Beiträge von MoM Jovi

    Swiss Army Triplet ist doch LRRL LRRL wenn ich nicht irre. Ich hätte jetzt gesagt das wäre eine Variante des Inverted Double Stroke Roll.

    Stehe ich mal wieder auf dem Schlauch?

    Du könntest Recht haben. :saint: Aber Namen sind Schall und Rauch. Wenn man z. B. Tommy Igoe danach fragen würde, könnte es sein, dass Sticks durch die Gegend fliegen. :D Hab es ja unter Punkt 2 beschrieben.

    Kann es sein, dass das Ding Six Stroke Roll heißt?

    1. Was ist Euer Lieblingsrudiment?

    Da gibt es eins, das ich (relativ gut) kann: Six Stroke Roll

    und eins, das ich gerne so gut könnte: Paradiddlediddle, eigentlich nur eine Umkehrung vom Six Stroke Roll, aber doch was anderes...


    2. Wo (genau) setzt Ihr selbst das ein?

    Immer dann, wenn ich einen eindruckschindenden Fill landen möchte, fast schon Ringo-like: Einfache absteigende Orchestrierung über Snare und Toms, R Snare, LL Tom1, RRL Tom2, Abschlag Tom3. Das Swiss Army Triplet meist als 16tel-Triole und der Abschlag als Achtel, dann kann man das in einem 4/4 Takt 3 mal so spielen, wobei der 3. Abschlag auf die nächste 1 kommt.


    3. Wo (genau) kann man es in der bekannten Musik anderer bewundern/hören?

    Kann ich nicht sagen, gefühlt hört man das oft, aber mir fällt jetzt nichts konkrektes ein.

    Ein wirkliches Gefühl für Becken habe ich nicht unmittelbar entwickelt, sondern durch jahrelanges verfolgen des Memphis drumshop (Mycymbal) Youtube- Kanals.

    Ach ja, das ist der YT Kanal, auf dem man schnell mal einen Abend verbringen kann, wenn wieder nichts gescheites im Fernsehen kommt. :)

    Um das Gefühl für Becken wirklich zu entwickeln, reicht es mMn aber nicht, weil da ja im Grunde (fast) alles gut klingt und meistens in guter Gesellschaft anderer Becken vorgeführt wird. Letztendlich (so war und ist es bei mir) braucht es einen gewissen Grad von GAS und die Fähigkeit, sich selber zu belügen ("Habe ich jetzt wirklich Kohle für dieses gebrauchte Becken? ...ach ich könnte ja dafür dann das andere da verkaufen, aber erst mal warten, bis das neue da ist."), sodass man durch ständiges Kaufen/Verkaufen Erfahrung sammelt. Ob man das richtige findet, sei dahin gestellt, denn der Weg ist das Ziel und krampfhaftes Suchen bringt ja nichts.
    Und so kommt es eben dann oft:

    Im Moment bin ich zwar zufrieden mit meinem Bestand, habe aber irgendwie FOMO.


    Als ich mein NoName Messingride ersetzen wollte, kam es beim Musikhaus Betram in Freiburg erstmal zu einem leichten Preis-Schock. Man gab mir ein Prospekt mit der Firma Paiste, weshalb es dann letztenlich irgendwann Paiste bei mir wurde. Das Messingride blieb aber erstmal noch, denn ich hatte mit 11 Jahren nur Geld für ein 14" Crash.

    Als ich nach der Schule Geld verdiente, bin ich auf Paiste Alpha vom Gebrauchtmarkt umgestiegen. Beim Ride musste es ein "Power" sein, weil Tico Torres mein großes Idol war. War aber 9 Jahre mein treuer Begleiter! Die Social Media Ära brachte mir Benny Greb nahe und ich war der Meinung, dass ich mit seinen Becken "fluffiger" spielen konnte (die Betonung hätte ich auf das "Können" legen sollen). Mit den Becken wurde ich nie warm, auch wenn zahlreiche Reviews sie als "Allrounder" verkaufen. Dagegen war das Alpha Power Ride definitiv DER Allrounder schlechthin gewesen. Zwischendrin habe ich mal noch ein PST7 20" Ride probiert, war mir aber zu dünn und belanglos im Klang. Dann kamen diverse Zultan Becken für Zweitsets hinzu, nach der Erkenntnis "hey, diese Billigmarke macht doch gar kein so schlechtes Zeug". Daraus kristallisierte sich das 19er Caz Crashride als Go-To Ride für kleine (leise) Sachen heraus!

