Welches Firewire Interface

  • Hallihallo,


    in naher Zukunft werde ich mir ein Firewire Interface zulegen, aber welches soll ich nehmen in Verbindung mit Superior Drummer im Hinblick auf Latenzen (leistungsfähiges Laptop ist natürlich klar).
    Es soll ein Live Setup werden


    diese vier stehen in der engeren Auswahl:


    http://www.thomann.de/de/presonus_firestudio_mobile.htm
    http://www.thomann.de/de/m_audio_profire_610_b_stock.htm
    http://www.thomann.de/de/tc_electronic_impact_twin.htm
    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_14.htm


    oder ist das alles nix und ich muss weiter auf auf ein RME sparen??


    Dankeschöööön
    De Schumi

  • also ich benutze für superior das maudio profire 2626. bei mir läuft das super und mit den treibern bin ich voll zufrieden. Ob das bei den anderen geräten auch so wäre weiss ich nicht. ich traue in punkto treibern aber maudio mehr zu als den anderen von dir genannten. Latenz ist gut bei dem profire.

  • Weil das weniger Systemlast bedeutet, weil eigener Controller. Was gerade in Verwendung mit Superior Drummer von Vorteil sein könnte.
    Allerdings würde ich M-Audio nicht mehr trauen als Focusrite, Presonus und Co. Wenn stabile Treiber wichtig wären: RME oder Motu (auf dem Mac), falls das notwendige Kleingeld da ist vielleicht auch Metric Halo.

  • Tja, so wie es aussieht muss man für Qualität wohl ne Stange Kohle lassen.


    Buddy Poor.
    Hast Du mit Deinem M-Audio spürbare Latenzen mit Superior Drummer?


    Das Problem bei mir bzw. unserer Band ist: Ich spiele zu Midifiles und ich muss auf den Punkt da sein. Das Klappt mit dem TD-10 recht gut, aber aufgrund der bescheidenen Soundverhältnisse nutze ich vom TD-10 nur die Bassdrum.

  • Zitat

    Hast Du mit Deinem M-Audio spürbare Latenzen mit Superior Drummer?


    das ist ja abhängig davon welche samplerate man benutzt und welche buffersize der computer dabei ohne probleme verarbeiten kann. Ich bin grobstofflich genug um keine latenz zu spüren.

  • Die geringste Latenz hat wohl derzeit das RME Fireface UC. Allerdings mit USB.


    Das ist auch das einzige USB Interface, das ich empfehlen würde. Hat sich mein KEyboarder kürzlich geholt.
    Der hatte vorher ein FF 400. Die Latenz sinkt gegenüber dem 400er noch mal.


    Kostet halt leider etwas mehr.

  • Ich dachte immer das für Superior Drummer Anwendungen ein Firewire Interface am besten wäre....Hmmm der eine sagt so der andere so...


    Am besten bestellt man sich alle Thomann Interfaces und probiert es aus. Also über 800 Euro für´n Interface ist schon ne Stange Geld. Das erscheint mir für diesen Zweck zu viel Kohle.
    Mmmmh...mal sehen...


    aber was denn jetzt USB oder FIREWIRE ??? was eignet sich besser?

  • Es soll ein Live Setup werden


    Ein Live Setup als Drummer auf virtueller (VST) Basis ist leider momentan noch echte Pionier Arbeit! Das trauen sich meines Wissens noch nicht einmal die ganz großen im Geschäft, die naturgemäß mit sehr großen finanziellen Möglichkeiten ausgestattet sind. Mit einem virtuellen VST Setup meine ich nicht so mal gerade verstohlen ein paar extra Sounds anzutriggern, sondern eben das komplette Kit virtuell zu benutzen! Da hast Du Dir also ziemlich was vorgenommen. :thumbup:


    Das Problem bei mir bzw. unserer Band ist: Ich spiele zu Midifiles ....


    Auch das kann eine Herausforderung für einen live Drummer auf der Bühne bedeuten: Ich rate Dir hierzu auch auf ein sehr gutes Abhöre/Monitor System zu setzen. Etwa ein professionelles In-Ear System einzusetzen.



    Die geringste Latenz hat wohl derzeit das RME Fireface UC. Allerdings mit USB.


    Nein, dem ist wohl nicht so. Vielmehr sind es letztendlich immer noch die PCI Express basierenden Interfaces von RME wie etwa das Multiface II welche gerade für Drummer die besten/geringsten Latenzzeiten zuverlässig anbieten können. (Ich benutze selber noch ein Multiface I)


    Auch wenn ich selber eher zu den RME Geräten in dieser Sache raten würde - gerade für einen Live Betrieb auf der Bühne - muss es nicht unbedingt immer gleich ein eher Kostenintensives RME Produkt sein. (Falls doch, dann würde ich mal das neue RME Babyface in das Auge fassen. Das ist dann schon preiswerter als die "großen" Module von RME und trotzdem ziemlich leistungsfähig)


    Man sollte sich aber unbedingt darüber im klaren sein, dass es nicht nur alleine auf das Interface ankommt um gute Ergebnisse erzielen zu können. Schon ein geeignetes Laptop für dieses komplexes Anwendungsgebiet zu finden kann einem schon ziemlich im Atem halten. Laptops kann man nicht so einfach nach seinen genauen Bedürfnissen konfigurieren wie man das etwa mit einem Studio Rechner machen kann. Andererseits, hat man erst einmal ein geeignetes Gerät ausfindig machen können ist es durchaus möglich, dass man zusammen mit einem guten Interface ein leistungsfähiges und dabei aber auch mobiles Audio-System zur Verfügung haben kann.


    Insbesondere Aspekte wie welchen Chipsatz das Laptop vorweisen kann, welche Grafikkarte/Treiber verbaut sind, (von dedizierten aktuellen Nvdia Onboard GK rate ich derzeit wegen möglichen Treiber Problemen mit "Audio Clitches/Aussetzern" ab) welche Schnittstellen vorhanden sind wie etwa Bluetooth und WLAN Ports die besser deaktiviert werden sollten usw. Bei USB/Firewire Interfaces lauern aber auch ganz andere banale "Fallstricke" am Laptop! Etwa wenn der Hersteller die zwei internen vorhanden Ports für USB Schnittstellen am Laptop einfach bei der Herstellung baulich koppelt! Dann hängen nämlich alle vorhandenen USB Anschlüsse am Gerät an einem Port. Das kann gerade bei einem Betrieb mit kleinsten Latenzen schon zu Problemen führen. Etwa mit einem USB Zeigergerät (Maus) oder einer zweiten USB Festplatte. Das muss nicht so sein, kann aber so sein. Hier ist ausprobieren angesagt. Für einem Bühnenbetrieb mit einem Laptop rate ich dringend zu einer SSD System-Festplatte ohne empfindliche bewegenden Teile. Außerdem ist - neben dem Sicherheitsaspekt - der Performance Gewinn mit einer SSD Platte erheblich.


    Weiterhin bleibt auch der Midi-Interface Aspekt bezüglich Übertragungs-Zuverlässigkeit und "Jitter" Armut im Auge zu behalten. Auch hierbei machen die RME Geräte im Allgemeinen eine gute Figur.


    Schlussendlich würde ich sagen: Bei Deinem "Pionier behafteten Vorhaben" würde ich mir unbedingt die Möglichkeit erarbeiten wollen verschiedene Optionen vor der Anschaffung gründlich testen zu Können! Ein VST System ist modern und leistungsfähig! Aber es lauern gerade für einen Bühnenbetrieb hierbei leider noch sehr viele "Fallstricke" die es zu umgehen gilt.


    Gutes Gelingen


    Gruß Trommeltotti

    Einmal editiert, zuletzt von trommeltotti ()

  • Ergänzung:


    aber was denn jetzt USB oder FIREWIRE ??? was eignet sich besser?


    Das sind die unterschiedlichen Anschluss-Möglichkeiten der Audio-Interfaces am Computer. Jedes Gerät muss ja irgendwie mit dem Rechner Kommunizieren können sonst wird das nix! Ups! Ein bisschen zügig überflogen! Ich habe gelesen: "Aber was ist den jetzt USB oder Firewire??? ..." Erklärung hier wohl überflüssig! Sorry ;)


    Noch ein Gedanke: Gerade für einen Live-Betrieb wird sich der FOH (Front Of House) Kollege/Mischer sicherlich sehr freuen, wenn Er möglichst die Signale der einzelnen Instrumente des Schlagzeugs als getrennte Signale vorfinden wird. Also sollten an dem Audio-Interface möglichst zahlreiche Ausgänge vorhanden sein.


    Gruß


    Trommeltotti

    Einmal editiert, zuletzt von trommeltotti ()



  • Das ist natürlich richtig, da es aber darum ging live verwendet zu werden, habe ich einen normalen Rechner hier mal außen vor gelassen und bin von einem Notebook ausgegangen.
    Das Babyface hat wohl zu wenig Ausgänge um dem FOH Drumsignale zu liefern.

  • Hallo Trommeltotti,


    vielen lieben Dank für Deine ausführliche Beschreibung.
    Alsoo..
    Punkt 1: Ich möchte nicht das komplette Kit Triggern sondern "nur" Snare, 2 Toms und Bassdrum. Becken und Hihat sind Natur.
    Punkt 2: Ich spiele seit vielen Jahren zu Midifiles, natürlich über In-Ear und muss (ohne das es eingebildet klingen soll) sagen das dieses Thema für mich keine Herausforderung darstellt. Dieses Thema beherrsche ich aus dem "FF". Da ich halt so "extrem" Tempogenau bin, fällt mir die geringste Latenz leider auf. Mein Versuchs Setup bestand aus dem Cakewalk UM-1G meinem TD-10 Addicted Drums (Demo Version)und meinem Laptop mit einem Tom und ASIO4ALL (ohne ging gar nicht. In der Zeit zwischen Anschlag und hörbarem Ergebnis hätte ich mir am Kühlschrank ein Bierchen holen können).
    Punkt 3: SSD Festplatten hatte ich vorher noch nie gehört!? Die Dinger scheinen wirklich gut zu sein aber halt leider auch teuer.


    Fazit: Watt nix kostet ist auch nix. Dann werde ich wohl mal verschiedene Konstelationen testen und dann mal sehen was rauskommt.
    Bisher nutze ich eletronisch an meinem Live Set nur die Bassdrum und sehr ungern die Tom´s vom TD-10. Alle anderen Sounds sind leider schei..
    Also wenn sich Toontrack mal mit Roland oder Co. an einen runden Tisch setzen würde dann wäre das wahrscheinlich das beste was der Drumwelt geschehen könnte. Aber da verfallen wir wahrscheinlich in eine Grundsatzdiskussion....


    Trotzdem verweise ich hierhin:
    Funktionierende PC basierte E-Drum´s
    wer also ein gut funktionierendes System hat, bitte posten.


    Gruß
    De_Schumi

  • Ich glaube wir haben fast Zeitgleich geschrieben...


    zahlreiche Ausgänge brauche ich eigentlich nicht unbedingt. Insgesamt 4 (Snare, 2Toms, Bassdrum) Die Signale schick ich in meinen Submixer und gehe dann von da aus ins FOH.

  • Das ist natürlich richtig, da es aber darum ging live verwendet zu werden, habe ich einen normalen Rechner hier mal außen vor gelassen und bin von einem Notebook ausgegangen.
    Das Babyface hat wohl zu wenig Ausgänge um dem FOH Drumsignale zu liefern.


    Das geht auch mit einem Laptop! Vorausgesetzt dieses kann eine PCI Express Schnittelle An Bord anbieten. Siehe hier: HDSPe ExpressCard


    Das wäre eine nicht ganz so mobile Lösung wie etwa das USB Babyface, aber sicherlich die leistungsfähigste. (Protools Hardware mal ausgenommen) Ist halt auch eine Kostenfrage. Das Babyface hat insgesamt 12 unabhängige Ausgänge anzubieten. (2x Analog Out, 2x Phones Out und 8x ADAT Out) Wenn man etwas gruppiert, etwa die Toms und die Overheads und die Raum Mics dann kann man da schon einiges an sinnvollen Signalen anbieten.


    Gruß


    Trommeltotti

  • Dann werde ich wohl mal verschiedene Konstelationen testen und dann mal sehen was rauskommt.


    Das ist wohl gerade in diesem durchaus sehr komplexen Bereich das einzig sinnvolle aber auch nicht wirklich ganz einfach zu verwirklichen. Aber nur Mut!


    Also wenn sich Toontrack mal mit Roland oder Co. an einen runden Tisch setzen würde dann wäre das wahrscheinlich das beste was der Drumwelt geschehen könnte. Aber da verfallen wir wahrscheinlich in eine Grundsatzdiskussion....


    Mein Lieblingsthema in dieser Sache! :rolleyes: Aber das wird wohl kaum so geschehen! Die Herschaften mit dem Namen meines Vaters sind nämlich auch Heute noch davon überzeugt, dass Sie sowieso immer noch das Beste vom Besten in der E-Drumwelt anbieten können! Die haben es scheinbar (noch) nicht nötig über den Tellerrand schauen zu müssen. Leider!


    Gruß


    Trommeltotti

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!