[quote]Original von cancer
es fehlt mir einfach ein bisschen die schönheit, die mystik, wenn man es so nennen will.
es sind ja wirklich nur die technischen sachen bequatscht worden, und wenig darüber wie man sich "emotional" mit seinem eigenen spiel auseinander setzt.
Hi cancer,
ein guter und berechtigter Hinweis von dir, wie ich finde.
Ich nehme an, dass Stefan Schütz dieses Thema in seinem Unterricht vielleicht auch eher ausklammert. Obwohl er vielleicht als theologisch interessierter Mensch da evtl. auch ein Wörtchen mitreden könnte ...
Wer das z.B. ganz gerne macht ist übrigens Peter Erskine. Wenn du kannst (vielleicht kennst du's schon), besorg dir die Drumset Essentials Serie von ihm. Er hat da einen ganz anderen Ansatz, der mehr in die gewünschte "emotionale, mystische" Richtung geht.
Zum Beispiel:
Oft hört man ja auch den Satz: Du spielst so wie du bist! D.h., deine Persönlichkeit ist entscheidender Teil deines Spiels. Bist du ein Typ Fleischermeister wirst du wahrscheinlich auch so klingen (jetzt mal ohne Vorurteile ;-)) (Peter Erskine ist übrigens wohl eher ein feinsinniger, sensibler Typ und ist daher wohl auch kein Rocker geworden 
Was Stefan in seinem Buch auf jedenfall auch bringt - und das finde ich auch sehr wichtig und gut - ist, das Musik eine Sprache ist (und zwar eine ganz besondere, wie ich hinzufügen möchte)
Grad fällt mir noch Steve Smith ein, der auch ganz gerne in die leicht esoterische Schiene abdriftet.
edit: habe gerade noch mal die ersten Seiten gelesen (das letzte mal wo ich es gelesen habe lag schon länger zurück) und stelle fest, dass er sehr wohl auf den pädagogischen Wert eines persönlichen, emotionalen Ausdrucks am Instrument Wert legt. Von daher ist deine Kritik vielleicht doch nicht so berechtigt.
Er benutzt halt eine recht nüchterne und klare Sprache, was eben insgesamt mehr "technisch" rüberkommt. Aber seine Aussagen dazu sind eindeutig ...
in diesem Sinne
groove it,
jo