Beiträge von rhythm memory

    Anhand der Kataloge kann man es doch relativ einfach rausfinden. Das hatte ich ja auch schon geschrieben in deinem anderen Pearl- Thread:

    im 83er Katalog ist schon das neue goldene Pearl Logo. Passt also nicht. Anhand der Tomhalterungen würde ich dann das Baujahr zwischen 78 und 82 einordnen, Vermutlich die Fiberglass Variante. Es gab auch besagte beschichtete Holzkessel, das findet sich bei BD und Standtoms zusätzlich noch das Wood-Fiberglass Badge. 1982 gab es wohl auch die M-Serie mit Maple Kesseln, sind aber seltener...

    Du kannst also zu dein Set einfach als Pearl M-Serie von 1982 bezeichnen!😉

    Hier noch ein konkretes Beispiel von Collapsed Rudiment, was ich mal bei Dean Hall einem Scottish Pipe Band Drummer gelernt habe.

    (Man sieht also, es gibt auch andere, die auf solche Ideen gekommen sind;-))

    Da gibt es die "Fla-fla-flams", das sind schnelle abwechselnde R-L Flams in 16tel. Um das zu trainieren startet man mit Doppelschlägen und zieht dann den zweiten Schlag des Doppelschlags an den ersten des nachfolgenden Doppelschlages heran. Fokus liegt dabei auf der Armbewegung, die ja gleich bleibt.

    Wenn man das smooth "morphen" kann, macht das echt Spaß und trainiert die rhythmische "Elastizität".

    Habe auch keine Zeit sowas in der Tiefe zu üben, aber ich sehe es als Horizonterweiterung und Inspiration. Z.B. finde ich den Ansatz überhaupt erstmal interessant Schläge zeitlich "auseinanderzuziehen" oder eben zu "Kollabieren"...sehe es auch als super timing bzw. (Micro-timing)-Übung! Dazu sagt Claus ja auch einiges im Interview. Also ich sehe da schon einen Zugewinn, auch theoretisch, da es eben einen neuen Zugang zu Rudiments und Timing öffnet! Spannend!

    ebenfalls 8| 8| 8| sogar mit ner 70er Ludwig Snare! Hammer...hast du da denn jetzt zugeschlagen? Lohnt sich auf jedenfall...ich habe auch zwei Pearl Wood-Fiberglass Sets und finde den Sound und auch die Optik einfach klasse! Du hast mit den Toms sofort den Tom-Sound der späten 70er bis frühen 80er, also so richtig schon trocken und warm und rund. Mein Yamaha Beech Custom steht seitdem im keller.... 8)

    Für mich gehören Papiernoten in jeden guten Unterricht, auf jedenfall (wie bereits schon gesagt worde "um Himmels willen" analog!)! ich erstelle eigene Notenarbeitsblätter, Transkriptionen usw. mit Finale, oder auch handschriftlich. So einen Generator würde ich auch deshalb nicht nutzen, da mir garantiert das Notenbild am Ende nicht gefallen würde ;) Da bin ich etwas picky...

    im 83er Katalog ist schon das neue goldene Pearl Logo. Passt also nicht. Anhand der Tomhalterungen würde ich dann das Baujahr zwischen 78 und 82 einordnen, Vermutlich die Fiberglass Variante. Es gab auch besagte beschichtete Holzkessel, das findet sich bei BD und Standtoms zusätzlich noch das Wood-Fiberglass Badge. 1982 gab es wohl auch die M-Serie mit Maple Kesseln, sind aber seltener...
    Der Kesselsatz (mit Snare) allein sollte so bei 300,- liegen würde ich sagen. Ist ein cooles Set, was sind das für Becken? Meinl?

    Das Buch habe ich tatsächlich auch im Schrank ;) allerdings sind das eher Tower of Power Songs und weniger ein wirkliches Übekonzept zum Thema Linear....

    selber basteln mache ich sowieso, mir geht es eher um Basisübungen, welche Schüler im Unterricht in das Thema einführen, und dann kreative Konzepte, die grundlegendes Vokabular aber auch weiterführende Ideen bilden. Also erstmal einfache Übungen zu Beginn, dann komplexer in der Orchestrierung.

    Es gibt ja verschiedene Ansätze, z.B. mit Paradiddles anfangen und dann Schläge mit Bassdrum ersetzen, dann das Prinzip des "Auffüllens" mit Ghostnotes oder leisen HH-Schlägen. Dann das Arbeiten mit 3er-und 5er-Gruppen usw. Oder Leseübungen interpretieren (was ich immer etwas "sperrig" fand)...

    Habe ja auch schon etliche Bücher aus meiner Drumbibliothek gecheckt... Gary Chaffee, David Garibaldi, Claus Hessler, Kim Plainfield, Rick Latham...das sind schon gute Sachen, aber vielleicht gibts ja mittlerweile noch was anderes, was interessant wäre?

