Beiträge von MoM Jovi

    Aus welchem Material ist die Sonor und die Ludwig Pioneer? Abgesehen von den Reflektionen im Kesselinnern und der Steifigkeit des Kessels spielt das Gesamtgewicht des Kessels (inkl. Hardware) auch noch 'ne große Rolle.

    Sonor ist 9lagig Buche (6mm) mit runden Edges. Die Ludwig Pioneer ist Nickel over Brass und hat glaub nur 1mm. Die ist außerdem von 1930 und ich bin mir nicht sicher, ob die ganz rund ist, habe aber neue geflanschte Spannreifen drauf (nicht die alten Reifen mit Klauenbefestigung). Guckst du hier.  ;) Diese Snare "knallt" subjektiv schon mehr als die Sonor. Ist aber auch nur 5" tief (Sonor 6,5"). Zudem hat die Ludwig ein Remo Coated Amba und die Sonor aktuell ein Evans (glaub UV1 coated). Finde die Sonor wie gesagt "patschig", was ich so bei einem Remo Fell noch nicht erlebt habe.

    "Ich bekomme immer mal wieder Feedback bei unseren Gigs, dass die Snare nicht genug knallt"


    Lass mich raten, das war dann zu 100% ein Schlagzeuger, richtig?

    Muss es wirklich richtig "knallen", oder will das eigentlich nur der eine Drummer im Publikum so?

    War ein Musiker, und zwar einer der früher mit der gleichen Band unterwegs war und der das nicht einfach so sagt. Ich glaube es auf manchen Aufnahmen ja selbst zu vernehmen. Es ging beim letzten Gig nicht mal um das "Knallen", sondern die Präsenz und Abhebung im Vergleich zu den Toms. Wir nehmen nur das Schlagfell ab. Wenn nun die Vintage Snare sowieso schon viel Body hat, fehlt vielleicht Teppich?

    Die Mikrofonierung spielt auch 'ne Rolle. Mit einem Audix i5 oder Sennheiser e604 kriegt man die Snare nach meiner Erfahrung nicht so knallig wie mit einem Shure SM57. Dafür kriegt man Snares mit SM57 nicht so bauchig wie mit den anderen genannten Mikros. Bezieht sich jetzt nur aufs obere Mikro.

    Ich nehme mit dem SM57 ab.

    Probier's ruhig mal mit einer Metallsnare, die kriegt man im Regelfall besser knalliger und lauter als Holz-Snares.

    Ja ich frage mich, ob es überhaupt eine andere/neue (gebrauchte) Snare sein muss. Möchte lieber noch mal mit der Sonor rumprobieren oder was nehmen, das ich schon habe: Millenium Power Brass, Ludwig Pioneer, DrumCraft Kupfer. Aber das wird jetzt OT. Hier soll es ja um Starphonics gehen.

    Die eigentliche Frage war ja: Schaffe ich mit einer Starphonic, was mit der Sonor Vintage nicht geht? Und wenn ja, welche sollte ich am ehesten probieren?

    Auch wenn Bubinga exklusiv ist, weiss ich nicht obs dir persönlich im Kontext mit Calefornia Blue gefällt

    imho Braun und Oceanblau harmonieren eigentlich schon, aber das Hölzerne und dazu noch sehr dunkle , eher weniger,

    ein bisschen besser, aber nicht viel, wärs beim roten gewesen.

    Die optische Seite sollte mich recht wenig interessieren. Momentan spiele ich die Rote Auster Snare zum California Blue. Bubinga fänd ich nicht mal schlecht, das ist fast wie "Moscow Mule" Kupfer und das passt super!

    Live ist die Starphonic Brass zumindest mit meiner Spielweise oft eher zu laut. Kommt natürlich immer auf viele Faktoren an.

    Die Starphonic Brass ist auch relativ schwer. Das macht auch noch mal was aus.

    Vielleicht passt sie aus diesem Grund für dich aber perfekt, wenn deine anderen Snares zu wenig knallen.

    Ich hatte gar nicht erwähnt, dass ich nicht gerade der Heavy Hitter bin. Aber du weißt das ja aus meinen Challenge-Beiträgen. ;)

    Niop meinte, die Bubinga wäre nicht unbedingt "laut", wie auch immer man das jetzt definieren mag.

    Jetzt ist die Frage, wie fährt man besser, wenn man eher einen zarten Backbeat spielt: Mit einer Snare, die eher leise ist und die man dann auch mit wenig Kraft an die obere Grenze bringt (Bubinga) - oder mit einer Snare, die von Natur aus eher laut ist, die man aber mit sachtem Spiel gar nicht "aussteuert" (Brass)?

    Am Ende bewegt man hier dieselbe Menge Luft bei beiden Snares. Aber die Reflexionen des Kessels machen ja auch noch was.


    Beide zu bestellen wollte ich eigentlich vermeiden - wenn die auch sogar neu im Vergleich doch "günstig" sind bei den mechanischen Features und dafür, dass sie mindestens obere Mittelklasse sind.

    Okay, der Thread ist schon ein paar Tage alt, aber Thema passt.


    Ich lese trotz Kritik

    Alukessel als dumpf bezeichnet hatte. Die Alusnare macht in den Höhen am wenigsten auf. Bubinga klingt ebenfalls eher dunkler, aber dennoch "silbrig" in den Höhen.

    mitunter einige Begeisterung für die Alu Variante und dass Bubinga dunkler ist, aber eben auch exklusiv. Die Demos z. B. vom Memphis Drumshop zeigen zwar Unterschiede zwischen den Kesselmaterialien, aber ganz ehrlich klingt für mich bei so einer "Solo-Performance" eigentlich jede Snare gut. Das "Ring", das sich bei der Brass Variante abhebt, kann im Solo nervig sein, im Bandkontext aber gerade richtig.

    Ich habe die Demos der Sonor Vintage Series 14x6,5 daneben gelegt, die ich ja selbst besitze. Nun fixt mich die Bubinga ziemlich an, nur weiß ich nicht, ob die der Sonor zu ähnlich ist. Ich meine, dass die Bubinga etwas mehr Crack hat - vielleicht aber auch wegen dem halben Zoll weniger Tiefe? Man soll ja auch nicht so viel auf das Kesselmaterial geben! Felle sind bei Memphis glaube alle mehr oder weniger Ambassador Coated.


    Ich bekomme immer mal wieder Feedback bei unseren Gigs, dass die Snare nicht genug knallt. Meistens ist es dann, wenn ich die Sonor Vintage Snare am Start habe, obwohl ich das aus "Fahrersicht" und mit InEar gar nicht so empfinde. Auf (leider nur Handy-)Aufnahmen diverser Gigs glaube ich das aber auch zu erkennen im Vergleich zu meiner Millenium Power Brass oder DrumCraft Vanguard Copper.

    Meine Stimmung würde ich als "mittel bis mittel tief" bezeichnen, sodass sie eben allein betrachtet fett klingt. Vielleicht sollte ich da auch mal etwas höher gehen. Zudem habe ich immer mehr den Eindruck, dass das Evans UV1 Coated die Snare "patschiger" macht als ein Remo Ambassador. Zudem gibt es Drummer, die auch die Sonor Vintage zum Knallen bringen und damit rocken. Nir Z macht viel damit, und das offensichtlich nicht nur zu Sonors Werbezwecken, sondern man sieht ihn auch viel im Studio damit arbeiten.


    Kann denn hier jemand was sagen zur Einordnung der Starphonics Brass und Bubinga? Das sind die beiden, die mich interessieren, auch im Vergleich zur Sonor Vintage. Bei Alu bin ich mir unsicher, ob zu "dumpf". Stahl kommt mir immer etwas zu "brachial" und zu einfach/schnelle Lösung vor, damit es auch ja knallt.

    Ich hab schon ab und zu gehört "du brauchst einfach eine Brass Snare", aber ist es so einfach?

    m_tree hat ja die Starphonic Brass und bezeichnet sie als das Arbeitstier. Von Niop weiß ich, dass die Starphonic Bubinga sehr sensibel, aber auch laut kann. Probespielen wäre super, aber ich bin keiner, der das im Laden entscheiden kann, und 4 Snares möchte ich mir auch nicht ins Haus kommen lassen.


    1. Wie sehr ist die Bubinga an der Sonor Vintage, falls das jemand beurteilen kann?

    2. Bereue ich die Bubinga, wenn ich sie anstatt der Brass wähle?


    Dazu noch: Ich bin nicht im Kaufrausch, ich überlege nur, ob eine Starphonic eine sinnvolle Ergänzung wäre. Von der Sonor Vintage will ich mich aus emotionalen Gründen nicht wirklich trennen. Ich möchte eher die "Billigsnares" von Millenium und DrumCraft dagegen tauschen, wenn ich dafür DIE Snare vielleicht fürs Leben finde! ;)

    Damit es nicht zu weit geht, bleiben wir hier vielleicht beim Thema "Starphonic" und vergleichen allenfalls mit anderen Snares. Aber keine "stattdessen Empfehlungen". ;)

    Wo würdest du ein bzw. zwei Mikrofone platzieren

    Wohl so:

    3 Mikros: Stereo-OH (Recorderman) + BD-Mikro


    4 Mikros: + Snare-Top

    Die Overheads nach "Glyn John", also eins von oben senkrecht mitten auf die Snare, das andere von hinten über die rechte Schulter schauend Richtung Mitte. Ist Recorderman dasselbe? :/

    Aber man könnte die Challenge ja noch erweitern ... "wer kriegt den jazzigsten Schlagzeugsound hin?"

    Ja würde sowieso erwarten, dass "stilechter Sound" bei vielen Votenden eines der Kriterien ist. War doch bei den letzten Challenges auch so.


    Oh man, mal sehen ob ich dieses Mal Zeit finde!

    Da gebe ich dir grundsätzlich Recht! Ich verstehe manches Gespür für Marketing auch nicht bzw. denke, jeder sollte ein bisschen was davon haben.

    Ich meinte nur, dass sich einige auch einfach durchwursteln und es scheinbar funktioniert.

    (thomann expandiert ja inzwischen auch über den Teich hinweg und das dortige Publikum wollen/müssen die gewinnen, um gegen Sweetwater und Co. zu bestehen)

    Sprechen denn bei Thomann aka Bonedo alle sauberes Englisch? Und wenn ich mir so die Vertriebler in den Industrieunternehmen anschaue, die auch nicht nur nach Deutschland verkaufen, da haben auch nicht alle das "th" drauf. 8o Ich finde das nicht so schlimm. Einigermaßen verständlich muss es sein, aber auf den Inhalt kommts doch an. Wenn aber vor dem Inhalt noch 2 Minuten Werbeblock kommt von wegen "Plies subskraib mai Tschännel to not verpass my leidest nus", dann klick ich auch weg.


    Übrigens höre ich in den (Rede-)Pausen lieber das Instrument als völlig aus dem Kontext gerissene Stock-Music, die das eben Gehörte direkt aus dem Gehörgang löscht.

    Schon soweit?

    Diese Challenge's kommen so überraschend, wie eine Abfahrt auf der Autobahn, die unbedingt, auf dem letzten Meter, noch genommen werden muss.

    Naja...das war schon angekündigt:


    Solche Mikro-Kits sind aber in den letzten 10 Jahren ziemlich in Mode gekommen und finden vermutlich mehr Anhänger als ne "normale" 18er Bassdrum.

    Ich hatte das Club Jam ja bereits, aber wieder verkauft. Mit 18er BD ist das absolut handlich und fühlt sich nicht klein an. Allerdings hat Tama die Größen hier alle schon irgendwie im Club Jam Fundus, wohingegen das 12er Racktom neu wäre. Man musste für diese "Neuheuit" also nur den Doppeltomhalter bauen.

    Also das check ich net. Die sind doch gleich!?


    Als Gestalter, v. A. als deutscher, kommste unweigerlich irgendwann mit Otl Aicher in Berührung. Der gilt, Gott hab ihn selig, sozusagen als Vater des Corporate Designs und erschuf mit den Klöppeln wohl DAS Logo der Branche. Ich bin seit langem ein großer Bewunderer.

    Wichtig auch die Frage: Hat er die Klöppel als Musik-Laie immer unterschiedlich in die Hand genommen oder war er selbst Schlagzeuger und bekennender Buttend-Snare-Hitter? 8o Aber auch für Traditional Grip Spieler liegen die Stäbchen wie abgebildet perfekt da zum in die Hand nehmen. ;)

    Slingerland ist halt auch schick, muss ich sagen!

    Überhaupt hat Pearl designtechnsich da immer ziemlich schlecht ausgesehen. Meist ist ihr Badge völlig planlos und überfrachtet.

    Bei Pearl hat mich auch irgendwie immer das Logo abgehalten. Dieses quasi Times New Roman mag ich einfach nicht.

    Gelungen ist natürlich auch das bereits erwähne Sonor-Logo, da muss man nicht drum herumreden. Die Klöppel ind in Sachen Grafik-Design schlau gemacht

    Grundsätzlich ja. Ich finde nur die Dimensionen zusammen mit dem SONOR Schriftzug manchmal schwierig in sich oder in Relation zur Umgebung. Diese schwarzen BD Frontfelle mit überdimensionalem Klöppel-SONOR Druck finde ich ganz schrecklich. Das ist einfach zu sehr Musikantenstadl-Playback-Kit in Hochglanzschwarz/-weiß.

    Super schöner Thread zum Schwelgen! :saint: Wird mit jedem Beitrag besser.

    Hebbes Fotokünste bringen ja die klobigsten Sonor-Klöppel fein raus!

    Ansonsten wäre das hier auch so ziemlich mein Beitrag:

    Hier eine kleine Auswahl meinerseits:

    OT: Hast du deinen Traum nun endlich wahr gemacht? :P