Beiträge von NoStyle

    #58 gefällt mir. Ich bin nur immer skeptisch mit diesem "Vintage Style" Snare Korb. Bei meinem ersten Schlagzeug hatte ich so nen Klapperständer...

    macht das Spaß?

    Der Snarekorb ist in der Tat Vintagestyle. Er klemmt die Sare auch nicht ein, das heisst, wenn mann die Snare hochnimmt, kommt der Ständer nicht mit. Manchen mag das stören, mich nicht ...

    Mich würde es stören, aber aus dem Hintergrund heraus dass man zum Transport jedes Mal den Winkel des Korbes verstellen muss, wenn man kompakt verstauen möchte. Deshalb bevorzuge Ich dann lieber die konventionellen Korb-Varianten, welche man einfach hochklappt, sozusagen ...

    Die Galgnestative der Spartan gönne ich mir sicher bald. Aber Snare und HiHat sind für mich definitiv raus.

    Mittlerweile hab ich als Drummer schon so viele verschiedene Moden erlebt, manche davon auch mitgemacht, und am Ende hatte ich rückblickend nie den Eindruck, dass irgendwas davon die Musik verändert hätte.


    Mittlerweile stehe ich auf dem Standpunk, mir ist es ziemlich egal, worauf ich rumklopfe, so lange es nicht der letzte Schrott ist. Mit ner Reihe gerader Größen komme ich klar, mit 13/16 ebenso, und auch Bassdrums stimme ich unabhängig von der Größe so, dass sie mir gefallen. Der Klang unterscheidet sich eh von Raum zu Raum, teils sogar erheblich, da nützt es kaum, sich über 1 Zoll mehr oder weniger nen Kopp zu machen ...

    Eben!
    Ausser bei Ride-Cymbals ... da finde ich das ne ziemlich interessante Zwischgröße ... :)

    Gut, du brauchst noch Kabel, Stative und ein Audio-Interface. Ich hab schon öfter andere Drummmer ( z.B. für unsere YouTube-Tutorials) mit drei Mics aufgenommen. Brauchst halt nen gut klingenden Drummer und einen guten Raum.

    Das Problem bei vielen Einsteigern ist ja, dass die Mixes vor allem über die Close-Mics aufgebaut werden, und dann oft unausgewogen klingen. Mit zwei OHs und einem Kick-Mic kann man schon viel machen und dabei lernen.

    Da ich von Mikrofonie und der ganzen Technik drumrum keine Ahnung habe - und auch die Kosten scheute - war ich froh als Yamaha das EAD10 rausbrachte. Überlege schon das gegen das EAD20 zu tauschen. Ist das nicht immernoch die Alternative dazu ... ?

    Bin ja inzwischen ziemlich konservativ was Finishes betrifft - also sehr gerne ein schönes Holzfinish, zeitlos gebeizt und lackiert. Keine Fades, keine Bursts, keine andere Hardware-Farbe als Chrom.
    Aber das ist echt ziemlich viel "Kirmes" und wäre überhaupt nichts für mich. Aber über Geschmack kann man nicht streiten ...

    Oliver_Stein : Genau - so z.B. wie Du zeigst. Das wären bei drei bis vier Galgen-Stativen immerhin bis zu 6 kg weniger Gewicht. Das ist in Summe schon recht ordentlich!


    Ich finde es leider nicht mehr, aber ich hatte mal gesehen dass jemand das Galgengelenk direkt auf das mittlere Crosstown-Rohr gesetzt hat. Heisst beim Gelenk den schwarzen Spacer/Adapter unten raus, dann hat man wohl die 22 mm Durchmesser - und beim Crosstown-Rohr die obere Befestigung für das obere dünne Rohr/Galgen entfernt. Dann wäre das Stativ zwar nur 1-fach ausziehbar, aber wenn man seine Cymbals nicht gerade über Kopfhöhe aufbaut sollte das reichen.

    Ich hab mich in der Tat noch nicht damit beschäftigt welcher Galgen von welcher Yamaha Hardware Serie auf den Crosstown passen würde, aber ich hätte ein Angebot bzw. Erweiterung von Yamaha erwartet. So muss halt mein Sonor Galgenständer für mein tiefhängendes Ride herhalten.

