Ein bisschen Physik hier und da ist für mich ok und kann hilfreich sein. Ansonsten liebe ich Musik, Klang und Groove und möchte mich nicht in messtabellen oder großen Versuchsreihen verlieren!
Beiträge von rhythm memory
-
-
MoM Jovi das hast du glaube ich richtig erkannt!
Sozusagen offene Gesprächstherapie oder sowas in der Art...😉
Ich wäre da auf jedenfall auch auf der "einfach machen" seite, da ich a) nicht die Zeit für tiefgehende Forschung habe und b) mir dieser Optimierungszwang (den ich auch selber von mir kenne) auf die Nerven geht...
-
Vielen Dank, Leute, das hilft schon mal weiter, auch wenn ich da erstmal einiges sortieren muss. Die Kunst in der Didaktik besteht ja oft darin, herauszufinden was man weglassen kann.
-
Das Buch habe ich tatsächlich auch im Schrank
allerdings sind das eher Tower of Power Songs und weniger ein wirkliches Übekonzept zum Thema Linear....selber basteln mache ich sowieso, mir geht es eher um Basisübungen, welche Schüler im Unterricht in das Thema einführen, und dann kreative Konzepte, die grundlegendes Vokabular aber auch weiterführende Ideen bilden. Also erstmal einfache Übungen zu Beginn, dann komplexer in der Orchestrierung.
Es gibt ja verschiedene Ansätze, z.B. mit Paradiddles anfangen und dann Schläge mit Bassdrum ersetzen, dann das Prinzip des "Auffüllens" mit Ghostnotes oder leisen HH-Schlägen. Dann das Arbeiten mit 3er-und 5er-Gruppen usw. Oder Leseübungen interpretieren (was ich immer etwas "sperrig" fand)...
-
Habe ja auch schon etliche Bücher aus meiner Drumbibliothek gecheckt... Gary Chaffee, David Garibaldi, Claus Hessler, Kim Plainfield, Rick Latham...das sind schon gute Sachen, aber vielleicht gibts ja mittlerweile noch was anderes, was interessant wäre?
-
Bin z.Zt. auf der Suche nach Bücher zu obigem Thema...vor allem was Linear Funk Drumming, insbesondere Grooves, betrifft. Hat jemand noch einen Tipp?
-
Wirklich zufrieden werde ich wohl erst mit einem Akustik Set sein; das ist aber in absehbarer Zeit nicht möglich.
Warum ist das nicht möglich? Klar, es gibt immer Hindernisse, aber grundsätzlich denke ich, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...
-
Am Anfang haben doch die meisten eh die HiHat fix
Mach ich eigentlich nie. Wie gesagt, Stichwort zielführender Unterricht und standardisierter Aufbau...!
Von welcher Altersklasse sprechen wir hier eigentlich? Ich unterrichte nur Schüler frühestens ab Schulreife, alles darunter ist musikalische Früherziehung und nicht mehr meine Baustelle als Instrumentallehrer...das ist auch in der Musikschulpraxis immer schon so üblich gewesen, und das aus gutem Grund...
-
Zum thema open-handed: Ich bin da etwas in konservativ und unterrichte die Schüler zielführend möglichst ohne Umwege.
Man kann auch über Umwege zum Ziel kommen, nur sehe ich meine Aufgabe als Lehrer erstmal darin den direkten Weg aufzuzeigen....
Die Hände (bzw. eigentlich eher Sticks) zu kreuzen ist nun mal Standard beim Drumset lernen...
Ansonsten hört sich das Konzept von Felix erstmal ganz gut an würde ich sagen😎👍
Wünsche viel Erfolg!
-
In "Übungen f.kl. Trommel", Wiener Schlagwerkschule von R.Hochrainer finden sich sowohl Schrägstrichnotation als auch die mit Tremolo-Welle tr. Ebenso in "Praktische Schule f. Kl. Trommel" von Heinrich Knauer.
Dort wird ebenfalls nicht unterschieden. Es gibt dort nur "Wirbel"... Vermutlich soll in der tr Notation dann aber wohl eher dicht "gebuzzt" werden...ist meine Vermutung, habe aber keine klassische Orchesterausbildung.
Vielleicht gibt es hier ja noch einen Experten aus der Ecke...die traditionelle, offizielle Interpretation würde mich auch interessieren, aus meiner Praxis halte ich es wie oben gesagt, Märsche und Orchesterliteratur = buzz roll...
-
Island Magic ist schon ein echter Hammer...Respekt fürs raushören!
Da kommen wieder so richtig alte Weckl-Vibes in einem hoch...
-
bemühe dich doch mal ein wenig verständlicher zu schreiben, meine Güte...
ein Presswirbel ist übrigens immer mit buzzes (Multiple bounce), nicht mit Doubles!
Übersicht der drei Wirbelarten:
Wirbelart:
- Single Strokes Roll (Einzelschlägen R-L)
- Double Stroke Roll (Doppelschlägen RR-LL) (alternative Bezeichnungen : offener Wirbel, Open roll)
- Multiple Bounce Roll (bestehend aus einzelnen "Buzz-Strokes", "Mehrfachsprungschläge") (alternativ: closed roll, Presswirbel, Buzz Roll)
soweit zu den Bezeichnungen.
Zu den Schrägstrichen bzw. Anzahl der Schläge:
die Anzahl der Schläge ist dem Dirigent/Zuhörer eigentlich ziemlich egal, er will einfach einen Wirbel hören!
Im Bereich Marching (DCI-Style) und Rudimental ist die Anzahl der Schläge hingegen meist festgelegt (s. Wilcoxon)
Wichtiger als die Anzahl der Schläge ist die Wirbelaufteilung (=Handbwegungen R-L)
Was heisst das?
Ein 7-Stroke-Roll besteht aus vier Handbewegungen, wobei die letzte dann die Abschlagsnote wäre: RR-LL-RR-L
Jetzt kann ich den auch als Buzz Roll spielen (es bleibt aber von der Wirbelaufteilung her weiter ein 7-stroke roll): drei Buzz-Strokes plus den Abschlag Rzz-Lzz-Rzz-L.
-
Man muss eigentlich zu dem Thema nur wissen, dass es in der Praxis generell keinen einheitlichen Standard gibt. Es haben auch nicht immer alle Arrangeure/Komponisten Ahnung vom Bereich Schlagwerk. Daher muss interpretiert werden. Ich halte es so, allgemein bei Orchesterliteratur und deutschen bzw. europäischen Märschen immer zuerst den Buzz Roll (geschlossenen Wirbel) zu spielen (sofern nicht anders angegeben, wie z.b. durch kleine Punkte über der Note) und bei amerikanischer Literatur (Rudimental) hingegen primär mit Double Strokes (open roll). So als grobe Richtschnur.
Die Anzahl der Schrägstriche sollte nie zu ernst oder genau genommen werden. Das Tempo der Stückes und der Klang sind entscheidend für die Wirbelaufteilung (zu verstehen als Handbewegungen, die entweder mit Doubles oder eben buzzes ausgeführt wird)
Wer bis hierhin mitgelesen hat...und alles verstanden hat...Herzlichen Glückwunsch 😆
Thank you for your attention to this matter😉
-
-
Es gibt ja auch immer die Option nicht auf etwas zu reagieren...
Absolute Zustimmung. Es ist ja auch völlig legitim OHNE Lehrer und ohne musikalische Sinnfrage Spaß an den Drums zu haben.
Meine Herangehensweise nimmt die Musik als Grundlage.
Was will ich erreichen, was hat sich der Komponist gedacht, was würde passen?
Alles andere ist für mich gräulichste Theorie ohne jeglichen Bezug zum wahren Leben.
Das mit dem Bezug zur Musik hatte ich ja such schon geschrieben. Das unterschreibe ich komplett!
Allerdings finde ich es auch spannend darüberhinaus nach Konzepten zur Inspiration Ausschau zu halten. Nur weil vielleicht manche Konzepte auf den ersten Blick etwas theoretisch oder "unmusikalisch" wirken, bedeutet nicht, dass sie nutzlos sind. Diese Konzepte sind es, die später dein Vokabular prägen werden. Du bist, was du übst!
Ich finde dazu z.b. folgendes Buch sehr gut:
René Cremers und Andy Gillmann
Drummer's Inspiration
-
Die Frage war ja lediglich wie man diese Notation für SCHLAGZEUG nennen würde (das ist der einfache Teil), nicht was damit in der Ausführung gemeint ist (da wird's dann schon schwieriger)
Open roll, closed roll, mit Abschlag oder ohne, angebunden oder abgesetzt...
-
Fills sollten m.M.nach in erster Linie musikalisch sein...das ist wohl das wichtigste Konzept 😉
D.h. der Kontext in dem sie gespielt werden muss passen. Stilistisch, vom Energielevel her passend, die Länge muss stimmen....Er muss einfach "funktionieren", d.h. seine musikalische Aufgabe erfüllen!
Ansonsten verwende ich gerne Interpretationen von rhythmischen Figuren oder Stickings oder auch sehr gerne in Kombination mit 3er, 4er und 5er Gruppen. Hand-Fuß-Kombis sind auch gerne mal integriert...
-
Allgemein Wirbelschreibweise, Wirbelnotation, würde ich sagen 😉
Die Tremolo Schreibweise mit dieser gewellten tr-Linie ist eher selten.
-
, ein schön leises Becken geht ziemlich sicher bei einer guten Funkband im Stile von Stevie Wonder, Incognito, Tower of Power oder Lettuce eher unter.
Genau! Das ist wie mit den ghostnotes...die sollen nur auffallen wenn sie NICHT gespielt werden!

-
21" Istanbul Legend Dark Ride....irgendwie sowas in der Art würde ich empfehlen. Schön leise mit kleiner Glocke, dann passt das würde ich sagen.