Beiträge von MoM Jovi

    Glücklicherweise hat das Teil aber eine Abhebe, die für mich gar nicht in Frage kommt. Diese Plastikknöpfe will ich nicht!!!

    Ja, die Abhebung schmälert das Guckerlebnis auf den Fotos etwas. In den Produktbewertungen schreibt auch jemand, dass er die Abhebung ersetzt hat.

    Dein anderes Problem habe ich nicht, da ich tatsächlich nur 4 Snares besitze und davon nur eine "teure".

    So gibt es zum Beispiel eine Messing-Snare, die "Millenium Power-Brass", die wirklich gut verarbeitet ist und gut klingt.

    Sag sowas doch nicht. Jetzt mag ich sie ausprobieren. :P :evil:

    ...ist ausverkauft, mag wohl Gründe haben.

    Aber ja...warum soll eine Millenium Snare schlecht sein, die soviel kostet wie durchaus vernünftige Budget-Snares von Traditionsfirmen... :/

    [...] Selbst die PST7 klingen so unglaublich dünn und langweilig... [...]

    Ich gebe deinem Beitrag vollumfänglich recht. Ich würde allerfrühestens bei den PST7 anfangen, daran zu denken. Aber ich hatte diese Becken mal selber, und "dünn" ist die richtige Beschreibung.

    Ich sehe es eher so: Wenn ich bspw. ein Unterrichts- oder Vereinsinstrument auszustatten hätte und keine Muße oder letztendlich kein Budget zum Zusammensuchen gebrauchter Becken, dann würde ich wahrscheinlich das Budget für ein entsprechendes "Standart-Set" von Paiste nutzen. Aber auch ungern unterhalb von PST7 - eher erst ab den 900ern. Selbst dort hört man noch im perfekten Paiste-Soundroom die "Pappe" beim Anschlag und kann erahnen, dass es ohne Mikrofonabnahme und In-Ear Monitoring wenig Spaß macht, als Drummer darauf zu spielen - anhören von außen meinetwegen noch ok.

    Man versteht auch die gestandenen Hersteller nicht wirklich, warum die zahlreichen Low-Budget Serien nicht mal aus 1-2 zusammen gestrichen werden zu einem anständigen (nicht zu billigen) Preis, den man dann vielleicht auch quersubventionieren könnte. Also alles unter PST8 weglassen, die PST8 zum PST7er Preis verkaufen und die 900er preislich so zu belassen.

    Aber natürlich ist es auch klar, dass das heutzutage nicht mehr funktioniert, und ein Laie muss ja beim Kauf der PST7er das Gefühl haben, dass er eben nicht das billigste gekauft hat (weil es drunter noch was gibt), und immerhin Becken aus der "legendären 2002er Bronze" erstanden hat. :)

    Und ich weiß auch, wie es war, als ich noch Schüler war und gerne den Beckenpark meiner Vorbilder haben wollte. Da hab ich auch ein PST3er nach dem anderen gekauft und es war auch egal, weil damals im Jugendclub eh nur draufgedroschen wurde. Hätte mir jemand vorgeschlagen, mich auf maximal 2 Crashes zu konzentrieren, hätte ich das nicht ernst genommen. Heute weiß ichs besser. :saint:

    Kleiner OT Exkurs: Die Millenium Hardware Pro-Serie ist mMn nicht zu vernachlässigen. Mein halbes Setup besteht daraus. Von den Trommeln allerdings lasse ich die Finger weg, wenn ich schon den "Branding"-Papieraufkleber sehe.

    Meine bescheidene Meinung: die PST8-er und die 900er klingen für ihr Geld schon ganz gut. Zwischen den PST5-ern und allem darüber liegen aber Welten.

    So sehe ich es in etwa auch. Vielleicht noch die Pst7er..

    Aber 3 und 5...ich habe mir die eben noch mal auf YouTube bei Paiste angehört. Abgenommen und mikrofongefärbt so einigermaßen. Aber live..nö. Auf jeden Fall die Pst3 nicht, und die Pst5 können nicht sooo weit davon entfernt sein. Hat Jonathan Higgins wirklich Pst5 gemeint oder vielleicht eher 7 oder 8 ??

    Gemessen am Donnergrollen anderer Sonor-Bassdrums schien mir das Ding sehr zurückhaltend.

    Den Eindruck habe ich tatsächlich auch, wenn ich das Set spiele, also dass die Bassdrum etwas zurückhaltend ist, wenn unverstärkt. Knochig ist auch eine gute Beschreibung. Innendrin hab ich ein Kissen, etwa 25cm breit und gerade so lang, dass es an beiden Fellen ansteht und sich so einklemmt und selber hält. Ehrlich gesagt mache ich mir über den Bassdrum Spubd meist am wenigsten Gedanken, ich mag es nur recht trocken.