    Im Prinzip passen alle Rohre mit 22 bzw. 22,2 mm Durchmesser. Das ist das mittlere Rohr bei Crosstown, genauso wie die mittleren bei allen 900er, 800er und 700er Yamaha Serien. Diese Serien waren bei Yamaha immerschon untereinander kompatibel. Einzig die 600er passen nicht, da dünnere Durchmesser.


    Die mir bekannten Basteleien waren z.B. die Gelenke für Galgen, oder dieses mit Rohr komplett, auf das mittlere Crosstown Rohr ausgetauscht. Und ich meine sogar dass das dünne Rohr der Crosstown den Durchmesser der Galgen hat, also 12 mm.

    Guter Artikel, der einfach und verständlich die Unterschiede beschreibt, besonders zwischen EAD10 und EAD20. :thumbup:
    Ich hatte mich nämlich schon gefragt, ob man einfach nur das 20er Modul gegen das 10er tauschen kann. Beim EAD20 ist das Center-Mic offensichtlich auch schon ein anderes, deshalb ginge das wohl nur mit Abstrichen ...

    AAXplosion : Geht mir original genauso ... frage mich gerade, ob bei der neuen Yamaha Hardware die großen Updates sind bzw. warum ich denn alt gegen neu tauschen sollte ... ?!?


    Der einstrebige Snare-Ständer (SS6 vs. 780er-Serie) ist in Funktion exakt baugleich, etwas anders designte Details wie z.B- Flügelmutter, blaue Gaskets, Gummis usw. - aber sonst?
    Ok, die Galgen haben jetzt stufenlose Winkelverstellung. Aber das ist offensichtlich das bisherige Design und das ist sackschwer, anstatt hier einen neuen Ansatz zu kreieren.

    Dazu spezielle Filze und Quick-Release - und das bekommt man schon lange von anderen Herstellern im Aftermarket.


    Bin langjähriger und überzeugter User von Yamaha Hardware, aber da ist nichts dabei was mich reizt. Ich denke ich investiere dann lieber in vier Tama Spartan Galgen-Stative und tausche die gegen die Yamahas aus. Spart zwar eventuell kein Geld, aber Gewicht bei der ganzen Schlepperei ...

    Ps bzw. Edit: Wenn man so die ganzen Yamaha Social-Media Gruppen durchforstet ist der Bedarf der Drummer eigentlich ein anderer: Drehbare Beine und Galgen-Stative bei der Crosstown-Serie. Tja ...

    Danke!

    Ja, leider hast Du recht - weder Spartan noch Crosstown Snare-Ständer sagen mir zu. Der brandneue einstrebige Yamaha SS6 wird als lightweight beworben, ist aber aus Stahl und bis auf ein Re-Design komplett identisch mit dem aus der 700er Serie.

    Bei den HiHat-Maschinen ähnlich - wenn die Spartan wenigstens eine "echte" 3-Bein Variante zur 2-Bein hätten würde ich ins Grübeln kommen. Spiele meistens eine Yamaha aus der 600er Serie, eine Maschine ohne Firlefanz und funktioniert einfach - mehr Features bietet die Spartan ja auch nicht, deswegen etwas Enttäuschung bei mir bezüglich Tama Spartan ...


    Tja - gute Frage ob 4 Spartan/Crosstown Beckenständer viel Gewicht einsparen - kommt vermutlich darauf an gegen was sie ausgetauscht werden, oder?

    In meinem Fall wäre es eventuell nicht so dolle, da ich Yamahas 700er Stative benutze (2x Triple Ständer). Aber theroretisch alles augetauscht bis auf den Triple-Halter dürfte schon einsparen. Bei Yamaha sind selbst die Stahlgalgen mit allen Gelenken doch recht saftig. Bei Spartan sind die hohl und der Rest aus Alu.

    Naja - ist ja nur theoretisch ... :)

    LG

    Toddy

    Ist doch ein Single-Lug, wenn ich keinen Knick in der Pupille hab. Da reicht eine Stimmsicherung. ;)

    Stimmt! Das hatte ich übersehen!!! Asche auf mein nicht mehr vorhandens Haupthaar ... ^^


    Abseits davon: Bei allem Verständnis bezüglich Kostenreduktion - wer billig kauft kauft oft zweimal.

