Sie sind nicht angemeldet.

  • »grobmotoriker« ist männlich
  • »grobmotoriker« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 3. Juni 2005

Wohnort: Weil der Stadt

  • Nachricht senden

1

Montag, 14. November 2005, 15:49

leise spielen / dynamik

grrrr.... irgendwie hab' ich ein problem damit so richtig leise zu spielen....

bekomme dabei nen tatterich in die linke hand :( kann nicht genau sagen woran's liegt.... hab das gefühl ich müsste den stock anders halten, wenn ich leise spiele.... ist doch aber eigentlich quatsch... kann doch nicht bei unterschiedlichen lautstärken den stock anders halten....

hat mir jemand nen tipp??? ---> ich weiß üben, üben.... :) aber ernsthaft!!! wie üben???

Thanks in advance!!!

2

Montag, 14. November 2005, 16:15

Achte auf die Matched Grip Haltung, nimm die Arme recht waagerecht und lass die Sticks in ca 40° Nach unten hängen.... also quasi

------------ < Arm/Hand
.........\
..........\ < Sticks (nur nicht so stark abfallend, punkte wegdenken..)

Und dann locker aus dem Handgelenk spielen... das zumindest für reines Snarespiel. Üb das ein wenig, und versuch das dann, über das gesamte Set zu adaptieren. Achte beim Snare-Üben darauf, daß die Tips beim schlagen aus nicht all zu großer Höhe, ca. 1-2 cm überm Fell, geschlagen werden... einfach mit wenig Kraft und aus dem Handgelenk. Sound muss so *dap*dap*dap* und nicht *batsch*batsch*batsch machen...

Verstehste, was ich mein??
Schießbude
In meinem Herz schlagen zwei Brüste.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Burning« (14. November 2005, 16:16)


Sebomaniac

Mitglied

  • »Sebomaniac« ist männlich

Registrierungsdatum: 26. Juli 2003

Wohnort: Hessheim

  • Nachricht senden

3

Montag, 14. November 2005, 16:29

Ein Juwel der Formulierung, Burning ;)

also das mit der höhe kann man so unterschreiben...das mit der Stickhaltung blick ich net was da gemeint is .. :D
Hilf Dir selbst, dann hilft Dir das DF.....

DF-Neulinge lesen ZUERST HIER

  • »grobmotoriker« ist männlich
  • »grobmotoriker« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 3. Juni 2005

Wohnort: Weil der Stadt

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 15. November 2005, 12:31

so ganz schlau werde ich aus burnings erklärung auch nicht.....

vielleicht hab ich mein problemchen auch unklar formuliert :-(

wenn ich f oder mf spiele, achte ich darauf, dass ich folgende bewegung mache:

Ausgangspunkt ist oben
dann "draufhauen"
und wieder in einer fließenden Bewegung zurück in die Ausgangsposition (oben)

Ich versuche bewußt nicht ausholen draufhauen stock zurückkommen lassen (heißt glaub ich rebound!?) ausholen draufhauen... etc.

Das funktioniert laut und "mittellaut/halbleise :) ganz gut. Aber sobald ich leise spielen möchte neige ich dazu auszuholen, der stock scheint am fell zu "kleben" ich muss ausholen, damit das ding zurückkommt :(

Werde ich jemals bei den Berlinern den Bolero trommeln dürfen? was muss ich dafür tun??

Ich hoffe meine Erklärung ist nicht zu verwirrend

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »grobmotoriker« (15. November 2005, 12:33)


TheK

Mitglied

  • »TheK« ist männlich

Registrierungsdatum: 23. September 2003

Wohnort: Giessen

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 15. November 2005, 12:42

Vielleicht sind deine Sticks zu leicht!
Also jetzt im Ernst --> ich hatte auch das Problem - jetzt spiele ich aber SEHR dicke und SEHR schwere Sticks - damit geht alles leichter und nebenbei trainiert man die Arme dadurch noch zusätzlich.
Ich weiß - normalerweise sagt man immer --> leichtere Sticks für leichteres und/oder dynamischeres Spiel - schwere / dicke für die härtere Gangart, aber bei mir ist das nicht so. Ich kann viel besser, schneller, dynamischer und, wenn's drauf ankommt, auch härter spielen, wenn ich dicke schwere sticks spiele.
Naja - wäre VIELLEICHT ein Versuch wert!

