Schlag und Trittschall - Schallschutzpodeste für E-Drums (FAQ)

  • Zitat

    Hat jemand eine Idee, wie man so eine geometrische Berechnung simpel durchführen könnte? Statisches Problem, die Gesamtmasse auf wenige Punkte zu verteilen


    Ach, da würde ich gar nichts groß berechnen: schön symmertrisch anordnen, und wenn an irgend einer Seite zuviel Gewicht sein sollte, es sich quasi zuviel runterquetscht, dann nochmal 'n kleines Pad dahin...


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    Also auch bei mir: Direkt vom Bett ans Set, manchmal auch unter Umgehung der Dusche ;) Also Home-Office ;)


    Für diesen Luxus bin ich sehr dankbar.


    Jepp, das hast du sehr schön gesagt, ein mega-Aspekt der eDrum-Liebe; z.B. wenn's jetzt wieder arschkalt wird, und man müßte dadurch um zum Ü-Raum zu gelangen, dann weiß man wie geil es sich anfühlt, wenn man dann bettwarm am Set sitzt :D

  • Zitat

    Ach, da würde ich gar nichts groß berechnen: schön symmertrisch anordnen, und wenn an irgend einer Seite zuviel Gewicht sein sollte, es sich quasi zuviel runterquetscht, dann nochmal 'n kleines Pad dahin...


    Hm, der Bereich, in dem Sylomer optimal funktioniert ist doch gar nicht so groß, oder? Deswegen ja die Berechnungen.. Wenn dann auf dem einen Pad die doppelte Belastung liegt, wie auf dem anderen, funktionieren beide nicht gut. Zumal man die Belastung nicht derartig gut beurteilen kann, wenn das Podest aufgebaut ist.



    Wie ist das denn eigentlich mit der Resonanzfrequenz des Podestes? Die hat anscheinend noch keiner berechnet, oder versucht zu beeinflussen.. ob man das machen würde, wie bei einem Lautsprecher, mit Thiele-Small Parametern?

  • Hallo Leute


    Vielen Dank für diesen sehr interessanten Thread!



    Mein Sohnemann hat sich kürzlich nach einer längeren Testphase fürs Schlagzeugspielen entschieden. Leider haben wir bei uns im Keller kaum Platz und mussten das ganze Set in sein Zimmer packen. Der Raumschall stört uns (momentan) noch nicht. Allerdings haben wir ein anderes Problem: da das Haus in Holzständerbauweise gebaut ist, überträgt sich einiges an Trittschall auf die gesamte Konstruktion (man sieht sogar die Wände vibrieren....). Zwar haben wir gewisse Spielzeiten vorgegeben, dennoch möchten wir die Nerven unserer Nachbarn schonen.


    Daher war der Entschluss zum Bau eines Podests zur Entkoppelung schnell gefällt. Nach langer Suche in diversen Foren habe ich mich entschieden ein Podest mit Sylomerpads zu bauen. Dies scheint mir die effektivste Methode und schlussendlich auch die Einfachste.


    Dank des sehr guten Beitrags von Renegade ist mir klar, dass man die Menge des Sylomers anhand vom erwarteten statischen Gewicht berechnen muss um den dynamischen Bereich zu erlangen. Das Gewicht aller Komponenten kann ich ohne grösseren Probleme ermitteln. Mein grösstes Problem ist das Gewicht des Schlagzeugers.... Der ist momentan mit 8 Jahren noch nicht besonders schwer wird aber zukünftig sicherlich noch das eine oder andere KG zulegen :D . Kommt hinzu dass wöchentlich auch der ausgewachsene Lehrer sich ans set Setzen wird.....


    Hat irgendjemand einen Tipp wie ich diese eher grosse Gewichtsvariable in der Berechung berücksichtigen kann?


    Vielen Dank im Voraus!
    Pombe

  • Richtig, so hab ich es auch gemacht. Habe mir das Podest vorher mit Abklebeband auf dem Boden "vorgeklebt" um zu ermitteln, wie groß der Ausschnitt sein muss. Dann hab ich im Baumarkt die Platte gleich so zuschneiden lassen. Passt einwandfrei, und ich glaube dass diese Lösung auch besser ist als mit auf dem Podest zu sitzen.

  • Hat irgendjemand einen Tipp wie ich diese eher grosse Gewichtsvariable in der Berechung berücksichtigen kann?

    Ich denke ja, Podeste können physikalisch bedingt nicht so viel bringen, wie sie müssen: Ein paar dB ja, aber meist braucht man einige zig dB Veränderung. Der Hauptgrund ist dabei die Impulserhaltung: Stampfen rein (an der BD), Stampfen raus (am fremden Ohr). Impuls vergeht nicht, Resonatoren hin oder her.


    Der einfachste Weg wäre es, dass er lernt, seinen Bassfuß zu zähmen, d.h. genügend Schall per Fellbewegung zu erzeugen, ohne feste gegen den Boden treten zu müssen. Weniger Bodenanregung, weniger gestörte Ohren.


    Das lässt sich übrigens im Vorfeld ohne jegliches Podest gut ausprobieren, etwa mit einem Gummihammer: Einfach 'mal den Boden im gesamten Raum damit abklopfen. Damit könnt Ihr auch einen verträglicheren Standort im Raum finden. Mitunter reicht das schon für den Hausfrieden.


    Auch möchte ich nicht versäumen, zu wiederholen, dass mir ein Hochhausbewohner aus Asien einmal durch Aufnahmen gestützt nachweisen konnte, dass ein dickeres Gummimattenpuzzle, wie es in Kindergärten verwendet wird, durchaus hilft. Vielleicht einmal ausleihen. Wäre deutlich billiger als Silomer und Platten aller Art. Er sitzt zusammen mit dem Set auf der Matte, aber es ginge auch anders.


    P.S.: Und wenn Du ganz gut bist, im Sinne von systematisch, dann machst Du mehrere Tonaufnahmen vorher/nacher. Also im Ist-Zustand, und dann mit deiner Podestmaßnahme gleich welcher Art. Jemand wie ich, und auch einige andere hier im DF, können aus den Audioaufnahmen dann tatsächlich Nutzinformationen herausholen. (Und wenn Du ganz ganz gut bist, dann machst Du die vorher/nachher Aufnahmen auch noch in verschiedenen betroffenen Räumen ... ach, träumen ist schön, und Zahlen können plaudern, Wunsch und Denken trennen und noch so einiges mehr ...)

    "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie." (Wird Kurt Lewin zugeschrieben) // Was schlechte Theorien unbrauchbar macht ... //

    2 Mal editiert, zuletzt von MS-SPO ()

  • Podeste können physikalisch bedingt nicht so viel bringen, wie sie müssen: Ein paar dB ja, aber meist braucht man einige zig dB Veränderung

    Damit meine ich Folgendes: Der Tagesgang der Umweltgeräusche kann je nach Wohnort um weit mehr als 20 dB schwanken, etwa zwischen Nacht und verkehrsreichster Zeit.


    Will man jederzeit spielen können, ohne zu stören, dann wird man an diesen Schwankungsbereich schon recht nahe heranmüssen. Und genau das wird schwierig zu realisieren.


    Lässt man diese Anforderung fallen, ist also mit weniger Dämm-Wirkung zufrieden, dann bewegt man sich immer mehr in Richtung "Akustik-Kosmetik" und "ruhiges Gewissen".

    "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie." (Wird Kurt Lewin zugeschrieben) // Was schlechte Theorien unbrauchbar macht ... //

  • Für das Eliminieren von Trittschall ist ein Sylomer-Podest sehr wohl eine effektive Methode. Ein Beispiel aus Erfahrung: ich spiele mit e-Drums mit Roland KT-10-Pedalen Kram mit durchgehenden Doublebass-Linien auf dem Betonboden (nur Teppich drüber) im Keller eines Mehrfamilienhauses. Ergebnis: in den oberen Stockwerken wurde ein durchgehendes "Genagel" wahrgenommen (von den Drum- u. Cym-Pads, also wenn ich das Bassdrum-Spiel weggelassen habe, hat man nichts wahrgenommen). Mit Sylomer-Podest dann im Versuch das gleiche nochmal: Ergebnis: die Nachbarn hören kein "Genagel" mehr.
    Also, neues Mitglied Pombe, laß dich nicht verunsichern: ich kann dir sagen, daß Sylomer bei Trittschall eine sehr effektive Wirkung hat. Luftschall und seine Auswirkung ist damit allerdings nicht gemeint. ;)



    Der einfachste Weg wäre es, dass er lernt, seinen Bassfuß zu zähmen, d.h. genügend Schall per Fellbewegung zu erzeugen, ohne feste gegen den Boden treten zu müssen.

    Auch mit der besten Fußtechnik wird man Trittschall erzeugen, es sei denn man spielt soft-jazz-mäßig Streichelzeug statt Schlagzeug, und das will man ja oft nicht ;) .

  • Bei mir hat es mit dem Sylomer letztendlich super funktioniert. Habe drei Platten verschraubt (MDF, Span, OSB, insgesamt ca. 7 cm dick, 60kg schwer), Sylomer drunter, Teppich drauf, fertig.


    Die Nachbar hören nichts mehr von meinem Roland Set. Allerdings wohnen wir im Neubau von 2012, d.h. schwimmernder Estrich auf 20 cm Beton.

  • Ja, das dachte ich mir.

    Ergebnis: in den oberen Stockwerken wurde ein durchgehendes "Genagel" wahrgenommen (von den Drum- u. Cym-Pads, also wenn ich das Bassdrum-Spiel weggelassen habe, hat man nichts wahrgenommen). Mit Sylomer-Podest dann im Versuch das gleiche nochmal: Ergebnis: die Nachbarn hören kein "Genagel" mehr.

    Die Nachbar hören nichts mehr von meinem Roland Set. Allerdings wohnen wir im Neubau von 2012, d.h. schwimmernder Estrich auf 20 cm Beton.

    Ich entnehme also Euren Anmerkungen, dass es eben keine auswertbaren vorher-nacher Audio-Aufnahmen aus allen betroffenen Räumen gibt? Das wäre das wirklich Interessante, weil objektiv(er) Auswertbare als wahrnehmen und hörensagen oder ausbleibende Beschwerden.


    Ich bestreite auch nicht, dass es überhaupt etwas bringt ... es wird nur häufig nicht genug sein. Dazu ein Beispiel.


    Angenommen, mir gelingt es durch Fußbetätigung beim Nachbarn 70 dB "Genagel" zu erzeugen (was wenig wäre).
    Angenommen, das Podest mit Silomer oder Anderen schluckt davon 10 dB (was viel wäre).


    Bleibt ein "Genagel" beim Nachbarn von 70 dB - 10 dB = 60 dB (was folgerichtig optimistisch ist) .


    Mit Blick auf die Graphik unten hätte sich damit die Staubsauger-Liga (70 dB ) also auf Gesprächslautstärke (60 dB ) verringert. Ein unbestreitbarer Erfolg.


    Aber: Warum spricht er mit 60 dB? Genauer: Warum genügen 60 dB? Wir können messerscharf folgern, dass die Umweltgeräusche, die er hört, gerade die 60 dB nicht überschreiten, es um ihn herum also leiser ist. Genau deswegen störte er sich ja vorher an den 70 dB ohne Podest: Sie waren schlicht lauter, als sein Umgebungsgeräusch.


    Jetzt lassen wir es Nacht werden. Sein Umgebungspegel wird also von ca. 60 dB (oder weniger) um ca. 20 dB (typischer Tagesgang) auf ca. 40 dB (oder weniger) absinken. Und in diese Schlummerstille hinein treffen nun die abgedämpften verbleibenden 60 dB ... Wie mag er oder sie darauf reagieren?


    Wir können es auch technischer sagen: Wie groß war vor dem Podest sein Signal-zu-Rausch-Abstand (SNR), und wie groß ist es hinterher mit dem Podest? Und wann wird das gedämpfte oder ungedämpfte "Genagel" erst seine SNR-Schwelle und dann seine Gedulds-Schwelle überschreiten, und wie oft? Das sehe ich als die eigentliche Herausforderung, die manchmal eher leicht im Gebäude und manchmal eben fast überhaupt nicht zu erfüllen ist.


    Aber ich tröste mich gerne damit: Es ist nicht meine Zeit, nicht mein Geld und nicht mein Nachbar.


    Zitat von »MS-SPO«
    Der einfachste Weg wäre es, dass er lernt, seinen Bassfuß zu zähmen, d.h. genügend Schall per Fellbewegung zu erzeugen, ohne feste gegen den Boden treten zu müssen.


    Auch mit der besten Fußtechnik wird man Trittschall erzeugen,

    Da hast Du Recht ... allerdings kostet es kaum etwas, die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Bewohnung einmal zu erkunden: Das kann Vieles ersparen und manch Auge öffnen :D



    Grüße von Kassandra ;(

    "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie." (Wird Kurt Lewin zugeschrieben) // Was schlechte Theorien unbrauchbar macht ... //

  • .. also ich behaupt mal, bei meinem Nachbarn kommen max. noch 30-35 dB an
    Natürlich nicht gemessen, aber es hebt sich nur noch kaum ab vom Umgebungsgeräuschpegel, abends in einer ruhigen Straße und einem gut gedämmten Haus.


    Ohne Podest, nur auf Teppich zog der Trittschall durch den Beton und war in allen Zimmern deutlich zu hören. Stufe eins war das Podest mit Heizrohrdämmung, das war schon nicht schlecht, Stufe zwei mit Sylomer war beeindruckend.

  • Für alle die nocht so die Kohle haben, funktioniert auch super ein sandwich auch MDF/Span/OSB. Soweit nix neues. Jetzt noch beim ansässigen tennisverein anfragen ob die alte Bälle haben. Diese halbieren und im Abstand von 20cm mit der Rundung nach oben von unten an das Podest Schrauben.
    Kippelt net, gibt net nach, und entkoppelt schön. Macht natürlich Arbeit aber schont den Geldbeutel

  • ...hörensagen oder ausbleibende Beschwerden.


    Nein, es war ein mit den Nachbarn abgesprochener Versuch, nachdem sie sich beschwert hatten. Auch meine Verwandten, die oben in einer ganz anderen Wohnung wohnen, haben bei dem Versuch mitgemacht und konnten das Ergebnis nachhaltig bestätigen: ohne Podest volles Brett "Genagel", mit Podest kein Mux mehr. Jetzt kommst du. ;)

  • Hi Leute


    Danke für Eure Rückmeldungen!


    Dass ein Podest bezüglich Luftschall nichts bringt ist mir absolut klar. Wie bereits erwähnt geht es mir nur um den Trittschall. Genauer gesagt um die Vibrationen die vom Schlagzeug auf den Boden gehen und von diesem auf die Wände. Diesen Effekt kann ich auch ohne Schlagzeug simulieren: Wenn jemand im Zimmer herumspringt "donnert" es in den Wänden (resp. sie schwingen mit)...... ;(

    Mach ein Podest, wo nur das Drumset drauf ist und man nicht drauf sitzt!

    Das wird schwierig, da es sich um ein akkustisches Set handelt....

    Für das Eliminieren von Trittschall ist ein Sylomer-Podest sehr wohl eine effektive Methode. Ein Beispiel aus Erfahrung: ich spiele mit e-Drums mit Roland KT-10-Pedalen Kram mit durchgehenden Doublebass-Linien auf dem Betonboden (nur Teppich drüber) im Keller eines Mehrfamilienhauses. Ergebnis: in den oberen Stockwerken wurde ein durchgehendes "Genagel" wahrgenommen (von den Drum- u. Cym-Pads, also wenn ich das Bassdrum-Spiel weggelassen habe, hat man nichts wahrgenommen). Mit Sylomer-Podest dann im Versuch das gleiche nochmal: Ergebnis: die Nachbarn hören kein "Genagel" mehr.
    Also, neues Mitglied Pombe, laß dich nicht verunsichern: ich kann dir sagen, daß Sylomer bei Trittschall eine sehr effektive Wirkung hat. Luftschall und seine Auswirkung ist damit allerdings nicht gemeint.

    Danke für die Ermunterung, Nick74. Werde mich nicht verunsichern lassen :)
    Werde mal am Wochenende das Gewicht aller Teile ermitteln. Danach sehen wir mal weiter...


    LG
    pombe

  • "Jetzt noch beim ansässigen tennisverein anfragen ob die alte Bälle haben. Diese halbieren und im Abstand von 20cm mit der Rundung nach oben von unten an das Podest Schrauben.
    Kippelt net, gibt net nach, und entkoppelt schön. Macht natürlich Arbeit aber schont den Geldbeutel"


    davon würde ich abraten.. wie geschrieben hatte ich zuerst auch was günstiges drunter. Das Sylomer ist was anderes, das kann wirklich absorbieren!


    Gibt doch diese Firma aus Österreich die verkaufen das Sylomer wohl recht günstig.

  • Nein, es war ein mit den Nachbarn abgesprochener Versuch, nachdem sie sich beschwert hatten. Auch meine Verwandten, die oben in einer ganz anderen Wohnung wohnen, haben bei dem Versuch mitgemacht und konnten das Ergebnis nachhaltig bestätigen: ohne Podest volles Brett "Genagel", mit Podest kein Mux mehr.

    Glückwunsch. Zu welchen Tages- oder Nachtzeiten?

    Jetzt kommst du. ;)

    Kann ich net: Ich steh' auf dB ^^


    Ernsthaft: Ohne ein auch nur annähernde Angabe der Umweltgeräusche, Tageszeiten, Bausubstanz, Wohnbedingungen und und und ... sind alle diese Erefahrungsberichte zwar ermutigend, aber eben auch alles andere als Garantien für Nachbauer. Es genügt ja, wenn meine (also Partei A) Bedingungen etwas anders sind als Deine (also Partei B ).


    Insofern ein freundschaftliches Acheslzucken an alle Podestbauer.


    Und wenn diese an Ihre Nachwelt denken, sind sie so plietsch, und machen Audioaufnahmen vorher, nachher, in verschiedenen Räumen, zu unterschiedlichen Tageszeiten. Dann gibt's wenigstens prinzipiell eine Chance auf Verallgemeinerbares. Erwähnte ich es? Zahlen sprechen zu mir: Manche haben etwas zu berichten, andere rauschen nur so vor sich hin. Die Kunst ist, die Einen von den Anderen zu trennen und Verallgemeinerbares überprüfbar herauszuholen. (Gott, diese Physiker 8| , und die Techniker erst nach ihnen ... )


    Viel Erfolg allen Podestbauern (w/m), Michael

    "Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie." (Wird Kurt Lewin zugeschrieben) // Was schlechte Theorien unbrauchbar macht ... //

  • "Jetzt noch beim ansässigen tennisverein anfragen ob die alte Bälle haben. Diese halbieren und im Abstand von 20cm mit der Rundung nach oben von unten an das Podest Schrauben.
    Kippelt net, gibt net nach, und entkoppelt schön. Macht natürlich Arbeit aber schont den Geldbeutel"


    davon würde ich abraten.. wie geschrieben hatte ich zuerst auch was günstiges drunter. Das Sylomer ist was anderes, das kann wirklich absorbieren!


    Gibt doch diese Firma aus Österreich die verkaufen das Sylomer wohl recht günstig.



    Deshalb sagte ich auch für den schmalen Geldbeutel. Du wirst lachen, es bringt aber tatsächlich was.

  • Glückwunsch. Zu welchen Tages- oder Nachtzeiten?


    Kann ich net: Ich steh' auf dB ^^


    Ernsthaft: Ohne ein auch nur annähernde Angabe der Umweltgeräusche, Tageszeiten, Bausubstanz, Wohnbedingungen und und und ... sind alle diese Erefahrungsberichte zwar ermutigend, aber eben auch alles andere als Garantien für Nachbauer.


    Insofern ein freundschaftliches Acheslzucken an alle Podestbauer.


    Also guck mal, es berichtet hier kein Einziger von schlechter bis mittelprächtiger Wirkung der Trittschallvermeidung durch ein Sylomer-Podest. Und ob du's glaubst oder nicht, Sylomer ist mit gaaanz viel Wissenschafts-Bla entwickelt und getestet worden. Ist jetzt echt so! Dadurch und durch meine perönlichen Erfahrungen behaupte ich mal, daß man dahingehend auf deinen wissenschaflichen Bla getrost verzichten kann ;). Ich meine, ich sag jetzt auch nicht zu den Nachbarn, die sich vorher beschwert haben, seid ihr euch ganz sicher, daß ihr nichts mehr hört, habt ihr alle Umweltgeräusche, Tageszeiten, Bausubstanzen und Wohnbedingungen da mit eingerechnet und seid ihr überhaupt zurechnungsfähig und in der Lage mir jetzt zu sagen, daß ihr nichts mehr hört, habt ihr was geraucht und halluziniert jetzt; wart ihr vorher beim Ohrenarzt!?? :D ;) Echt jetzt!

  • Hallo,


    Wieder backtotopic.
    Habe mir ebenfalls ein Podest mit sylomer zur Entkopplung gebaut. Ich habe jedoch einiges an sylomer übrig. Wenn jmd intresse hat gerne melden.


    Ich bin auch der Meinung dass es nicht viel besseres gibt für ein kleines Budget. Habs mit 25er spannplatte gemacht.. Kostet ca 20 €


    Lg

  • Nachdem ich jetzt 2 Jahre mit meinem Sylomer-Podest in unserem 2-Parteien-Haus sehr zufrieden war, stehe ich jetzt vor einer neuen Problemstellung.


    Wir ziehen um in eine neue Wohnung bzw ein Haus. Das Drumset kann ich dort wieder in einem Kellerraum aufbauen, der Boden ist schwimmender Estrich, was dem Trittschall der Bassdrum ja prinzipiell entgegen kommen sollte. Mal sehen ob ich das Sylomer-Podest noch brauche. Im Haus habe ich zwar keine Probleme mehr mit Mitbewohnern die sich gestört fühlen könnten. Aber meine Frau würde trotzdem gerne in Ruhe im Wohnzimmer sitzen können während ich unten spiele - und das hört man doch ziemlich, da der Übungsraum nur eine normale Tür hat und der Schall recht ungehindert die Treppe hoch und ins Wohnzimmer zu hören ist.
    Ihr seht es ist viertel vor zwölf und heute war der erste Test, deswegen habe ich noch nicht den ganzen Thread von vorne wieder durchgelesen. Aber was sind denn (abgesehen von einer Schallschutzkabine) die effektivsten Maßnahmen, um zu verhindern, dass der Schall den Raum "verlässt"? Ich dachte schon daran, einen schweren Akustikvorhang als Abtrennung zwischen Drumset und Tür zu hängen - hat damit jemand Erfahrung?MS-SPO fragt ja gerne nach Schallbeispielen. Ich kann gerne mal versuchen mit einem Zoom im Wohnzimmer aufzunehmen, wie stark man das geklöppel hört. :)

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