3 instrumente 3 spuren in reaper

  • Wie ist euer Monitoring jetzt realisiert? Aus einem der Outs des Mixers dessen Summe direkt auf die Lautsprecher und die Aufnahme aus einem anderen Out des Mixers in den Rechner? Oder hört ihr die Signale erst, nachdem sie in Reaper waren, also einen der Mixer Outs in den Rechner/Reaper und von da aus wieder raus auf die Lautsprecher?


    Zur zeit sieht das so aus:

    Instrumente >> Mixer >> PC Line/in >> Reaper >> PCline/out >> Verstärker/Lautsprecher



    Die Latenz die dir Reaper anzeigt, ist abhängig von der eingestellten Puffergrösse. 256 Samples bei einer Samplerate (wie oft wird das analoge Eingangssignal pro Sekunde gemessen um den Wert digital darstellen zu können) von 44100 Hertz ergibt diese Latenz, unabhängig vom Audiointerface.

    (1/44100)*256=5.8ms. Rein theoretisch. In eine Richtung. Fürs reine Recording spielt Latenz keine Rolle, will man das Monitoring aus dem Rechner realisieren, muss man schauen, dass die Latenz im einstelligen ms Bereich bleibt. Alles andere wird idR als störend wahrgenommen.

    Es geht da auch um die Treiber. Weil du deine PC-Soundkarte über den ASIO4all Treiber laufen lässt, ist die Latenz mit 6,5ms bei 256 Samples schon relativ gering. Allerdings gelten die 6,5ms wohl nur für den Ein- oder Ausgang. Monitoring, das man über die DAW laufen lässt, hat eine noch höhere Latenz: die Summe aus der Input- und Output-Latenz. Wenn In- und Output also bei dir jeweils 6,5ms Latenz haben, hat dein Monitoring über die DAW eine Gesamtlatenz von 13ms.


    Zur Veranschaulichung:

    Luftschall braucht ca. 3ms für 1m Weg. Wenn man also z.B. E-Drum spielt und die Boxen stehen 5m weiter weg im Raum, hört man das Gespielte mit 15ms Verzögerung.

    Danke euch für die Erlärung. tatsächlich zeigt mir Reaper 7,2 ms als input? und 6,5 als output? ein.


    Ich würde mich auf dem Gebrauchtmarkt nach einem Focusrite Scarlett (ggf. auch einer älteren Version) umschauen. Eben weil nicht klar ist, ob das Behringer eine vernünftige Control-Software hat.

    Ich würde hier zu einem kleinen Digitalmixer greifen, der auch ein Audiointerface ist. Aber bei eurer Besetzung nicht weniger als 6, eher 8 Kanäle (nicht 2*3 bzw 2*4). Reserve ist praktisch wenn man mal was neues probieren will oder ein Gastmusiker spontan dabei ist.

    der worst Case ist schon eingetreten, da ich gerade mit einem "Band" Kollegen telefoniert habe und ggf. ab und an noch jemand mit einspringen würde als 2ter Gitarrist.
    Wären mit Microfon schonmal 5, also 1ner zuviel oder ein Port zu wenig ( je nach dem wie man es sieht ^^ )

    Demanch müsste entweder irgendwas mit 6/8 Line-in her oder ich müsste versuchen das Edrum über ezdrummer per Midi zu spielen, was die sache wohl wieder zu verkompizieren scheint, oder sollte das von den latenzen her keinen unterschied machen ?


    Das genannte Behringer kostet 118 euro, die größere Variante Behringer UMC1820 mit 8 Line in liegt bei 199 Euro. So langsam tendiere ich dazu tatsächlich auf 6 bzw 8 Line-in zu wechseln.


    Ob das nun eine ordentliche Software hat....? da bleibt Mangels alternativen wohl nur in den Sauren Apfel zu beissen und hoffen das es so ist...

    dem Video des Behringer zu folge, scheint es ja möglich zu sein in verbindung mit Reaper 2,1ms/2,5ms bei 32 Samples und 48khz zu erreichen.

    Das lässt hoffen


    Denn, was ich mir jetzt so angeschaut hab an Focusrite Geräten mit mehr als 4 eingängen liegen diese im für uns unbezahlbaren bereich.



    hm, Das ist ja alles kompizierter als ich mir das gedacht habe ||

  • der worst Case ist schon eingetreten, da ich gerade mit einem "Band" Kollegen telefoniert habe und ggf. ab und an noch jemand mit einspringen würde als 2ter Gitarrist.
    Wären mit Microfon schonmal 5, also 1ner zuviel oder ein Port zu wenig ( je nach dem wie man es sieht ^^ )

    Demanch müsste entweder irgendwas mit 6/8 Line-in her oder ich müsste versuchen das Edrum über ezdrummer per Midi zu spielen, was die sache wohl wieder zu verkompizieren scheint, oder sollte das von den latenzen her keinen unterschied machen ?


    Das genannte Behringer kostet 118 euro, die größere Variante Behringer UMC1820 mit 8 Line in liegt bei 199 Euro. So langsam tendiere ich dazu tatsächlich auf 6 bzw 8 Line-in zu wechseln.

    Das Behringer für 118€ hat insgesamt 8 Line-/Klinken Eingänge, wie gesagt. Dein E-Drum könntest du einfach über 2 Buchsen (Stereo) hinten anschließen und dann sind immer noch 4 Mikrofon- oder Line-Eingänge und 2 reine Line-Eingänge frei.

    Kurz gesagt: Das Ding reicht für eure Zwecke aus.


    Line-Eingänge brauchen aus 2 Gründen keine Preamps:

    Line-Pegel sind viel höher als Mikrofonpegel und i.d.R. kann man die Pegel am Ausgang der Quelle regeln (was bei Mikrofonen halt nicht geht).


    Zitat von Lutz77

    Ob das nun eine ordentliche Software hat....? da bleibt Mangels alternativen wohl nur in den Sauren Apfel zu beissen und hoffen das es so ist...

    dem Video des Behringer zu folge, scheint es ja möglich zu sein in verbindung mit Reaper 2,1ms/2,5ms bei 32 Samples und 48khz zu erreichen.

    Das lässt hoffen

    Ich hatte mal kurz in das Video reingeschat. Ca. in der 15. Minute sieht man die Software und es gibt eine Kartei "Volume" mit zwei Buttons "Input" und "Output" ... leider geht der werte Herr auf diesen wichtigen Punkt aber nicht weiter ein. :D




    Ja, "rein theoretisch". In der Praxis sind die Latenzen immer unterschiedlich und individuell vom Gerät und vom Treiber abhängig.

    Stelle ich in Reaper auf meinem Heim/Mixing-PC mit einer Asus Xonar DX Soundkarte bspw. ASIO mit 180 Samples ein, hab ich eine Latenz von 4ms Input und 8,1ms im Output bei 44,1kHz. Mit meinem Recording-PC im Proberaum und dem Scarlett habe ich bei 64 Samples Latenzen zwischen jeweils 4-5ms.

    Noch deutlicher wirds, wenn ich statt ASIO bspw. "WaveOut" nehme ... da komme ich mit automatisch zwingend viel höheren Puffergrößen (z.B. 8x512) auf über 100ms Output-Latenz ... und rein rechnerisch entsteht da nirgendwo ein gemeinsamer Nenner zwischen Puffergröße und Latenz.


    Aus diesem Grund sind interne PCI-Express Audio-Interfaces auch deutlich im Vorteil, was die Latenz betrifft. Und auch genau aus diesem Grund wurde bei externen Audio-Interfaces früher vor allem auf Firewire statt USB gesetzt, weil USB technisch bedingt grundsätzlich höhere Latenzen mit sich bringt. Die können aber mit (heutzutage unproblematischem) CPU-Rechenaufwand und entsprechenden Treibern aber relativ kurz gehalten werden, weshalb USB bei externen Audio-Interfaces Firewire mittlerweile verdrängt hat.

  • Ich weiß, dass es eine Low-cost Lösung sein soll, aber ich möchte euch vielleicht nochmal eine Empfehlung aussprechen, die mehrere eurer Probleme aus der Welt schaffen würde: Statt eines Interfaces wäre es ggf. sinnvoll, einen Digitalmixer mit eingebautem Mehrkanal-USB-Interface zu kaufen - z.B. den hier: Behringer X Air XR18

    Ihr hätte damit ein Audiointerface, dass für die weitere Zukunft mit ausreichenden Eingängen bestückt ist. Ihr habt aber auch einen Digitalmixer, der für euch das latenzfreie Monitoring ermöglicht - sogar mit Effekten und auf Wunsch auch mit verschiedenen Mischungen auf getrennten Ausgängen. Ihr habt damit auch einen Mixer für Live-Auftritte - das geht mit einem reinen Interface nicht. Den Monacor-Mixer könnt ihr dann ruhigen Gewissens per Kleinanzeige entsorgen...

    Vielleicht nochmal alle vier Mitstreiter mit Kopf nach unten an die Wäscheleine hängen, ordentlich schütteln und dann so ein Teil gebraucht oder zur Not auch neu kaufen...

  • Das ist ja alles kompizierter als ich mir das gedacht habe ||

    Nur auf den ersten Blick ;)


    Da du bisher mit Onboardsound, üblen Latenzen und üblem Sound zurechgekommen bist und eine Budgetlösung suchst, hätte ich 3 Vorschläge:


    1. die Preiswerteste: Du lässt alles wie es ist, Nimmst alles zusammen auf und mischt das ganze in eine Stereospur wie bisher.
      Einzelne Instrumente kannst du ja nach belieben neu einspielen.
    2. Der Kompromiss: Du versuchst dich mit dem Behringer. Die Latenzen werden besser sein als mit Asio4all (die Latenzangaben sind gelogen, mit Asio4all bekommt man solche kleinen Latenzen nicht, in der Regel zwischen 15 und 200ms, was Reaper dort anzeigt stimmt nicht, Reaper bekommt diese Werte vom System und die sind falsch.)
      Das einzige was sich für dich ändert sind kleinere Latenzen, wahrscheinlich besserer Klang als bei einem 70Cent Onboardsound und natürlich die Möglichkeit mehrere Kanäle aufzunehmen statt nur 2.
    3. Das beste Preis/Leistungsverhältniss hättest du ebenfalls mit Behringer :)
      Hier mit einem XR18. Das wäre für eure Situation die eilerlegende Wollmilchsau. 18 Kanäle rein und raus, Mischpult inklusive und was für eins!
      Damit kannst du nicht nur recorden, sondern auch Mischen, dein Xeny brauchst du nicht mehr, Den Soundunterscheid wirst du auch hören.
      Livegigs mit indiviudellem Monitoring kannst du damit auch machen. Mit ca 400 Euro bist du dabei. Mit dem Teil brauchst du im Prinzio nichtmal eine DAW.

    Wenn ich mal zusammenrechne, komme ich auf 4 x TD dingens (manche von den Dingern können mehr als Stereo Out)
    Gitarre in Stereo wäre auch hübsch, Geige, jetzt noch ne Giitarre und Gesungen wird auch. Vielleicht kommt noch ein Basser vorbei und der will auch Singen.
    Da bin ich ruckzuck bei 10-14Kanälen. Dann musst du wieder nachrüsten.


    Und an einem Monomix wirds auch nicht scheitern...nur die Lautstärken und das Panning einstellen.

    genau das kann man beim Behringer nicht, deswegen nicht benutzbar.

    Focusrite ist ja außerhalb der Preisrange und auch etwas dick aufgefahren wenn man mit einen Xeny und Onboardsound klar kommt.

    don´t panic

  • Zur zeit sieht das so aus:

    Instrumente >> Mixer >> PC Line/in >> Reaper >> PCline/out >> Verstärker/Lautsprecher

    Ok. Ich würde mich aber nicht darauf verlassen, dass die Latenz des Monitoring nicht noch störend wird. Jetzt wo du davon weisst...^^

    Am Ende führen doch viele Wege zum Ziel. Den im Startpost verlinkten Q802 Mixer gibt es ja auch mit mehr Spuren als X1204. Da ist mir aber nicht klar wieviele Kanäle das integrierte Audiointerface hat.

    Wie hoch ist denn das Budget?

