Mit Klick ungerade ohne Klick sauber...

  • Jop, das ist bei uns nicht anders. Ich bastel zuhause mit Cubase Clicktracks zusammen, mithilfe der Temposur, in der man Tempo/Taktwechsel bequem realisieren kann. Da kann man den Click dann auch halftime, doubletime etc. machen, finde das sehr angenehm so, weil z.b. ein 8tel Click mag bei ner Doublebasspassage hilfreich sein, wenn dann im gleichen Song aber stampfend Viertel durchgekloppt werden macht der einen wahnsinnig.... Werd in Zukunft Für Live einen Stereotrack vorbereiten, Links Click, Rechts Samples die in den Song eingebaut sind... einfacher kann mans nicht haben imho :)

    sieg natur.

  • Das Metronom auf 16tel zu stellen, geht bei mir gar nicht. Da macht mein Hirn nicht mit, da einfach zu viel Info. ;(
    Ich geb in Cubase deshalb immer den kompletten Rhythmus ein und spiele dazu. Wenn ich Cubase nicht mehr höre, bin ich tight und übe ab da zum Viertel-Metronom. Wenn die 16tel wieder wackeln, muß Cubase wieder herhalten. :)


    Gruß
    Joe

  • Bevor ich ein neues Thema aufmache schreibe ich lieber mein Problem hier mit rein denn es passt ganz gut.


    Das Problem sieht bei mir folgendermaßen aus ich spiel jetzt seit gut 6Monaten eigentlich täglich und übe auch jeden Tag, habe auch einen Schlagzeuglehrer.
    Allerdings fällt es mir sehr schwer nach Metronom zu spielen zumindest nach meinen, ich hab son kleines elektronisches Ding was halt sehr nervig piept :) Womit wir auch schon bei dem Problem sind ich komm einfach immer raus wenn nach dem Ding spiele. Bei meinem Schlagzeuglehrer spiel ich komplette Samples nach sprich dort sind die kompletten Beats oder figuren als echte Snare / HH schläge etc als Tonspur hinzu kommt dann halt noch Musik und bla im Unterricht hab ich absolute keine Probleme ein Takt zuhalten oder halt den gegebenen Sound nachzuspielen. Wenn ich allerdings bei mir Zuhause was eigenes oder neues lernen möchte nach Metronom will das ganz und gar nicht klappen.
    Ich bekomme die Samples von meinem Lehrer immer auf MD und spiele halt danach das geht auch wunderbar. Jedoch sobald ich nach meinem Metronom spiele komm ich total raus durch dieses nervige Piepen.
    Ich hoffe die Problembeschreibung sagt genug aus :)


    Meine Frage ist nun muss man sich damit abfinden und einfach üben, üben, üben (also ich probier es schon immer wieder aus aber bisher halt mit wenig Erfolg) oder gibt es andere Alternativen wie z.B. Metronome die schönere Geräusche machen?
    Wie ist eure Meinung / Erfahrung dazu soll ich einfach am Ball bleiben oder sehen ob man mit was anderem besser klar kommt bzw welche Alternativen gibt es?

  • Bei meinem Schlagzeuglehrer spiel ich komplette Samples nach sprich dort sind die kompletten Beats oder figuren als echte Snare / HH schläge etc als Tonspur hinzu kommt dann halt noch Musik und bla im Unterricht hab ich absolute keine Probleme ein Takt zuhalten oder halt den gegebenen Sound nachzuspielen.


    Eine Snare oder Hihat klingt ja viel laenger nach und hat ein viel komplexeres Spektrum als das "Blipp" eines elektronischen Metronoms.


    Theorie: Kann es sein, dass Du mit dem Snare Track in Prinzip die gleichen Probleme hast es nur nicht merkst wegen des Verdeckungseffekts Deines Gehoers?


    Kann es weiter sein, dass Du das elektronische Metronom zu laut stehen hast?


    - Juergen -

    Gaffatape und Chewing Gum kleben die halbe Welt zusamm'


  • Danke schonmal für die Hilfe es kann natürlich tatsächlich sein das Verdeckungseffekt größer ist und ich denke ich spiel genauer dazu als beim click. Selbsteinschätzung ist da etwas schwierig, da ich immer behaupte würde ich treff den takt :D
    Allerdings wenn ich zu sehr neben der Spur spielen würde hätte mein Lehrer sicher was gesagt. Hm ich glaube zu laut ist der Metronom nicht denn wenn ich ihn genau treff hört man ihn auch eigentlich nicht nur wenn ich halt nicht treffe und total daneben liege selbst mit zählen und allem nervt er mich in dem moment halt sehr :)
    Vielleicht sollte ich mich wirklich mehr zwingen mit dem Ding grün zu werden ;)

  • @Reiny
    Du fliegst bestimmt nicht raus, wenn Dein Metronom extrem langsam bei 40BpM läuft, oder ?
    Vielleicht bist Du nur zu ungeduldig, Deine Sachen längere Zeit in einem Tempo zu spielen, daß Du auch wirklich beherrscht ?
    Mein Tip: Immer wieder tief Luft holen und erneut das Metronom auf 40 stellen, obwohl es bei 120 doch schon so Spaß macht.
    Mach ich täglich.
    Is nur noch ne Idee ...

  • @Reiny
    Du fliegst bestimmt nicht raus, wenn Dein Metronom extrem langsam bei 40BpM läuft, oder ?
    Vielleicht bist Du nur zu ungeduldig, Deine Sachen längere Zeit in einem Tempo zu spielen, daß Du auch wirklich beherrscht ?
    Mein Tip: Immer wieder tief Luft holen und erneut das Metronom auf 40 stellen, obwohl es bei 120 doch schon so Spaß macht.
    Mach ich täglich.
    Is nur noch ne Idee ...


    Da hast du recht 4/4 auf tempo 40 ist überhaupt kein Problem, derzeit liegt das Problem eher so bei 8tel bei einem tempo von 100-120 ich sag mal bis 80 is auch hier noch kein Plan darüber wirds dann halt ungenauer

  • mhhh thema click gutes thema;-)
    und schwieriges thema zugleich. Es wirklich nur übungssache. Im prinzip ist click spielenn wie das einmal eins der Mathematik. du musst dir im Prinzip die grundlegenden
    Figuren einfach in Verbindung mit der Geschwindigkeit IM GEFÜHL merken. Und ich betone es muss ins Gefühl mit einfließen!! Versuch die Rhythmusfiguren einfach mal in verschiedenen
    Tempi durchzugehen. Mal schneller mal langsamer. Mal so langsam wie nur geht und mal so schnell wie überhaupt möglich. Und das musst du dir merken. Das gefühl es so bei der geschwindigkeit zu spielen.


    Es ist im Grunde so wie als wenn sich der gitarrist den Grundton von seiner Gitarre merkt. Das der nicht immer Ultra genau passt ist nur Menschlich. Aber vom Prinzip her hat er ihn im Gefühl. So sollte es mit den Figuren bei den Geschwindigkeiten sein.


    versuch mal 2 minuten lang sechzentel Triolen auf 80 bpm auf der snare zu spielen und dann auf 110 und dann mal auf 60 und und und. Und andere Figuren.
    Ich würde sowas aber in erster Linie beim aufwärmen anwenden. Und dann geht´s weiter zum Rhytmus. Kontrollier dich einfach irgendwann selber mit und ohne click


    Und wichtig ist zieh das einfach mal 5- 6 Monate durch! Du wirst dich wundern.


    Aber als Tipp noch!: Wenn du neue sachen lernst die du noch nie gespielt hast dann lern die erst ohne click. Meist brauch man den Kopf auch erstmal zum verstehen. denn nachher ist der Beat im Gefühl und dann geht´s an den tempo teil



    http://www.myspace.com/horsemanmusic

    Einmal editiert, zuletzt von Kolar ()

  • Das Metronom auf 16tel zu stellen, geht bei mir gar nicht. Da macht mein Hirn nicht mit, da einfach zu viel Info. ;(
    Ich geb in Cubase deshalb immer den kompletten Rhythmus ein und spiele dazu. Wenn ich Cubase nicht mehr höre, bin ich tight und übe ab da zum Viertel-Metronom. Wenn die 16tel wieder wackeln, muß Cubase wieder herhalten. :)


    Gruß
    Joe


    Meinste das Ernst?


    Wenn Du Dich auf den Klick einlässt und alleine im Proberaum mal zu nem Metronom spielst, bei dem Du neben den Vierteln oder Achteln, die 16tel ganz leise dazupackst...
    ...also für mich ist das immer sehr entspannend und meditativ. Teilweise habe ich den Eindruck, ne Afrikanische Band rockt mit mir ab....
    :)

  • Wie hörst Du das denn überhaupt? Mit Kopfhörern? Und wenn ja, mit welchen? Wenn Du zu so nem piepsenden Ding ohne oder mit Walkman-Kopfhörern auf nem akustischen Set spielst, wundern mich Deine Probleme überhaupt nicht.


    Wenn Dich das Geräusch so nervt, denk mal über einen gebrauchten alten Drum-Computer nach. Da kannst Du Dir Sounds nach Deinem Gusto einstellen und noch so einiges mehr programmieren. Lohnt sich sehr, so eine Anschaffung.


    .

  • Selbst wenn Du nur leise spielst, hörst Du das Gepiepse ja nicht vernünftig. Ich schrieb zwar in meinen Tipps, dass der Click eher leise sein sollte, aber gut hören muss man ihn schon, gerade, wenn man noch nicht so supersicher damit ist. Du bräuchtest also einen Kopfhörer, der gescheit dämmt. Am besten finde ich InEars, aber die kosten in guter Qualität auch gutes Geld - und müssen immer tief in den Gehörgang gefriemelt werden, was Vielen lästig ist. Eine günstige Lösung wäre der hier. Hab ihn selber aber noch nicht ausprobiert, nur hier von vertrauenswürdigen Usern gelesen, die ihn für solche Zwecke gut finden.


    Ein kleiner, gebrauchter Drum-Computer wäre auch eine sinnvolle Anschaffung, wenn Du bessere Sounds und Programmiermöglichkeiten willst. Aber das wichtigste ist der Kopfhörer!


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  • Selbst wenn Du nur leise spielst, hörst Du das Gepiepse ja nicht vernünftig. Ich schrieb zwar in meinen Tipps, dass der Click eher leise sein sollte, aber gut hören muss man ihn schon, gerade, wenn man noch nicht so supersicher damit ist. Du bräuchtest also einen Kopfhörer, der gescheit dämmt. Am besten finde ich InEars, aber die kosten in guter Qualität auch gutes Geld - und müssen immer tief in den Gehörgang gefriemelt werden, was Vielen lästig ist. Eine günstige Lösung wäre der hier. Hab ihn selber aber noch nicht ausprobiert, nur hier von vertrauenswürdigen Usern gelesen, die ihn für solche Zwecke gut finden.


    Ein kleiner, gebrauchter Drum-Computer wäre auch eine sinnvolle Anschaffung, wenn Du bessere Sounds und Programmiermöglichkeiten willst. Aber das wichtigste ist der Kopfhörer!


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    Hey cool danke denke ich werd die Kopfhörer mal bestellen. Für einen Drum-Computer habt ihr/du da Empfehlungen wonach ich schauen kann?

  • Vor 2 Jahren habe ich auch immer ohne Klick gespielt, im Studio wurde ich dann dafür bestraft. Bin im nachhinein froh, dass sich das Studio danach aufgelöst hat und der Typ unsere Aufnahmen nicht bearbeitet hat. Wäre sonst ziemlich peinlich für mich geworden :D Habe mir sofort nach dem Studio das KORG BeatLab Metronom besorgt (OMG, warum ist das auf einmal so günstig? Hatte damals noch 115 Euro bezahlt..) und angefangen damit zu üben. Hatte eigentlich nie eine Strategie. Ich schließe bei den Proben immer Shure InEar Kopfhörer an mein Metronom und spiele unsere Songs ausschließlich nur noch mit Metronom. Das ist besonders wichtig, weil wir Live Sampels ablaufen lassen.


    Die anderen werden mit bestätigen können, dass man das Metronom nach einigen Monaten nicht mehr hört. Es ist unterbewusst da, aber du achtest garnicht mehr wirklich auf die Klicks, sondern spielst einfach. Wenn du so weit bist, dann hast du es drauf, mit dem Metronom zu spielen.

  • Für einen Drum-Computer habt ihr/du da Empfehlungen wonach ich schauen kann?

    Alesis SR-16 (hat aber keinen Kopfhörerausgang) oder Boss DR-Serie. Je nach Budget.


    .

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