Beiträge von MoM Jovi

    Mega gut mal wieder! Außer - und das ist jetz Gejammer auf hohem Niveau - kann es sein, dass du im Intro nicht ganz auf den Punkt bist mit der Snare, so ungefähr ab der zweiten Hälfte? Aber geht für mich trotzdem in Ordnung, und ich würde es auch nicht besser machen!


    Die Zultan Rock Beat HiHat ist geil oder? Würde mir die manchmal noch in 15" wünschen.

    Zuhörer / Zuschauer interessiert sowas übrigens meistens gar nicht. Wenn es groovt, locker ist und Spaß macht (sowohl Band als auch Publikum) - alles gut.

    So sehe ich es auch. Ich spiele viele "schnellen" Achtelgrooves beidhändig und spiel dann mit links zur Snare dazu die HiHat. Mit der richtigen Dynamik kann man das fast klingen lassen wie einhändig. Ist nur manchmal etwas tricky mit bestimmten BD-Patterns und Ghostnotes sind auch nicht mehr drin.

    Find ich witzig, dass da bei euch einer mit akustischer Gitarre spielt :)

    Ja...du siehst ja im Video, was er sonst zu tun hätte. :P Aber es kommt ganz gut! Wobei ich glaube, dass er mittlerweile zumindest den Song auch elektrisch spielt, seit er eine E-Gitarre hat... :/

    Vom Tempo her wär das für mich auch grenzwärtig für achtel auf der hihat *seufz* viertel zu langsam, achtel faaast zu schnell, ein paar Takte würd ich schaffen, aber zwischendurch immer wieder straucheln.

    Geht mir ganz genau so. Aber es kommt auf den Groove an. Es gibt Tage, da groovt das bei uns so dermaßen gut, dass Viertel völlig ausreichend sind. Ich fülle außerdem da, wo es geht (wenn ich keinen durchlaufenden Backbeat spiele) mit dem Pad auf, so wie im Original, diese Claps. Nur dass ich sie alle live spiele und nichts loope (fehlt mir auch die Technik zu...). Inspiriert zu "nur" Vierteln hat mich übrigens der Kollege hier:


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    Anschließend habe ich mal bei Drumeo geschaut, wie die den Song transkribiert haben. Da geht die HiHat tatsächlich so: [ 1 2 3 4 ][ 1 2 3 + 4 + ] und das scheint das Original zu sein. Ich lass die beiden Achtel trotzdem meistens weg, zugunsten des Flows.

    ..die Ataris-Version wurde hier ja schon oft erwähnt und gefällt mir persönlich auch besser.

    Ja, dachte ich auch lange Zeit, bis ich bei Blackwood Mary einstieg und die die Don Henley Version gespielt haben. Wie gesagt, gibt es Tage, da harmoniert das alles so geil miteinander, dass sich die Nackenhaare aufstellen, im positiven Sinne! :love: Und diese Tage häufen sich in letzter Zeit, daher gehört es in diesen Thread. ^^

    Ok, das muss ich jetzt hier teilen!

    "Boys of summer" von Don Henley! Spielen wir in der Band und wie ich finde, das ziemlich perfekt. Drei Gitarren plus Keys, dermaßen gut arrangiert, dass ich jedesmal Gänsehaut bekomme, kurz bevor es in den Refrain geht. Leider kann ich auf der HiHat "nur" Viertel spielen, aber wenn man den Rest möglichst originalgetreu spielt (Bassdrum-Pattern, Snare-Doppelschläge und Pad-Sounds, und die Crashes dezent wie im Original einsetzt), dann groovt das wie die Sau!

    Ich behaupte übrigens fast und vorsichtig, dass die HiHat in der Original-Studioversion eine 2002 Soundedge sein könnte...


    Wer Facebook hat, kann es sich hier in einer älteren Performance anhören. Der Schlagzeuger bin nicht ich, das war vor meiner Zeit. Er spielt es auch etwas freier. Youtube hat den Ton leider stummgeschaltet aus Urheberrechtsgründen, daher nur Facebook:

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    Noch ein Nachtrag/Tipp, den ich mal gehört habe:

    Wenn man ein Cover plant, kann man einfach erst mal das Original mit schwarzem Bild hochladen und auf Privat stellen. Wenn dann nichts großartiges passiert, kann man sich an die Arbeit des eigentlichen Covers machen. Sonst kann es tatsächlich passieren, dass man wirklich alles umsonst macht, weil es außer einem selbst niemand ansehen/hören kann.

