Okay, der Thread ist schon ein paar Tage alt, aber Thema passt.
Ich lese trotz Kritik
Alukessel als dumpf bezeichnet hatte. Die Alusnare macht in den Höhen am wenigsten auf. Bubinga klingt ebenfalls eher dunkler, aber dennoch "silbrig" in den Höhen.
mitunter einige Begeisterung für die Alu Variante und dass Bubinga dunkler ist, aber eben auch exklusiv. Die Demos z. B. vom Memphis Drumshop zeigen zwar Unterschiede zwischen den Kesselmaterialien, aber ganz ehrlich klingt für mich bei so einer "Solo-Performance" eigentlich jede Snare gut. Das "Ring", das sich bei der Brass Variante abhebt, kann im Solo nervig sein, im Bandkontext aber gerade richtig.
Ich habe die Demos der Sonor Vintage Series 14x6,5 daneben gelegt, die ich ja selbst besitze. Nun fixt mich die Bubinga ziemlich an, nur weiß ich nicht, ob die der Sonor zu ähnlich ist. Ich meine, dass die Bubinga etwas mehr Crack hat - vielleicht aber auch wegen dem halben Zoll weniger Tiefe? Man soll ja auch nicht so viel auf das Kesselmaterial geben! Felle sind bei Memphis glaube alle mehr oder weniger Ambassador Coated.
Ich bekomme immer mal wieder Feedback bei unseren Gigs, dass die Snare nicht genug knallt. Meistens ist es dann, wenn ich die Sonor Vintage Snare am Start habe, obwohl ich das aus "Fahrersicht" und mit InEar gar nicht so empfinde. Auf (leider nur Handy-)Aufnahmen diverser Gigs glaube ich das aber auch zu erkennen im Vergleich zu meiner Millenium Power Brass oder DrumCraft Vanguard Copper.
Meine Stimmung würde ich als "mittel bis mittel tief" bezeichnen, sodass sie eben allein betrachtet fett klingt. Vielleicht sollte ich da auch mal etwas höher gehen. Zudem habe ich immer mehr den Eindruck, dass das Evans UV1 Coated die Snare "patschiger" macht als ein Remo Ambassador. Zudem gibt es Drummer, die auch die Sonor Vintage zum Knallen bringen und damit rocken. Nir Z macht viel damit, und das offensichtlich nicht nur zu Sonors Werbezwecken, sondern man sieht ihn auch viel im Studio damit arbeiten.
Kann denn hier jemand was sagen zur Einordnung der Starphonics Brass und Bubinga? Das sind die beiden, die mich interessieren, auch im Vergleich zur Sonor Vintage. Bei Alu bin ich mir unsicher, ob zu "dumpf". Stahl kommt mir immer etwas zu "brachial" und zu einfach/schnelle Lösung vor, damit es auch ja knallt.
Ich hab schon ab und zu gehört "du brauchst einfach eine Brass Snare", aber ist es so einfach?
m_tree hat ja die Starphonic Brass und bezeichnet sie als das Arbeitstier. Von Niop weiß ich, dass die Starphonic Bubinga sehr sensibel, aber auch laut kann. Probespielen wäre super, aber ich bin keiner, der das im Laden entscheiden kann, und 4 Snares möchte ich mir auch nicht ins Haus kommen lassen.
1. Wie sehr ist die Bubinga an der Sonor Vintage, falls das jemand beurteilen kann?
2. Bereue ich die Bubinga, wenn ich sie anstatt der Brass wähle?
Dazu noch: Ich bin nicht im Kaufrausch, ich überlege nur, ob eine Starphonic eine sinnvolle Ergänzung wäre. Von der Sonor Vintage will ich mich aus emotionalen Gründen nicht wirklich trennen. Ich möchte eher die "Billigsnares" von Millenium und DrumCraft dagegen tauschen, wenn ich dafür DIE Snare vielleicht fürs Leben finde! ![]()
Damit es nicht zu weit geht, bleiben wir hier vielleicht beim Thema "Starphonic" und vergleichen allenfalls mit anderen Snares. Aber keine "stattdessen Empfehlungen". ![]()

