Beiträge von MoM Jovi

    Wie die Schränke heißen, ändert doch nichts am subjektiven ästhetischen Empfinden. Sonor bleibt die Mercedes E-Klasse unter den Drums, das Märklin M-Gleis, die knautschige Ledersitzgruppe mit Fliesentisch in der Raucherwohnung, das Outdoor-Smartphone von Nokia - funktional alles ausreichend, aber immer etwas spießiger, altbackener und vor allem globiger als es heute sein müsste und als andere Hersteller.

    Eben nur mit Ausnahme der "neuen" Vintage Serie, und die beweist: Sonor kann es, wenn man will. Da wurden nicht die alten Teardrop Böckchen aus der Kiste gekramt, sondern neu entwickelt. Bei den Tomhaltern und Stativen hat man leider aufgehört. Eine ästhetische und Sonor-gerecht robuste Flatbase Hardware, das wäre ein logischer Schritt und mal eine echte Neuheit auf einer Musikmesse, anstatt das 17. Marble Finish, was auch irgendwie viel zu grob ist meiner Meinung nach. Dass sie die Vintage Series Folie überhaupt aufgelegt haben, ist ja schon phänomenal, denn das Schrankwand Funier blieb mit Natural und Rosewood auch da nicht aus.

    Das einzige von Sonor, was ich optisch gut gelungen finde, sind die Vintage Kits. Ok, das eine 150er Set mit der Ruthenium Hardware sah auch gut aus. Sorry für OT…

    Bei der ganzen Diskussion fragt man sich, wann und warum Sonor die abermals schlanke Teardrop Hardware aus den 50ern und vielen coolen Finishes gegen Schrankwände mit globigen Beschlägen eingetauscht hat - bei denen man sich fühlt wie beim Sonntagnachmittagsbesuch bei Freunden der Eltern und es einem schon schlecht ist von der vielen Buttercreme und man sich die Zeit irgendwie mit Matchbox Autos auf dem fremden Fliesentisch vertreibt - und das fast ausnahmslos bis heute durchzieht!?

    Aber beim SQ2 gefällt mir das ganze schwarze Plastik und Gummi an den Kesseln überhaupt nicht

    Genau, bei Sonor ist es leider fast immer die Hardware, die das vermeintlich schönste Finish stört. Deshalb finde ich es nicht am Thema vorbei, hier auch über Hardware/Beschlagteile zu reden.

    Tama macht das einfach extrem elegant.

    Also Jan, mich würde jetzt aber brennend interessieren, wie du das Stück interpretierst!!

    Und das:

    Ich denke bei dieser Challenge geht sogar eine Smartphone-Aufnahme ganz gut. Falls die Möglichkeit besteht, dabei die Empfindlichkeit / den Gain / die Vorverstärkung des Mikros ganz runter stellen. Das Smartphone würde ich dafür in Zuhörer-Position wenige Meter vor dem Schlagzeug und nicht zu hoch positionieren. Z.B. etwa 1m über dem Boden, vielleicht sogar weniger. Man stelle sich eine sitzende Zuhörer-Position vor einer kleinen Bühne vor. ;)

    ist ja wohl die perfekte Einladung für dich! ;)

    edith: natürlich nur unter der Voraussetzung man "Concert - Abheben" als "Exotisch" betrachten mag, oder Darf

    Ich meinte mit exotisch eigentlich die Hölzer oder gar Edelmetalle. 8o

    Ich finde, die Spruce sieht sehr sehr schick aus!

    Ja! Würde mich auch mal interessieren, wie das tut. Ist ja relativ weiches Holz. Hier im Schwarzwald ist ja die Weißtannenhalle eigentlich heimisch. Würde ich mal irgendwann eine eigene Stave Snare bauen wollen, dann damit.

    Als bleibende Alternative, wäre natürlich auch möglich nur die Threadüberschrift, vielleicht auch nur Nachträglich zu Ändern.

    Nene, lassen wir mal lieber so. Ist dann wenigstens einigermaßen ein "Starphonic Infothread". ;)

    Hab nämlich gerade das hier entdeckt:


    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/tama-14-x6-starphonic-jarrah-snare-drum-schlagzeug/3319581476-74-5203


    "Jarrah" - Eukalyptus.