    Wir hatten es ja schon mal von dem Werksfell. Bisher stört es mich nicht und habe keine Eile es zu ersetzen. Aber ich wollte ja mal Aufnahmen machen...kommt. ;) Ich hoffe, dass ich das gebacken kriege, bevor es irgendwann zu spät ist...

    Was dann drauf kommt, das weiß ich auch noch nicht so recht.

    Die PST5er würde ich JEDEM deutlich ans Herz legen, der sich grad ein Setup zusammen stellt.

    Interessant...werde ich mir mal merken für den nächsten Ladenbesuch. Ich hatte mal ein Pst3 Crash und das hat mir im Nachhinein gar nicht gefallen. Da müssten die 5er echt ne ganz schöne Stufe drüber liegen. Ansonsten machen mich die Pst8 und die neuen 900er schon irgendwie an, aber ich hab doch schon alles und bin auch nicht mehr auf die Preisklasse angewiesen...

    Möchte hier auch mal was beitragen, auch wenn das Foto aus dem Galeriethread bekannt ist.

    Scheint mir momentan mein optimales Live-Setup. Während es zuhause ständig im Wandel ist, habe ich hier eigentlich alles, was ich brauche!


    Der Stack ist ein Pst7 Thin China und ein PstX Thin Crash beide 14" + Meinl Ching Ring Soft. Zwischen den beiden Becken noch 2 ausgediente "Alltagsmasken", damit es nicht ganz so hart ist.


    Weihnachtssetup 2021 Vogelperspektive

    So lange Klang und Volumen nicht live elektronisch so aufgebrezelt werden können, das unsere Vocalarrangements wahlweise nach Queen oder Eagles klingen, total uninteressant.

    Ja genau, so sehe ich es eigentlich auch. Die Sache ist ja, sobald man den Bodentreter wahrnimmt, klingt es bereits unnatürlich und elektronisch. Von daher glaube ich, dass ich mich bald auf die Grundwerkzeuge EQ, Kompressor und Hall konzentriere. Eigentlich wiederstrebt es mir ohnehin schon ganz pragmatisch, ein Gesangsmikro über so ne Kiste zu schleifen. Das hat für mich fast schon sowas von Straßen/Hochzeits/Kirchenmusiker...

    Abgesehen vom Pitch-Tune ist es auch nicht einleuchtend, wenn nicht als Stilmittel, dass ein Sänger seinen eigenen Hall unabhängig vom Gesamtmix liefert. Man kriegt ja zeitweise schon zuviel, wenn man den Mix macht und Gitarristen ihren Hall als ihre Sache beanspruchen bzw. dir an die Gurgel gehen, wenn du ihnen draußen Hall auf die Klampfe gibst, den sie auf ihrem Amp nicht hören. :saint:

    Wieviele Stimmen habt ihr insgesamt? Das unterscheidet nämlich oft in meinen Augen ne gute Band von ner geilen Band. Es gibt so viele tighte Bands da draußen, die was können, die aber mit Stimmen nicht wirklich gesegnet sind. Bei meinen eigenen Bands ebenso, es fehlt häufig an ausreichend Mitmusikern mit zumindest nutzbarer Stimme, um wenigstens einen drei- oder vierstimmigen Satz hinzubekommen.

    Also in der Band, wo ich das Kästchen momentan teste, würde ich mal sagen 2-einhalb. Das sind die Sängerin und ich plus ab und zu der Gitarrist. Während ich mich wenigstens bemühe, eine "echte zweite Stimme" zu singen (theoretisch kann ich das, nur an der Intonation hapert es), singt der Gitarrist unisono mit der Erststimme, wenn er singt. An Satzgesang ist nicht zu denken.

    Ich denke, es bedarf keiner weiteren Erklärung, wenn ich dir sage, dass er mich falscher Töne bezichtigt, wenn ich die Zweitstimme singe, weil es andere Töne als die Erststimme sind. :P Aber wir haben uns trotzdem lieb! :)

    In der anderen Band geht es weitaus professioneller zu, da sind es 3 Sänger und manchmal 4, wenn ich noch mitsinge. Ich halte mich dort aber zurück, so gut es geht, weil ich dort auch trommlerisch dem Niveau gerecht werden möchte.


