Beiträge von MoM Jovi

    Auf die Gefahr hin, dass man mich als Nervensäge betrachtet...

    Aus meiner streng subjektiven Sicht ist Gewicht bei den größeren Trommeln von Vorteil, wenn man keinen Paukensound will.

    Die richtig alten Vintage-Kisten sind meist sehr leicht gebaut, dünne Kessel mit Verstärkungsringen, damit die wenig Attack und viel Ton produzieren. Mit der üppigeren Mikrofonierung ab den späten 1960ern war das nicht mehr so wichtig und man hat möglichst dicke Kessel gebaut, die am Mikro viel Attack produzieren.

    ...sehe ich meine herbeigedichtete Theorie, dass (alles relativ betrachtet!) ein dünner Kessel für tiefe Töne dienlich ist. :saint: Ob man das nun haben möchte (Stichwort: Paukensound) oder nicht, ist natürlich eine andere Frage. Und ob es in der Praxis überhaupt eine Rolle spielt, sei dahingestellt.


    Wobei man bei den Vintage-Kisten sicher auch die Gratung in Betracht ziehen muss!

    Daher versteh ich nicht warum die Bassdrum nicht am Schlagfell mikrofoniert wird.

    Bin mir garnicht sicher, ob ich das nicht sogar schon gesehen habe, zumindest in Kombination. Und wer eine Grenzfläche in die Trommel legt, bekommt auch Schlagfell. Im Grunde sieht man es ja auch nicht, ob zusätzlich eine Grenzfläche mit drin liegt.

    Ein Star hat unterschiedliche Kesselkonstruktionen und -dicken, je nachdem, ob das nun Ahorn, Bubinga oder Walnuss ist.

    Okay, dann kann das trotzdem was mit dem jeweiligen Schwingverhalten des Holzes zu tun haben - oder Stabilität und zuletzt vielleicht noch der Preis, sofern der unproportional höher ist.

    Aber selbst wenn man nun gleich dicke Kessel verschiedener Hölzer hätte, käme es noch auf die jeweilige Güte des Holzes an. Hölzer für Sticks werden ja auch in verschiedene Klassen eingeteilt, ich meine, bei Rohema wären es 12 unterschiedliche Klassen bezgl. Gewicht/Dichte. Da ist am Ende eine leichte Birke vielleicht leichter als eine schwere Ahorn. ^^ Das Ganze führt wohl zu nichts. Und ich schrieb ja schon, dass es mir auch egal ist. Ich könnte wahrscheinlich das ganze Leben mit einem Kesselsatz bestreiten, mit einem einzigen Beckensatz aber nicht. 8o

    Oha, das kommt mir bekannt vor (Teil 9 meines Vorstellungsthreads). ^^

    Bist du dir sicher, dass du deine Paiste jetzt schon hergeben möchtest? Sofern es nicht wegen dem Geld ist, dass du sie erst verkaufen musst, kannst du sie ja noch eine Weile behalten und vergleichen. Ich spreche aus Erfahrung. ^^ Mit türkischen Becken gewöhnt man sich eine Spielweise an, die dann auch auf Paiste anders klingt.

    Hast du schon bestimmte Türken im Visier?

    Deinem Profilbild nach könntest du es ja auch mit schwarzen 2002er versuchen (alt oder die neuen Big Beat). Die Big Beat sind gebraucht allerdings schwer und auch nicht gerade preiswert zu bekommen... Für mich sind sie mit Paiste-Hintergrund nach meinem "Ausflug nach Byzanz" aber die perfekte Lösung. :)


    Edith würde sich u. U. für die rote 15er Soundedge interessieren... ;)

    Ob ein Cover/Neuinterpretation gefällt (im Sinne von "hätte es das jetzt gebraucht?"), ist wohl eine Frage des Geschmacks - und vielleicht auch des Neidfaktors.


    Ich kenne es aus Diskussionen mit "ambitionierten Hobbymusikern". Angefangen vom Proben eines Covers im Proberaum, wo über die nicht geübte (nicht verstandene) Stelle mit der Ausrede "wir spielen doch eh unsere eigene Version davon" drüber gegangen wird - bis zur "fundierten Meinungsabgabe" zu Coverversionen anderer wie "Queen kann man nicht covern, Punkt." Da möchte ich hier niemanden persönlich angreifen!

