Snare Spannreifen - gegossen oder gebogen, geklebt oder geschnitzt, als Stahl oder Holz?

  • Ich glaube, diese Bügel haben nichts mit "reinstimmen" zu tun, sie sind eher ein Überbleibsel aus der Parallelabhebungsära (was für ein Wort). Hier brauchte man größere Aussparungen am Reso-Reifen, damit die Querstreben der Abhebung da noch durchpassten.


    Vielleicht täusche ich mich aber auch komplett.

  • Ja, klingt auch wieder plausibel. Denn es heißt ja nicht, dass der Reifen dadurch flexibler wird - im Gegenteil, er soll ja eben (genau so) stabil sein trotz der Unterbrechung.

    Die Bauern spinnen? Na gut, Musik gibt's auch bei Spotify.

  • Schau genau hin: Der Gussreifen ist gar nicht komplett unterbrochen, nur der "geflanschte" Teil des Reifens ist weg, dort liegt das Band des Teppichs auf dem Fell und wird durch den Bügel geschützt. Der untere* Teil des Reifens ist über die komplette Rundung vorhanden.


    *Zum Verständnis: Ich betrachte die Snare umgedreht, also mit der Reso-Seite nach oben.

  • Aus aktuellem Anlass zum Thema "Reinstimmen" und Verbiegen, schaut euch mal den Reso-Spannreifen meiner Dixon Artisan an. Ist das etwa Dixons Antwort auf Gussreifen, die man "Reinstimmen" kann? ...

    Nein. Spannreifen mit solch großen Aussparungen plus Bügel, egal aus welchem Material, sind für Parallel/Throw-Off II Abhebungen konstruiert worden. Bei diesen Abhebungen gingen die Spiralen über den Fellrand hinaus, d.h. keine Platte mit Lötungen lag auf dem Fell auf, so wie das bei einfachen Throw-Off Abhebungen der Fall ist.

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