    Und ja, die Mischung aus meiner inneren Rastlosigkeit, FOMO und der pandemiebedingten spielfreien Zeit sowie übrigem Urlaubsgeld hat u. a. meine Ride-Sammlung im letzten Jahr auf aktuell 4 Rides + das immer noch vorhandene 19er Zultan Caz CR anwachsen lassen. Irgendwas muss davon wahrscheinlich bald mal weg.


    Dabei ist das Paiste 22er BigBeat Stand heute mein liebstes "Ride", obwohl es ein "Multifunctional" ist. Liegt mit Sicherheit auch daran, dass es der neuste Zugang ist. Es ist für mich die perfekte Mischung aus dunklem erdigen Klang, Crashability und dennoch relativ viel Ping und große Glocke - hat sich bei mir die letzten Jahre so herauskristallisiert. Das ist wohl das Resultat, wenn Paiste versucht, dunkel klingende Becken zu machen.

    Für mich persönlich liegt es auch ziemlich genau zwischen dem Zultan Anniversary 22" und Paiste 2002 (wo ich nur das 20er zum Vergleich habe).


    Ich habe mir vorgenommen, meine FOMO zumindest dahingehend zu bändigen, dass ich mir keine anderen Marken mehr anschaue. Bei Paiste schiele ich immer mal wieder auf Masters oder Dark Energy...


    Meine Detailaufstellung:


    2003 - 2009: Paiste 402 20" Ride

    2009 - 2018: Paiste Alpha 20" Power Ride

    2018 - 2020: Meinl Byzance Sand 20" Ride (Benny Greb)

    2018 - heute: Zultan Caz 19" Crashride, Zultan Dark Matter 20" Ride

    2020 - heute: Zultan 20th Anniversary 22" Ride, Paiste 2002 20" Ride, Paiste 2002 Big Beat 22"

    ich verwende es gern um das Hirn etwas aufzulockern und die Unabhängigkeit zu stärken. Am Set habe ich das Zeug noch nie eingesetzt.

    Hirn auflockern, ja so ist das bei mir auch. Ohne Witz, das macht den Kopf frei, weil/wenn man sich mal ne halbe Stunde konzentriert damit beschäftigt. Am Set findet es dann aber auch wenig Einsatz, weil meine Hände just in dem Moment nicht locker genug für Doubles sind. Wenn ich aus einem Rockbeat komme, gehen dann die unbetonten Doubles in einem applizierten Rudiment gerne mal unter. :)

    Ich muss mich daher vor dem Spiel immer "normalisieren", heißt: locker riden, sodass Ping und Wash gleichmäßig sind, daran das HiHat-Spiel ausrichten und Bass/Snare relativ dazu lauter. Wenn ich dazu Zeit bekomme beim Soundcheck, ist es gut. Wenn es aber nur einen Anspieler gibt oder womöglich nur einen Linecheck, dann ist gleich alles zu laut und ich meine Dynamik kollabiert direkt im ersten Song. Dann braucht es verdammt viel Konzentration, da wieder runter zu kommen.


    Schnell bin ich damit sowieso nicht. An guten Tagen bekomme ich Doubles in 16tel-Rate bei 130bpm Viertel halbwegs sauber hin.

    Wenn ich "Jazz spiele" (das ist kein Jazz, ich kann das nicht, aber ich tue so) und die Becken nur streichle, dann geht es schon besser, mal das ein oder andere "Rudiment" einzuwerfen. Das braucht aber immer einige Takte "Prozessorzeit". Ist aber wie mit allem, es geht nur nicht so gut, weil man es nicht so oft macht im Gegensatz zum bekannten "Tschakku-Du". :saint:

    • generell bewegen sich dein Arm und deine Hand im Vergleich zum Stick zu viel und der Stick im Vergleich zu wenig
    • der gesamte Bewegungsablauf sieht ineffizient für mich aus -> schnelle Schlagfolgen müssen immer primär aus dem Handgelenk kommen!

