständig einen leichten Nachschlag, der so nicht hörbar ist, aber vom Mikrophon gnadenlos registriert wird. Da muss dann schon ein Gate reinhauen mit dem Ergebnis der eingeschränkten Dynamik. Oder man muss wirklich den Schlegel sofort zum Erliegen bringen. Daher für mich: Man muss es schon sehr sauber spielen, damit man im Studio keine Probleme bekommt.


    Seelanne

    Gar nicht so blöd die Frage, also hier der Versuch meiner Antwort:


    I. Technik: Darunter fällt die eigentliche Handtechnik und Fußtechnik, die Fähigkeit, möglichst alle Kombinationen in möglichst allen Geschwindigkeiten zu spielen und die Fähigkeit zur größtmöglichen Unabhängigkeit.


    Sinn der Technik ist es, das größtmögliche Potential an Ausdrucksmöglichkeiten zu haben. Was ich definitiv nicht mehr hören kann, ist der Satz: "Ne du, so auf Technik steh ich nicht so, mehr so auf Feeling". Der Satz kommt zumeist von denen, die keine Technik haben oder zu faul sind, sie zu lernen. Für die Technik gilt das, was auch für die Sprache gilt, je besser du sie kannst, desto besser kannst du dich ausdrücken.


    II. Musikverständnis / Feeling: Wenn die Technik dazu da, zu lernen, WAS man spielen kann, ist dies nun der Punkt, der entscheidet, WANN ich etwas spiele und WIE ich es spiele: Dazu gehört das eigentliche Verständnis der unterschiedlichen Musikstile, die Ausweitung von und das Brechen mit Hörgewohnheiten, um den Horizont zu erweitern, das Verständnis von Dynamik, das Verständnis des Entstehen von Groove und Swing etc. pp.. Hier entscheidet sich dann auch, ob ein Drummer die Musik, zu der er spielt, vom Gefühl erfasst hat oder nur lediglich intellektuell verstehen will.


    III. Phantasie: keine Worte sind hierzu nötig, phantasielose Drummer gibt es so häufig, wie das berühmte Sand am noch berühmteren Meer (so wie bei Gitarristen und Bassisten etc, pp). Wenn ich einen Drummer sehe, der lediglich seine geübten Phrasen möglichst schnell in die Felle drischt und am besten noch mit effektheischenden DoppelBass-Standardbreaks zu überzeugen sucht, schalt ich ab und suche verzweifelt den Unterschied zum Arbeiter, den ich morgens an der Baustelle den Presslufthammer hab schwingen sehen.


    In diesem Sinne bis denne
    Seelanne

    Merde, mann, ich kann samstags eigentlich nicht, so eiin käse, habe die 3 von Rhein vor 2 Jahren (oder waren es 3) schon mal im Bass gesehen, es war heiss, ich glaube, damals hatten die mit nem Dortmunder Ersatzbassisten gespielt, Stu Grimshaw, trotzdem wars gudde. Ja also ich versuchs irgendwie hinzukriegen, wäre toll, bis denne.


    Seelanne

    An alle eine Frage: Unser Bassist ist Anfang des Jahres leider ausgeschieden und es steht jetzt wohl schon fest, dass wie gleichwertigen Ersatz nicht bekommen werden (die Üblichen sind zu schlecht, Vollprofis können wir nicht bezahlen). Daher wollen wir alle Basspuren programmieren und dann zur Spur die Sachen (auch live) Spielen:


    Jetzt das Problem: Um das alels vernünftig zu machen, müßte man die Spuren auf mehrere Kopfhörer/InearHörer schicken können und zudem noch einen Click draufsetzen, gleichzeitig muss der Bass ohne Click aus den Boxen kommen. Unser Keyboarder kann zwar alles speichern und aus seinem Gerät aussenden, aber die Ausgänge sind halt das Problem: die Signale sind für herkömmliche Kopfhörer bei vollem Band-Sound zu leise.


    Daher die Frage: wie kann man das Problem lösen:
    Muss man mit Kopfhörerverstärkern arbeiten, sollte man ein extra Mischpult zwischeschalten mit etwaigen Verstärker, gibt es vielleicht extra Bass-Sequenzer etc. ???????


    Besten Dank im voraus
    Seelanne

    Also ich weiß ja nun nicht, ob Ihr alle Eure Brötchen damit verdient, aber so viel Geld für eine DoFuMA ausgzugeben, halt ich persönlich für kappes und völlig überzogen:


    Also ich habe mir vor 2 Monaten nach 10 Jahren Yamaha-DoFuMa ne neue Maschine geholt und habe diesbezüglich alle gängigen Modelle, unter anderem auch das Axis, angetestet, auch über längere Zeit am Set (mein Händler ist halt ein Netter) .


