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Josh

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21

Freitag, 12. April 2019, 17:44

Moin
"Grundsätzlich" gebe ich dir Recht.
Wenn man die Sachen zum mixen & mastern abgibt ist mehr einfach mehr, . . . denke ich mal ;)
Über die Wandler z.B. finde ich bei Presonus auf Anhieb nix. Ganz tief im Netz findet man dann die Info "AK5384 AK4358?" (ja, mit Fragezeichen), welche wohl "artverwandt" mit Steinberg- und RME-Geräten sind.
Wären die wirklich gut "könnte" man das ja erwähnen ;) Wobei RME bei vielen Nutzern besser gestellt werden als Presonus, da stellt sich mir die Frage, . . . warum ?(
Ferrofish gibt Cirrus Logic- Wandler an, was mir als "Amateur" natürlich nix sagt und "genau deshalb" habe ich mir mal erlaubt in die Runde zu fragen ;)
Aber wie ich schon schrub geht es nicht darum was die Teile können, sondern um den qualitativen Vorteil ggü. den Firestudios.

Ach, da schrub noch wer 8o
Genau Sowas wollte ich z.B. hören :thumbup: Wobei ich eher mit den etwas kleineren Geräten liebäugel, u.A. Budgetbedingt :whistling:

Edith sagt, du solltest mal deinen Galeriefred aktualisieren, . . . 2013 ;)
Greez, Josh

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Josh« (12. April 2019, 17:47)


  • »L4ngerDrummer« ist männlich
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22

Freitag, 12. April 2019, 18:11

Edith sagt, du solltest mal deinen Galeriefred aktualisieren, . . . 2013


Jau, das stimmt wohl, da ist so ziemlich alles nicht mehr aktuell

  • »L4ngerDrummer« ist männlich
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23

Freitag, 12. April 2019, 23:19

Ferrofish gibt Cirrus Logic- Wandler an, was mir als "Amateur" natürlich nix sagt und "genau deshalb" habe ich mir mal erlaubt in die Runde zu fragen ;)
Aber wie ich schon schrub geht es nicht darum was die Teile können, sondern um den qualitativen Vorteil ggü. den Firestudios.


Also zu den Presonus Geräten kann ich persönlich nichts sagen.

Als ich mich über den Ferrofish informiert habe, bin ich auf ein Review von Sound on Sound gestoßen, da haben die auch kurz über den Wandler Chip geschrieben.
Der Cirrus Logic Chip ist wohl schon etwas veraltet und es gibt schon bessere Chips, die eine bessere Performance bieten sollen.

Sound on Sound: Ferrofish A32

Vielleicht hilft dir der Artikel weiter. Ich meine die 32er und 16er Varianten von Ferrofish sind ziemlich ähnlich.

Cheers
Thore

Beeble

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24

Samstag, 13. April 2019, 00:03

so richtig schlechte Wandler in Amateur und Profigeräten gibt es quasi nicht mehr.
Deswegen hatte ich mich für ein X32 Compact entschieden.
32 I/O, eingebaute Recordingkarte, 16 Busse und dutzende teils hochwertige Effektemulationen bekannter Klassiker.
Das Teil ist hier Recorder, Monitor- und Livemischer und DAW Controller in einem.
24bit/48kHz reichen mir im Semibereich vollkommen aus.
Zu diesem Preis ist es konkurenzlos.
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digga

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25

Samstag, 13. April 2019, 07:29

Behringer X32 Compact zuhause und ein X32 Rack im Proberaum. Die beiden sind zu verbinden auf 32 Kanäle für Aufnahmen etc.

Bin super zufrieden, sowohl mit dem Recording Interface als auch mit der Bedienung, Features etc.
Die Tatsache das man setups speichern und abrufen kann, macht das Teil für mich unentbehrlich!

Josh

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26

Sonntag, 14. April 2019, 21:18

Servus
Erst mal danke für die Infos :thumbup:
Das X32 ist ja schon öffters hier recht positiv in Erscheinung getreten. Ich mochte aber noch nie "Kompaktanlagen" und mit dem Namen/ Marke tu ich mich auch etwas schwer.
Die haben in den letzten Jahren viel dazugelernt und scheinen inzwischen qualitativ guter Durchnitt zu sein. Es sind jedoch noch paar andere Sachen die mich am x32 stören bzw. mir nicht ganz so gefallen. :huh:
Aber ich will den Fred nicht karpern und werde ggf. was neues aufmachen.
Greez, Josh

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Beeble

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27

Sonntag, 14. April 2019, 21:32

Aber ich will den Fred nicht karpern und werde ggf. was neues aufmachen.

Ja mach mal, würde mich auch interessieren was dir nicht passt und warum das eine Kompaktanlage ist.
und nein, die bauen immer auch noch low end Kram wie eh und je, nur das X32 und deren Verwandte stechen hervor.
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digga

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28

Montag, 15. April 2019, 10:19

Kompakt leitet sich hier eher aus dem Namen ab, weil das x32Compact etwas kleiner ist als das x32. es gibt "nur" 8 Kanalzüge die quasi immer sichtbar als Fadergruppe sind, die anderen werden per Umschalter umgestellt...dank Display ist das ganze dann sehr übersichtlich.

Mit einer Kompaktanlage oder gar einem Powermixer von früher, hat das ganz wenig zu tun. Qualitativ sind die Preamps angeblich den Midas ebenbürtig und ich finde fürs Geld bekomme ich da ne ganze Menge.

Ich mache mit dem Teil im Proberaum den Bandsound (in dem Fall die Stimmen über die PA) und meinen In-Ear-Sound sowie den InEar-Sound der anderen Bandkollegen. Wir nehmen damit unsere Alben auf (also dann via Logic direkt aus dem Board) und machen verdammt gute Proberuammitschnitte bei jeder Probe direkt fertig gemischt auf den USB Stick.

Ach und meinen PorterDavisSub-Kick füttere ich auch noch damit! :thumbsup: .


Dürfte ich nur einen behalten, wäre es definitiv x32Compact, das x32 Rack tut es auch, aber die iPad/App Bedienung nervt schon etwas, schneller und intuitiver geht es mit dem x32 Compact oder halt mit dem "großen" x32.


Für mich eine kleine Wundermaschine!

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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29

Montag, 15. April 2019, 10:43

Ich denke, Josh meint etwas anderes mit „Kompaktanlage“: den Umstand, dass im X32 (egal welches) Wandler, Interface, Recorder, Effekte und Outboardequipment sowie ein Mischpult in einem Gerät integriert sind. So wie früher eben alles in der Kompaktanlage integriert war. Ich persönlich empfinde das als Vorteil, aber wie früher bei den Anlagen ist es halt so, dass bei einem Teildefekt mitunter nichts mehr geht, weil alles zum Service muss. Für solche Fälle hat man heute dann eben ein X32 Rack als Backup parat...

Josh

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  • »Josh« ist männlich

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30

Montag, 15. April 2019, 12:36

Moin Mädels :D
Also mache ich doch mal weiter, . . . falls es nicht stört :rolleyes:
Olli, . . . 100 Punkte, genau so war das gemeint :thumbup:
Und das mit der Redundanz ist z.B. ein störender Punkt zu meinem bisherigen System, um Beebles Neugier etwas zu stillen.
Wenn z.B. jetzt das Mischpult ausfallen würde, könnte ich den Gesang und Ausgang zu den Boxen (aktiv) einfach umstöppseln und weiter geht's, Mixer ist dann halt im PC.
Was mir ebenfalls gewisse Sorge bereitet ist die Tatsache, das der Rest der Band "nicht wirklich" technikaffin ist und im Proberaum auch gelegentlich Sessions ohne meine Anwesenheit abgehalten werden.
Da gab es schon "interessante" Situationen und wenn jemand das UB2222 himmelt, ist das zunächst nicht so tragisch, da haben wir ein Backup mit 8 Kanälen was wir live immer benutzen.
Ergo würde es auf 2 Geräte hinaus laufen wie Olli schon schrub. Da geht es dann schon wieder um's Budget und vermutlich 1/2 Jahr Anlernphase :pinch:
Abschließend noch was für Beeble, . . . USB 2.0 ist mein Feind :D Die Debatte hatten wir ja bereits an anderer Stelle, ich mag es einfach nicht im Bereich Recording.
Die Firewirekarte zum tauschen wären dann noch mal ca. 150€, falls man noch eine bekommt :S
Greez, Josh

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  • »Oliver_Stein« ist männlich

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31

Montag, 15. April 2019, 15:40

Also die USB-Schnittstelle des X32 ist sehr stabil auch bei härterer Belastung. Ich habe zuhause mal 32 Kanäle ins Pult geschickt und diese dann gleichzeitig wieder aufgenommen in der DAW, dabei gab es keine Fehler. Auch bei meinen Aufnahmen hatte ich die Schnittstelle bidirektional in Betrieb und es gab keinerlei Probleme. Bevor man eine FW Karte sucht und einbaut, würde ich eher eine X-Live empfehlen, denn dann kann man redundant gleichzeitig einmal über USB und einmal auf SD-Karten aufnehmen. So mache ich es bei Livemitschnitten, wo es keinen zweiten Versuch gibt...

Beeble

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32

Montag, 15. April 2019, 17:00

Also mache ich doch mal weiter, . . . falls es nicht stört :rolleyes:
nein, ist ja interessant und passt ja auch hier rein :)
aber wie früher bei den Anlagen ist es halt so, dass bei einem Teildefekt mitunter nichts mehr geht,
also einen Teildefekt wird es bei den Geräten nicht geben, die fallen wenn dann komplett aus.
In hunderten Stunden hatte ich nicht einen Ausfall, weder mit dem X32 noch mit dem XR18.
Ein in sich geschlossenes System aus Hardware und Software läuft grundsätzlich stabiler als ein rechnerbasiertes System.
Live würde ich mich nicht auf eine Rechnersoftware verlassen wollen.
Ein System aus Einzelkomponenten ist auch keine Garantie gegen Ausfälle, Wenn dir dein Kompressor oder dein Reverb
abraucht stehst du auch live ganz schön dumm da.
Ausserdem rauschen Analogpulte und unterliegen starkem Verscheiss. Ein X32 verschleisst nicht.
USB hat ausreichend Bandbreite für so unkritisches Datenmaterial wie Audio, zumal es keine DatenPakete verliert.

Die optionale Recordingkarte macht wie Oliver schon sagte das ganze Rechnerunabhängig, auch sehr praktisch.
Wenn ich alles was das Pult bietet bzw. das was ich nutze in Hardware kaufen müsste wäre ich im hohen 5stelligen Bereich.

Das X32 Compact lässt sich schön unter den Arm klemmen, ist perfekt für virtuellen Soundcheck und hat alles drin was man braucht.
Die Wandler kommen zwar von Midas, sind aber nicht die selben wie in den deutlich teureren Midaspulten.
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!

  • »Der Kritische« ist männlich

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33

Mittwoch, 17. April 2019, 13:39

Das X32 steht nicht umsonst bei vielen Veranstalltungen am FOH.
"Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern."
"Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft."
Wolfgang Neuss

Josh

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34

Donnerstag, 18. April 2019, 00:09

Moin
Noch mal vielen Dank für den Input :thumbup:
Live arbeiten wir nicht mit Rechner, höchstens ein Lappy zum aufnehmen.
Je nach Besetzung und Laune, läuft auch im Proberaum nur das Mischpult mit den Boxen.
Grundsätzlich ist das x32 aber keine schlechte Idee, . . . wenn man mal davon absieht das ich nur ein anderes Interface für den Proberaum suche ;) :D
Ich werde das Ganze noch mal überdenken und so lange einfach alles so lassen. So schlecht geht es uns aktuell mit den Presonüssen ja garnicht :whistling:
Greez, Josh

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35

Montag, 22. April 2019, 21:38

Ich denke, jeder hat so seine Vorlieben, wie er arbeiten möchte. Letztendlich solltest du für dich selbst herausfinden, welche Arbeitsweise und Kombination/Komplettlösung dir am meisten Spass macht.
Bei mir ist praktisch alles extern (Wandler, Pres, Comps, EQ's) nebst Analogpult, welches ich hauptsächlich für Aux und Parallelbearbeitung nutze. Wandler habe ich so einige: DBX 386, Apogee ensemble firewire,
Tascam DA 3000, Akai MPC 4000 und das Motu 16A.

Selbst in den top Studios sind oftmals noch die uralten Pro Tools HD 192 anzutreffen. Ich finde die Unterschiede zwischen den Wandler nicht allzu gravierend. Auf dem Markt tummeln sich ja schier endlos viele
Anbieter. Wenn jetzt nicht gerade sehr komplexe Rauminformationen aufgenommen werden, liegt man in einer Preisklasse zwischen tausend und zweitausend Euro sicher ganz gut.
Wenn ich mir eine Komlettlösung mit Wandler kaufen würde, käme sowas wie hier zu mir ins Haus:
https://www.allen-heath.com/ahproducts/zed-r16/

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