    Ja! Ich denke ich habe meine Schwachstelle gefunden. Generell ist es das Handgelenk. Wenn ich das auf dem Pad versuche, dann fängt der Ellbogen bei einem bestimmten Tempo (sehr früh sogar!) an zu "kreisen" um die "Unterarmachse". Das mache ich nur mit dem rechten Arm. Dabei stelle ich auch fest, dass es nicht am "Throwndown", sondern am Hochziehen des Handgelenks hakt. Je schneller, desto weniger ziehe ich die Hand hoch, und kompensiere diese Schwäche wohl mit wilden Armbewegungen.

    Riecht also nach harter Pad-Trainingsarbeit. ^^

    Beobachte ich dabei die Oberseite meines Unterarms, dann ist da in der Mitte so eine Kuhle zwischen zwei Muskeln, welche tiefer wird, wenn ich das Handgelenk hochziehe. Das habe ich links nicht. Vielleicht fehlt da wirklich ein entscheidender Muskel bzw. ist nicht so ausgebildet. :saint:

    • die Bewegung deines Unterarms mit den Vierteln "abstellen" -> dazu hilft sicher auch mein Vorschlag, das ganze eher mit Halftime oder 16teln zu Üben

    Das allerdings sehe ich bei vielen Rock-Drummern, dass der Unterarm mit den Vierteln mitgeht. Aber ja es stimmt, das Handgelenk muss natürlich mitgehen.

    noch ist es zu haben, das schöne Paiste 2oo2 22" Ride aus Marburg ;)

    ...und es scheint wie guter Wein zu sein, denn es wird gerade ständig wertvoller. 8o


    Spaß beiseite, habe mich zum Big Beat Pack hinreißen lassen, d. h. ich habe nun fast denselben Satz einmal in rot und einmal in schwarz. Die Crashes jeweils in 18 und 20 Zoll sind in rot etwas "silbriger" rauschiger, im Grundton etwas höher (Halbton). Vielleicht mache ich da mal ein Vergleichsvideo!

    Das schwarze 22er Ride flasht mich sehr. Vielleicht liegt es an der Größe, habe ja nur ein rotes 20er zum Vergleich. Aber das schwarze ist im Verhältnis dünner und hat deshalb ne 1a "Crashability" (ist ja auch kein dediziertes Ride, sondern "multifunctional"). Aber auch das kleine Rote crasht schon geil. Also von daher möglich, dass ich den roten Satz mal noch mit dem 22er upgrade, je nachdem wie das mit der Live-Spielerei weitergeht. Die Roten machen auf mich nämlich einen leicht robusteren Eindruck, möglicherweise Kopfsache da die gebraucht sind. Das wäre ein toller Go-To Satz für bierlastige Kneipengigs.

    Bei den Hi-Hats finde ich die Sound Edge immer ein bisschen höhenlastig-zischelig, das ist aber modern. Dezenter sind Medium und auch Heavy, weil dunkler

    Von welchem Jahrzehnt gehst du aus, wenn du von modern sprichst? :/ :S

    Zurzeit sind doch eher dunkle Sounds angesagt möglichst ohne Zischen, damit man letzteres mit Muschelkettchen oder speziellen Schellenkränzchen wieder hinzufügen kann...daher wahrscheinlich auch kaum unter 18 Zoll, das Zeug braucht ja Auflagefläche. ;)

    Ich dachte, Soundedge ist eher für klassischen Rocksound so wie John Bonham, der ja nach Marketingexperten mindestens 3 verschiedene Paiste HiHats gespielt hat. ^^ Btw, die Band meines Englischlehrers hieß auch Soundedge, weil sie das damals auf der HiHat ihres Drummers gelesen hatten und toll fanden!


    Wählst du dann wirklich der Location entsprechend aus, ob du Heavy oder Medium oder Thin einpackst oder hast du immer verschiedene Stärken dabei? Ich hätte nicht mal so viel Zeit, das vor Ort ernsthaft auszuprobieren. Ich bekomme dann meistens ehrliches Feedback vom Gitarristen, sobald ich im Konzert das erste mal crashride, wobei ich noch nicht einmal das dickste Becken ausgesucht haben muss. 8o

    Lasst uns doch mal diskutieren.

    Ok, war wohl ne blöde Idee. 😅

    In diesem Sinne ist der Thread nicht nur sinnlos und und Zahlenwerte spekulativ, sondern hat auch den völlig falschen Ansatz.