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Erstmal vielen herzlichen Dank für die ganzen Antworten. Das war wirklich hilfreich.


    so wie das aussieht werden wir uns das umc404 bestellen, da alles andere unser budget (100-200 euro) übersteigt.


    Wenn das alles so funktioniert wie ich mir das denke, würde das so aussehen:

    Edrum 》Midi in über DAW ( alternativ 3.6mm klinke line-in)

    E-Geige 》6.3mm Klinke line-in

    E-gitarre》6.3mm Klinke line-in


    Hat es bzgl. Gitarre und Geige einen Vorteil von 6.3mm Klinke Kabel auf 6.3mm Klinke/ XLR Kabel zu wechseln?

  • Edrum 》Midi in über DAW ( alternativ 3.6mm klinke line-in)

    Das ist keine Alternative. Das eine ist Midi das andere Audio.

    Hat es bzgl. Gitarre und Geige einen Vorteil von 6.3mm Klinke Kabel auf 6.3mm Klinke/ XLR Kabel zu wechseln?

    Nein.


    Ich versteh den Sinn nicht. Du hast geschrieben das du mit deiner bisherigen Lösung über den Onboardsound zufrieden warst.
    Was versprichst du dir jetzt mit einem Interface an Mehrwert? -wenn du es so machst wie du schreibst, nur Geige und Gitarre mono über das Behringer und das edrum als Midi.

    Das edrum hat einen Stereoausgang. Willst du es nur Mono aufnehmen? Ansonsten brauchst du 2 Eingänge schon für das edrum.

    don´t panic

  • Genug Platz für eine Stereo-Aufnahme deines E-Drums über 2 Klinkenbuchsen wäre auf jeden Fall vorhanden.


    Ob das UMC404 sinnvoll für euch ist, hängt immer noch von der zentralen Frage des Monitorings ab. Ich glaube, ich habe eben rausgefunden, wie das Ding in der Hinsicht funktioniert und mir erlaubt, mal ein Bildschirmfoto von der Frontansicht bei Thomann zu machen:

    Wie man sieht, gibts einen Mix-Regler oben rechts, mit dem man das Verhältnis zwischen Input und Playback (von der DAW, z.B. Klick und bereits Aufgenommenes) regeln kann. Mehr wird in der Hinsicht nicht vorhanden sein. Und es gibt auch nur einen Kopfhörer-Ausgang.


    Ganz konkret heißt das jetzt:

    Wenn ihr nur einen Gesamtmix über Abhörboxen zusammen hören wollt, reicht euch das UMC404.

    Wenn jeder seinen eigenen Monitormix möchte, reicht es definitiv nicht aus.


    Die Lautstärkeverhältnisse eurer Instrumente könnt ihr mit euren Ausgangspegeln der Line-Anschlüsse regeln. Bei 24bit Aufnahmen ist etwas mehr Headroom sowieso kein Problem (144dB Rauschabstand bei 24bit).


    MIDI-Drums kannst du prinzipiell vergessen, würde ich sagen. Das geht nämlich nur über die DAW, womit die Latenz wieder ins Spiel kommt und REAPER ist m.E. zwar echt eine wunderbare DAW, aber soll im MIDI-Bereich wohl schwächeln (und weil ich das nicht nutze reicht mir REAPER auch voll und ganz aus).

  • Zu bedenken sei bei dem UMC404, das man keinen Einfluss darauf hat was man in dem Gesantmix hört. Es werden lediglich alle 4 Eingänge summiert.
    Eine unabhängige Lautstärke einzelner Instrumente ist damit nicht möglich.

    Gedacht ist das ganze um zb zu einem Playback einzuspielen damit man die Lautstärke seines Instruments und dem was von der DAW kommt komfortabel einstellen kann,
    nicht aber als Ersatz für ein Bandmonitoring.

    Mit diesem Gerät hast du lediglich 2 weitere Eingänge und wahrscheinlich bessere Wandler als bei deiner Onboardlösung.


    Für euch geeignete Lösungen wurden ja hier schon genannt. Wenns nicht ins Budget passt geht es halt nicht.

    don´t panic

  • Anmerken möchte ich zum UMC404 noch mal, dass die Lautstärke der einzelnen Intrumente im Monitormix immer noch über die Lautstärke-Regler an den Instrumenten selbst möglich ist (die Gain-Potis haben bei Line keine Funktion). Man muss dafür natürlich etwas Headroom einplanen und braucht eine ausreichende Verstärkung der Monitorboxen.