    Daher mein Testergebnis:


    1. Verarbeitung: Fast alle getesteten Maschinen sind von der Verarbeitung klasse. An der Spitze stehen da wohl DW und Sonor. Selbst die Kleinigkeiten kugelgelagert, tolle Maschinen. Die halten mit Sicherheit länger als die TAMA oder die Pearl. ABER: Was habe ich von einer DW, wenn mich das Spielgefühl nicht anmacht ? Axis ist ebenfalls toll verarbreitet, aber - wie hier schon berichtet - soll es da ja auch Probleme mit der Haltbarkeit durchaus schon gegeben haben.


    2. Schnelligkeit: Von der Schnelligkeit her muss man sagen, dass dies ja in erster Linie vom Drummer bestimmt wird. Eine guter Bass-Drum-Player wird mit allen Modellen halbwegs klarkommen. Trotzdem nach meinem Eindruck waren die schnellsten die PEARL Eliminator Pedale. Insbesondere kann ich mir da alles so einstellen (ein wenig Geteste vorausgesetzt), wie ich es brauche und wie es meinem Spielgefühl am ehesten entspricht. Die Axis waren auch sehr sehr schnell, aber ehrlich, das Spielfeeling war irgendwie schon speziell und gewöhnungsbedürftig, jedenfalls auf Anhieb konnte ich nicht die Geschwindigkeit erzielen, wie bsp. mit der Pearl. Selbst mit meiner alten Yamaha war ich schneller, die Axis brauchen wohl etwas Eingewöhnungszeit. By the way: Die TAMA fand ich auch nicht soooo schnell, wie hier oftmals gepostet, jedenfalls nicht bei der Fußtechnik mit aufgelegtem Fuß.


    3. PreisLeistungsVerhältnis:
    Da gibt es nix zu deuteln: TAMA Iron Cobra und Pearl Eliminator. Meine Pearl habe ich jetzt im Paket mit anderen Sachen für unter 350,-- € bekommen, also ich meine, das ist dann erste Wahl, wenn man denn vom Spielgefühl sie mag. DW ist nun sehr teuer, man sollte sich schon überlegen, ob sich das lohnt, Sonor ebenfalls. Für beide Firmen gilt: Wenn man seine Maschinen 20 Jahre lang spielen will, soll man sie holen, ansonsten was günstigeres wählen.


    4. Geheimtip: Wenn man nun nicht so viel Geld überhaupt ausgeben will, sollte man sich auch mal die PREMIER und die GIBRALTAR ansehen (Hochi erwähnte letztere ja schon): Tolle Maschinen mit nicht so hohem Preis. Beide habe ich beim Testen auch nur deshalb verworfen, weil zu deren Haltbarkeit mir so gar nichts bekannt war und ist. Auch die YAMAHA ist ne gute Maschine für relativ kleines Geld.


    Ansonsten wird auch diese Frage - wie fast alles - eine Frage des Geschmackes und auch der Spieltechnik sein.


    Seelanne

    Also ich sach mal:


    1. Das von Tim genannte Moongel-Snare-Pad von RTom ist sehr gut ist, der Rebound ist allerdings ganz geringfügig stärker, als bei einer normalen Snare. Insgesamt jedoch das beste Pad was ich jemals benutzt habe.


    2. Die üblichen billigen Dixon-Übubgspads sind eindeutig sch .........., die Dinger sind so hart, dass man auf Dauer ernsthaft Probleme mit der Muskulatur, Sehen und Gelenken bekommt.


    3. Will man Pads haben ohne oder mit wenig Rebound-Effekt, würde ich das sogenannte E-Pad kaufen (Firma weiß ich leider nicht mehr) oder das blaue von RTom (Tom-Pad)mit reinem Moongel, die gibts als 14er und 7er. ABER: Ich hatte es an anderer Stelle schon mal gesagt, das Üben auf den Dingern ist nur eingeschränkt zu empfehlen, da ich feststellen musste, dass viele Schüler dazu übergehen, in dem Wahn, auch ohne Rebound effekt die ganz schnellen Fuguren spielen zu wollen, die Handhaltung verändern und den Stick nicht mehr "loose" halten. Aber als Ergänzung zum normalen Üben mit Sicherheit ne tolle Sache.