    Wäre mein Ansatz gleich richtig gewesen, bräuchte es ja auch keine Diskussion. Die Titelfrage sollte nicht auf eine genaue Zahl abzielen, sondern war eher stellvertretend für die ganze Thematik gedacht. Dass wir die Händler unterstützen müssen, ist mir klar. Dass der Händler offensichtlich 50% des VKP als eigenen Umsatz haben soll, finde ich allerdings schon spannend, wenn der Schweizer Facharbeiter um die 100 Euro kostet.

    Aber egal, dann halt nicht.

    Hallo zusammen,


    ich glaube, so ein Thema gibt es hier noch nicht, nachdem ich verschiedene Suchbegriffe ausprobiert habe.


    Ich habe mich die letzten Jahre immer schon gefragt, wie neben dem "Großen t", der "einfachen Musik" und der "produktiven Musik" alle anderen noch überleben können. Nachdem die großen 3 schon alleine die Marktpreise bestimmen, bekommt außerdem der Faktor Bequemlichkeit hinzu. Warum soll ich zu meinem Händler des Vertrauens in die Stadt fahren, wenn DHL et al. mir morgen umsonst liefern und es bei Nichtgefallen auch kostenlos wieder mitnehmen?


    Und in der aktuellen Zeit stelle ich mir diese Frage noch deutlich häufiger. Dazu kommt, dass nach meinem Eindruck immer weniger Menschen (hauptsächlich jüngere) Instrumente lernen bzw. sich mit Musik befassen. Da bin ich mir allerdings nicht sicher, könnte auch sein, dass gerade jetzt mehr Zeit für Unterricht oder Autodidaktik investiert wird. Wie dem auch sei, wundere ich mich, wie mein Händler des Vertrauens über die Runden kommt. Bei einem gefühlten Überangebot an guten Gebrauchtsets (von Privat oder Händler) und ständigen Neuheiten ist doch die Frage: Wer kauft das alles?

    Okay, das ist nochmal eine andere Frage, die wir hier auch gerne diskutieren können.


    Die eigentliche Titelfrage habe ich mir kürzlich am Beispiel eines Beckens gestellt, wenn ich es nicht gebraucht sondern neu kaufe:

    Nehmen wir ein Paiste Becken mit einem durchschnittlichen Preis von 400 Euro.

    Gewicht etwa 2500g.

    Das Kilo Bronze kostet um die 10 Euro, also 30 Euro Materialkosten (Abfall eingerechnet).

    Bleiben 370 Euro.

    Herstellkosten gute Frage! Da wir bei Paiste in der Schweiz sind und die Paiste-Mitarbeiter bestimmt nicht mal schnell in einer Woche eingelernt sind, sondern einiges KnowHow haben, rechnen wir mal mit 20 Euro pro Stune (Lohn und Betriebskosten). Nächste Unbekannte ist der Zeitaufwand für ein Becken. Wenn ich mir die Doku auf YT anschaue, würde ich schon 8 Stunden rechnen vom Gießen und Pressen über Hämmern, Abdrehen bis zur Qualitätskontrolle. 8hx 20 Euro = 160 Euro.

    Bleiben 210 Euro. Irgendwie ist mir das noch zu viel aber ok... rechnet man nicht als Daumenregel mit 1/3 Gewinn für den Produzenten? Das wären 133 Euro von 400 Euro VKP. Blieben knappe 80 Euro für den Händler. Wenn ich nun sehe, dass das große T grundsätzlich etwa 70 Euro unter der UVP liegt, dann wird es schon eng.


    Das war jetzt mal eine grobe Rechnung mit sicherlich einigen Fehlannahmen!

    Lasst uns doch mal diskutieren. Vielleicht sind hier auch Händler unterwegs, die etwas dazu sagen können/wollen. :)

    Es geht mir nicht darum, Händler auszuspielen und Preise zu drücken (das machen die Großen gut genug!), sondern um ein Gefühl dafür zu bekommen.

    Gerade hatte ich übrigens die Gelegenheit, eine 15er Soundedge mit der 14er Medium zu vergleichen, niedriger und gut gedämmter Raum. Hätte nicht erwartet, dass die 14er im Vergleich sogar minimal tiefer klingt und noch dazu so zischig sein kann! Beides super Teile.

    Das Ride Thema ist dagegen noch ungelöst.

    Also ich würde dir zu einem 22“ Ride raten, entweder das 2002 Heavy oder das normale.