    Aber:

    Wer sich ein Song nimmt und ihn nach seinen Vorstellungen interpretiert, derjenige hat sich auch mit dem Original beschäftig.

    Würde sogar behaupten, möglicherweise sogar mehr als derjenige, der einen Song original getreu covert.

    Und ich sage immer: Man hört es, ob ein Cover bewusst anders (einfacher) gespielt ist, weil man sich damit beschäftigt hat, oder ob es durch Unfähigkeit anders klingt. :saint:


    Im Beispiel des Startposts müssen wir ja aber nicht darüber diskutieren, ob der Mann und auch seine Mitmusiker "was können". Wenn ich so etwas sehe/höre, dann motiviert es mich. Ich möchte am liebsten sofort mit anderen Musikern jammen und auf meinem Niveau ein Cover interpretieren...muss ja nicht immer gleich vor Publikum landen. ;)

    Auch hier fällt mir auf, dass sich Paiste im Allgemeinen gut für Aufnahmen eignet. Das hatte ich schon in Oliver_Stein s Thread (Signature) festgestellt. Du hast zwar hauptsächlich "nur" 2002er dahängen, aber die machen eine gute Figur (habe ich ja selber schon erfahren dürfen).

    Du sagtest, das wäre der Sound aus dem Mixer. Liegt es dann am Becken selbst oder an der Mikrofonpositionierung/-art, dass das linke Crash nicht so präsent ist?

    Ich finde es auch spaßig zB Iron Maiden Fills auf einem kleinen Set so umzusetzen das es trotzdem nach irgendwas klingt. :D

    Todd Sucherman hat sinngemäß mal gesagt "there is a 4 piece kit in every kit."


    Trotzdem würde man euer Genre bei deinem Gigpic weiter oben wohl nicht direkt erraten. ^^

    Wäre ja mal interessant, einen Metaldrummer mit nur Bass, Snare und HiHat zu sehen. :P

    Ich finde manches wird schon übertrieben diskutiert.

    Durchaus. :) Wir sind ja auf diese Schiene auch nur gekommen, um dem TS (den es mittlerweile nicht mehr interessiert) aufzuzeigen, woran es alles liegen kann, dass seine Snare nicht so klingt wie gewünscht.

    Einen Teil unserer Diskussion bestätigt deine Erfahrung offenbar:

    Dünne Kessel unterstützen - so meine Erfahrung - die Möglichkeit, einen sehr tiefen und sauber klingenen Ton aus Trommeln herauszukitzeln

    Aber ich gebe dir völlig Recht:

    Jede Trommel kann hoch, mittig oder tief gestimmt werden.

    Denn, man mag es mir nach der Diskussion vielleicht nicht glauben, ich besitze den Tunebot, sage der zugehörigen App meine Kesseldurchmesser (nicht mal Dicke oder Material ^^ ) und dass ich eine tiefe Stimmung bevorzuge und wenig Resonanz haben will, und dann stimme ich Schlag- und Resofell exakt so, wie die Tunebot-App es mir sagt. Ich bin nämlich faul, was Experimente angeht, und mit dem Tunebot habe ich gute Erfahrungen gemacht. Denn, und das stimmt ebenfalls:

    Es interessiert im Publikum keinen, es interessiert von den Mitmusikern keinen. Und auch dem Drummer selbst kann es sowas von egal sein.

    Das ist manchmal echt schade, aber so ist es eben.

    ich kenn den inverted paradiddle nur als LRRL RLLR. Weder dabei noch bei dem pattern, das du aufgeschrieben hast, versteh ich, warum mir das beim shuffle helfen soll.

    Ich denke, Manuel meint, dass man beim inverted Paradiddle Doubles mit der Betonung auf dem zweiten Schlag übt. Bei seinem Rlrl Lrlr markieren die Großbuchstaben ja den Akzent. Bei deiner Variante müsste der Akzent auf dem + sein. Damit würde man quasi jeden zweiten "Up-Down" vom Shuffle machen. Aber die Herausforderung beim Shuffle ist ja gerade, dass man eben nicht solange Zeit hat zwischen zwei "Up-Down"s, in der sich die Hand re-adjustieren kann.

