Die Struktur des Playalongs ist eher ungewöhnlich. Für den Anfänger (oder mich) wäre da eher ein Standard (da beziehe ich mich auf's Real Book) in gewohnter Form mit ein oder zwei Solo Chorus.
Weiß nicht, ob ich dich richtig verstehe in Bezug auf die Struktur: Aber Marius hatte das ursprüngliche Playalong ja auch gekürzt. Ist da die "Standard Form" womöglich verloren gegangen?
Mit den "nassen Socken" geb ich dir Recht. Die Playalongs sind ja nicht selten auch mindestens quantifiziert, wenn nicht gar programmiert. Im Falle von Jack Curtis bin ich mir da aber nicht sicher und möchte ihm nicht zu nahe treten.
Was mir auch noch einfällt und ich schon von vielen guten Leuten gehört habe… "If you don't know the lyrics, you can't play the tune" Abgedroschen, aber sagt einiges über Feel.
Stimmt. Wenn mit "lyrics" auch Melodie gemeint ist, vollkommen. Ich finde es furchtbar, ein Stück mal schnell begleiten zu müssen/sollen, das man nicht kennt. Und das ist egal in welchem Genre. Wenn man die Melodien und die Stops nicht kennt, frustriert das gleich. Im Jazz ist das natürlich besonders ausgeprägt.