    Heavy hätte ich ganz gerne für mein "stilles" Kämmerlein, habe aber bandtechnisch derzeit keine Anwendung dafür. Und jetzt kommt Paiste gerade noch mit einem Big Beat Promo Pack (schwarze neue 2002er) um die Ecke. Die wollte ich auch schon längst mal ausprobieren. ||

    Kissen ist eher für Fortgeschrittene m.M. nach. Lieber ein anständiges Pad nehmen am Anfang.

    Ja stimmt schon, man muss zumindest wissen, was man macht.

    Anyway, schau dir das hier doch mal an. Bloß nicht zu früh zu schnell werden, dann sollte sich eigentlich nichts verletzen:

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    By the way, wie fühlt sich so ne SSE eigentlich an? :saint: Hat man das nur in den Unterarmen oder kann es auch in der Schulter vorkommen? Hatte schon ab und zu mal komische Schmerzen im Schulter-/Nackenbereich nach einer Session, die technisch nicht so einwandfrei war. Hatte mir aber nie große Gedanken gemacht.

    Ich kenne mich mit Sonor Hardware nicht aus, da ich mich aus optischen Gründen noch nie weiter damit befasst habe, außer in den Kleinanzeigen kurzzeitig danach zu stöbern, seit ich auch Sonor-Trommelkunde bin. :) So musste ich gerade die MBS4000 googlen, weil ich bei den Bildern nicht geglaubt habe, dass die Oberteile von Sonor sein sollen. :D Sieht schick aus!

    Herzlich willkommen!

    Haha, deine ersten Absätze mit den Diskussionen über Drumset und Unterricht erinnern mich ein bisschen an meine Kindheit (in meinem Vorstellungsthread beschrieben)! :-D

    Ansonsten, wenn du im Moment echt nicht "richtig" üben kannst, kann ich dir nur Pad-Übungen empfehlen, wenn zu laut für die Nachbarn, sogar auf einem Kissen! Da kannst du Jahre mit verbringen und in Zeitlupe alle Bewegungen einstudieren, die du dann brauchen kannst, wenn es (wieder) richtig los geht. Ich weiß, da gibt es den Schweinehund und der sagt, er übt erst auf dem richtigen Set. Aber wenn nicht jetzt, wann dann? Ganz ohne Proben- und Auftrittsdruck mal von ganz vorne anfangen - so eine Zeit kommt (hoffentlich!!!) so schnell nicht wieder. ;-)

    Ich spiele zwar auch schon "offiziell" seit 2000 (siehe mein Vorstellungsthread), aber möchte die Fragen gerne beantworten, denn als Coach ist es dir bestimmt auch wichtig, der ein oder anderen Schwäche vielleicht schon frühzeitig vorzubeugen:


    1. Was sind die ZWEI größten Schwierigkeiten, die du gerade hast, um dein Drumming weiterzuentwickeln?

    Die größte Schwäche ist wohl mein Fokus/Konzentration beim "Drauflosspielen". Obwohl ich sehr gut mit Struktur an Songs rangehen kann und dann auch auf Technik und Dynamik achte, verliere ich schnell den Fokus, wenn ich improvisiere. Nicht beim Solieren, sondern beim Spielen zu Songs. Ich möchte dann alles auf einmal und jedes Becken/Tom verwenden und verhasple mich dabei, lasse Stöcke fallen oder bringe auch die ganze Songstruktur durcheinander durch fehlplatzierte Fills und falsche Dynamik.

    Schwäche Nummer zwei geht mit der ersten einher, nämlich wenn ich ne Zeit lang ganz entspannt in meiner tempomäßigen Komfortzone gespielt habe, wo ich auch Power rüberbringe, diese Power bei höheren Tempi nicht mehr aufrecht erhalten kann. Ich fange dann an, völlig ohne Dynamik zu "bashen" und alles nur noch aus den Armen und verkrampft zu spielen. Einerseits eine Konzentrationssache, andererseits sollte ich bereits in der Komfortzone mit weniger Power spielen, sodass es außerhalb nicht zu einem "Power-Verlust" kommt.


    2. Wenn du dir EINE Fähigkeit am Schlagzeug auswählen könntest, die du sofort beherrschst, welche wäre das?

    Ich denke, ich würde mir Schnelligkeit wünschen, sodass ich mich nur noch um die Koordination und Genauigkeit kümmern müsste und die unter 1. genannten Schwächen nicht mehr aus physischen Defiziten entstehen.