    Zudem ist ei Shuffle ja (grundsätzlich?) triolisch, sodass die 4er Subdivision der Paradiddle nicht ganz passt. Der "Blushda" wäre da eigentlich passender, und würde auch noch jeden Shuffle-Up-Down mitnehmen. ;)


    Blushda heißt: lRllR (Flam - Double - Single)

    Weiß jemand, wie der "Blushda" ohne Flam und ohne Double (Single) heißt?: R l R

    Eigentlich geht es nur darum, dass man sich eine Bewegung bewusst macht.

    Jetzt wird's langsam spannend! :) Ich hatte die mentale Komponente im Eingangspost ja nicht ausgeschlossen:

    Gibt es Tipps, wie man das effektiv umprogrammieren kann?

    Oder gibts da einen Trick für den Kopf?

    Ich habe kürzlich auch mithilfe des Roland TD27 und der Coach-Funktion festgestellt, dass ich immer leicht vor dem Click spiele. Bedeutet, ich hetze tendenziell, wo ich immer eher dachte, dass ich nicht hinterherkomme. Dieses Voreilen strengt wahrscheinlich auch an. Dabei habe ich schon oft gemerkt, dass auf Click Spielen entspannt, weil einen der Click auf den Boden der Tatsachen holt, dass eben doch nicht alles so schnell ist. Da ging es eher ums Makrotiming. Am Mikrotiming muss ich aber offensichtlich noch arbeiten.

    Bzgl den Shuffle hätte ich auch so einen Trick, du könntest einfach vorm Backbeat die rechte Hand weglassen und stattdessen einen Bassdrumschlag dort machen. Hat rhythmisch einen ähnlichen Effekt, klingt vll ein wenig "heavier" tut dem Groove aber keinen Abbruch. Das würde ich als fauler Mensch zumindest versuchen.

    Ja! Mein "Signature Shuffle" geht auch "BUM-bum ZACK-zack BUM-bum ZACK-zack" mit Vierteln auf der HiHat. ^^ So spiele ich z. B. La Grange.

    Du hast diese Bewegung schon häufig gemacht.

    Achte mal darauf, wie du deine Arme bewegst, wenn du gehst.

    Uh krass. 8|

    Da kann man ja geradezu philosophisch werden: Wie natürlich ist das Schlagzeug-Spiel für den Menschen? ^^

    Ich bin mir aber relativ sicher, dass tiefe Frequenzen mehr Energie (egal ob kinetische oder elektrische Energie usw.) in der Erzeugung benötigen. Werde das mal weiter recherchieren.

    Das meinte ich ja eben auch:

    Aber das kann man dann doch umkehren: Bei gleicher Schlagenergie (das soll hier mal mein Bezugspunkt sein) auf die Trommel, hat der entstehende Ton weniger Amplitude, wenn er tiefer ist, also die Trommel tief gestimmt ist.

    Und wenn ich das mal eben schnell auf meinem Set probiere und den Stock nur fallen lasse, dann habe ich subjektiv den Eindruck, dass das höchste Tom "lauter" ist als das tiefste. Die Unterschiede sind natürlich minimalst. Wahrscheinlich so minimal, dass es in der Praxis keine Rolle spielt.

    Und deshalb, und sollte folgendes zutreffen und genau so minimal sich auswirken:

    Eine tief gestimmte Trommel wird dann resonanter, wenn sie mehr schwingen kann, und das tut sie, wenn sie weniger Masse hat.

    - werden Kesselsätze wohl aus derselben Wanddicke gebaut bzw. wäre alles andere unnötig.


    Also ich bin hier nur am laut Denken und möchte es auch nicht besser wissen. ;) Obwohl ich auch Physik LK hatte und ET studiert habe. :saint:


    Edith hat gerade gesehen, dass die JR Snare weg ist. Hat sie jemand von euch? Vielleicht können wir nach so viel Theorie zusammen versuchen, sie anzuwenden!?

    Hallo Lexikon75 , ich mach hier mal weiter, wo ich in Miss_Mieze s Galeriethread aufgehört habe, wegen Off Topic ;)

    Wenn es z..B. bei 150 bpm, mit gespielten 8tel auf der HiHat, klemmt-Was bringt es dann bei 120 bpm anzufangen und dann das Tempo schrittweise zu erhöhen? Ich habe ja nicht zwangsläufig auch ein Timing-Problem.

    Das spiegelt sich ja in meiner Erfahrung auch, die ich oben geschildert habe: Bei einem gewissen Tempo ist mit einer angestrebten "Technik" Schluss. Möglicherweise funktioniert die "Technik" ab da dann nicht mehr, oder ich habe die Technik noch nicht verinnerlicht. In meinem Fall waren es etwa 3 Wochen jeden Tag 5 Minuten Achtel, gestartet bei 80bpm und jeden Tag +4bpm. Bei 125bpm etwa war mit der angestrebten Technik, welche ich als Push Pull bezeichne, Schluss. Nur Handgelenk und Finger funktionieren dann nicht mehr, der Arm fängt an mitzugehen. Möglicherweise eine Erblast meiner schlechten Technik.

    Du schreibst, man solle vielleicht Schnelligkeit getrennt von Technik trainieren. Wie funktioniert das denn in der Praxis? Wenn ich mangels Technik nicht schnell spielen kann, wie kann ich es dann trainieren?

    Takt 7 wäre so, wie ich denke, wie du es vielleicht meinen könntest.

    [...]

    Ob ein Mensch das, wie in Takt 7, so spielen kann?

    Genau, Takt 7 hab ich gemeint. Mit "reinmoellern" habe ich aber die Snare-Hand (linke Hand) gemeint. Mit Rechts mache ich sowas, das Todd Suchermann "Flag-Tap-Snap" nennt. Oder in deinem Fall "Down-Tap-Up". Für ein 1 +a ist das (für mich) am effektivsten wie in deinem Takt 7 umzusetzen, also "Up-Down-Tap". Dabei kommt das "Down-Tap" auf die beiden "schnellen" Noten und lässt sich fast wie ein Doublestroke spielen. Ähnlich auch bei einem Shuffle (1 a2 a3 a4 a), wobei die a's zu Downstrokes und die eigentlichen "Downbeats" (1, 2, 3, 4) zu Upstrokes werden.

    Das führt also dazu, dass sich der Arm auf den Zählzeiten tendenziell nach oben bewegt (jenachdem wie stark man den Arm einbindet). Spiele ich nun die Snare mit der linken Hand auf 2 und 4, dann sollte sich der linke Arm nach unten bewegen, während der rechte Arm nach oben geht....wenn ich das jetzt vorm PC trocken versuche, ist es eigentlich gar kein Problem. :/ Aber am Set nicht so einfach.

    Viertel alleine wäre mir persönlich zu langweilig. Und ich finde es groovt mehr bei den Achteln.

    Das hängt finde ich auch von der HiHat (stellv. Ride) und dem Song und Tempo selber ab. Es gibt da Konstellationen, die funktionieren super mit Vierteln, andere klingen leer. Vor allem, wenn man trockene HiHats spielt. Ich suche immer noch die perfekte HiHat, die im richtigen Öffnungsgrad die Upbeats passend dazu sizzelt. :saint:

    Bewegungsabläufe isoliert herausübt

    Das funktioniert bei mir nicht so richtig. Wenn ich isoliert auf der HiHat mit guter Technik auf Tempo komme, dann habe ich manchmal Probleme, die Snare mit links auf 2 und 4 bewegungstechnisch sauber "reinzumoellern". Dasselbe gilt für 3er Patterns (1e+ oder 1 +a), wo je nach Technik der Downbeat zum Upstroke wird. Da bekomme ich es nicht gebacken, die Snare auf den Downbeat zu zimmern, was erfordern würde, mit links einen Downstroke und rechts einen Upstroke zu spielen (also "vertikales Überkreuzspielen"). Ich müsste das gezielt mit beiden Händen gleichzeitig üben. Kann ein Mensch das überhaupt? ^^ Ja, wahrscheinlich schon. Wenn ich an die Bumm Zack Podcast Folge mit Claus Hessler denke, wo er erzählt, dass man Anfang des 20. Jahrhunderts auch nicht dachte, dass Schlagzeuger jemals mit rechter und linker Hand unterschiedliche Patterns sspielen können... ;)

    Um die gleiche Lautstärke (Amplitude) zu erreichen, muss für tiefere Frequenzen mehr Energie aufgewendet werden.

    Aber das kann man dann doch umkehren: Bei gleicher Schlagenergie (das soll hier mal mein Bezugspunkt sein) auf die Trommel, hat der entstehende Ton weniger Amplitude, wenn er tiefer ist, also die Trommel tief gestimmt ist. Eine tief gestimmte Trommel wird dann resonanter, wenn sie mehr schwingen kann, und das tut sie, wenn sie weniger Masse hat.

    Andere sind ja hier der Meinung das dünne Kessel (Ich rede auch von den Toms)

    eher im tiefer und mittl. Stimmung die besten Klangeigenschaften von sich geben oder als fokussierter, attackreicher und direkter bezeichnen.

    Während dickere Kessel eher in hohen Lagan gut zur Geltung kommen wenn man härter anschlägt.

    Ist es nicht so, dass hohe Töne im Vergleich zu tieferen energiereicher sind? Soll also die ganze Trommel, also Fell + Kessel klingen, sollte der Kessel auch durch die verfügbare Energie angeregt werden. Sprich, tiefer Ton = weniger Energie = Kessel relativ gesehen am besten dünner. Dabei ist Dicke ja wieder relativ und ich kann mir vorstellen, dass es eher um die Dichte geht, also wieviel Materie. Acryl ist dichter als Holz, so gesehen müssten 6mm Acryl mehr hohe Frequenzen (Attack) fördern als 6mm Birke...natürlich neben noch vielen anderen Aspekten!

    Wäre es dann nicht auch sinnvoll, dass bei einem Kesselsatz die Kesseldicken mit dem Kesseldurchmesser für maximale Resonanz abnehmen? Wenn ich mal an mein Superstar Hyperdrive zurückdenke, hat das 16er Floor tatsächlich mehr "Boing" gemacht als das 14er. Zumindest habe ich das 16er subjektiv nie so erdig bekommen wie ich es wollte.

    Die Toms meines Sonor Vintage Kits sind gefühlt schwerer (liegt das an der Buche oder an der Hardware? :/ ) , lassen sich aber wunderbar tief stimmen. Eine hohe Stimmung habe ich noch nie ausprobiert. :saint:

    Ein gutes Schalgzeug sollte in tiefer mittl, und hoher Stimmung gut klingen.

    Das mag im Grunde stimmen, gerade in Bezug auf mein Sonor: Ist es vielleicht so, dass ein dicker/dichter Kessel den hohen Stimmungen mehr zugute kommt als dass er den tiefen schadet?

    Die Frage ist: Was braucht man? Muss ich mir ein "gutes" Schlagzeug zulegen, wenn ich niemals hoch gestimmte Toms haben möchte? Als blutiger Anfänger ist das natürlich ungünstig, wenn man nicht weiß, warum man den Wunschsound mit exakt dem vorliegenden Gerät nicht hinbekommt...


    So, das ist genug Senf. Ich habe sicher wieder einige Sachen durcheinander gebracht. :saint:

    Da habe ich einen Tipp: versuch mal die 8tel hand-to-hand zu spielen.

    Hat mir mal durch "Radio" von Joe Jackson mit 8teln bei 200 Bpm geholfen.

    Genau so mache ich das mittlerweile auch in der Probe (zuhause arbeite ich natürlich am Tempo). Gestern Abend haben wir geprobt und meine Kollegen fanden meine Drums besser als sonst. Sie haben zwar nicht verstanden, was ich ihnen erklärt habe, aber es lag wohl daran, dass ich Achtel entweder beidhändig oder einfach mal nur Viertel gespielt habe bei den schnelleren Nummern. Wichtig ist, dass Bassdrum und Snare drücken.