Drumsound Verbesserungstipps und Feintuning

  • Ich hab mich bedingt durch meine Anschaffung
    einer Maudio 1010lt und Ableton live etwas intensiver
    mit Recording beschäftigt.
    Bisher habe ich eigentlich nur mit Eqs gearbeitet.
    Aber ich denke wenn man Closemiced und dank
    der sehr guten Software die Möglichkeiten von
    Kompressoren Gates Reverb und und und hat
    sollte man sie auch nutzen. Zum Teil hat das bei
    mir auch sehr gut funktioniert. Snare und Bassdrum
    sind mittlerweile Sehr zu meiner zufriedenheit.
    Nur die Toms machen mir noch immer einige sorgen.
    Mit meinen jetzigen Einstellungen sind sie mehr so lala als toll.
    Ich denke da geht noch mehr vor allem da sie in Natura
    wirklich sehr gut klingen. Den Sound so wie er in meinen
    Ohren ist Aufs Band zu kriegen wäre hier das wohl nie
    erreichbare Traumziel


    Naja aber jetzt erst mal zu den Einstellungen


    Overheads haben einen Lowcut der erst ab etwa 1KHz aufmacht.


    Die Bassdrum hat ne breite Anhbeung bei 48Hz und 4,4 Khz
    und gefällt mir so schon sehr gut.


    Die Snare hat ne anhebung bei 900Hz für den Ring und bei
    10 Khz für den Teppich.Dazu kommt ein sehr sanftes Reverb.
    Gefällt mir so eigentlich auch schon sehr gut.


    Die Problemkinder sind die Toms.
    Mikros sind ein cd 55 beim kleinen und ein sm57
    beim großen Tom. Der Winkel ist recht spitz hin zum Fellrand.



    Hab beide mit 1.40ms Attack 1,5s Hold und 90ms Release gegated
    da sie mir sonst den Snaresound kaputt machen.
    Dazu ne leichte Anhebung bei 100Hz und 6Khz.
    Die Toms sind 12x9er und 16x14er. Klingen in Natura mit Diplomat
    und Emperor Clear sehr schön fett und rund.
    Leider bringe ich den Sound nicht aufs Band was ein Traum wäre.
    Im Musikalischen Kontext setzen sie sich entweder nicht durch
    oder klingen sehr unnatürlich.


    Naja ich freu mich über jegliche Tipps und Kritik.


    Hier das File

  • Ich finde den Snare- Sound auch sehr gut. Die Bassdrum ist aber viel zu weit vorne und kickt auch zu stark. Über meine Billig- Lautsprecher klingen die Toms gar nicht so schlecht, sie könnten nur ein wenig mehr Obertöne vertragen - tune sie doch fürs aufnehmen ein wenig höher. Gruß Fenne

    Einmal editiert, zuletzt von Fenne ()

  • die t-bones nehmen wir auch für die toms - meiner meinung nach kannst du damit keinen überzeugenden und oder realistischen klang hinbekommen. weder was dynamik noch klang angeht. wenn wer nen tip hat, dann immer her damit.


    die bereits angesprochene bassdrum im ersten stück find ich auch zuweit im vordergrund. vom gefühl her: bass-einstellungen für ersten und 2ten song einfach vertauschen. ;) die 4kHz anhebung war eventuell etwas zu stark beim ersten - da zu viel attack; im zweiten stück könntes dann ruhig etwas mehr sein.


    alles geschmacksfrage. insgesamt gute arbeit.

  • für meinen Geschmack auch zuviel klick beim ersten Stück in der BD - versuch mal den Tiefbass mit einer etwas schmaleren Anhebung zwischen 70-80Hz zu bekommen. Wenn es dann anfängt zu mölmen, nimmst Du ein bisschen bei 300 Hz breitbandig raus...


    Bei der Snare fehlt mir etwas der Grundton - versuch mal 200Hz etwas zu pushen...


    Ich würde evtl. mal probieren, die Overheads nicht so hoch erst anzusetzen - leg mal den Cut bei 100- 150 Hz und wenn es im Tiefmittenbereich (um die 500 Hz) mölmt, dann senkst Du diese vielleicht um 4-6 dB ab (eher breitbandig) - damit wäre dann auch der Sound des Sets etwas "integrierter" - es klingt dann nicht so nach vielen zusammengemischten Einzelmikros...


    Bei den Toms fehlt mir in erster Linie Attack - den bekommst Du zwischen 2-5 Khz - leider werden in diesem Bereich auch die Becken ordentlich reinstreuen - such einen Kompromiss...


    Toms kannst Du unter 80 Hz abschneiden, evtl. bei den kleinen auch etwas höher (bis ca. 120) - versuch mit dem Basscut den Mölm mit abzuschneiden, aber nicht den Bauch...


    Die Einstellung des Hold-parameters bei den Tom-Gates ist m.E. zu lang - hier sollten eigentlich 300ms oder so reichen...


    Viel spass beim mischen - es wird!

  • Die ganze räumliche Aufteilung ist meiner Ansicht nach nix. Die Einzelsounds sind durchaus zu gebrauchen aber ich habe Probleme mir im Kopf vorzustellen wie Jemand das Schlagzeug spielt. Die Becken kommen von weit weg die Snare hört sich so an wie im Nebenraum gespielt und die BD ist überproduziert. Die Toms würde ich pers. mehr bearbeiten.


    Gates muss man nicht unbedingt einsetzen....btw. Ich finde gates sind überbewertet.


    Ich bin kein Profi aber das hört sich bei mir nach Phasenproblemen an.... Nehm die Overheads dreh eine Phase und schau wie sich die Snare von der räumlichen Position her ändert. Die Snare klingt für mich so als obs da Phasenprobleme gäbe weil sie irgendwie zwar aus der Mitte kommt aber dann doch wieder nicht so richtig.


    ccccz: Die Tbones find ich für Toms klasse! Nicht so extrem nah ans Fell und ein bisschen den Mittenmuff rausdrehen mit EQ und über alle Trommeln ne Summenkompression... klingt meiner Ansicht nach klasse.



    Ich pers. drehe selten irgendwelche Frequenzen rein mit dem EQ, geschickte Positionierung heisst das Zauberwort... einfach ewig rumprobieren... Meiner Ansicht nach sollte man fast nur rausdrehen mit EQs dafür aber auch kräftig... Mehr als 3db Anhebung klingt für mich immer mist. Rausdrehen kann man aber durchaus mal bis -15db.

    sieg natur.

  • Zitat

    ccccz: Die Tbones find ich für Toms klasse! Nicht so extrem nah ans Fell und ein bisschen den Mittenmuff rausdrehen mit EQ und über alle Trommeln ne Summenkompression... klingt meiner Ansicht nach klasse.


    werden wir mal probieren. eventuell gehen wir wirklich zu nah an das fell heran.

  • So in Franken dauert halt alles a weng länger :D.


    Habe jetzt mal komplett die Einstellungen überarbeitet.
    Die Phasen der Overheads gedreht dazu mehr abgesenkt und maximal 4Db gepusht. Dazu noch ein Raummikro aufgestellt und alle Toms ein gutes pfund höher gestimmt.


    der zweite versuch


    man hört schon mal einen deutlichen unterschied :D.

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