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Kai Hörner

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1

Mittwoch, 8. Januar 2020, 22:42

Ludwig Black Beauty Lugs

Hallo zusammen,

Ich möchte mir gerne zu meinem RC9000 eine Ludwig Black Beauty gönnen. (Lb417k oder Lb417kt)

Nun zu meiner Frage:

Imperial Lugs oder Tube Lugs ?

Hat hier jemand Erfahrungen? Zu was würdet ihr tendieren ? ?( ?( ?(


Grüße Kai

trommla

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2

Donnerstag, 9. Januar 2020, 21:47

Oha, schon fast 24 Stunden, und keine Antwort.

Einfach Geschmackssache, welcher Look dir eher zusagt. Die frühen BB's hatten Tube Lugs, dazu aber dann meist noch gravierte Kessel. Inzwischen verbindet man mit Ludwig wohl eher Imperial Lugs, die ich persönlich auch stylischer finde, denn Tube Lugs sind zwar schön, aber heutzutage ziemlich inflationär.

Logisch gesehen sollten Tube Lugs nen Hauch luftiger klingen aufgrund des geringeren Kesselkontaktes, ob man das aber überhaupt im Blindversuch hören würde, wage ich für Durchschnittsohren zu bezweifeln.

In verschiedenen englischsprachigen Foren wird deine Frage übrigens regelmäßig diskutiert u.a. Drummerworld Forum, Pearldrummersforum und Vintagedrumforum. Einfach mal bei Guhgel eingeben Black Beauty Tube vs. Imperial Lugs

Kai Hörner

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3

Donnerstag, 9. Januar 2020, 22:38

Danke für deine Antwort ^^

Habe in Google schon einiges in den Foren gelesen, habe nur gedacht evtl. hat hier jemand Erfahrungen mit,
oder schonmal die gleichen Gedanken.

Sind Imperial Lugs stabiler als Tubes? Das wäre der einzige Gedanken den ich noch hatte.

Dann wird es wohl meine persönliche Entscheidung bleiben :wacko: :wacko: :wacko:




Grüße Kai




trommla

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4

Freitag, 10. Januar 2020, 10:38

Sind Imperial Lugs stabiler als Tubes?

Was hast du denn mit der Snare vor? Weitwurf? :rolleyes:

Die Stabilität hängt glaube ich weniger vom Design, als von der Fertigungsqualität ab.
Und auch wenn man immer mal wieder von gerissenen Böckchen liest, vermute ich, dass dabei oft unsachgemäße Anwendung eine wesentliche Ursache darstellt. Meine Böckchen haben bisher alle gehalten, egal ob unkaputtbare Sonorteile (wahrscheinlich Kruppstahl :D) aus den 80ern oder der "Leichtbau" meines Gretsch Catalina Sets.

Hebbe

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5

Freitag, 10. Januar 2020, 11:17

Fertigungsqualität
… Ludwig? Ich zensier' mich jetzt mal schon vorm Schreiben :P


Ich finde die Tubelugs praktischer… dann steht die Snare, wenn sie seitlich auf den Boden abgestellt ist, besser. Das stört mich auch an meiner 6" SQ2, an der Einzellugs paarweise verbaut sind. Ausserdem sind Tubelugs gute "Tragegriffe" :-)

trommla

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  • »trommla« ist männlich

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6

Freitag, 10. Januar 2020, 11:51

Haha, Hebbe, dass der kommt, war klar :D Zum Glück bleiben wir bei der Fragestellung innerhalb der Ludwig-Familie.

danyvet

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7

Freitag, 10. Januar 2020, 12:30

bissi off-topic, aber weils grad passt: mir is schon aufgefallen, dass ludwig hierzulande kaum erwähnt wird, in Ami-Foren sind die neben DW die mit Abstand am gehyptesten. Warum ist das denn so? Ich hab mit Ludwig noch null Berührungspunkte gehabt, kenn die Marke nur ausm Internet :D
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Duplicate ölaf

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8

Freitag, 10. Januar 2020, 13:14

bissi off-topic, aber weils grad passt: mir is schon aufgefallen, dass ludwig hierzulande kaum erwähnt wird, in Ami-Foren sind die neben DW die mit Abstand am gehyptesten. Warum ist das denn so?

Das wird daran liegen, dass in den USA gerne Produkte gekauft werden, die auch dort hergestellt werden. Made in USA ist dort ein gutes Verkaufsargument, wobei dieser Qualitätsanspruch hierzulande und auch sonstwo bröckelt. Man hört häufiger von unsauber verklebten Folien, nicht sauber angeschraubten Böckchen, zu großen Spalten usw.

Um aufs Thema zurück zu kommen: Ich hab mir vor rund 2 Jahren eine Black Beauty mit Imperial Lugs geholt, einfach weil mir das klassische Aussehen besser gefällt. Auch diese Snare ist nicht perfekt verarbeitet, an einem Fleck im Inneren fehlt der schwarze Überzug...außerdem ist sie nicht ganz rund. Trotz des hohen Preises ist die Black Beauty (und vermutlich auch andere Ludwigs) keine Snare, die man blind kaufen sollte, im Vertrauen darauf, dass sie gut klingt. Es kommt häufiger vor, dass die lausige Qualitätskontrolle Montagsmodelle hervorbringt, die nicht 100% "gerade" zu stimmen sind. Genauso oft kommt es allerdings vor, dass man DIE Black Beauty anspielt, die einen dann ein Leben lang begleitet, weil sie so fantastisch klingt.

Ich habe leider den Fehler gemacht, bei einem Shop aus UK zuzuschlagen, wo ich die Snare für umgerechnet 640,- bekam. Besagter Shop verschwand jedoch einige Wochen später aus dem netz.

trommla

Mitglied

  • »trommla« ist männlich

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9

Freitag, 10. Januar 2020, 22:44

Hmmm, die Verarbeitungsqualität der Ludwigs ist sicher nicht DAS Kaufargument, und überteuert sind sie zumindest hier in Europa mit Sicherheit.

Ich muss aber auch sagen, dass keine Snare klingt wie eine Supra. Wer exakt diesen Sound mag, bekommt ihn nicht mal eben für günstiger. Zumal ich tatsächlich auch noch keine Snare unter den Sticks hatte, die über alle Dynamikstufen, von der Fellmitte bis an den Rand, ein so unaufdringliches und musikalisches Klangspektrum hatte wie meine LM402. Natürlich Geschmackssache, viele werden das anders empfinden. Bei mir entstand die Supra-Begeisterung auch erst nach dem Anspielen im Geschäft.

Ich hatte meine Supra ebenfalls online aus UK bestellt und habe keinerlei Beanstandungen. Der Preis lässt mich vermuten, dass es der gleiche Anbieter war, in meinem Fall rund 500 € passt im Verhältnis. Da aber alles zu meiner Zufriedenheit war und ist, hatte ich bis heute noch nicht mal bemerkt, dass das Geschäft anscheinend Geschichte ist.

Was ich tatsächlich total abwegig finde, sind die Gebrauchtpreise selbst für die rostigsten Kübel. Bei mir isst das Auge mit, und wenn man mal ein relativ intaktes Exemplar findet, zahlt man teilweise fast genauso viel wie für ne neue. Und da neue Ludwig-Schnarren inzwischen tatsächlich auch neue Strainer haben und nicht mehr die "beliebte" P85 ;), war die Entscheidung eigentlich schnell klar. Nun bleibt zu hoffen, dass die Amis bei der Qualität der Verchromung dazugelernt haben und ich mich noch lange im Kessel spiegeln kann.

10

Samstag, 11. Januar 2020, 10:22

Was ich tatsächlich total abwegig finde, sind die Gebrauchtpreise selbst für die rostigsten Kübel.

Die mögen evtl. auch darin begründet sein, dass alten Supras nicht nur die Mystik verblichener Tage (und Kollegen) anhaftet, sondern auch der Ruf, oft besser zu klingen als neuere Modelle (80er aufwärts).

trommla

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11

Samstag, 11. Januar 2020, 10:42

sondern auch der Ruf, oft besser zu klingen als neuere Modelle

Das ist mir schon auch klar, nur ist diese Aussage in meinen Augen oft nicht mehr als verklärende Behauptung. Zumindest sind mir Aussagen bekannt, die im direkten Vergleich alt gegen neu genau dieses bestreiten.

Gut, ich bin auch zugegebenermaßen kein Goldohr und verschwende ungern Zeit und Geld mit der Suche nach dem Heiligen Gral der Trommelbaukunst.
Dazu ist die Möglichkeit der Einflussnahme auf den Sound über Stimmung und Fellwahl zu groß. Solide Trommeln mit gutem Soundpotential können viele Hersteller, der Rest ist eher Image und Optik.

Für die aktuellen Gebrauchtpreise würde ich vielleicht John Bonhams LM402 kaufen, selbst wenn neben Rost und Pitting noch seine letzte Flasche Whisky auf dem Kessel bappt, aber nicht "irgendein" Stück Altmetall.

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