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symon

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1

Sonntag, 3. Dezember 2006, 16:33

Jazz Ride Technik

An alle Jazzer unter euch.

Beim Standart Swing Groove ist es ja grundsätzlich so, dass auf dem Ride Becken die ersten zwei Noten "betont" werden und die dritte triolische Note leise gespielt wird.

Meine Frage ist, mit welcher "Technik" ihr das spielt.

Bis jetzt habe ich die ersten zwei Noten mit den Fingern gespielt und die dritte als Upstroke. Das Problem ist, dass ich relativ schlecht leise und schnell spielen kann, weil da natürlich der erste Schlag etwas zu laut ist.

Wie spielt ihr das?

thx, symon

catastrophy

schinken-käse-fondue

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2

Sonntag, 3. Dezember 2006, 16:46

RE: Jazz Ride Technik

das mit der betonung stimmt so nicht...
viele betonen die zwei und die vier mehr... elvin z.b. hat meist gerade das "and" betont und es soll mir keiner sagen, dass elvin keinen swing hatte ;)...
man beginnt meist damit alle viertel zu betonen, damit man ein gefühl für den viertel - "puls" bekommt (und weil man mit einer betonung auf zwei und vier als "anfänger" bei fast-sachen probleme kriegen kann, weil man nicht mehr weiß wo man ist)...
aber grundsätzlich gibt es keine genaue Regel... es hängt 1. von der musik ab (also vom "feel" welches die musik verlangt... das ist im ersten riley-band ziemlich gut erklärt) und 2. vom schlagzeuger...

was die technik angeht würde ich mal behaupten, dass das wichtige das ergebnis, also der klang, ist... wie man dazu kommt ist relativ unwichtig...
einige bewegen den ganzen arm auf und ab (jede zwei viertel), andere (z.b. erskine) halten den arm immer im selben abstand zum ride... viele behaupten der daumen müsste oben sein, shelly manne hatte trotzdem genug swing um uns alle umzuwerfen...
das mit den regeln ist relativ; es muss halt funktionieren...

wenn ich recht erinnere hat matzdrums zum thema ein paar sehr schöne videos gemacht...schau mal in den thread df-tv... ich nehme mal an, dass du da was finden wirst...
per i tuoi larghi occhi, per i tuoi larghi occhi chiari...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »catastrophy« (3. Dezember 2006, 16:47)


The FloW

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3

Sonntag, 3. Dezember 2006, 16:50

natürlich kann es auch anders klappen, aber es gibt schon Techniken die eben am meisten Sinn machen.
Upstroke wäre mir viel zu aufwändig dabei.. Ich spiele fast nur aus den Fingern und etwas aus dem Handgelenk...
Ich spiele meist aber auch nur 2 und 4 betont, die Sache mit Daumen oben scheint auch die meist gespielteste zu sein und das wird seinen Grund haben...
Aber es geht natürlich auch auf jegliche andere art
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Tama Rockstar Snare die bei mir seit ca. 3 Jahren im Keller liegt

Paiste

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4

Sonntag, 3. Dezember 2006, 17:04

RE: Jazz Ride Technik

Zitat

Original von catastrophy
zwenn ich recht erinnere hat matzdrums zum thema ein paar sehr schöne videos gemacht...schau mal in den thread df-tv... ich nehme mal an, dass du da was finden wirst...

Hier ist z.B. ein Video zur Ride-Technik:
http://www.drummerforum.de/users/matzdrums/ride.wmv

catastrophy

schinken-käse-fondue

  • »catastrophy« ist männlich

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5

Sonntag, 3. Dezember 2006, 22:19

Zitat

Original von The FloW
natürlich kann es auch anders klappen, aber es gibt schon Techniken die eben am meisten Sinn machen.

ja, das ist wohl für jeden jene technik, welche er selbst verwendet...