    Außerdem sei noch mal gesagt, dass das UMC404 insgesamt 8 Line- bzw. Klinkeneingänge hat - vorne 4 (XLR/Kombi) und hinten 4 (reine Klinke). Außerdem symmetrische Monitor/Main-Ausgänge wahlweise über Klinke oder XLR. Rechts sieht man die 4 zusätzlichen Line-Eingänge:


    Die getrennten Playback Outpus sind an sich auch keine schlechte Idee.

  • Jetzt hast du mich ganz wirr und unsicher gemacht ^^ ^^ .


    Also, Im Prinzip geht es vorallem darum,

    (1) im Reaper jedes Instrument auf eine eingene Spur zu bekommen, was mit der bisherigen Onboardsoundkarte mangels linein Engängen nicht funktioniert. Das ganze dient dazu, nach der Aufnahme, entwerder die einzelnen Spuren in einzelne .mp3 zum "mitnehmen und daheim anhöhren" zu konvertieren, oder als .Rpp Datei für den Reaper für einem anderen Rechener auf einen Stick zu packen.

    Somit kann jeder zu Hause auch per Gehöhr üben und hat durch stummschlaten der Spuren freie Auswahl welches instrument er per playback begleitet.


    (2) um im nachhinein oder während der Aufnahme verschiedene Effekte Im Reaper wie Hall / EQ / Lautstärke etc EINEM jeweiligen Instrument zuweisen zu können.

    Zur Zeit läuft alles auf einer Spur, Gitarre, Geige, Schlagzeug und das heist entweder z.b. Hall für alle oder keinen, aber nicht einzeln..


    Das ist erstmal der Hauptanlass um sich ein Interface zu besorgen. So klappt das zu Zeit ja auch, nur eben das wir alles auf einer Spur mixen...


    (3) zudem kommt nun noch das Midi. Zur Zeit spiele ich das Edrum über Doppelklinke auf 1x Stereoklinke in den Mixer. Das war mit alternative gemeint sofern das mit dem mMidi nicht funktionieren sollte.

    Midi funktioniert per USB konverter z.Z. zwar tadellos peer Reaper und EZ-Drummer, Jamsitks VST oder MT-Powerkit VST was die Latenzen angeht, sowohl Gehörtechnisch als auch rechnerich (4,5/4ms). Aber leider verschluckt das BilligKabel ab und an Midinoten, was nerfig ist und so keinen Spaß macht.

    Daher dachte ich erst an ein richtiges Midiinterface, da aber das umc einen Midi in hat, könnte ich mir somit auch das Midiinterface sparen.

    Praktisch 2 Fliegen mir einer Klappe, soweit jedenfalls meine Logik.


    ich versuchs mal so zu erklären und das auch schön bunt ;)


    Gitarre1 per 6.3 Klinke >> Interface >> Reaper auf Spur 1 (hall, EQ, Chorus)

    Gitarre2 per 6.3 Klinke >> interface >> Reaper auf Spur 2 (Hall EQ)

    Geige per 6.3 Klinke >> interface >> Reaper auf Spur 3 (Hall, EQ, Wah-Wah)

    Edrum Entwerder Per midi >> interface >> Reaper (per Ezdrummer) Spur 4 ( Hall)
    (alternativ, wenn kein EzDrummer zur hand, per doppelklinke auf stereoklinke ins interface)


    Das ganze dann Stereo oder meinetwegen auch Pseudostereo/Mono vom Reaper wieder ins interface und per Playback?/Mainout? von dort an die Anlage...



    So dachte ich mir das...

    Im Prinzip macht der Kollege hier auf Youtube doch nix anderes...also sollte das doch gehen?

    Zu bedenken sei bei dem UMC404, das man keinen Einfluss darauf hat was man in dem Gesantmix hört. Es werden lediglich alle 4 Eingänge summiert.
    Eine unabhängige Lautstärke einzelner Instrumente ist damit nicht möglich.

    Gedacht ist das ganze um zb zu einem Playback einzuspielen damit man die Lautstärke seines Instruments und dem was von der DAW kommt komfortabel einstellen kann,
    nicht aber als Ersatz für ein Bandmonitoring.

    Mit diesem Gerät hast du lediglich 2 weitere Eingänge und wahrscheinlich bessere Wandler als bei deiner Onboardlösung.


    Für euch geeignete Lösungen wurden ja hier schon genannt. Wenns nicht ins Budget passt geht es halt nicht.

    Ich dachte bisher das dafür die einzelnen Gainregler am interface sind? oder liege ich da falsch? zudem sollte man doch ebenfalls, insofern alles auf eigenen Spuren liegt, im Reaper die Lautstärke der einzelnen Instumente regeln können...

    9 Mal editiert, zuletzt von Lutz77 ()

  • Ähmm, das rechts sind Inserts für die 4 Eingänge an der Front...

    das isn der Mitte war wohl gemeint, sind wohl Einzelausgänge?


    Also wenn doch alles durch Reaper laufen soll fürs recorden UND Monitoring, ja, dann klappt das so mit dem Interface.

    Ob du Midi über das Interface oder direkt via USB am Rechner machst, macht keinen Unterschied.
    Verschluckte Noten liegen entweder am edrum oder wahrscheinlicher an deinem Rechner.


    Tipp: achte darauf das du Sendeffekte wie Hall und Delay auch als solche nutzt und nicht in jedes Instrument ein eigenens Hall reinlegst, das spart Recourcen und könnte auch dein Midiproblem lösen.

    don´t panic

  • Ähmm, das rechts sind Inserts für die 4 Eingänge an der Front...

    das isn der Mitte war wohl gemeint, sind wohl Einzelausgänge?

    Nein, m_tree hatte weiter oben geschrieben, das Interface hätte insgesamt acht Eingänge, vier vorne und vier hinten. Das hinten sind aber keine Eingänge, sondern Inserts für die vorderen Eingänge.

    Das war mir bisher auch unklar ob die inserts sich auch als linein eingänge ummodeln lassen, da irgendwo hier davon die rede war.


    btw. mit den 4 richtigen eingängen und dem zusätzlichen midi anschluss würden uns also 5 Instrumente zur verfügung stehen, was erstmal dicke reichen würde.


    aber nochmals als laie gefragt....

    Wo liegt den der Unterschied zwichen einem einfachen StereoKlinkestecker der in eine Stereobuchse geht, und einem Doppelklinke auf Doppelklinke der in zwei (mono R/L)Buchsen geht...

    vorausgesetzt die buchsen bei dem umc404 sind jeweils Stereobuchsen.? Mein TD9 hat Zwei buchsen (R / LMono) Das betreibe ich mit einem Doppelmono Klinkenkabel auf einfache Stereoklinke. Wäre das dann Stereo oder erst wenn ich mit einem Doppelklinke auf doppelklinke an jeweils zwei buchsen gehe? so wie oben erwähnt


    Danke für den Tipp.


    Zum midi denke ich das es das Kabel ist. ich hatte zuvor ein anderes noname Edrum mit demselben kabel, das hat genau so rumgezickt, sowie an einem anderen rechner mit midikeybord ... ich hoffe es :(

    3 Mal editiert, zuletzt von Lutz77 ()

  • Ähmm, das rechts sind Inserts für die 4 Eingänge an der Front... Es hat definitiv nur vier Eingänge.

    ... dann ist das Interface ja noch dämlicher konstruiert, als ich dachte. Sorry. :|


    Oder nee ... dämlich war an dieser Stelle natürlich nur ich. Finde die Inserts aber tatsächlich nicht besonders sinnvoll bei diesem Format.


    Wo liegt den der Unterschied zwichen einem einfachen StereoKlinkestecker der in eine Stereobuchse geht, und einem Doppelklinke auf Doppelklinke der in zwei Buchsen geht...

    vorausgesetzt die buchsen bei dem umc404 sind jeweils Stereobuchsen.? Mein TD9 hat Zwei buchsen (R / LMono) Das betreibe ich mit einem Doppelmono Klinkenkabel auf einfache Stereoklinke. Wäre das dann Stereo oder erst wenn ich mit einem Doppelklinke auf doppelklinke an jeweils zwei buchsen gehe? so wie oben erwähnt

    Das sind alles nur Mono-Eingänge. Es kann aber sein, dass die Buchsen symmetrisch (wie bei XLR) ausgeführt sind. Um das nutzen zu können, braucht man dann auch Stereoklinken.

    WIllst du dein Drumset also ohne MIDI in Stereo aufnehmen, musst du definitiv zwei Buchsen belegen und das ganze auch entsprechend aus deinem E-Drum raus kriegen. Man kann zwar eine Stereoklinke mit Stereosignal mit entsprechenden Adaptern auf zwei Klinken legen, aber dann hat man halt zwangsläufig eine einfache bzw. unsymmetrische Übertragung.


    Symmetrische Übertragung braucht immer 3 Adern: Masse und 2 Phasen. Das Signal wird auf beide Phasen aufgeteilt und eine wird verpolt übertragen. Nach der Übertragung wird die Phase richtig gedreht - im Ergebnis löschen sich Störsignale weitgehend aus:


    Signals_fulsym.svg


    Mikrofone liefern eine symmetrische Übertragung quasi "frei Haus", weil die Membranbewegung einfach nur von beiden Seiten abgenommen werden muss.

  • Unabhängig vom latenzbehafteten Monitoring wäre MIR mehr wohl, wenn nicht auch noch ein streikender Rechner die spontane Session verhindern könnte weil der Sound erst durch die DAW muss. Aber da ist jeder anders. Falls es nicht eilt, wäre es vielleicht auch eine Option auf dem Gebrauchtmarkt nach anderen Geräten zu schauen. Da gibt es dann fürs gleiche Geld mehr Auswahl. Ich schaue selber zZ nach einem Focusrite Scarlett4i4 3thGen als Zweitgerät und sehe immer mal wieder welche für unter 100 Geld. Auch die grösseren Modelle gibt es ständig innerhalb des genannten Budgets. Da hat man dann was für die nächsten Jahre ohne dass es eng wird falls mal jemand mitjammt.

    Oder noch ne Weile sparen und das og XR18 nehmen. Das erfordert dann aber auch erheblich mehr Lernfleiss.

    Blaukraut bleibt Blaukraut & Brautkleid breibt Blaubtkreid

  • Unabhängig vom latenzbehafteten Monitoring wäre MIR mehr wohl, wenn nicht auch noch ein streikender Rechner die spontane Session verhindern könnte weil der Sound erst durch die DAW muss. Aber da ist jeder anders. Falls es nicht eilt, wäre es vielleicht auch eine Option auf dem Gebrauchtmarkt nach anderen Geräten zu schauen. Da gibt es dann fürs gleiche Geld mehr Auswahl. Ich schaue selber zZ nach einem Focusrite Scarlett4i4 3thGen als Zweitgerät und sehe immer mal wieder welche für unter 100 Geld. Auch die grösseren Modelle gibt es ständig innerhalb des genannten Budgets. Da hat man dann was für die nächsten Jahre ohne dass es eng wird falls mal jemand mitjammt.

    Oder noch ne Weile sparen und das og XR18 nehmen. Das erfordert dann aber auch erheblich mehr Lernfleiss.

    moin,

    Bezgl. Des Gebrauchtmarktes.

    Ich sehe da ab und an focusride 8i6 der ersten generation mit einem für unser budget bezahlbaren preis von 80-130€ .

    Kann man auch auf die 1.generation vertrauen, was ist da genau der unterschied zu 3.generation. gibt es auch eine 2.generation?




    Danke. Super erklärung :thumbup: :)

  • Kann man auch auf die 1.generation vertrauen, was ist da genau der unterschied zu 3.generation. gibt es auch eine 2.generation?

    Es gibt auch eine zweite Generation der Scarletts. Wo nun exakt die Unterschiede liegen, kann ich dir nicht sagen. Die dritte Gen bietet die Möglichkeiten einer internen Loopback Verbindung. Deswegen schiele ich auf die. Ist manchmal ganz praktisch, spielt für die meisten vermutlich aber keine Rolle.

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