    4. Das neue Roland kenne ich nicht, soll klasse sein, aber auch dementsprechend kostspielig.


    Gruß
    Seelanne

    Hy Punker,


    du kannst auf die Ratschläge der User hier im Forum vertrauen: Als Anwalt kann ich nur sagen, das dies alles so stimmt, wie bisher gesagt:


    Nach dem Urheberrecht werden und sind alle geistigen Werke geschützt, unabhängig davon, ob diese irgendwo eingetragen oder hinterlegt worden sind. Diesen ganzen Aktionen kommt nur eine Bewandnis zu: Die Beweisbarkeit des offensichtlichen Datums des Werkes. Da im Rahmen des Urheberrechtes der sogenannte "Prioritätsgrundsatz" gilt, ist halt das Werk das Original oder wird als das angesehen, welches zuerst entwickelt bzw. erschaffen worden ist. Das Datum des Erstellen des Werkes kann man nun verschiedentlich nachweisen: GEMA ist eine Möglichkeit, Aufbewahrung beim Notar (gar nicht so teuer) oder halt die Geschichte mit dem Postumschlag. Die GEMA-sache ist verhältnismäßig teuer und lohnt sich wirklich nur ab dem fortgeschrittenen semi-profesionellen Bereich. Ansonsten recht günstig: Hinterlegung beim Notar, ganz günstig das Selbstzuschicken per Post (Pat hat da recht: Ist von Gerichten schon verschiedentlich anerkannt worden).


    ABER: Der Prioritätsgrundsatz gilt aber auch nur im Regelfall. Es gibt Aunahmen im Bereich des (Künstler-)Namensrechtes (also auch für Bandnamen), wo dem Träger eines Namens beispielsweise, obwohl er diesen bereits länger inne hat, die Verwendung zugunsten desjenigen versagt wird, der zwar zeitlich nachkommt, der aber eine bedeutendere wirtschaftliche Position mit diesem Namen erlangt hat. Beispiel, um es klar zu machen: Gäbe es eine Band, die sich Limp Bizkit nennt bereits seit dem Jahre 1970, kann sie dennoch von den bekannten Band gleichen Namens nicht die Unterlassung der Führung des Namens einfordern, wenn diese ältere Band so überhaupt nicht am Markt wirtschaftlich aktiv geworden ist. In solchen Fällen überwiegt dann das Interesse des wirtschaftlich potenteren und marktaktiveren Namensträgers.



    Gruß
    Seelanne

    Hy Trecool,


    also ich würde - aber das ist wie alles natürlich reine Geschmackssache - das Dry Ride empfehlen. Es ist universell einsetzbar und hat einen schönen Klang. Das Power Ride überzeugt natürlich durch seinen besseren Attack. An deiner Stelle würde ich ganz vom Bauch her entscheiden, welcher Sound Dir halt besser gefällt und insbesondere, was besser zu Deinem Set und zu der Musikrichtung passt, die du spielst.


    Aber: Wenn Du doch sowieso ein Paiste holen willst, dann hol Dir doch ein Ride aus der Signature Line, die sind auch nicht so immens teurer, wenn das Geld nicht da ist, würde ich lieber ein wenig sparen und warten, dann bekommst für etwas mehr Kohle ein FirstClassBecken. Vielleicht findest du auch einen Händler, der dir einen guten preis macht, dann dürfte der Unterschied bei ca. 50,-- € liegen.


    Bei der Signature Line würde ich dann zum Dry Ride raten (ein wunderschönes Becken für alle Stilrichtungen), oder zum Dry Heavy Ride raten, ein schweres Ride mit vollem durchsetzungsfähigem "Ping".


    Bis denne
    Seelanne

    Also ich weiss auch nicht, was ihr immer mit diesem Rascheln habt:


    1. Da gehört nunmal unweigerlich dazu. Meine Snare raschelt auch teilweise, bei vollem Spiel und wenn die Band dabei ist, hört das doch kein Mensch, auch der Drumemr nicht.


    2. Wenns trotzdem zu stark raschelt, kanns auch am Raum liegen: Wenn die Raumakustik halt die Frequenzen zu sehr unterstützt, bei der der Snareteppich anspricht, dann kriegt man das halt nicht weg. Da kann auch schon mal die teuerste Sanre dann wie ein Wascheimer klingen und der Teppich raschelt mit, als wenn ein kleines Männchen von unten mitspielt.


    3. Aber: Mit den Tomfrequenzen hab ich nie Schwierigkeiten gehabt. Vielleicht liegts daran, dass man die Snare ein wenig härter insgesamt stimmen sollte. Habe schon mitbelommen, dass viele Drummer, gerade im Rockbereich die Snare tonmäßig schon sehr nach unten angehen. Meine Snare ist höher als mein 8er TomTom, mir kommt da gar nichts in die Quere.


    Bis denne
    Seelanne