    Ich tendiere momentan dazu, beide Pedale zurückgehen zu lassen, weil sie nicht den erhofften Benefit bringen bzw. eben mehr als Stilmittel gesehen werden sollten. Was übrigens auch spannend ist: Das rote Kästchen macht ja eigentlich einen wertigeren Eindruck als das blaue, weil es ein schönes Metallgehäuse und wertige Drehregler besitzt sowie einen An/Aus-Schalter. Preislich liegen sie ziemlich gleich. Jedoch kommt das rote ohne Netzteil und das absolute (Nicht-)Highlight ist, dass es eine glatte Bodenplatte hat, sodass es bei jedem Betätigen auf Teppichboden ein Stückchen rutscht, hat fast schon Bananenschalen-Charakter. Immerhin sind 4 (!) kleine rechteckige 3M Gummi-Klebepads dabei, die man drunterkleben kann, wenn man möchte. Wielange die dann wohl kleben bleiben bei regelmäßigem Bühneneinsatz, wo auch mal ne Flasche Bier umkippt... :/ Product-Engineering ist manchmal schon spannend...

    Mach es nicht noch schlimmer 8o Ernsthaft, die Big Beats sprechen mich auf so vielen Ebenen an, ich weiss jedoch dass es sicherlich nicht nur bei einem bleiben würde... Wobei dies vielleicht die Gelegenheit wäre, damit anzufangen :/

    :D Also ich hab vor ein paar Monaten auch mit dem Sammeln angefangen und jetzt fehlt mir nur noch das 24er. Das ist gar nicht so schlimm, wie du es hier darstellst. :D

    Allerdings, wenn dir das 22er Crash (ich nehme mal an, das rote), zu washy ist, weiß ich nicht, ob dir ein Big Beat wirklich viel weiter hilft.

    Gerade sind aber zwei schöne Big Beats in Ebay Kleinanzeigen einmal in 20" und einmal in 22" (nicht meine, also keine Eigenwerbung!).

    Schau mal, das könnte die Snare sein.

    Mid 30's Ludwig & Ludwig 'Pioneer' 14x5" Nickel over Brass (8-lug) — JOE COX DRUMS Mid 30's Ludwig & Ludwig 'Pioneer' 14x5" Nickel over Brass (8-lug) http://www.joecoxdrums.com

    Hui! Wenn ich sie so hinbekomme... :saint:

    Ui, ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen mit der Pitchkorrektur. Ich habe mal kurz damit experimentiert und fand es unbenutzbar, wenn man das korrigierte Signal selber hört. Dann kämpft man irgendwie gegen die Korrektur an und alles wird ganz furchtbar. Ich denke es klappt eher, wenn man sich selber unkorrigiert hört und auch schon halbwegs die Töne trifft, und das Pedal nur für das Publikum den Rest geraderückt.

    Ja eben, wie ich ja schon schrieb:

    Es ist eher so eine Art Hilfe beim Töne halten, weil man hört, wenn man daneben liegt. So wie Play Station SIngstar mit den Intonationsbalken.

    Je nach Umgebung hört man sich ja auch ein bisschen selber unkorrigiert (selbst mit In_ears über Körperschall). Und dann merkt man eben, wann man daneben liegt, weil das korrigierte Signal abweicht und es Schwebungen gibt. Es ist auch schade, dass das Gerät keinen Thru-Ausgang hat, sodass man sich das Rohsignal dazumischen könnte. So muss man noch einen AUX am Mischer opfern.

    Aber ich weiß eh noch nicht so recht. Ich habe am Wochenende ein bisschen experimentiert, in dem ich immer dieselbe Gesangsaufnahme durch die beiden Tretminen geschickt habe und an den Reglern gedreht. So richtig einen Effekt hört man erst ab etwa 75% Correction meiner Meinung nach. Und dann klingt es halt nach Cher. ^^ Ich finde, dass das SM58 bereits eine sehr gute Färbung der Stimme vornimmt und mit ein bisschen Hall und Kompressor wird es gleich noch besser. Aber letztere habe ich auch in unserem Mischer zur Verfügung.

    Keine Panik, Tonhöhe ist m.E. eigentlich fast der unwichtigste Teil einer Main-Vocal. Schief und kräftig klingt immer besser als gerade und lasch. Für Backgroundgesang aber kann Pitchkorrektur wohl ok sein (wobei ich auch da zumindest Live eine gewisse Schiefheit vollkommen akzeptabel finde).

    Um Gottes Willen! ^^ Ich mache keine Main-Vocals. Habe ja schon Probleme mit der Artikulation, wenn ich nebenher trommle. Aber jetzt mal sehen...manchmal fängt es für einen Moment so richtig an, zusammen mit der Sängerin fett zu klingen. Da passen dann wohl die Töne bei beiden. Ob das am Autotune liegt, wage ich aber zu bezweifeln.

