Beiträge von rhythm memory

    ja, schönes Angebot, danke für den link. allerdings habe ich jetzt schon ein altes Beech Custom (aus dem vorigen Jahrtausend ;) ) für 560,- EUR gekauft, welches top erhalten und in meinen Größen (vor allem wollte ich 22x16 BD) kommt. Nächste woche soll es kommen, bin gespannt wie es klingt...


    gruß,


    Jo

    ich würde vorschlagen


    a) die Gesamtlautstärke mal überdenken, schliesslich kann man ja Verstärker auch ggf. etwas leiser drehen


    b) die Bassdrum zu mikrofonieren um ein wenig mehr Bass-Schub zu bekommen


    das sollte wohl helfen, da es sich offensichtlich primär um ein Lautstärkeproblem handelt...

    Hi,


    wie schon geschrieben würde ich auch mal die Position des Drumsets im raum verändern. In einem akustisch ungünstigen Raum können sich ja Frequenzen überlagern (verstärken) oder eben auch auslöschen (Raummoden). Lass doch mal jemand anders die BD spielen und geh im Raum umher um die Unterschiede zu hören. Da geht einiges!!

    Einen Mapex würde ich nicht kaufen, der Marke vertraue ich in Hardware-Angelegenheiten nicht. Ich bin ein Freund von traditionellen Unternehmen, die schon länger im Geschäft sind.


    naja, Mapex hat seit den Anfangstagen (vor etwa 18 Jahren!!) eine ordentlich Entwicklung durchgemacht, da hängst du wohl etwas hinterher... setz dich einfach mal auf einen Mapex Hocker dann kannst du auch wieder vertrauen :D
    wackelt dein Pearl Hocker eigentlich ...?? 8)


    >>jo

    hi,
    nach langem Suchen nach einem stabilen Sitz, der nicht wackelt und/ oder quietscht bin ich nun mit meinem Mapex Hocker sehr zufrieden. Wirklich ein supersolides Teil, was ich dir nur wärmstens empfehlen kann! Preis bei Thomann 99,- EUR. http://www.thomann.de/de/mapex_mxt765a_drummersitz.htm
    Einmal gekauft und Ruhe ist im Karton ...
    Achja, der tolle K&M Sitz fängt nach gewisser Zeit an zu quietschen.

    hi,


    so ganz schlau bin ich jetzt noch nicht wirklich geworden - ich vermute aber das ein großer an Anteil bei der Durchsetzungsstärke einer Trommel an den Spannrufen, resp. Gussspannreifen liegt. Auf jedenfall ist meine Sonor Designer 14"x4,5" mit dickem Birkenkessel und Gussspannreifen bei gleichem Anschlag wesentlich "kräftiger" und mir schlichtweg zu dominant, als die alte Premier 2000 14x5" Aluminium-Snare aus den 70ern. Das Gleiche gilt auch für die Ludwig Acrolite (sogar in 14x6,5"). Beide mit "normalen", geflanschten Hoops Von daher kann ich Luddies aussage, dass Metallsnares grundsätzlich durchsetzungsfähiger sind überhaupt nicht unterschreiben! Meine Erfahrung mit diesen (zugegenermaßen wenigen Snaredrums) ist ja das genaue Gegenteil... tja, und nun? Wer weiß Rat ?( ? Was genau bewirkt denn die objektive Lautstärke (ausser der Anschlagsintensität natürlich )??


    >>jo

    hi,
    also ich denke vor allem diese fetten Gussspannreifen machen eine Snare laut. Ich habe eine Sonor 14x5" Designer Snare (Birke) mit besagten Spannreifen und die ist definitiv sehr laut! Habe mir jetzt eine Ludwig Acrolite bestellt, die klingt geil und ist eher leise. Meine Premier Snar (Stahlkessel glaub ich) ist auch viel leiser als die Sonor!


    die adoro sets sollen ja auch für leise Sachen gut sein, kenn ich aber persönlich nicht...

    schöner wäre es, wenn das timing nicht so wackelig wäre, besonders bei den kurzen Fills. du bist oft vor dem beat. ansonsten find ich es ganz ordentlich, wenn auch etwas langweilig, was aber am eben erwähnten timing liegt. gerade wenn es so geradeaus geht wie bei Rammstein muss es halt 100% tight sein sonst schmeckts wie lasche Suppe. wie lange spielst du schon?


    >>jo

    Merkmal des Jazz ist vor allem die Improvisation und das spontane Interagieren der Musiker untereinander - nicht nur das Vorhandensein von ding-ding-ah-ding-ding-ah-ding ....
    von daher kann so ziemlich alles Jazz sein!


    >>Jo


    hi max,
    also wenn der Schüler nicht übt, nervt mich das oft. Ein wirkliches Problem ist es aber nicht, von daher wohl etwas falsch formuliert gewesen. (Bei einfacher Faulheit, Bequemlichkeit stellt das Nicht-Üben für den Schüler i.d.R. aber kein Problem dar ;) )
    Ich denke aber, dass der Unterricht eine beidseitige Sache sein sollte - der Part des Schülers ist dabei zu üben. Wie weit man damit geht ist sicherlich Typsache. Ohne dies veranstaltet man aber eher eine Art Beschäftigungstherapie. Wobei das auch schon mal OK sein kann für einen gewissen Zeitraum oder bei bestimmten Schülern. TRotzdem ist mein Ziel generell immer, den Schüler auf eine positive Art zum eigenen Üben zu motivieren. Ich glaube, viele Schüler, ob bewusst oder unbewusst, lehnen einen zu laschen Lehrer auch eher ab .... Mein geheimer Grundsatz lautet daher: Keine Lehre ohne Disziplin! ;)


    >>jo

    mich würde zuallererst die Intention deiner Fragestellung interessieren.
    Die Erfahrung eines Lehrers ist schließlich ein Teil seines Kapitals.


    Zitat von »rhythm memory« es dürfen auch gerne konkretere Beispiele genannt werden
    Je konkreter die Problemstellung/Fragestellung, desto näher ist man an der Lösung!


    Ohne konkrete Problemstellung ist man nämlich schnell bei folgender Szenerie, die ich als Schüler mit meinem ersten Schlagzeuglehrer erlebt habe:


    Ich (damals als Anfänger) spiele einen Groove.
    Mein Schlagzeuglehrer kritisiert mit den Worten: "Du mußt das mit mehr Feeling spielen."
    Aha!


    Sehr gut. Genau sowas meinte ich! Dein Lehrer entdeckt ein Problem, von dem du noch gar nicht wusstest, dass du es hast. Da du dass "Problem" aber gar nicht erst verstehst, kann er dir im Prinzip auch keine "Lösung" dafür anbieten. Also ist sowas doch eigentlich eher ein Kommunikationsproblem, wie zwei Leute, die aneinander vorbeireden...


    btw: ich krieg das irgendwie mit dem zitieren nicht so wirklich hin. wie kriege ich mehrere zitate verschiedener Leute in eine Antwort?


    >>Jo

    Schüler hat keinen Bock zu üben, bzw. sich mit dem Instrument auseinanderzusetzen


    das ist aber erstmal ein Problem des Lehrers, nicht des Schülers - allerdings ein sehr Ernstes und wohl auch das Grundlegende überhaupt. Mittlerweile MUSS ich Eltern, die ihr Kind zu mir in den Unterricht bringen ganz deutlich sagen, dass das Üben der zentrale Bestandteil des ganzen Unterrichts ist und dass man diese Zeit mit einplanen muss. Aber das Kind muss ja noch zum Spanischkurs, Di. und Do. zum Fußball/ Tennis, Fr. die Pfadfinder..., das ist schon alles irgendwie crazy! Da gibts dann welche, die sitzen völlig abgeschlafft bei mir vorm Schlagzeug...


    ansonsten danke für eure Beiträge, scheinbar ist die größte Problemstellung also der SCHÜLER an sich :thumbup: :Q

    Brainstorming!


    Mich würde es mal interessieren wie es bei euch im Unterricht aussieht. Schüler kommen oft mit besonderen individuellen Problemstellungen, Fragen in den Unterricht. Ich denke das ist auch gut und richtig so, dass er damit zu mir als Lehrer damit geht! Welche typischen Fragestellungen begegnen euch? Mir geht es jetzt erstmal nicht um Lösungsansätze, sondern um die Fragestellungen!


    allgemein aus meiner Sicht sehr häufig (dabei sind aber auch Themen, die ICH als Lehrer beim Schüler als Problem entdecke):


    • Kreativität/ freies Spiel
      Technik (Hände/ Füße)
      MikroTiming/ Tempo
      Dynamik
      Groove/ Feel
      allgemeine Rhythmik/ Puls
      einen Song/ Musik verstehen
      Noten lesen
      Verspannung: körperlich oder mental oder beides
      Balance beim spielen, speziell DoubleBD
      Odd Times
      schnell spielen
      Stimmen der Trommel
      Aufbau des Sets
      Vor Publikum spielen
      langsam spielen
      auswendig spielen
      Denkmuster beim Spielen
      ein Solo spielen
      musikalische Formen verinnerlichen (ein- zwei, vier- oder achttaktige Phrasen)
      songdienlich spielen


    ist ja schon eine längere Liste, aber Euch fällt bestimmt noch was ein ... es dürfen auch gerne konkretere Beispiele genannt werden!


    Danke und Gruß,


    Jo