    Was gibt's denn noch für exotische Starphonics? Walnuss ist zumindest mal nicht mehr offiziell gelistet. Spruce schon, aber nirgends (neu) zu kaufen.

    "Leben und leben lassen"

    ...und den alten Sch...dreck gut sein lassen.

    Marius hat doch nach der Meinung zu Ratschlägen zu dieser Challenge gefragt und angemerkt, dass durch sein Zutun der Thread oben bleibt.

    Musste der Rempler wirklich sein, dass er das ja gerne bei jedem Thema mache um sich selbst zu vermarkten?

    Es geht doch immer wieder von vorne los, wenn man solche Geschichten bei jeder Gelegenheit hochholt und den anderen indirekt sagt "der war schon immer so, und seht her ich hab massenhaft Belege dafür."

    Kleine Kinder machen sowas, weil sie es noch nicht besser wissen. Und wenn die merken, dass der andere besonders gut anspringt, machen sie es noch lieber. Tut mir leid, dass das jetzt so auf dich fällt. Aber reißt euch doch alle mal am Riemen und geht Jazzen. ;)

    das bin ich (...fein Beobachtet) mittlerweile gewohnt, das ist mit Verweisen/Hinweisen, zu all deinen Videos, bei jeder noch so kleinen Gelegenheit auch nicht anders.

    Und stört mich eigentlich auch nicht - ob es manchmal wirklich passend ist -- mmmh :/

    Das finde ich nun wirklich Stichelei, Ori. Was die Challenge angeht, ist es sicherlich gut, das Thema "oben" zu halten. Marius meldet sich ja auch mit echtem Inhalt zu Wort.

    ...du wolltest die rote ja unbedingt behalten. ;)

    Jetzt musst du sehen, wie du mit diesem Schrott klar kommst. :P

    Meinst du das ernst, oder würdest sie nur einfach gerne haben? Sobald mir eine Kalifornische Blaubuche über den Weg läuft und es sich finanziell ausgeht, denke ich darüber nach, sie auszutauschen. Wobei...so eine rote Auster inmitten des hellblauen Korallenmeers hat auch was...

    Andere Felle z.B. so hab ich gesehen hättest ja sogar welche mit Dot, auf deinen anderen Snares die dir lt. aussage jetzt doch,

    denn Ansprüchen besser taugen. Nir Z evtl. hast du das gesehen in deinem Video, spielt in Deinem Verlinkten Video,

    auch eines mit Reverse Dot, optisch betrachtet kann man, nicht Erkennen ob es evtl, sogar die Heavy Variante ist,

    Ja klar. Er redet sehr viel von Fellen und Tuning in dem Video und es gibt noch 1-2 andere aus derselben Session. Sinngemäß: "Mit diesen Trommeln erreichst du alles, wenn du die entsprechenden Felle und Tuning wählst. Du brauchst nichts anderes mehr." Mir ist schon klar, dass ich all diese Register noch nicht gezogen habe, weswegen ich mir die rundgeschliffene Auster ja auch gewissermaßen "schönrede".

    Habe gestern ein bisschen verglichen: Bei etwa gleichem und sachtem Anschlag "knacken" Ludwig (Brass) und DrumCraft (Kupfer) gleich ganz gut, wo die Sonor noch ein deutliches "Dung" überm Teppich hat. Der Unterschied ist klar.


    Nochmal dazu:

    Jene Welche da, wie noch nie geknallt hat.

    In der Zwischenzeit hatte ich mich ganz gut mit ihr eingelebt und dachte auch, ich habe es mit pointierterem Spiel im Griff. Aber nach dem letzten Gig kamen nochmal Zweifel. Da hat mich dann jemand auf die Starphonics gelupft und so bin ich hier gelandet. Dieser sagt aber auch schnell "du brauchst mal eine gescheite Brass-Snare, dann knallt das" und das möchte ich nicht ohne überlegen einfach umsetzten - das "gescheit" ist gleich "teuer" und die Materialwahl klingt mir zu ideologisch. ^^

    Das letzte Bild vom Benz zeigt mal wieder:

    Früher habe ich mein Schlagzeug mit einem VW Käfer rumgefahren! Ende der 80er

    Apropos: VW Lupo kann auch 5 Piece Kit plus Hardware ohne Probleme.

    Für Audi allerdings gilt:

    (die sind nur außen breit)

    Und auch der ein oder andere Stadttraktor soll ja größer aussehen, als er ist.

    Der CLS hat halt im Vergleich zum Kleinstwagen eine gute Knautschzone. Und dann sind da immer noch die Lederkoffer, bevor es an die Trommel geht.

    An all die Verwirrten, na ich denke, dass ich das Thema in dem Zeitraum

    Irgend wie hab ich ein Groooooßes Dja -vue.

    das geht in Juli 2024 zurück reicht bis in Oktober 2024


    Was meinst den Du @ MoM Jovi dazu. :?: :?: :?:

    schon mal in einem anderen Thread diskutiert hab.

    Die rote Farbe in

    Jene Welche da, wie noch nie geknallt hat.

    Deutet wohl auf meine Rote Auster.

    Würden wir hier bei der Starphonic Frage bleiben, wäre wenig Dejavu. Aber zwangsläufig kommt man bei sowas vom Hundertsten zum Tausendfachen. ;)

    Zumindest die Gratungen der Starphonic Brass sind aber auch nicht spitz.

    Und auch bei der Bubinga sind wie wohl "leicht abgerundet". Das lässt mich schon aufhorchen. Nicht dass sie doch kaum anders als meine Sonor ist.

    Ich habe auch gelesen oder in Tests gehört, die Starphonics hätten gewissen "Vintage Vibe". Was ist denn das überhaupt, wann klingt eine Trommel "alt", oder "vintage"? Was ist an den Kesseln von früher anders bis auf vielleicht die Gratung? Wenn man nicht gerade Naturfelle spielt, hat man auch kein Mylar von 1950 drauf. ^^

    Tadaa, ich glaube da ist der Kern des ganzen "Dilemmas".


    "Sonor ist 9lagig Buche (6mm) mit runden Edges"


    Runde Gratungen ziehen automatisch die Höhen raus aus dem Klang und die Höhen sind das, was vermutlich im Mix bei dir zuwenig ist, um die Snare "knallen" zu lassen. Denn runde Gratungen sind ja dafür da, einen runden, optimierten warmen Klang zu produzieren, also klanglich etwas dezenter aufzutreten.

    Das ist mit grundsätzlich bewusst, und ich schrieb:

    Zudem gibt es Drummer, die auch die Sonor Vintage zum Knallen bringen und damit rocken. Nir Z macht viel damit, und das offensichtlich nicht nur zu Sonors Werbezwecken, sondern man sieht ihn auch viel im Studio damit arbeiten.

    Hier mal ein Beispiel, ab etwa 2:00 Minuten. Ich weiß! Das ist ein Werbevideo!! Aber Nir Z hat die Snare auch im Studio regelmäßig am Start:


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    Ich will einfach nicht irgendwo den heiligen Gral suchen und was kaufen, wenn es am Ende doch geht. Und wenn ich ins Fitness Studio dafür muss. :P

    Aus welchem Material ist die Sonor und die Ludwig Pioneer? Abgesehen von den Reflektionen im Kesselinnern und der Steifigkeit des Kessels spielt das Gesamtgewicht des Kessels (inkl. Hardware) auch noch 'ne große Rolle.

    Sonor ist 9lagig Buche (6mm) mit runden Edges. Die Ludwig Pioneer ist Nickel over Brass und hat glaub nur 1mm. Die ist außerdem von 1930 und ich bin mir nicht sicher, ob die ganz rund ist, habe aber neue geflanschte Spannreifen drauf (nicht die alten Reifen mit Klauenbefestigung). Guckst du hier.  ;) Diese Snare "knallt" subjektiv schon mehr als die Sonor. Ist aber auch nur 5" tief (Sonor 6,5"). Zudem hat die Ludwig ein Remo Coated Amba und die Sonor aktuell ein Evans (glaub UV1 coated). Finde die Sonor wie gesagt "patschig", was ich so bei einem Remo Fell noch nicht erlebt habe.

    "Ich bekomme immer mal wieder Feedback bei unseren Gigs, dass die Snare nicht genug knallt"


    Lass mich raten, das war dann zu 100% ein Schlagzeuger, richtig?

    Muss es wirklich richtig "knallen", oder will das eigentlich nur der eine Drummer im Publikum so?

    War ein Musiker, und zwar einer der früher mit der gleichen Band unterwegs war und der das nicht einfach so sagt. Ich glaube es auf manchen Aufnahmen ja selbst zu vernehmen. Es ging beim letzten Gig nicht mal um das "Knallen", sondern die Präsenz und Abhebung im Vergleich zu den Toms. Wir nehmen nur das Schlagfell ab. Wenn nun die Vintage Snare sowieso schon viel Body hat, fehlt vielleicht Teppich?

    Die Mikrofonierung spielt auch 'ne Rolle. Mit einem Audix i5 oder Sennheiser e604 kriegt man die Snare nach meiner Erfahrung nicht so knallig wie mit einem Shure SM57. Dafür kriegt man Snares mit SM57 nicht so bauchig wie mit den anderen genannten Mikros. Bezieht sich jetzt nur aufs obere Mikro.

    Ich nehme mit dem SM57 ab.

    Probier's ruhig mal mit einer Metallsnare, die kriegt man im Regelfall besser knalliger und lauter als Holz-Snares.

    Ja ich frage mich, ob es überhaupt eine andere/neue (gebrauchte) Snare sein muss. Möchte lieber noch mal mit der Sonor rumprobieren oder was nehmen, das ich schon habe: Millenium Power Brass, Ludwig Pioneer, DrumCraft Kupfer. Aber das wird jetzt OT. Hier soll es ja um Starphonics gehen.

    Die eigentliche Frage war ja: Schaffe ich mit einer Starphonic, was mit der Sonor Vintage nicht geht? Und wenn ja, welche sollte ich am ehesten probieren?

    Auch wenn Bubinga exklusiv ist, weiss ich nicht obs dir persönlich im Kontext mit Calefornia Blue gefällt

    imho Braun und Oceanblau harmonieren eigentlich schon, aber das Hölzerne und dazu noch sehr dunkle , eher weniger,

    ein bisschen besser, aber nicht viel, wärs beim roten gewesen.

    Die optische Seite sollte mich recht wenig interessieren. Momentan spiele ich die Rote Auster Snare zum California Blue. Bubinga fänd ich nicht mal schlecht, das ist fast wie "Moscow Mule" Kupfer und das passt super!

    Live ist die Starphonic Brass zumindest mit meiner Spielweise oft eher zu laut. Kommt natürlich immer auf viele Faktoren an.

    Die Starphonic Brass ist auch relativ schwer. Das macht auch noch mal was aus.

    Vielleicht passt sie aus diesem Grund für dich aber perfekt, wenn deine anderen Snares zu wenig knallen.

    Ich hatte gar nicht erwähnt, dass ich nicht gerade der Heavy Hitter bin. Aber du weißt das ja aus meinen Challenge-Beiträgen. ;)

    Niop meinte, die Bubinga wäre nicht unbedingt "laut", wie auch immer man das jetzt definieren mag.

    Jetzt ist die Frage, wie fährt man besser, wenn man eher einen zarten Backbeat spielt: Mit einer Snare, die eher leise ist und die man dann auch mit wenig Kraft an die obere Grenze bringt (Bubinga) - oder mit einer Snare, die von Natur aus eher laut ist, die man aber mit sachtem Spiel gar nicht "aussteuert" (Brass)?

    Am Ende bewegt man hier dieselbe Menge Luft bei beiden Snares. Aber die Reflexionen des Kessels machen ja auch noch was.


    Beide zu bestellen wollte ich eigentlich vermeiden - wenn die auch sogar neu im Vergleich doch "günstig" sind bei den mechanischen Features und dafür, dass sie mindestens obere Mittelklasse sind.