    Ich habe nun auch mal bei TC Helicon nachgefragt, ob die mir was zu den Algorithmen der beiden Geräte sagen können - also ob sie vergleichbar sind und auf welche Referenz sie sich beziehen (440Hz) bzw. man sicher gehen kann, dass diese Referenz im Laufe der Zeit nicht driftet. Da bekam ich prompt einen "Mail delivery error" zurück, woraufhin ich die Frage an die Thomann-Experten gestellt habe. Dort kam bisher aber auch nichts. Was mir da aufgefallen ist, dass der Support-Chat momentan zumindest nicht in allen Fachbereichen verfügbar ist. Haben die etwa auch schon Personalprobleme? Ich dachte, so ein Support-Mitarbeiter könnte gut von zuhause arbeiten... :/


    Edit am 24.02.2022:

    Der Thomann-Support hat geantwortet, dass die Pitch Tune Algorithmen beider Geräte "gleich einzustufen" sind und dass die Gitarre (die man beim Voice Tone C1 an den Instrumenten-Eingang anschließt) einigermaßen gestimmt sein sollte. :)

    Das hört sich für mich so an, als wäre der Referenzton hart und passt sich nicht an anders gestimmte Gitarren (bspw. auf 338Hz o. ä.) an - explizit wurde die Frage aber nicht beantwortet.

    Das lässt mich dann den Instrumenten-Eingang an sich schon hinterfragen. Er kann sich ja auch nur auf die chromatische Korrektur auswirken, die sich aber offensichtlich (Aussage Thomann) auf einen fixen Ton bezieht. Eine automatische Tonart-Detektion schließe ich aus, denn wie will das Gerät bei einer Akkordfolge E - A wissen, ob das Stück in E-Dur, A-Dur oder vielleicht D-Dur steht? :)

    Aber schauen wir mal was die Greb alles zu bieten hat. [...]

    Ich habe die Snare des Öfteren unter seinen Sticks erblicken können, daher denke ich mal, dass sie ganz brauchbar sein wird.

    Ja, er spielt sie tatsächlich selbst. Im Gegensatz zu anderen Künstlern, z. B. aus gegebenem Anlass auch Ash Soan, hat Benny Greb in seinen Social Media Beiträgen über seine Studioarbeit fast ausschließlich auch seine Snare aufliegen. Aber gerade weil es Benny Greb ist und weil er sie tatsächlich so viel spielt, wäre ich vorsichtig. Ich hatte nämlich mal seine Becken...

    Wobei ich sagen muss, dass mich beim Greb-Modell die beiden Innendämpfer ein bisschen überfordern ;)

    ...und aus eigener blutiger Erfahrung kann ich sagen, dass mich bei Benny Grebs Material so ziemlich viel überfordert. :saint:

    Ich habe seit einiger Zeit die Vintage Snare in Califorina Blue in 14x5,75", sehr geil, einfache, aber funktionale Abhebung, auch Buche, die gibt es übrigens mittlerweile auch in 13x6", was ja zumindest ein Annäherungswert wäre.

    Ich hab die 14x6,5. Geiles Teil. Allerdings meine erste Snare im mittleren dreistelligen Bereich, da werfe ich mir vor, dass mir fast jede in dem Preisbereich genügt. Habe sonst nur Snares, die mit Mittelklasse-Sets geliefert wurden, also alle unter 200€.

    Bestell beide Snares beim großen T und behalte die Bessere (Achtung: Wertverlust von ca. 250-300 Euro).

    Das mit dem Wertverlust verstehe ich nicht... :/

    7. : (das können alle in ner Band bringen) "Neee, nen Takt länger!"

    Eigentlich wäre das schon fast sachdienlich so, allerdings fühlt wohl fast jeder Mitmusiker einen "Takt" anders. Ein Takt kann dann gerne mal was zwischen ein paar 32steln und ner vollen Kadenz - manchmal soger ner kompletten Strophe - sein. Musikalisch findet man sich meist nach dem 2. Versuch irgendwie, aber sicher nicht beim Ersten.

    100%!

    Meiner Erfahrung nach sind "Takte" häufig das, was ich als Abschnitt/Block/Sequenz bezeichnen würde, also bestimmte musikalische Einheiten, die aber zu 99% aus mehreren Takten bestehen. Leider sind diese "Takte" meist atomar und lassen sich nur komplett am Stück proben (wenn überhaupt - denn meistens muss das Stück generell nach jedem Fehler von ganz vorne begonnen werden). So ist das Kind auch meist im Brunnen, wenn die Band der Meinung ist, dass einer ihrer "Takte" aus 8 meiner Takte besteht, aber eigentlich sind es 9. Und dann heißt es halt eben "da, diesen einen Takt am Ende einen TIcken länger als eben. Das weiß aber beim nächsten Anspielen schon keiner mehr. =O