ich würde auch sagen dass das total auf den persönlichen spielstil ankommt, bei leuten die mehr aus den knien als aus dem fussgelenk spielen würde ich sagen höhere federspannung (so lässt sichs auch präziser spielen) und bei den leuten mit viel fußgelenkeinsatz schwächere federspannung, da dadurch die wadenmuskulatur wie bei heel down beansprucht wird und diese leichter ermüdet als die muskeln die bei heel up mit wenig fußgelenkbeanspruchung eingesetzt werden. ich habs heute gemerkt wie wichtig ne gut eingestellte fußmaschine ist, bin sonst die tama iron cobra mit mittlerer federspannung gewöhnt und hab heute auf ner dw mit sehr hoher federspannung gespielt, da tut sich der linke fuss schon etwas schwer... ist aber ne gute übung auf maximaler federspannung (oder auch bei null federspannung - feder weg, nur mit rebound a la buddy rich) zu üben, da es mit geringerer dann leichter fällt. einige drummer üben sogar bei maximaler federspannung + gewichte an den beinen - davon halte ich persönlich aber nichts da das eigentlich gegen den gedanken des full strokes, also schlag mit rebound, arbeitet, da der fuss belastet wird. der schon erwähnte "angriffspunkt in der mitte" (oder auch "sweet spot" ist verdammt wichtig, da man nur dann den rebound gut ausnutzt. man kann nur dann das maximale an tempo rausholen, wenn man den beater mit möglichst wenig kraftaufwand schnell beschleunigt und den rebound für den nächsten schlag mitnutzt. je mehr man den schlegel in fell presst, desto schneller verkrampft man. is aber echt schwierig, durchgehende db-passagen zu spielen ohne viel kraftaufwand. funktioniert auch nur wenn beide füsse wirklich gut "ausbalanciert" sind und nicht der eine quasi an den anderen wie n sklave gebunden ist. dafür muss man einfach mit links und rechts separat durchgehende schläge üben und sie dann zusammenfügen. zur balance der füsse noch n buchtipp : DOUBLE BASS DRUMMING - the mirrored groove system von Jeff Bowders (MI press). macht beide füsse tierisch fit, da der erste takt das pattern mit rechts beginnt und der zweite das gleiche mit links.
noch n geiles buch : THE ENCYLOPEDIA OF DOUBLE BASS DRUMMING (Michael Lauren, Bobby Rondinelli) alles was man wissen muss zum thema db-drumming
und natürlich auch zu empfehlen joe franco - double bass drumming
und grundsätzlich gilt: was die hände fitmacht macht die füsse auch fit, also wieso nicht z.B. all american drummer von wilcoxon mit den füssen spielen (grant collins beherrscht das buch mit den füssen in perfektion)
dazu brauchts aber die umsetzung der moellertechnik auf die füsse, wer thomas langs dvd hat weiß ja wovon ich rede - akzent heel up, vor akzent heel down upstroke zu heel up, nicht-akzente heel down (und genau genommen bei mehreren akzenten aufeinanderfolgend full strokes, erster schlag aus knie + fussgelenk, folgende schläge nur aus fussgelenk, letzter schlag der gruppe wieder aus knie = "ankle"- technik).
und zu dem kommentar dass die "ja sowieso alle triggern" - mit triggern lässt sich kaum beschummeln, ausser vielleicht etwas durch die lautstärkenangleichung. aber das spielen an sich fällt dadurch auch nicht leichter. versuch doch mal mit wenig kraftaufwand, also sehr leise, schnell durchgehend doublebass zu spielen... das ist schwieriger als mit viel kraft, wie bei den händen auch.