Zitat


Upstroke wäre mir viel zu aufwändig dabei.. Ich spiele fast nur aus den Fingern und etwas aus dem Handgelenk...
Ich spiele meist aber auch nur 2 und 4 betont

das ist sehr schön, dass du das so machst, aber ganz ehrlich: "wer bist du?" ich hab mit absicht nicht von mir, sondern von einigen sehr bekannten drummern gesprochen, weil meine technik keine sau interessiert... wer bin ich schon? natürlich ist ein "großer drummer" der eine gewisse technik verwendet noch lang kein grund dafür sich nach ihm zu richten (dann könnten wir auch alle die sticks wie carmine appice halten), aber das mit der betonung auf 2 und 4 ist ganz einfach keine feste regel... wie gesagt erklärt das riley unter anderem ganz gut... aber auch in "the erskine method for drumset" wird auf den "puls" eingegangen... und vielleicht auch in der steve smith dvd "drumset technique", aber da bin ich mir nicht sicher, weil ich mir die seit ewigkeiten nicht mehr anschaue...
über den begriff "upstroke" lässt sich imho viel zu sehr streiten, als dass man davon ausgehen könnte, dass zwei menschen die darüber sprechen auch das selbe meinen... editch sagt: VOR zwei und vier den arm zu heben (oder aber wie z.B. matz in einem video zeigt seitlich auszuholen) ist aber alles andere als ungewöhnlich... viel eher ist es ungewöhnlich zu spielen ohne den arm einzusetzen und alles nur aus fingern und handgelenk zu holen... von hamilton über dejohnette bis haynes setzen wohl die meisten den ganzen arm ein, wenn sie das ride bearbeiten... das nicht zu tun würde ja bedeuten, dass man sich selbst in den "dynamics" ziemlich einschränkt...
daumen oben ist in der tat die üblichste variante... aber das sollte ja auch nur ein beispiel dafür sein, dass das auch anders geht...
jedenfalls gibt es sehr viele jazz-drummer die alle unterchiedliche techniken haben und trotzdem absolut genial und einzigartig klingen... und die meisten von ihnen haben sich um ihre technik wohl kaum sehr viele gedanken gemacht... siehe roy... :D
per i tuoi larghi occhi, per i tuoi larghi occhi chiari...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »catastrophy« (3. Dezember 2006, 22:24)


Essetiv

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6

Sonntag, 3. Dezember 2006, 22:31

RE: Jazz Ride Technik

Zitat

Original von symon
An alle Jazzer unter euch.

Beim Standart Swing Groove ist es ja grundsätzlich so, dass auf dem Ride Becken die ersten zwei Noten "betont" werden und die dritte triolische Note leise gespielt wird.

Meine Frage ist, mit welcher "Technik" ihr das spielt.



tach auch,...........:D

hör dir doch mal aufmerksam art blakey oder elvin jones an!:P

ich denke, das dürfte deine frage beantworten!;)

gruss jürgen
Eisenbiegerei 8)
ich find mich zurecht, ich hab tom tom am set! 8)
the two legged is supposed to be fooled!:P
(-: sresiarlleH dna sreknirdreeB uoy ll@ zliah :Dwas Krupp in Essen, das sind wir in trinken!

seelanne

Alles, was Recht ist.

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7

Sonntag, 3. Dezember 2006, 22:32

denke, dass die Fragstellung bereits paradox ist:

Gehts nun um Betonungen oder um Handtechniken ? Der Themenstarter sollte sich entscheiden. Mit scheint, um letzters. Dann aber reden wir über Sticktechnik und ihre Möglichkeiten und Anwendungen gerade auch in verschiedenen Geschwindigkeiten: Und bei schnellen Uptempo-Swing-Nummern mit Upstroke zu arbeiten, dürfte daneben sein. Hier gilt dann Fingertechnik, Moeller etc, wobei selbst Anhänger der Letztgenannten ab einem bestimmten Tempo meistens in den French Grip mit Daumen oben wechseln.

See
"Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
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"Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

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symon

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8

Sonntag, 3. Dezember 2006, 23:27

Danke erstmal für die zahlreichen Antworten.

Habe gar nicht daran gedacht anders zu betonen (als die Viertel), da es im ersten Riley Band ziemlich am Anfang so erklärt ist (bin noch nicht ganz durch).

Wie ich sehe gibt es überhaupt keine "feste" Regel, sondern jeder Drummer machts anders.
Bei langsamem Tempo wird anscheinend "oft" mit einer Armbewegung akzentuiert und bei schnellerem werden "oft" die Finger und die Moellertechnik zu Hilfe genommen.
Wie es mit den Fingern läuft ist mir immer noch nicht klar, aber das werde ich wohl selbst für mich herausfinden müssen.


@seelanne: Wie man sieht um beides.

