Beiträge von Sebomaniac

    Moin,


    da fällt mir gestern, beim ersten Besuch seit Langem, zufällig auf, dass ich heute auf den Tag schon 15 Jahre in dem Verein hier angemeldet bin...
    Da kann man schon fast von einer Konstante im Leben sprechen :P
    Die Zeit rennt...


    :)


    Sonst gib's nicht viel neues, alles wie das in der Lebensphase um die 40 halt so ist ...


    Cheers und auf die nächsten 15 ;)


    Gruß
    Sebo

    Uh, Kinder sollten ohne Gehörschutz kein Schlagzeug spielen.


    Günstigste Möglichkeit bei geringem Invest wären Ohrhörer im Ohr und "Mickeymäuse" drüber... die gibt es auch für Kinder, mit entsprechend niedrigerem Anpressdruck, für Kinderköpfe geeignet...
    Das blöde ist halt dass dadurch der Sound des Natursets nicht mehr so dolle ist, auch wieder ein Teufelskreis...meinem Junior ist das allerding echt ziemlich egal - oder nicht bewusst...
    von daher...


    Gruß

    Hab mir gestern meine Aufzeichnung auch mal angesehen...
    Ist schon heftig was die machen, auch die "vom Blatt Spiele" sind krass...
    Mit Sicherheit hohes Niveau, mir persönlich gefällt die Musik aber nicht - muss ja auch nicht....
    Nils LAndgren hat das ähnlich ausgedrückt im Film, die genaue Formulierung habe ich grade nicht parat..


    Interessant war die Darstellung seines Charakters - ich kenne einige "Pro's", grade im Jazzbereich die ganz ähnlich ticken... ;)


    Immerhin war die Doku hoch qualitativ - es ist sehr begrüßenswert dass sowas noch gemacht wird.. bitte mehr...

    Ah, richtig...


    das SQ2 klang mir in letzter Zeit zu modern, zu laut, zu Hi-Fi, die scharfe Gratung ist halt schwingungstechnisch optimal...
    Weiterhin wollte ich unbedingt eine 18"x14" Bassdrum.... beim Sonor wollte ich damals noch auf 14" Tiefe gehen, aber der Kessel war in dem Moment meines späten Umschwenkens schon produziert und die Änderung nicht mehr möglich...


    Das isses eigentlich... :)

    Kleines Update...


    Es ist viel passiert, das SQ2 war in windeseile weg....überraschend...
    So liess der Nachfolger nicht lange auf sich warten...


    Es hadelt sich um ein Sakae Trilogy Bop Kit, foliert, Farbe "vintage club oyster".



    Dünne, 3-lagige Kessel Ahorn/Pappel/Ahorn mit Verstärkungsringen.


    Ich war schon länger auf der Suche nach einem Bop-Kit in 18x14, 12x8 und 14x14, zuletzt war ich auf das neue Gretsch Broadkaster aufmerksam geworden,
    habe den Gedanken aber auf Grund des astronomischen Preises in D schnell wieder verworfen.


    Den Gebrauchtmarkt hatte ich schon länger im Blick, aber nie das Richtige entdeckt.


    Bei einem Besuch der Drumstation Maintal bin ich dann über das Trilogy gestolpert.
    Sound auf den ersten Klopf traumhaft, Verarbeitung absolute Oberliga, Sakae hat jahrelang für Yamaha produziert.


    Erste Stimmversuche haben gezeigt dass ich genau das Kit habe, welches ich schon länger im geistigen Ohr gehört habe.
    Momentan experimentiere ich noch ein wenig mit der Befellung, Renaissance, AmbaCo usw....


    Das Set kann einiges, tief unten singen die Toms eben tief, tiefer als das mit dem SQ2 möglich war. in mittleren Lagen bekommt man
    schöne offene Sounds mit leichter Kesselpauken Attitüde, wenn man möchte einfach hingestimmt.
    Zieht man die Pellen hoch lassen sich sehr leicht Sounds à la Jeff Hamilton, etc. erzeugen, hohe Jazz Sounds, sehr perkussiv und offen.


    Das schöne ist dass die dünnen Kessel sehr früh ansprechen aber eben nicht mit vollem Volumen, wie es bei den modernen Kesseln à la sq2 vintage etc. ist.
    Durch die runde Gratung, so ist mein Empfinden, lässt sich dynamisch feiner arbeiten, vor allem wenn man mal mit den Händen spielt...
    Will man laut, muss man reinlangen, spielt man zart isses halt leise, trotzdem rund und wohlklingend.


    Und sonst so: Hardware nach wie vor Yamaha 7er Serie, meine feine Beech Snare, die passende Sakae werde ich irgendwann noch mal dazunehmen.



    Becken werden immer dünner und größer... 2-3 20"-22" verschiedenster Art zwischen 1,6 und 2,4kg, 14" Artisan Hats, ab und an mal ein 18" Legacy Crash....
    Sticks: Vater Swing und New Orleans Jazz Modelle, Besen, Rods, bla...


    Und was macht der Sebo damit?
    In den letzten Jahren hauptsächlich Big Band (TU Darmstadt), viele Sessions und zuletzt gibt es ein neues Projekt, eigenes Zeug, Quartett (Git, Sax, Bs, Dr), im April soll es ins Studio gehen....
    Piano Trio habe ich leider noch nicht geschafft bisher...der Zeitplan ist aber mit Frau & Kind, Haus und Job schon jetzt gut gefüllt ;)


    Hoffe Ihr hattet Spass beim Lesen und anschauen.

    Wie bei allen großen Köchen verhält es sich so, dass auch diese nur mit Wasser kochen, was Herr Guiliana auch macht, genau betrachtet.
    Die technischen Fähigkeiten kann sich jeder mehr oder weniger schnell aneignen.... Musikalität, etwas Talent und viel Arbeit/Spielen
    in verschiedensten Ökosystemen (Bands) was eben die Lernkurve steiler werden lässt als jahrelang mit den selben Kumpanen zu "proben", sind dann der Unterschied .. ;)
    Vor allem hilft hier ins Wasser springen um schwimmen zu lernen...auch wen das Mut erfordert... Jazz-Sessions, Improvisieren mit anderen...die Welt ist unendlich...


    Viel spass beim Üben und spielen...


    Gruß


    Sebo


    P.S.: die Platte von seinem Quartett ist übrigens auch sehr hörenswert!
    P.P.S.: Es gibt einige Drummer, besonders aus dem New Yorker Umfeld, die extrem kreativ spielen, aber kaum Bekannt sind. (Bsp.: Ziv Ravitz, Otis Brown II, Kendrick Scott, Daniel Dor, Amir Bezler...usw. usf.)

    Ohh Generation Facebook :'(


    Na, sooo jung bin ich nicht mehr ;o) und auf's DF bezogen auch nicht...


    Ich fordere lediglich die Konsequenz wenn das eine, dann auch das andere. Ebene NICHT bei FB wo es keine "Negativschnellkommentar" gibt, könnte ja jemand sich beleidigt fühlen oder sein Haustier in der Mikrow... lassen wir das :P.


    Gäbe es das, könnte ich jetzt einfach 2 Daumen runter drücken bei Euren Beiträgen und müsste nicht so viel tippen und könnte in der Zeit 'was besseres anstellen.... :D :rolleyes: (also einfach warten dass das Antibiotikum die Mandelentzündung ausmerzt ohne dabei viel zu tippen).

    Anhören (Drummer): Gene Krupa, Sid Catlett, Cozy Cole, Zutty Singleton, Baby Dodds, Buddy Rich, Louis Bellson, Billy Higgins, Elvin Jones, Tony Williams, Art Blakey, Sam Woodyard, Jack DeJohnette, Max Roach, Ed Blackwell usw. usw.


    Die Jungs sind ja alle ganz gut dabei, aber es gibt auch richtig viiiiele tolle aktuelle Künstler und Drummer mit Wahnsinnsfähigkeiten...und das mit besserer Audioqualität...;)
    Die bedingungslose Verehrung der Vergangenheit des Jazz ist so ein wenig auch das Problem.... :D

    danke!


    also die von dir geposteten videos hab ich jetzt drauf!


    Das glaube ich nicht :D .... erstmal: Das ist ein Basic pattern für Swing... Jazz ist nicht nur dingdingAding....
    Jazz kann alles (mögliche) sein.....


    Das zentrale in den "basic" Pattern des Swing ist der Puls.... 4-tel Noten, meist auf dem Ride... alles andere ist quasi optionales Beiwerk...
    Du kannst spielen was Du willst, 7 gegen 4, Clave mit dem Fuß zu double time samba swing...interessiert keine Sau wenn die Basics nicht passen...
    Swing ist sicherlich ein guter Einstieg in die Musik die man gemeinhin Jazz nennt...


    Mein Tipp: Real Book besorgen, Stücke auschecken und dann spielen, spielen, spielen...
    Garantiert gibt es auch in Deiner Gegend einen Club wo regelmässig Jam-Sessions stattfinden...manchmal sogar explizit Jazz... ;)
    Wenn Du das Swing Pattern beherrschst, in allen möglichen Tempi mit stabilem Puls, kannst Du schon mal 50% der Sachen mitspielen die auf solchen Session gespielt werden.
    Dann brauchst Du noch ein grundlegendes Bossa-Pattern, die nächsten 35% des Repertoires... die restlichen 15% sind dann FUnk, Samba oder was auch immer...
    Ein wenig Besenspiel und Du bist auch für die Balladen mit Gesang gewappnet...Musikalische Grundlagen wie typische Formen von Stücken ("AABA" sei als häufigster Vertreter genannt) lernt man dann auch ganz flott...
    That's it...rausgehen, Spass haben...keine Scheu, jeder hat irgendwann zum ersten Mal bei einer Session gespielt... :) :thumbsup:


    Literatur - gibt es unendlich viel... John Riley bietet schon mal einen fundierten Einstieg mit netten Play-Alongs.
    Es gibt tolles Videos von Peter Erskine wo er gaaaaanz am Anfang loslegt und toll erklärt...
    Und dann gibt es hunderte und tausende von tollen Platten, Videos, Livekonzerten und so weiter...


    Hau rein...