    Am Anfang haben doch die meisten eh die HiHat fix

    Mach ich eigentlich nie. Wie gesagt, Stichwort zielführender Unterricht und standardisierter Aufbau...!


    Von welcher Altersklasse sprechen wir hier eigentlich? Ich unterrichte nur Schüler frühestens ab Schulreife, alles darunter ist musikalische Früherziehung und nicht mehr meine Baustelle als Instrumentallehrer...das ist auch in der Musikschulpraxis immer schon so üblich gewesen, und das aus gutem Grund...

    Zum thema open-handed: Ich bin da etwas in konservativ und unterrichte die Schüler zielführend möglichst ohne Umwege.

    Man kann auch über Umwege zum Ziel kommen, nur sehe ich meine Aufgabe als Lehrer erstmal darin den direkten Weg aufzuzeigen....


    Die Hände (bzw. eigentlich eher Sticks) zu kreuzen ist nun mal Standard beim Drumset lernen...


    Ansonsten hört sich das Konzept von Felix erstmal ganz gut an würde ich sagen😎👍

    Wünsche viel Erfolg!

    In "Übungen f.kl. Trommel", Wiener Schlagwerkschule von R.Hochrainer finden sich sowohl Schrägstrichnotation als auch die mit Tremolo-Welle tr. Ebenso in "Praktische Schule f. Kl. Trommel" von Heinrich Knauer.

    Dort wird ebenfalls nicht unterschieden. Es gibt dort nur "Wirbel"... Vermutlich soll in der tr Notation dann aber wohl eher dicht "gebuzzt" werden...ist meine Vermutung, habe aber keine klassische Orchesterausbildung.

    Vielleicht gibt es hier ja noch einen Experten aus der Ecke...die traditionelle, offizielle Interpretation würde mich auch interessieren, aus meiner Praxis halte ich es wie oben gesagt, Märsche und Orchesterliteratur = buzz roll...

    bemühe dich doch mal ein wenig verständlicher zu schreiben, meine Güte...

    ein Presswirbel ist übrigens immer mit buzzes (Multiple bounce), nicht mit Doubles!


    Übersicht der drei Wirbelarten:


    Wirbelart:

    • Single Strokes Roll (Einzelschlägen R-L)
    • Double Stroke Roll (Doppelschlägen RR-LL) (alternative Bezeichnungen : offener Wirbel, Open roll)
    • Multiple Bounce Roll (bestehend aus einzelnen "Buzz-Strokes", "Mehrfachsprungschläge") (alternativ: closed roll, Presswirbel, Buzz Roll)


    soweit zu den Bezeichnungen.

    Zu den Schrägstrichen bzw. Anzahl der Schläge:

    die Anzahl der Schläge ist dem Dirigent/Zuhörer eigentlich ziemlich egal, er will einfach einen Wirbel hören!

    Im Bereich Marching (DCI-Style) und Rudimental ist die Anzahl der Schläge hingegen meist festgelegt (s. Wilcoxon)


    Wichtiger als die Anzahl der Schläge ist die Wirbelaufteilung (=Handbwegungen R-L)

    Was heisst das?

    Ein 7-Stroke-Roll besteht aus vier Handbewegungen, wobei die letzte dann die Abschlagsnote wäre: RR-LL-RR-L

    Jetzt kann ich den auch als Buzz Roll spielen (es bleibt aber von der Wirbelaufteilung her weiter ein 7-stroke roll): drei Buzz-Strokes plus den Abschlag Rzz-Lzz-Rzz-L.

    Man muss eigentlich zu dem Thema nur wissen, dass es in der Praxis generell keinen einheitlichen Standard gibt. Es haben auch nicht immer alle Arrangeure/Komponisten Ahnung vom Bereich Schlagwerk. Daher muss interpretiert werden. Ich halte es so, allgemein bei Orchesterliteratur und deutschen bzw. europäischen Märschen immer zuerst den Buzz Roll (geschlossenen Wirbel) zu spielen (sofern nicht anders angegeben, wie z.b. durch kleine Punkte über der Note) und bei amerikanischer Literatur (Rudimental) hingegen primär mit Double Strokes (open roll). So als grobe Richtschnur.

    Die Anzahl der Schrägstriche sollte nie zu ernst oder genau genommen werden. Das Tempo der Stückes und der Klang sind entscheidend für die Wirbelaufteilung (zu verstehen als Handbewegungen, die entweder mit Doubles oder eben buzzes ausgeführt wird)

    Wer bis hierhin mitgelesen hat...und alles verstanden hat...Herzlichen Glückwunsch 😆

    Thank you for your attention to this matter😉