    Ich weiß, wie man die Sticks richtig hält, kann den Rebound nutzen* und kann aus dem Handgelenk spielen, ich würde jedoch sehr gerne wie jeder es kennt und schon unzählige Male gesehen hat, lernen, wie man die Arme zwar bewegt, aber sich trotzdem nicht verletzt.

    Dazu würde ich dir Bruce Becker bei Drumeo empfehlen, gibt's teilweise auch kostenlos, so wie das hier:

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    [...] Was ich auch nicht kann [...]

    Du zählst ganz schön viel auf, was du nicht kannst. ^^ Sorry, überhaupt nicht böse gemeint. Bitte nicht falsch verstehen. Ich fand es nur gerade lustig, deinen Beitrag zu lesen, nachdem du mir in dem anderen Thread zu dem Paiste Ride geraten hast. Du klangst da ziemlich erfahren. 8o

    Denke, wenn wir mehr Erfahrung und Routine haben, könnten wir zwar endlich tapen, brauchen oder wollen es dann aber nicht mehr.....

    Gerade dann ist es von Vorteil, weil es unglaublich Zeit beim Aufbau spart. Man kann sogar die Bandkollegen helfen lassen - wenn man das will - ohne die Arbeit wirklich doppelt machen zu müssen, wenn man nicht nur die Footprints, sondern auch die Höhen und Winkel markiert hat. ;)

    By the way...habt ihr von den Paiste 2002 Big Beat Promo-Packs gehört? Wurde mir eben angezeigt, kann aber nichts finden. Werde da morgen mal meinem Händler des Vertrauens anrufen...die Teile gefallen mir schon lange. Jetzt gibt's ein Becken umsonst dazu.

    Ernsthaft frage ich mich allerdings, wie ihr eure Materialschlachten bezahlt.

    Ehrlich gesagt frage ich mich das auch manchmal, ernsthaft jetzt. Ich gehöre zwar auch zu denen mit mindestens leichtem GAS, doch fällt mir auf, dass es im Schnitt gerade die sind, die eben nicht von der Musik leben. Also eigentlich eine reine Hobby-Sache derer, die das ganze Zeug erst recht nicht alles brauchen. Womöglich täte es denen sogar besser, sich auf weniger zu beschränken und dafür mehr zu üben...möchte da niemand zu nahe treten, ich spreche ja hauptsächlich von mir. :saint:

    Wenn ich dann sehe, auf was so mancher Lehrer seit 30 Jahren spielt und womit sich lokale Musikergrößen zufrieden geben (weil sie eben gerade davon leben müssen), finde ich die Verhältnisse schon etwas verzerrt. Die spielen auch Sonor, aber kein neues Vintage Series Kit. :P

    Aber ja, es ist wie mit jedem Hobby, da läuft es meist nicht rational ab. Wieso trennt man sich sonst von einem bestimmten Becken, nachdem man es bei maximal 10 Gigs im Jahr vielleicht 2-3 mal im "Sweet Spot" spielen konnte? Ich bin meist ein Opfer des Marketings, und dessen bin ich mir auch völlig bewusst.

    Wegen OT-Gefahr packe ich das Zitat aus einem anderen Thread hier rein:

    Du meinst es doch selbst. 8o Ich habe auch mehrere Hats, die ich gut finde. Rides habe ich etliche, aber bei jedem immer irgendwas zu pienzen. Aber das ist auch gut so, sonst hätte ich ja keine Ausrede mehr. Nächste Woche kommen schon wieder 2 (und ein paar Hats). :Q

    ^^ Naja, ein bisschen ernst hab ich es schon gemeint - also im Sinne von, ich hätte gerne DIE eine HiHat, mit der ich alles machen kann, eben um nicht so viel schrauben zu müssen. Habe mir auch erst wieder ein bestellt, die kommt nächste Woche. Und heimlich habe ich mir eingeredet, dass ich dafür dann ne andere abgeben werde. Ich bin nämlich eigentlich eher der Minimalist. Aber je weniger Zeug man spielen möchte, desto mehr Optionen hat man für einen minimalistischen Ansatz...

    Was für ein Paar ist das denn, das bei dir ankommen wird. Du hast mir aber nicht etwa die 16" BigBeat von Just Music vor der Nase weggeschnappt? :P :D Ich hatte mich gestern soweit, dass ich das Teil bestelle, aber dann war sie zum Glück schon weg! :saint: ;( :evil: