Welche Komponente bremst mich aus? Roland TD12 - Toontrack Superior Drummer 2.0 - Apple Macbook - Apogee Duet - M Audio Midisport Uno ?

  • Hallo liebe DF-Gemeinde.


    Ich bräuchte mal wieder den Rat von ein paar Experten.


    Hab mir vor kurzem endlich mal Toontrack Superior 2.0 gegönnt und steuer die software über mein Roland TD-12 an. Leider kann ich, aufgrund der doch deutlichen latenz das ganze nicht wirklich genießen. Gerade wenn ich zu Musik spielen möchte merke ich das deutlich. Daher meine Frage. An welcher der von mir verwendeten Komponente könnte das liegen? Ich habe mich im Musikfachhandel beraten lassen und letztendlich kam folgende Konfiguration heraus.


    Das Roland TD-12 Modul ist über ein M-Audio Midisport UNO ( Midi zu USB ) mit einen normalen Macbook (2,4 Ghz Intel Core 2 Duo, 2GB Ram) verbunden.
    Verarbeitet wird das ganze von einem Apogee Duet Firewire-Soundmodul, was ja eigentlich das non plus ultra für das macbook ist.


    Ich habe ja die große Vermutung, dass es am Arbeitsspeicher des Macbooks liegen könnte. Eine Aufstockung auf 4GB RAM wäre ja an sich machbar. Das Soundmodul kann es ja wohl kaum sein, oder?


    Ich bitte um Rat und bedanke mich schon im Voraus!

    Gruß,


    Tim
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  • Allein das Midi2USB-Interface lässt gute 5ms liegen...dazu kommt die Latenz der AD/DA-Wandlung plus die Latenz des Audiowegs, die konstruktionsbedingt durch den Firewire-Bus etwas mehr liegen lässt als du an Buffersize einstellst...Alles in Allem kommst du im besten Fall auf ca. 10ms vom Schlag zum Ohr...eher realistisch sind 15-20ms bei deiner Konfiguration...


    der Hauptspeicher hat damit nicht so viel zu tun...

    Ist das Resofell gerissen,
    kling die Snare meist recht beschissen
    Ist das Teil dann wieder heil,
    klingt die Karre wieder geil :P

  • OK,


    vielen dank schonmal für die infos. Also was wäre der beste weg?


    So wie ich das jetzt verstanden habe liegt das problem beim Apogee Duet, da es keine direkte Midi-Schnittstelle hat, also der weg über das Midisport unerlässlich ist.


    Apogee Duet wieder zurückbringen und ein anderes Firewire-Modul kaufen mit dem ich das TD-12 modul von roland direkt verbinden kann?

  • Ich betreibe die duet aktuell mit einer buffersize von 256MB, allerdings hab ich nicht den eindruck, dass sich durch das Verändern der Werte eine merkliche Verbesserung ergibt.


    Was kann ich alternativ noch probieren?

  • ok, habe ich gemacht. hab die buffersize jetzt auf 64mb runtergedreht. Es hat sich eine leichte verbesserung eingestellt, aber wirklich nur minimal. Optimal ist das immernoch nicht. Noch eine idee? Vielen Dank für die Hile schonmal!

    Gruß,


    Tim
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  • Hallo Tim,


    hier muss ich wohl mal wieder eingreifen!


    Auch wenn es wehtun mag. Was möglichst Latenz freies arbeiten angeht hast Du mit Deinem Equipment wohl schon verloren! Weil - Dein vorhandenes TD-12 Modul schafft es nicht unter ca. 4ms Verzögerung die benötigten umgewandelten digitalen Midinoten/Steuerbefehle weiterzuleiten. Desweiteren übernehme ich mal ungeprüft (mangels Testmöglichkeiten vor Ort) die Aussage von siktuned bezüglich Deines M-Audio Midisport UNO Midi-Interfaces. Wenn das M-Audio Midi-Interface in etwa 5ms für die Midi Übertragung braucht bedeutet das, dass schon bevor die digitalen Midi Signale in den Rechner ankommen eine Latenz von etwa etwa 9 ms entsteht. Addiert man noch die Latenzen des Rechner Systems dazu (Je nach Buffer Size Einstellungen im ASIO Treiber Dialog) kann es zu Gesamt Latenzen von etwa 12 bis 15 ms kommen! Das ist für natives Drumming in Echtzeit eindeutig zu viel!


    Bitte auch mal diesen, meinen Beitrag lesen .


    Lösungsvorschlag:


    Wenn Du den Mut hast, versuchst Du Dich an dem MegaDrum Projekt welches via USB Direktverbindung zum Rechner wohl bis zu 1 ms Verzögerung die Midi Befehle senden kann (Ein Midi-Interface entfällt damit) und verkaufst Dein TD-12 Modul. (Der MegaDrum Konverter hat bis zu 28 Trigger Eingänge also kein Vergleich zum TD-12!)


    Wenn Du das TD-12 unbedingt behalten willst, (Das TD-12 hat ja keinen USB Out) solltest Du wenigstens dafür sorgen, dass Du ein hochwertiges Midi-Interface Dein Eigen nennen kannst, welches in der Lage ist die Midi Befehle möglichst ohne merkliche Verzögerung zu senden! (max. 1 ms)


    Dein Apogee Duet Firewire geht sicherlich was die AD/DA Wandlung angeht Richtung High End. Ich hätte da aber einen anderen Vorschlag anzubieten:
    Das neue "Baby Face " von RME das ist ein ganz neues Audio-Interface ähnlich dem Apogee Duet Interface aber mit einer sehr guten Midi-Schnittstelle mit an Board! Üblicherweise bieten die Onboard RME Midi Ports Latenzwerte von nicht über 0,7 ms beim senden und empfangen von Midi Signalen! (Ganz zu schweigen von den überragenden ASIO Treibern)


    Mag sein, dass mein werben hier für RME als ziemlich penetrant aufgefasst werden kann. Aber genau aus obigen Grund wenn man denn angewiesen ist weiterhin ein ROLAND Modul zum erzeugen der digitalen Midi Befehle zu benutzen, sollte man bei nativen Drumming in Echtzeit beim Audio-Interface und dem Midi-Interface absolut keine Kompromisse eingehen!


    Weil wie gesagt: Die ROLAND Modul Technik ist zum möglichst Latenz freien arbeiten mit VST Instrumenten via Rechner bis zum heutigen Tage leider nicht wirklich geeignet! Daher muss zumindest der Rest der Signal Kette (einschließlich Rechner Technik) auf hohem Niveau liegen. Das predige ich hier - in diesem Zusammenhang - im Forum schon seit etlicher Zeit!


    Bis dahin


    Gruß


    Trommeltotti

  • ich traue dem midisport nicht über den weg. ich hatte mal ein midisport und probleme insofern das midi-aufnahmen mit latenz aufgenommen wurden. Ich habs nicht in den griff bekommem, steinberg midex angeschlossen und alles lief perfekt. So gut ich die maudio audio interfaces auch finde, aber die midi interfaces ? Hhhmmm...... da gibts doch dieses edirol/cakewalk welches 1ms latenz haben soll. Ich würde das maudio austauschen. ich gehe mal davon aus das du in der host software den richtigen asio treiber gewählt hast ? ;)

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