    Alle meine Videos haben Urheberrechtsverstöße bei Youtube und die sagen mir, ich könne sie daher nicht monetarisieren. Ist bei meinen Ambitionen und Reichweite zwar nicht relevant, aber 99% der "großen" Youtuber/innen haben ganz genau dasselbe Problem. Deshalb machen sie ihre Kohle ja auch über Patreon-Seiten o. ä. und manchmal sogar eigenes Merch...oder sind eben so gut, dass (Platten-)Firmen oder Instrumentenhersteller sie supporten und das mit dem Urheberrecht regeln.


    Im vorliegenden Beispiel würde mich interessieren, ob der Algorithmus möglicherweise das Original erkennt, weil m_tree ja sehr detailgetreu an die Covers rangeht, auch was den Sound betrifft. Manchmal reichen schon wenige Sekunden, die genau wie das Original klingen, damit es erkannt wird.

    deinschlagzeuglehrer hat vor einiger Zeit im d&p Podcast erzählt, dass ihm das in einem Lernvideo passiert ist.

    Aber ich denke nicht, dass es hier der Fall ist, sonst wüsste Marius es bereits.

    Wenn ich ein Kleinkind in Richtung Musik manipulieren wollte, dann bestimmt nicht mit Bumm-Chack

    Bumm-Tschak hört sich natürlich auch rabiat an. Aber ich schrieb ja, dass ich das Ganze sachte angehe. Ich meine damit, dass man dem Kind beibringt, dass es nicht nur Bumm gibt oder nur Tschak, sodass er nicht mal einer von denen wird, die in der ultimativen Chartshow alle Viere durchklatschen.

    Ich denke, es macht auch einen Unterschied, ob Eltern, die musikalische Laien sind, ihre Kleinen einmal die Woche eine halbe Stunde zum Musikgarten schicken, oder ob sie halt quasi täglich damit konfrontiert werden. Ich seh meinen Neffen täglich und kann das dann spielerisch einbauen. Da gibt's dann halt nach dem Essen mal eine kleine Runde Bumm-Tschak auf dem Tisch oder ein bisschen aktives Musikhören. :D Wenn ich merke, es hat heute keinen Sinn, dann lass ich es auch wieder.

    ...so wie bei mir.

    Ernst Mosch,Slavko Avsenik und wie sie alle heißen.

    Mich schüttelt es bei Blasmusik. Einfach zu viel intus.

    Ich hab auch einiges davon abbekommen, habe sogar bis ich 12 war nichts anderes außer Volksmusik und Schlager gehört, und bin dennoch zu einem (glaube ich) ganz ordentlichen Musiker geworden. Mein "kindliches Selbststudium" (wie ich es immer nenne) bestand aus auf Tupperboxen und Kochtöpfen dem nachspielen, was ich im Musikantenstadl, dem Schürzenjäger-Openair aus Finkenberg (kam immer an Silvester im TV) und auf Wolfgang-Petry CDs gehört habe. *Spoiler* Die ganze Story steht in meinem Galeriethread. *Spoiler*

    Ich kann persönlich nicht verstehen, warum Leute diese Musik so verabscheuen, aber nun gut. Ich mag auch kein HipHop. :saint:

    Gibt es da nicht auch so eine Formulierung "in the style of" oder so? Und was soll überhaupt passieren, außer dass das Video wegen Urheberrecht gesperrt wird? Ich hätte da keine Bedenken. Zig Top40 Band spielen den Song rauf und runter (nur nicht so perfekt wie du :P ).

    Meine Band hat ein Live-Cover von Boys of summer auf der Tube, wo der Ton stummgeschaltet wurde wegen Urheberrecht...ich frage mich, ob der Algorithmus das LLied selbst erkannt hat oder nur durch den Kontext (Titel, Kommentare, Zielgruppe...). Auf Facebook läuft dasselbe Video dagegen problemlos.


    Ich finds geil getrommelt und man hört den Rest vom Song fast automatisch. Deine schnellen HiHat-Achtel sind einfach Wahnsinn!

    Mein Neffe ist jetzt 11 Wochen und ich denke auch darüber nach, wie ich ihn irgendwann ans Schlagzeug bringen könnte. :saint:

    Also mittlerweile ist er 14 Monate, darum möchte ich das Thema hier noch mal aufwärmen und von meinen Erfahrungen berichten! Es ging hier zwar um Kaufberatung, aber wir haben auch über den generellen Sinn von "Trommeln für Babys" diskutiert:

    Sind 11 Monate evtl. doch noch zu früh? Falls ja, ab welchem Alter macht es frühestens Sinn?

    Mein Neffe war tatsächlich ziemlich genau um die 11 Monate alt, als ich zum ersten Mal mit ihm ans Drumset gesessen bin. Natürlich ganz behutsam und ich habe gleich gemerkt, dass er überfordert war: Er brachte es einfach noch nicht fertig, den Stock zu halten und damit zu schlagen, ohne ihn gleich fallen zu lassen. Außerdem ist er erschrocken, als die Bassdrum einen (natürlich leisen) Ton gemacht hat. Er hat kurz versucht, mit den Händen zu trommeln, aber es war einfach noch zu früh.

    Dennoch:

    MIR gehts erst einmal darum, dass die Kleine trommelt

    und deshalb:

    ich würde eher versuchen, es gezielt davon zu begeistern und mal die ein oder andere halbe Stunde sinnvoll mit dem Kind am Instrument verbringen. Vielleicht auch einfach mal Klatschübungen machen und zeigen, dass auch der Papa sich mit solchen Dingen beschäftigt und nicht nur drauflosballert.

    Und so auch vergangenes Wochenende, als ich mit ihm "Bumm Tschack" auf dem Küchentisch gemacht habe. Erst nur die reinen Begriffe "Bumm" und "Tschack", immer schön abwechselnd, so wie es nachher sein soll, und dann verknüpft mit Faust (Bumm) und flache Hand (Tschack) auf der Tischplatte. Er hat mir irgendwann angefangen nachzuplappern. Da er gerade erst anfängt sprechen zu lernen, hat er Probleme mit den Konsonanten am Anfang von Wörtern, aber er versucht es stetig. Darum ist es dann eher ....b....ummm ...gack...... bummm....... sak

    Aber ich habe das Gefühl, dass er schon einiges daran verstanden hat! Oma und Opa und den Eltern habe ich auch gesagt, dass sie mit ihm ausschließlich "Bumm, Tschak" üben sollen, schön langsam und immer abwechselnd. Da lernen die auch noch was, da alles keine Musiker. ^^

    Und kaum zu glauben: Gestern läuft im Radio ein Song in eher langsamem Tempo und ich sage zu ihm "hör mal (Name), die machen Bumm Tschack!" ... und er hat ganz aufmerksam zugehört und immer wieder Tschack gesagt, wenn er eine Snare gehört hat! :saint:

    Also ich bin da zuversichtlich, dass er schon bald ein sauberes Bumm-Tschack hinbekommt, sobald er es auch richtig sprechen kann. Ist ja auch so ein Ansatz z. B. von Benny Greb, dass man sprechen soll, was man spielen will.

    Manchmal wird auch schon auf Kochtöpfen geübt. Alles sachte natürlich. Aber ich will nicht sagen, dass es zu früh wäre!

    Stelle niemals in Frage, dass in Foren stets behauptet wird, bei OHP müsse das RC L stehen.

    Ist das dann nicht das sog. "Left Hand Ride" oder so ähnlich? ^^ Ach ne, das ist die Jazzer-Sache, weil sie sich nicht für 1 Ride entscheiden wollen und trotzdem (fast) alles mit der rechten Hand spielen...wobei der ein oder ander Nicht-Jazzer auch Schwierigkeiten hat, nur ein einziges Ride zu lieben und zu ehren...aber das ist ein anderes Thema.

    Ich spiele auch manchmal mit offenen Händen - also nicht dass ich tolerant wäre (ne, das war ja open minded) :saint: - wenn ich auf der rechten Seite Müdigkeit verspüre. Dann gehe ich manchmal nur takteweise einfach mit links auf die HiHat und Snare mit rechts. Ist nicht schön und sicher auch verboten und ziemlich "Jessy", aber interessiert live eigentlich keinen, da wo ich spiele. Die Gitarristen spielen nämlich auch mal einen falschen Akkord. Und den hört man mehr als eine kurzzeitige Disbalance im Beat (weil die Snare mit rechts lauter ist und ich auch keine Ghostnotes mit rechts kann. Wenn aber ein Stück drankommt, wo ich das Problem vorhersehe, spiele ich einfach von Anfang an keine Ghostnotes, um beim Seitenwechsel keine Probleme zu bekommen.


    Im Ernst, wir hatten es schon öfter davon: Man muss für sich selbst entscheiden, ob es sich für eine/n lohnt, evtl. komplett "umzuschulen". Sinn kann dann alles machen. Verboten könnte es beim Militär-Korps sein, aber hat man dort HiHats überhaupt? :/ Oder eher HiHelmets? :D Ohman, wenn Jürgen anfängt, in Bildern zu sprechen, dann komme ich immer auf Gedanken...der Stefan von der Reise-Kapelle ist geil. :D


    An sich ist es aber schon interessant, dass Rechtshänder die Snare mit links spielen und umgekehrt. Ich überlege gerade, ob es bei der "stärkeren" Hand im Schlagzeug-Kontext um Stärke im Sinne von Kraft geht oder um Feinmotorik. Es wäre mal spannend zu erfragen, wie sich im normalen Leben Links-/Rechtshänder mit bestimmten Aspekten beim Trommeln schlagen...ich mache da glaub mal ein Thema dazu! :)

    Beide Racktoms auf die Bassdrum zu montieren halte ich aus "ergonomischer" Sicht für Schwachsinn.

    Und meistens ist es auch unschön, finde ich, wenn sie nicht ziemlich flach und nah beisammen sind. Aber Ästhetik hat mit Trommeln ja nichts zu tun, was dieser Thread ausgiebig zeigt. ^^

    Hey Timo,

    vielen Dank für die Antworten zur Cajon-Frage!

    Mir fehlt beim Cajon immer schon bei 2 Akustikgitarren der Drive bzw. Feedback für mich als Spieler. Ich habe dann schnell das Gefühl, mich nicht zu hören und spiele zu laut, was sich nachteilig auf den Sound auswirkt.

    Ich hatte tatsächlich den komplett unverstärkten Fall gemeint: 2 Schrammel-Akustikgitarren plus Cajon im Wohnzimmer. Ich finde, ohne Verstärkung hat das Cajon schon gewisse Probleme, nicht von den Schrammeleien verdrängt zu werden.

    Zum Thema Lautstärke hattet ihr ja auch gleich noch das passende Interview dabei:

    Im Interview, das Dirk mit Gerald Stütz führt, geht's um Klassik-Schlagzeug.

    Gerald sprach davon, dass man Drumset auch "leise" spielen lernen kann. Hier würde mich eure Meinung interessieren, inwiefern man einen "Rock-Beat" rein lautstärkemäßig runterbringen kann. Annahme: Ich spiele im nicht allzu üppig besetzten Akkordeonorchester einen Rock-Song, wo ich der Meinung bin, dass die Achtel auf der HiHat nicht "klassisch" alle gleich betont, sondern mit Schwerpunkt auf den Zählzeiten akzentuiert sein müssen. Dieses Spiel verlangt eine gewisse Dynamik, was auch für die Snare gilt, damit diese knallt. Es soll nach Rock klingen und sich auch so anfühlen, aber eben nicht in "Rock-Lautstärke" - eher wie wenn man ACDC auf der Stereoanlage hört und wegen der Nachbarn den Regler ganz weit links hat. ^^

    Frage: Ist dieses Rock-Feeling bei leisen Lautstärken tatsächlich machbar durch Übung und evtl. passendem Material? Oder gibt es eine "Untergrenze" für gewisse Feelings? Ich spreche nicht vom Draufdreschen, aber einen Rock-Beat kann man auch nicht einfach "hinstreicheln". Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren!