Beiträge von MoM Jovi

    Wenn es dann bei den 2 Wochen bleibt, finde ich das okay. Generell fand ich früher die längere Votingphase immer gut. Manchmal kommt einfach so viel dazwischen, dass man es nicht schafft.

    Ich finde nur immer doof - und das war ein paar Mal der Fall - wenn wir es dann zwischendrin wieder ändern/kürzen, weil scheinbar nichts mehr geht. Es kann schon sein und ist wahrscheinlich, dass nach einer Woche auch nichts mehr dazu kommt. Aber das ist dann eben so. Ich finde halt, man sollte es dann lassen.

    Mir ist aber generell Wurst, ob 1 oder 2 Wochen Votingphase.

    Da hast nicht sauber recherchiert ;)

    Meist hab ich Toms dabei, nur nicht viele (1 up 1 down). Ganz ohne Toms hatte ich bei den Jumpin'Rockets in 2 1/2 Jahren genau 3 mal

    Ups. :saint: Ich hab da tatsächlich gerade nur das Video von den Rockets und irgend ein Bild in deiner Galerie im Kopf, wo ihr auf einer Miniaturbühne in einer Kneipe gespielt habt. Ich vergesse natürlich deine unzähligen anderen Gigs, mit dem one and only Jazz Kit. 8o

    Eine Ghostnote auf dem 2. Schlag der Triole kann man spielen, aber normalerweise gehört da eine Pause hin, damit der galoppierende Rhythmus erhalten bleibt.

    Es sei denn, man spielt den "2. Schlag der Triole" wie Jeff Pocaro:

    Man kann auch einfach den Rosanna drüberlegen und schauen, ob es passt. Da sind wir uns bestimmt einig , dass das nen Shuffle ist.

    Ich glaube, dass Marius und Trommelbiene leicht aneinander vorbei reden. Ich glaube nämlich jetzt erst verstanden zu haben, dass Trommelbiene nicht nur mit durchgehenden Shuffles einer Hand Probleme hat, sondern generell mit dem geshuffelten Feeling, egal wie aufgeteilt. D. h. auch "hand to hand" gespielt wird es bei ihr jenseits der 130bpm binär. Marius wollte darstellen, wie man sich mit "hand to hand" Tricks den echten Shuffle vereinfachen und faken kann. Aber Trommelbiene hat da generell ein Problem mit dem Tempo.


    Zum Thema, wie etwas auch mit Vierteln und minimalen Ghostnotes auf den Nachschlägen "shufflen" kann, vielleicht mal das anhören. "Looking out my backdoor" ab 4:00. Ganz andere Richtung, aber das meinte ich mit "sich den Shuffle denken":


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich hätte mich gefreut, deinschlagzeuglehrer, wenn du bei der Challenge mitgemacht hättest.

    Schau mal auf seinen YT Kanal. Er hat zwar nicht unser Playalong im Programm, aber jede Menge Jazz Stuff. ;)

    Ein großer Teil der handwerklich gewichtigen Musiker und Bands heutzutage hat im Minimum einen "Jazzbackground", also die Bausteine Jazz-Harmonielehre, Traditional-Jazz-Playing, Improvisation, Interaktion, Comping, Swing-Feel sind solid bis vertieft vorhanden. Mit diesem Können und Wissen wird dann aber eine riesige Bandbreite an Musikstilen gespielt, die sich recht erfolgreich klaren Schubladisierungen entzieht.

    Todd Sucherman sagt ja, dass der Swing der Schlüssel zu allem ist.

    es gibt diesen einen Moment nach dem Thema von "So What", wo Jimmy Cobb auf genau das richtige Becken haut und einen sehr langen Ton spielt.

    Ja! Solche Momente kenne ich selber, wo ich zur richtigen Zeit das richtige Crash auf die richtige Weise anschlage. Wenn man das plant, geht es selten auf.

    Hier wurde vorgeschlagen, man könne den Shuffle weglassen und 4/4 drüber spielen, falls einem der Track zu schnell ist.

    War ja nett gemeint, aber nein. Denn das hört sich einfach nur grottig an, unpassend und völlig unmusikalisch. Nur weil man einen Akzent auf die 3 setzt, die beiden Offbeats betont und die 1 möglichst lautlos gestaltet, wird noch kein Reggae draus.

