Umbau von Akustikset auf E-Drum

  • Hallo,
    da ich Probleme mit meiner Lautstärke vom Tama Silverstar bekommen habe, habe ich angefangen es leiser zu machen mit Remo Silent Stroke Felle.
    Das Problem dabei ist, es kling nur noch wenig nach Schlagzeug. Jetzt war meine Überlegung das Schlagzeug mit Triggern abzunehmen um einen etwas besseren Sound im Ohr zu haben.
    Ich habe einen recht Leistungsstarken PC, also wäre auch die Möglichkeit da es über Superior Drummer 3 laufen zu lassen. Ich würde dafür so 1000€ zur Verfügung habe, weniger ist natürlich besser :-)
    Welches Modul kommt dafür in Frage? DDrum DDTI Trigger Interface oder Roland TD 17?
    Geht das auch alles über ein Audiointerface mit der Software DSP Trigger?
    Wie am besten Triggern, intern (Selber basteln) oder extern mit DDrum Trigger?

  • Hi.


    Wenn du über SD3 spielen willst, kannst du dir auch ein gutes gebrauchtes älteres Roland Modul holen. Ich nutze zum Beispiel ein TD20X.


    Wenn DDrum Trigger dann diese Schienen, oder aber die Schienen von R-Drum. Die sollten preislich nah beieinander liegen, nur das die DDrum Schienen einen XLR Anschluss haben, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Wenn es preiswerter sein soll, bei eBay gibt es jemanden der sowas identisches Baut, schau mal nach Dr.Trigger oder so. Alternativ bei Recycle Drums mal schauen. Je nach Bass Drum Größe würde ich mir die R-Drums oder Wronka Bass Drum Trigger anschauen.


    Gruß

  • DDrum DDTI

    Auf gar keinen Fall!


    Geht das auch alles über ein Audiointerface mit der Software DSP Trigger?

    Das macht wenig Sinn. Ein gebrauchtes TD11-Modul gibt es mittlerweile für unter 300,-


    Ich würde bzgl. SoftwareDrumming in ein besonders latenzarmes und gutklingendes Audio-Interface sowie in einen guten Kopfhörerverstärker investieren (so 'ne Phones-Buchse von z.B. einem Steinberg UR und ähnlichen preisgünstigen Interfaces ist nämlich qualitativ meist das absolute Grauen).

  • Was machst du bezüglich der Becken?


    TD11 und 2Box Triggerset verkauft ein Freund von mir sehr günstig, PN bei Interesse. Wäre vielleicht ein guter Einstieg um dann ggf. zu erweitern.


    Die Remo Silent Stroke sind halt leider nicht optimal, 2-3lagige Mesh Heads wären vom spielgefühl und Triggering besser gewesen. ggf. da nochmal umsteigen...


    Wenns nur fürs üben ist würde ich persönlich von Superiour Drummer abstand nehmen: Addictive Drums 2 kriegst du gerade in Aktion beim großen t um 73 Euro. Klingt hervorragend, sehr gut einstellbar (Hi Hat und so). Aber wenn die Kohle da ist natürlich gerne SD3 ;)

    Audiofront eDrumIn. Triggering mainly SD3.
    Yamaha Cymbals, drum-tec HiHat Ctl, DW PDP Drumset with Jobeky Triggers and drumtec Pro Snare. Zoom UAC-2 Interface.
    "Drums are they only Instrument that is fun to play, even when you suck"

  • Der Tipp mit dem TD11 ist super. Danke dafür. Auch die Idee erst mal billigere Software zu nehmen finde ich gut.
    Becken weiß ich noch nicht, da ich die Gummidinger eigentlich nicht so mag.
    Da dachte ich an die hier: https://jobekydrums.co.uk/prod…cymbal-set-hatscrashride/
    oder zur not am Anfang so Millenium Dinger und die Alesis Pro HiHat
    Trigger baue ich mir selber, da ich so echt gute für weniger Geld bekomme.
    Mesh Heads rüste ich dann noch um wenn es nicht gut funktioniert.


    Was ist mit dem DDrum DDTI nicht in Ordnung? Hohe Latenz? Ich habe da nicht wirklich viel drüber gefunden bei Google.

  • DDTI ist so 'ne Art Elektroschrott: miserable Triggereigenschaften meets hohe Midi-Latenz. AD2-NoBrainer-Deal ist nur noch bis morgen. Tipp: nimm das "Custom"-Pack, da kannst du die Sounds alle sebst auswählen. Noch'n Tipp: sei vorsichtig mit Hihatcontrollern auf Ständer (vor allem in Verbindung mit SoftwareDrums); die versagen nämlich konstruktionsbedingt (lies). ;)

  • ich hab hier mal eine Frage zum triggern von Addictive Drums 2 an ein Roland TD-12. Ich habe mir AD2 geholt, um am PC mit Reaper und Gitarre ein paar Songideen festzuhalten. Aber ich hab hier ja auch ein TD-12 stehen, das könnte wirklich mal ein frischen Sound gebrauchen. Mit welcher Lösung funktioniert es denn am einfachsten und den geringsten Latenzen? Ich vermute. ich brauch ein Audio-Interface, was taugt denn da ohne lange Diskussionen? :)

  • Mit welcher Lösung funktioniert es denn am einfachsten und den geringsten Latenzen?


    Kommt auch auf den Rechner an (z.B. CPU, Motherboard und auch evtl. OS). Ich würde jedenfalls auch einen tauglichen PhonesAmp mit einplanen (außer vielleicht beim 'nem RME). Also: aktuell neu: RME FirefaceUC oder BabyfacePro, Arturia AudioFuse, Esi-Maya-PCIe-Karte. Gebraucht: altes Babyface. Schöne und mega günstige Gebraucht-Option: Focusrite SaffirePro14 mit tauglicher PCIe-Firewire-Karte bei Win7/8 (damit komme ich bei ausreichender CPU auch auf richtig gute 2ms AudioOut-Latenz).

  • danke. So die ganz teuren Lösungen sind mir dann doch etwas zu heftig, zumal ich damit nur so für mich zu Hause trommel.


    Eine Frage zur ESI@Juli: Ich habe noch eine M-Audio Delta 1010 LT PCI 10-Kanal Soundkarte im Schrank liegen, ist das eigentlich fast das selbe? Die habe ich nicht im Einsatz, weil sie nicht kompatibel ist, mit Windows 10. Und ich habe auch überall nur noch Win 10 auf meinem Rechnern drauf.


    Allerdings habe ich auch noch drei Notebooks übrig, ein Lenovo, ein HP, ein Fujitsu Siemens, alles Intel Duo Core also nicht mehr ganz jung, aber mit SSD ausgestattet. Zuerst dacht ich, einer davon würde evtl. reichen, aber jetzt weiß ich es nicht. Und die M-Audio passt da sowieso nicht rein. Kopfhörer-Verstärker sind auch noch zwei vorhanden.


    Jetzt bin ich auch schon wieder an dem Punkt, warum bisher nie aufgerüstet habe, denn jedesmal wenn ich mich damit beschäftige, dreht sich irgendwas alles: Reicht die Leistung des PCs, wie funktioniert das eigentlich mit einem Audio-Interface, wie schließe ich das ans TD-12 an (vermutlich Midi) usw. Muss ich mir besser noch einen Desktop PC dazu kaufen für nen PCI-Lösung usw. usf.


    Ich habe hier zwar immer mal mitgelesen, aber bin dann geistig ausgestiegen, weil es einfach für mich nur unübersichtliche Theorie ist.


    Wenn ich jetzt unbedingt eines von den Notebooks dafür einsetzen wollte, mit welchem Audio-Interface bis ca. 150 Euro würde es denn sicher funktionieren, ohne dass die Latenz den Spaß am spielen versaut?


    VG, Micha :)

    Einmal editiert, zuletzt von noPsycho ()

  • Also, die Juli kriegt man nur noch gebraucht, und die sollte für ein moderenes Mainboard unbedingt die PCIe-Variante sein ("XTe"), außer du hast noch native PCI-Support (Haswell CPU's haben das z.B. nicht mehr). Vorteil gegenüber der neu erhältlichen Maya EX ist, daß man sie auf symmetrische Analog-Outs umbauen kann (Die Maya ist bei den Ausgängen komplett unsymmertisch).


    Wie deine Notebooks mit Echtzeitdrumming performen, kann ich dir ohne genaue Specs nicht sagen. Wenn du treibermäßig (auch klanglich) sicher gehen willst, hol dir ein gebrauchtes Babyface1 für um die 250,-.


    Um Stress zu vermeiden und schnell und bequem Verständnis zu erlangen kann man sich bzgl. Softwaredrumming auch durch Unterricht einweisen lassen. Da gibt es dann z.B. auch Lern-Beispiele in Form von fertigen personalisierten-DAW-Projekten. Mache das schon seit Jahren und die Leute sind meistens immer happy. :)

  • Den Link mit der Hi-Hat habe ich gelesen. Danke für den Tipp. Ich glaub ich werde es auch so machen wie du es aktuell hast. Roland CY-5 und FD8 gibts gerade bei Drum-tec für 99€.
    Dann behalte ich einfach noch meine Meinl Becken, dann habe ich beides.
    Wie sind die Millenium Becken? Bei Thomann in den Rezessionen schneiden die ganz gut ab.
    Brauch ich dann zum TD11 auch noch ein Audiointerface um die Sounds von EZDrummer, Superion Drummer oder co. nutzen zu können?

  • jetzt habe ich den Schuß mit der HiHat auch gehört. Also lässt sich dann eine VH-11 gar nicht zusammen mit AD2 vernünftig verwenden? Das ist schon ein Handycap, wenns stimmt.


    Ich habe zwar auch noch eine Roland-CY-12H HiHat und dazu ein altes FD-7 Pedal, allerdings habe ich das gegen eine VH-11 auf HiHat-Ständer ausgetauscht, weil mir das CY-Pad zu sehr aufs Handgelenk geht, weil es kein bisschen mitschwingt.

  • Also lässt sich dann eine VH-11 gar nicht zusammen mit AD2 vernünftig verwenden?

    "vernünftig" ist relativ; es gibt bestimmt "Softhitter", die keine Probleme feststellen. Und auch Leute, die komplett nicht minimal-open spielen, werden klarkommen.


    Wie sind die Millenium Becken?

    Nich so doll, hol lieber gebrauchte Roland oder Yamaha. Für "Minor-Kram" geht's, aber mehr würde ich damit nicht machen (beim Spielgefühl, Lautstärke, Haltbarkeit losen die ab).

  • weil mir das CY-Pad zu sehr aufs Handgelenk geht, weil es kein bisschen mitschwingt.

    Probier ein CY8, was du nicht extrem fest einspannst...


    Roland CY-5 und FD8

    ich bevorzuge allerdings das CY-8 weil der höchstwahrscheinlich von Roland stammende Satz von der DrumTec-Seite "Das CY-5 Hi-Hat Pad bietet eine besonders große Spielfläche" in seiner Bedeutung komplett einmal invertiert werden muß... :D
    Und die Roland-Kabelbaum-Klinkenstecker habe ich für die Hat ausgetauscht, weil die vor allem für das CY5 irgendwie leicht zu dünn und zu wacklig sind (runde, nicht gewinkelte sind auf jeden Fall bei der Hat wesentlich besser, weil die nicht an die Pad-Unterseite "andocken" und somit nochmal mehr Vibrations abkriegen)

  • Nabend.


    Teile Nick74 seine Aussage zu den Thomann Becken nur bedingt. Hatte die selber einige Jahre und die sind durchaus brauchbar! Was richtig ist, die schwingen nicht so schön im Gegensatz zu den hochwertigen Roland CY Becken, zähle CY 5 und 8 allerdings nicht dazu, und auch die Lautstärke ist da durchaus ein kleines Problem. Aber für den Preis und wenn man das E-Drum nicht als Hauptinstrument betreibt, kann man damit arbeiten! Als Tip, von Alesis, also auch Medeli, gibt es ein 16“ Ride Becken was so funktioniert wie das Roland CY15R. Mit den vorher genannten Einschränkungen. Die 14“ Thomann Becken können keine Bell!


    Zu den Hi Hat‘s, kenn Nick74 seine Bedenken und habe auch seinen Thread zu dem gelesen! Ich persönlich kann das nicht wirklich nachempfinden. Spielte VH-11 mit SD2 und jetzt VH-12 und bin durchaus zufrieden. Kommt aber vielleicht auch auf die Ansprüche drauf an...


    Gruß

  • noPsycho
    Die Delta1010 war damals™ eine gute Karte, aber gebrauchen kannst du sie ja nicht mehr seit Win10.
    Die Juli@ ist immer noch eine ausgezeichnete und gut klingende Karte, sowohl als PCI als auch als PCIe zu haben.
    Zwischen 50 und 100 Euro sollte eine zu bekommen sein.
    Wenn du nur die Drums über den Rechner laufen lässt, sollte es eine betagtere CPU tun.
    Für deine Laptops würde ich ein Steinberg UR irgendwas nehmen, kann ruhig 8 Jahre alt sein.
    Die gibts billig und die sind ordentlich flott was Latenzen betrifft.
    Zum Ausprobieren nimmst du dir den kostenlosen Kontakt Player und noch das ein oder andere kostenlose Drum dazu.
    Zb Sennheisers Drum mic´a.
    Wenn du 50 bis 100 Euro in die Hand nimmst kannst du loslegen.
    Wenn wir wissen würden welche Rechner zur Verfügung stehen könnte man mehr sagen.

    don´t panic

  • Alesis 16“ Ride

    Ja das kann man wagen; das ist aber auch ganz anders als die billigen Millenium, auch vom Preis her. Ich kenne das im Gegensatz zu den Crashes schon etwas bessere Ride-Pad vom DDOne und möchte (trotzdem) dieses Gefühl und diese kleine Bow-Zone und Bell nicht als Standard unter meinen Fingern haben...


    Und klar, bzgl. der VH-Geschichte kommt es total auf die Spielweise und die Ansprüche an. Die meisten Hardhitter-Endorser wie zum Beispiel Dirk Brand spielen das Teil meistens HeelUp mit quasi nur zwei Stufen, MaxOpen u. MaxClosed mit Modulsound. Nach dem Mishap bei einer Drum-Tec-Vorführung mit VH-Hihat und SoftSamplern und vor allem nach Sichtung von Dirk Verbeuren's eKit und seinem Open Hihat-Spiel innerhalb von SoftwareDrumming war das für mich die Bestätigung der gemerkten VH-Probleme bei mir und bei so einigen meiner Drum-Schüler, und wenn du weißt wie z.B. Verbeuren spielt, kannst du ja deine Schlüsse ziehen. ;)

  • Für deine Laptops würde ich ein Steinberg UR irgendwas nehmen, kann ruhig 8 Jahre alt sein.

    Ich wage es zu bezweifeln, ob da Puffer-Settings unter 64 Samples selbst mit einer zarten uneffektierten Instanz AD2 in Reaper klargehen. Also insofern auch wie bei vielen anderen USB-Devices, ca. min. 5ms Audio-Out-Latenz. Laptops sind relativ gesehen nämlich meistens schwach unter der (Echtzeitaudio-CPU-)Haube ;)

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