Drummi

Mitglied

  • »Drummi« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. Januar 2005

Wohnort: NRW

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 15. November 2005, 12:54

Mit "Rebound" ist gemeint, wie deine Sticks vom Fell oder den Zimbeln "zurückfedern"

Und genau das kannst du ausnutzen um leise zu spiele. Der Schlag kommt dabei mehr aus den Fingern als aus dem Arm. Auf dem Dave Weckl - Back to Basics Video wird das recht gut erklärt.

Die Sache mit den schwereren Sticks ist nicht unbedingt falsch, aber wahrscheinlich nicht der Trick, nach dem du gesucht hast.
Mit etwas Übung wird es dir bald möglich sein, in den fast unhörbaren Bereich zu kommen ;-)

Ein leiser Monitor im Proberaum ist sehr hilfreich dabei!
Das Beste an der Musik steht nicht in den Noten...

7

Dienstag, 15. November 2005, 13:02

*seufz* ich hab mir wirklich etwas wirr ausgedrückt... :)

Ich glaub ich mach heute abend mal ein Bild... statt der 1000 Worte :D
Schießbude
In meinem Herz schlagen zwei Brüste.

  • »grobmotoriker« ist männlich
  • »grobmotoriker« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 3. Juni 2005

Wohnort: Weil der Stadt

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 15. November 2005, 13:32

Zitat

Vielleicht sind deine Sticks zu leicht!


glaube ich nicht, dass meine sticks zu leicht sind.... hab's auch schon mit unterschiedlichen probiert SD1, 5A, 7A ...

vielleicht hängt es davon ab, wo man den stock anfasst.... zu nahe am Schwerpunkt oder zu weit weg vom Schwerpunkt... hat hier jemand nen tipp? wo ist der optimale punkt?

überhaupt stöcke..... welche länge sinnvoll ... hier gibt's bestimmt ne "daumenregel" ( in der Art nicht länger als vom Ellenbogen bis zum was auch immer).... welche Dicke ist sinnvoll (daumendick :)) .... aber was ist dann mit Paukenschlägeln oder Mallets (die gibt's ja eher nur in "dünn")....

Fragen über Fragen.... Vielleicht mach ich mir auch zu sehr nen Kopf..... einfach draufhauen!!????

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grobmotoriker« (15. November 2005, 13:33)


9

Dienstag, 15. November 2005, 13:40

Zum Üben: möglichst schwer und Dick... Länge würd ich nun "nach Geschmack" sagen.
Zum Spielen: womit du am besten zurecht kommst.
Schießbude
In meinem Herz schlagen zwei Brüste.

Drummi

Mitglied

  • »Drummi« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. Januar 2005

Wohnort: NRW

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 15. November 2005, 13:46

Halte den Stick mal über die Snare und lasse ihn über deinen Zeigefingen auf das Snarefell fallen. Dieser sollte dann bestimmt 4-5 mal wieder abfedern bevor er auf dem Fell liegen bleibt. Also, über den Finger abrollend fallenlassen und der Stick sollte dann 4-5 mal auf der Snare abfedern. Wenn dem so ist, hälst du den Stick auf der richtige "Höhe"

Dieses Federn (Rebound) üben und für leise Grooves einsetzen...natürlich dann wieder mit normaler Stickhaltung. Wenn das auch nicht hilft, dreh mal ein kleines Video davon wie du versuchst leise zu spielen...und wir können besser helfen. Scheiss was auf die Soundqualität!

Als "Grobmotoriker" aber alles bestimmt nicht so einfach ;-)
Das Beste an der Musik steht nicht in den Noten...

g-m-j

Mitglied

  • »g-m-j« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. August 2005

Wohnort: euskirchen

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 15. November 2005, 16:00

Auch wenn ich jetzt von der Stickhaltung abweiche .......
Nochmal zum leisem Spielen
Lass den Stick einfach fallen ohne ihm großartig Schwung zu geben.
Wenn er wie von dir beschrieben am Fell klebt, so spiele die Schläge extrem nah am Rand... Ich weiß dass sich das nicht anhört... aber dann kommen sie durch die größere Fellspannung wieder zurück.
Wenn des dann im Blut hast kannste sie auch in der Mitte spielen.

  • »grobmotoriker« ist männlich
  • »grobmotoriker« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 3. Juni 2005

Wohnort: Weil der Stadt

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 17. November 2005, 12:23

hab' ein wenig geübt und ausprobiert.... ich glaube ich weiß wo mein problem ist...

1.) Stock richtig halten, damit das Ding nicht durch die Gegend eiert....
--> für die Stockhaltung habe ich zuerst gaanz laut gespielt. Klingt zwar komisch, aber nachdem ich ne Weile richtig laut gespielt habe, hatte ich den Stock besser im Griff und konnte auch eingermaßen vernünftig leise spielen.

2.) Beim Leise-Spielen neige ich dazu auszuholen :( ich glaube, durch den weiteren weg, den der Stock dann auf's Fell hat, wird's automatisch lauter als geplant :(

wenn ich mf oder f spiele kann ich das "nicht-Ausholen" ganz gut kontrollieren. aber bei p / pp/ oder ppp :) fehlt mir irgendwie die Kontrolle :( kennt jemand von euch Übungen dafür?

Thanks in advance!!!

drumsandbeats

Drumming, Aufbauing, Notenguru

  • »drumsandbeats« ist männlich

Registrierungsdatum: 29. März 2005

Wohnort: Göttingen

Endorsements: Agner, Fischer Amps, Protection racket

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 17. November 2005, 12:42

Mal ein paar grundsätzliche Dinge zu laut und leise.

Der Unterschied zwischen lauten und leisen schlägen, ist die Schlaghöhe. Fallenlassen tut man den Stock und den Arm (den nur bei lauten Schlägen) gleichermaßen. Ein Schlag ist generell weniger ein tatsächlicher "Schlag", als ein Fallenlassen.
Beim Leisespielen ist die Kontrolle der schwierigste Punkt. Man muss den Rebound so kontrollieren, dass der Stock nach dem Schlag unten bleibt, damit der nächste Schlag auch aus niedriger Position ausgeführt werden kann.
Die von Drummi angesprochene Fingertechnik funktioniert meiner Meinung nach nicht gut, da sie weniger Kontrolle bietet. Leise und kontrollierte Schläge kommen aus dem Handgelenk.

Da solltest Du mit Übungen ansetzen. Übe Singles und Doubles und Rudiments oder einfach all das, was Du laut spielen kannst, extrem leise und achte dabei auf die Position der Stöcke nach den Schlägen. Lege eine Ausgangsposition fest (z.B. Stockspitze ca. 2cm über dem Fell) und kehre nach den Schlägen immer wieder dort hin zurück.
Die Schläge, die Du laut (hoffentlich) aus dem ganzen Arm spielst, spielst Du leise aus dem Handgelenk. Die Finger und der Rebound kommen beim Leisespielen dann zum Einsatz, wenn sie es beim lauten Spielen auch täten. Der Grundgedanke ist also:
Von laut nach leise = von groß nach klein.

Gruß,
Sven

• "If you don't feel it, don't play it." James JamersonTraumjob • "Nomen est omen, wie der Grieche sagt."