    Ich kann dich verstehen. Probier doch mal, trotzdem 4/4 zu spielen und dir den Shuffle nur zu denken. Dann fühlt sich der 4/4 gar nicht mehr so stur an, sondern kann ganz fluffig werden. ;) Und man kann auch ganz viel mit einer "leichten" Spielweise erreichen. Ein hingebretterter Hard Rock 4er ist hier natürlich nix.

    Viele leise Noten, aber viele, und was für welche 8) :love: !!

    Dazu mal ne Frage an m_tree bzgl. der Challenge:

    Das Schlagzeug in dem von Mattmatt verlinkten Video ist ja nun schon relativ "leise". Zwar auch leise gespielt, aber wie würdest du bei so einer Einreichung beim Mix vorgehen? Du hast das ja während der Spielphase diskutiert, aber so was leises war dann doch nicht dabei, wenn ich mir erinnere. Was ist da deine Referenz oder fällt das unter deine subjektive Einschätzung? Wo ist die Grenze zwischen "das ist aber wenig Pegel" vs. "nein, das gehört genau so"? Das stell ich mir bei dieser Musik echt schwierig vor.


    Btw, habe echt Schwierigkeiten, bei dem Video einen "Beat" rauszuhören. Also Beat im Sinne von Puls. Das fließt so dahin ohne Anfang und Ende, aber irgendwie spürt man doch, dass es einem Metrum folgt. Da war in unserem Playalong schon ohne Drums jede Menge Rhythmus drin. Ist denn hier jemand, der sich diesem Rhythmus wirklich entzogen hätte und völlig frei dazu Geräusche emittiert?

    Unterschätze mal nicht, dass man für ein Musikstudium an einer staatlichen HS schon durch einen Aufnahmetest muss und nur sehr wenige genommen werden.


    3 Jahre ist halt auch nur Bachelor. Spannend wird es dann im Master (so bei mir). Und Musikstudis sind meist nicht die, die nach 3 Jahren schon fertig sind.

    Da hast du natürlich recht! Man kann nicht alle Studiengänge/-richtungen über einen Kamm scheren, so wie ich das gemacht habe. Ich wollte eigentlich nur darstellen, dass der Abschluss allein wenig sagt, weil man sich wie mit allem damit beschäftigen muss, um auch richtig gut zu werden. Ich hatte anfangs mal überlegt, Musik zu studieren, aber genau solche Aufnahmeprüfungen hätten mich spätestens davon abgehalten. Nicht, weil ich dazu vielleicht nicht in der Lage gewesen wäre, aber die setzen von Anfang an eine Art der Disziplin voraus, die ich nie und nimmer hätte. Ein Ingenieursstudium ist dagegen aber wohl nicht weniger komplex, nur anders. Aber lassen wir das.


    Sorry !!! dass ich das Fass mit dem Studium aufgemacht habe. Ich wollte niemand zu nahe treten und irgendetwas absprechen. Hat ja super funktioniert, jetzt ist hier wieder fast der Teufel los. Ich verstehe es einfach nicht, wie ihr euch immer wieder so aneinander aufreiben könnt. Einfach mal gut sein lassen. Dafür hatte ich kürzlich diesen Off Topic Thread zum Umgang im Forum gestartet. Alles schon wieder vergessen? Ist die Sandkastenschlacht um die rote Schaufel wieder in Gang?


    Wenn dieser Thread jetzt auch wieder zugemacht werden soll, dann habe ich langsam keinen Bock mehr auf dieses Forum. Man muss dem Thread ja nicht mehr folgen, wenn es einem zu blöd wird.


    Darum:

    Man kann nicht jeden Thread sofort schließen, wenn es Menschen gibt, die eine andere Meinung haben. Wenn jeder einmal darüber nachdenkt, welche Wirkung ein Post auf jemand anderes haben könnte, bevor er abgesetzt wird, wäre unsere Arbeit als Moderatoren einfacher.

    Bleibt sachlich, bitte.

    Und jetzt bitte weiter swingen!!!

    Ich möchte niemand zu nahe treten, aber: Was ist schon ein Studium?


    Ich habe Elektrotechnik studiert. Was habe ich da 3 Jahre gemacht? Hauptsächlich geschaut, dass ich die Prüfungsleistungen gut meistere. Dafür bin ich gewissermaßen gezwungen, mich zu einem gewissen Grad mit der Materie zu beschäftigen. Dazwischen höre ich allerlei Dinge, die schon viele sich angehört haben und noch wichtiger sich mindestens in der Praxis, meist aber auch in der Theorie bewährt haben. In der Naturwissenschaft ist es wohl noch ein bisschen mehr abgesteckt als in den Künsten. Aber am Ende bleibt doch die Frage: Haben die alle Recht? Und ich werde doch auch nur zu einem guten Ingenieur oder eben zurück zum Thema guten Jazz-Musiker, wenn ich mich ausreichend selbstständig noch mit dem Zeug beschäftige, den Blick über den Tellerrand nicht scheue und vor allem: Biss habe! Und hin und wieder hinzufallen tut auch nicht ungut.


    Und da zitiere ich auch noch mal gerne den großen Jo...ähm Moe:

    Und lasst euch nicht entmutigen, wenn etwas nicht gleich "perfekt" für euch klingt. Erfahrung,, v.a. auch durch das Mitspielen mit anderen, ist das A und O und bringt ans Ziel. Jeder kann jazzen. Ob das aber jeder will, bleibt jedem selbst überlassen. Und ich finde es toll, wenn sich jeder an Jazz versucht - oder Reggae oder was weiß ich was. Hauptsache wir lernen dazu und werden dadurch insgesamt sicherer, relaxter, vielseitiger und damit: interessanter.

    Vielleicht wäre es hilfreich, das Setting "laut" zu spezifizieren.

    Ansonsten kann man natürlich die Lautstärke auch mit dem Anschlagsgerät verändern, bei den kleinen Mini-Windspielen ist das aber auch nach oben hin schnell begrenzt.

    Woraus werden die Stäbchen denn üblicherweise gemacht? Messing, Stahl, Alu, ... was noch? Die mechanisch mögliche Amplitude der Stäbchen ist ja irgendwie auch begrenzt durch die Anordnung/Aufhängung. Klar kann ich mit einem Wagenheber darauf schlagen, aber wird es dadurch lauter außer dem einen Mal, wo die ganze Musik auf den Boden fällt? Schlägt man Chimes überhaupt, oder streichelt man sie?

    Heißt lauter hier vielleicht auch größer? Dann vielleicht zu Bass-Chimes aka Röhrenglocken greifen, da ist auch der Hammer erlaubt.

    Anderes Thema:

    Ich möchte mein Roland VAD506 verkaufen. Wenn ich nun den Kesselsatz separat verkaufe, wie schätzt ihr die Chancen ein, das Modul (TD27) und die Becken/Stative loszuwerden? Bin mir nicht so sicher, ob der Bedarf an Einzelkomponenten von Roland gerade so groß ist. Wenn jemand ans "Zusammenbasteln" geht, dann geht der doch eher zu den Alternativen, oder? Könnte ne langwierige Geschichte werden...

    Drum Bee Man kann doch auch einen 8el Bumm Tschack spielen und ab und an einen triolischen Nachschlag (16tel Triolen in Bezug auf die 8el) auf der Snare einstreuen. Der muss auch noch nicht mal unbedingt geghosted sein. ;)

    Die 140 entsprächen dann deinen 8eln, also Bumm Tschack Viertel in Tempo 70.

    aber dennoch weit von Moe Jorello entfernt ist.

    Oh, danke für die Blumen! 8) ^^

    Hahaha - made my day :D ^^

    Ups :D :D :D

    Ich weiß ja, dass dein Nickname ein Verdreher ist, und wollte es richtig machen. Hatte extra nochmal nachgeguckt in deinem Post und es dann erst wieder falsch gemacht. ^^

    Aber nun haben wir den echten "Moe Jorello" ja noch nicht gehört...vielleicht bleibt es bei den Blumen. Also beeil dich, bevor sie verwelken. 8o


    Ich finde auch, der (ausgelagerte) Thread hat eine schöne Wendung genommen!

    Die Struktur des Playalongs ist eher ungewöhnlich. Für den Anfänger (oder mich) wäre da eher ein Standard (da beziehe ich mich auf's Real Book) in gewohnter Form mit ein oder zwei Solo Chorus.

    Weiß nicht, ob ich dich richtig verstehe in Bezug auf die Struktur: Aber Marius hatte das ursprüngliche Playalong ja auch gekürzt. Ist da die "Standard Form" womöglich verloren gegangen?

    Mit den "nassen Socken" geb ich dir Recht. Die Playalongs sind ja nicht selten auch mindestens quantifiziert, wenn nicht gar programmiert. Im Falle von Jack Curtis bin ich mir da aber nicht sicher und möchte ihm nicht zu nahe treten.

    Was mir auch noch einfällt und ich schon von vielen guten Leuten gehört habe… "If you don't know the lyrics, you can't play the tune" Abgedroschen, aber sagt einiges über Feel.

    Stimmt. Wenn mit "lyrics" auch Melodie gemeint ist, vollkommen. Ich finde es furchtbar, ein Stück mal schnell begleiten zu müssen/sollen, das man nicht kennt. Und das ist egal in welchem Genre. Wenn man die Melodien und die Stops nicht kennt, frustriert das gleich. Im Jazz ist das natürlich besonders ausgeprägt.

    Vielleicht wäre die korrektere Aussage gewesen, keiner der Teilnehmenden klingt in meinen Ohren, als ob er sich wirklich wohlgefühlt hätte.

    Ich finde das auch nicht so abwegig. Z.B. war Joe Morello im Jazz zu Hause und Dave Grohl ist im Rock zu Hause. Die wären im jeweils anderen Genre völlig fehlbesetzt, obwohl beide Superstars unter den Schlagzeugern sind.

    Ich verstehe voll, was ihr meint, finde aber beide Aussagen nicht ganz korrekt.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass jemand, der nicht regelmäßig in der Big Band oder Jazz Ensemble spielt, sich dabei trotzdem "wohlfühlt" - vielleicht auch jemand, der sogar regelmäßig solche Sachen spielt, aber dennoch weit von Moe Jorello entfernt ist. Dass Grohl im Jazz fehlbesetzt wäre, bin ich mir nicht so sicher...was würden wir für Augen machen, wenn er plötzlich mit der "Dave Grohl Big Band" um die Ecke käme und The Pretender dahinswingen würde!? Ich übertreibe jetzt absichtlich und weiß schon, worum es euch geht. Die Frage an Jan, was denn nun ein "richtiger Jazzer" wäre, sollte auch kein Herausfordern sein.

    Jeder weiß ja meist selbst, was er kann und was nicht. Mir wurde früher im Musikverein immer durch die Blume gesagt, ich könne keine Polka trommeln, da durften dann immer die alten Hasen an die Schießbude. Viel besser wäre doch, wenn die alten Hasen konstruktive Vorschläge gäben. Ich hatte das beim Thema Jazz kürzlich mal woanders aus Spaß gesagt, aber so ein "Jazz Workshop" bei einem von euch "echten Jazzern" im DF wäre richtig super! 8o


    Irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass der Jazz von allen Genres das komplexeste ist: Erlaubt ist angeblich alles und so hören sich die Aufnahmen der Pros auch an (damit meine ich z. B. auch ganz konkret dass der Swing mal kurz in einen Steady Beat geht und wieder zurück), aber als "Nicht-Jazzer" darf man das dann doch irgendwie nicht alles. 8o Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil ich eben nicht "aus dem Jazz" komme - aber vor allem beim Rock scheint der Schwarm das klarer formulieren zu können und vermutlich ist es auch einfacher.


    Was ich außerdem interessant finde, dass die Hauptakteure hier im Forum (welche auch bei den Challenges mitspielen) mit wenigen Ausnahmen (die aber dafür keine Zeit haben/nicht technisch und logistisch ausgestattet sind) zum Großteil "Rocker" und keine "Jazzer" sind.

    Meinem Eindruck nach hat KEINER der Teilnehmer seine Schokoladenseite gezeigt, wobei die unterschiedlichen technischen Fähigkeiten, Jazz zu "faken", natürlich hört. Aber selbst die Plätze auf dem Treppchen hätte ich beim Hören wohl zunächst geskippt, weil mein spontaner Eindruck war, da ist noch Luft nach oben.

    Mich würde wirklich brennend interessieren, wie ein richtiger Jazzer das Ding gespielt hätte - kannst Du nicht doch nochmal nachträglich eine Aufnahme davon machen?

    Mich würde vor allem interessieren, was einen "richtiger Jazzer" ausmacht!? Ich verstehe Jans Kritik zwar und weiß, worum es ihm geht. Aber wo ist die Grenze vom "Fake Jazz" zum "True Jazz"?

    Oder wenn man weiter ginge:

    Würde nicht sagen, dass ich im Rock irgendwie authentischer klinge. :)

    "Wann" ist man in einem Genre denn zuhause?