  • »drumrumköln« ist männlich

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9

Montag, 4. Dezember 2006, 00:24

RE: Jazz Ride Technik

Zitat

Original von symon
An alle Jazzer unter euch.

Beim Standart Swing Groove ist es ja grundsätzlich so, dass auf dem Ride Becken die ersten zwei Noten "betont" werden und die dritte triolische Note leise gespielt wird.

Meine Frage ist, mit welcher "Technik" ihr das spielt.

Bis jetzt habe ich die ersten zwei Noten mit den Fingern gespielt und die dritte als Upstroke. Das Problem ist, dass ich relativ schlecht leise und schnell spielen kann, weil da natürlich der erste Schlag etwas zu laut ist.

Wie spielt ihr das?

thx, symon


Ich rätsele gerade, welcher Standard Swing Groove gemeint ist? Spielst Du ALLE Triolenachtel?
Standard Groove würde ich erstmal so spielen : 1 2 di3 4 di1 2 di3 4 di1 usw
Betonung auf 2 und 4. Da man das ja erstmal langsam üben sollte, ruhig deutlich mit upstroke/downstroke üben (...tap/up down tap/up down...)
Häufiges Problem : Sobald jetzt die Snare ins Spiel kommt, wackelt die Beckenfigur(Pattern variiert, Tempo,Timing, Dynamik..) (mit Bassdrum wirds dann eher noch schwerer). Um das einigermaßen ernsthaft zu üben, muß man sich schon eine Weile damit beschäftigen.

catastrophy

schinken-käse-fondue

  • »catastrophy« ist männlich

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10

Montag, 4. Dezember 2006, 04:39

RE: Jazz Ride Technik

Zitat

Original von drumrumköln
Ich rätsele gerade, welcher Standard Swing Groove gemeint ist? Spielst Du ALLE Triolenachtel?

triolen? ?(er spielt natürlich sechzehntel durchgehend und am besten mit beiden händen auf dem floortom...
wenn man vom "standard swing ride-beat" ausgeht, dann ist doch klar, dass er mit den ersten beiden schlägen die viertel meint und mit dem dritten, den einzigen der eben nicht auf ner viertel landet...
aber das ist ja nicht das thema...
per i tuoi larghi occhi, per i tuoi larghi occhi chiari...

  • »drumrumköln« ist männlich

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11

Montag, 4. Dezember 2006, 12:06

RE: Jazz Ride Technik

Jajajajaja...ich habe das Rätsel dann für mich ähnlich aufgelöst, wobei die beschriebene Spieltechnik nicht gerade auf ein "amtliches Ergebnis" hindeutet.
Da er "den dritten Schlag" ( also die " 2+") als Upstroke spielt, wird sein vierter Schlag (also die "3") ein Downstroke sein und sein Groove wird tendentiell die "1" und "3" als betonteste Noten haben, was dann ja wohl eher nicht wirklich swingt....
Ein weiteres Beispiel dafür, daß ein Lehrbuch allein oftmals nicht ausreicht.

The FloW

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12

Montag, 4. Dezember 2006, 13:44

@catastrophy es gibt schon eine TEndenz zu bestimmten Techniken...
Und nur weil der berühmte Drummmer das macht und der andere wieder das ist auch nicht sonderlich wichtig...
Die Großen spielen auch nicht immer die beste Technik...
Außerdem ging es darum leise zu spielen!
Dabei muss man sicherlich nicht den ganzen Arm benutzen, ich kann natürlich auch aus dem Arm spielen wenn ich lauter spielen möchte nur bei leisen spiel ist das nicht nötig...
Und es ist klar dass ich ein "niemand" bin, aber ich sagte nur, dass die daumen oben technik herrvorragend klappt..
Es ist manchmal sinnvoll selbst abzuwägen was gut ist und was nicht und nicht nur immer den großen nachzueifern weil alles das was die machen gut ist
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catastrophy

schinken-käse-fondue

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13

Montag, 4. Dezember 2006, 14:18

Zitat

Original von The FloW
Außerdem ging es darum leise zu spielen!
Dabei muss man sicherlich nicht den ganzen Arm benutzen, ich kann natürlich auch aus dem Arm spielen wenn ich lauter spielen möchte nur bei leisen spiel ist das nicht nötig...

das hat nicht unbedingt etwas mit laut und leise zu tun... erskine hätte mich fast geschlagen, weil man seiner meinung nach einen besseren sound erhält, wenn man bei jeder viertel den arm verwendet... und das war ganz leise was da gespielt wurde...

Zitat


Es ist manchmal sinnvoll selbst abzuwägen was gut ist und was nicht und nicht nur immer den großen nachzueifern weil alles das was die machen gut ist

wenn du meinen beitrag liest steht da auch nix anderes...
per i tuoi larghi occhi, per i tuoi larghi occhi chiari...

ElEhnez

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14

Montag, 4. Dezember 2006, 14:50

Also "meine" Technik ist sicher auch nicht die einzig richtige, aber doch nicht "unaktuell". Grundsätzlich spiele ich die 2 und die Vier am lautesten, die Unds am zweitlautesten und die Eins und Drei am leisesten.
Um das zu erreichen, brauche ich natürlich drei verschiedene Anschlagsniveaus (-Höhen).
Die Eins kommt dabei einem Tap nahe, wird aber eben doch minimal ausgeholt - mehr aus dem Handgelenk. Dann erstmal ruhighalten. Als nächstes hole ich am weitesten aus (so 2-3 Meter), mit Einsatz des Armes und spiele die 2. Der Stock darf anschließend gerne wieder hoch springen, damit der Schlag nicht zu hart wird. Es ist aber kein Upstroke, den ich regelrecht hochziehen würde, nein. Für die folgende Und ist der Stock dann noch etwas in der Luft und bewegt sich runter (leichter Armeinsatz) und kommt nach der 3 wieder zur Ruhe.
Das Ganze zunächst bei Tempo 40 - 60. Dann wird der Ablauf klarer. Bei höheren Tempi sollte der Bewegungsablauf beibehalten werden. Die Bewegungen müssen groß genug bleiben, um nicht zu hart zu werden, der Stock muss also etwas springen (bouncen). Die Hand bleibt aber in jedem Fall geschlossen (nicht verkrampft) und die Finger am Stock.
Wie gesagt, nur EIN Weg, aber wie ich denke (und höre) ein ganz guter.
BORIS.

Steve Miller

nervt aus Prinzip

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15

Montag, 4. Dezember 2006, 17:15

Hallo!

Vielleicht kannst Du mal versuchen das Becken etwas anders aufzuhängen. Also vom Winkel
her, von der Höhe her und oben die Schraube, dass es etwas kürzer oder weiter mitschwingt.

Nur so eine Idee. :)

Steve

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Steve Miller« (4. Dezember 2006, 17:16)


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16

Montag, 4. Dezember 2006, 17:31

@ ElEhnez

Du spielst also von "1" nach "2" bzw. "3" nach "4" einen "unterbrochenen" upstroke? (...Dann erstmal ruhighalten.Als nächstes hole...) Wie klingt das denn jenseits von 40-60??? Wenn ich versuche diesen Bewegungsablauf mental nachzuvollziehen, dann "zickt und eckt" das aber mächtigst.

ElEhnez

Mitglied

  • »ElEhnez« ist männlich

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17

Dienstag, 5. Dezember 2006, 13:00

Nee, das zickt nicht. Klar, wird das bei höheren Tempi dann irgendwann gebunden. Wichtig ist aber, das eben der Schlag auf die 2 und die 4 neu angesetzt wird - deshalb erstmal "ruhig halten".
Abgesehen davon habe ich gesagt, dass ich KEINEN Upstroke spiele - auf der 1 oder der 3 schon gar nicht!
Der Sinn, jeden Schlag einzeln anzusetzen, ist, dass jeder Schlag kontrolliert werden kann. Bei der älteren reinen Bounce-Technik wurde mehr mit dem Rebound gespielt, das ganze dadurch "enger" und nicht immer triolisch gespielt. Zwar können viele der alten Recken (ich meine keine Profis) toll schnell spielen, aber langsam merkst du dann, was los ist.
Zum Thema "wie sehr triolisch" möchte ich noch an DFs (ehem. "Groovemaster" Ausführung erinnern: Es gab wohl mal eine Art "mikroskopische" Timing-Untersuchung. Die alten Drum-"Meister" (jetzt doch wieder die Profis) haben die Triolen meist enger gespielt als die Bläser.
Heutzutage gibt es den Ansatz, stärker triolisch, als weniger eng zu spielen - bis in hohe Tempi hinein. Jenseits 250 - 280 schaffen das nur noch ganz wenige. Ich selbstverständlich auch nicht...

Off: Statt Zitaten derartiger Länge kannst du auch einfach "@ ElEhnez" schreiben - ist kürzer.
BORIS.

  • »drumrumköln« ist männlich

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18

Dienstag, 5. Dezember 2006, 21:01

@ElEhnez : wat soll ich sagen??? :D
Also, auch ich habe so einige "Geheimnisumverwitterungen bezüglich der Magie des Jazz" im Laufe meiner Beschäftigun mit der Thematik zur Kenntnis nehmen dürfen.
Louis Armstrong hat sich in Bezug auf "Verschleppungen aller Art " z.B besonders verdient gemacht.
Aber ich will jetzt gar nicht weiter auf die Geschichte des Jazz eingehen....

Meine Motivation auf diesen Thread zu reagieren war einfacher gestrickt. Da ist jemand, der offensichtlich noch nicht viel Ahnung in diesem Bereich hat - also gebe ich ihm ein paar Tipps, um sich der Sache sinnvoll zu nähern.

Bei der Beschreibung deiner Spieltechnik fiel mir halt der "unterbrochene upstroke" ins Auge. Ich frage mich nach dem Sinn, zumal Du selbst sagst, daß mit zunehmender Geschwindigkeit dieser "stop" zwischen "1" und "2" verschwindet ( sprichst Du in diesem Fall immer noch nicht von einem upstroke?)
Ich frage mich vor allem, auf welcher gedachten Zählzeit Du jetzt genau den Ausholschlag ansetzt, nachdem du zuvor abgestopt hast.

Da es hier ja um Swingbegleitung geht, reden wir in der Praxis um ein "Mindesttempo" von...äh ich sach jetzt mal 88 ( und sing gerade "Satin Doll" auf Klick... wäre zwar ziemlich entspannt aber möglich)
Wenn ich mir in diesem Tempo jetzt Deine " Stop and Go" Technik vorstelle, dann zickt das eben...Sorry, nimms nicht persönlich, aber meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, eine Technik einem Anfänger zu empfehlen, die er in der Praxis dann gar nicht anwenden kann.

PS: Mit der von mir hier beschriebenen Technik sind auch die von Dir angesprochenen Uptempi möglich. ;)

...und selbstverständlich lassen sich "tap und upstroke" auch auf verschiedene Arten in der dynamisch gestalten...aber da alle Welt erstmal immer auf "2" und "4" schnippt, liegt man mit der Betonung dieser Zählzeiten ganz gut im Rennen

Daemenoth

unregistriert

19

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 16:21

diesen swingigen groove hab ich sonst immer so gespielt wie auf dem ersten video zu sehen...als ich dann dazu kam, zum beispiel "nur noch mit den fingern" zu blasten etc. dachte ich mir...hm...mal wieder was jazziges damit testen...funktioniert wunderbar...klingt gut macht sinn und is auch schnell nicht verwaschen...

auf die 1 nur ride und bd, 2= ride und snare, 3=ride udn auf die 4 dann ride und hi-hat, wahlweise mit maschine oder hand...ich machs meist mit hand...sieht cooler aus:D

um variation reinzubekommen auf 3 oder 4 ruhig mal ne db setzen

oder 6 mal die abfolge und dann auf die nächsten 2 n schönen wirbel über die toms mit dem ein oder andere becken...macht spaß und klingt super...

ElEhnez

Mitglied

  • »ElEhnez« ist männlich

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20

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 16:35

Zitat

Original von drumrumköln
@ElEhnez : wat soll ich sagen??? :D
Bei der Beschreibung deiner Spieltechnik fiel mir halt der "unterbrochene upstroke" ins Auge. Ich frage mich nach dem Sinn

Den Sinn hatte ich versucht, oben zu erklären: Jeden Schlag einzeln ansetzen, um jeden Schlag kontrollieren zu können. Dadurch ist es leichter, in den Extremen (hohe und langsame Tempi) die Kontrolle zu halten.
Das ist aber eine Anschauungssache - mir hat sie immer geholfen. Übrigens auch im Rock.
BORIS.