    Qualitativ hochwertige Beschlagteile haben eine bessere Verchromung, bessere Gewinde und das verwendete Metall ist im Zweifel auch haltbarer. Stimmböckchen sind ziemlich teuer geworden und haben sich während der letzten Jahre im Preis mindestens verdoppelt. Aber dafür hat man keine Probleme mit z.B. Flugrost, porös werdenden Gaskets oder Stimmstabilität.


    Ich würde eher bei z.B. ST-Drums kaufen, da es für alles dort auch über viele Jahre Ersatzteile gibt. Ist nur meine bescheidene Meinung, aber ich habe 2010 Stimmböckchen gekauft die exakt baugleich mit Dixon Böckchen sind - und die keinerlei Verschleiß zeigen.

    Auch da gebe ich dir vollkommen Recht! Mein Beitrag #506 war mehr eine Antwort darauf, dass nun auch Yamaha bei der geheimnisvollen Ankündigung durch Detailaufnahmen mit Millenium und Meinl (?) gleichzieht.

    Offensichtlich fallen wir doch alle drauf rein - wenig Gewicht ist der neue heiße Scheiß, während man bei Snare-Kesseln das Gefühl hat, sie könnten schwer genug nicht sein. Das hat aber bisher noch kein Hersteller zusammengebracht - zumindest werden die Lightweight Stative noch nicht als "capable for 30 pound snares" vermarktet.


    Richtig leichte Hardware würde mir aber auch zusagen - wenn ich dann auch mein logistisches Konzept sinnvoll hinkriege, dass die Leichtgewichte nicht doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Und natürlich konsequenterweise müsste der "alte Schrott" auch mit ner schwarzen Null weggehen.

    Interessanter Gedanke ...
    Dem Yamaha Crosstown Snare-Stativ sagt man ja etwas "Wander-Eigenschaft" nach, oder dass sich das Rohr mit Korb mit der Spielzeit absenkt. Für Letzteres schenkte uns der Herr ja die Memory-Clamp. Für Ersteres würde ich gerne mal aus Spaß probieren inwieweit der Ständer noch wandert, wenn da mal ne Sonor Glockenbronze von oben die Stativ-Füße in den Teppich rammt ... ^^


    Was meinst Du denn mit Tropfen auf dem heißen Stein? Vielleicht bietet Tama ja irgendwann die oberen Spartan-Galgen als Nachrüstoption an - könnte für Rack-User z.B. schon gut Masse einsparen. Ich selbst habe ein kleines Set, alles montiert an zwei Triple-Stativen mit Galgen. Ich denke das Crosstown oder Spartan Basis-Ständer und Galgen schon abspecken würden. Wäre dann mit HiHat Maschine und Snare-Ständer komplettiert noch mehr Gewicht los.
    Leider mag ich keine 2-Bein HiHat Maschinen und dieser Spartan Snare-Korb ist mir "too much of a feature". Mal schauen ob der Yamaha-Teaser ein Update der leichten Crosstown-Serie ist, oder wieder was neues aus Stahl.
    Auch klar das Kosten/Nutzen/Verkaufs-Verlust sich so gut wie möglich die Waage halten sollten ...

    ... dann fangen wir doch einfach wieder unten bei den Ständern an. :S

    Naja...man muss ja auch nicht immer alles kaufen, was andere meinen was man haben wollen muss.

    Damit hast Du natürlich vollkommen recht. ;)
    Ich muss aber zugeben das (noch) leichtere Hardware für mich durchaus einen - mehr oder weniger - finalen Kaufreiz hat. Ich muss mein Set oft transportieren und bei Stativen Gewicht zu sparen wäre schon gut.

    Alles andere habe ich ja und bis auf Verschleißteile keinen Bedarf/Wunsch mehr - behaupte ich jetzt einfach mal so. 😅

    Na dann ... vielleicht doch noch etwas Geduld haben ... ???

    Ach Schei .... äh ich meine schade: Solche einstellbaren Korbarme am Snarestativ brauche ich nicht und an der HiHat-Maschine wäre mir ein Dreibein deutlich lieber. :(

    Das wär in dem blauen Finish ja noch was für mich. Nur sind mir die Bassdrums zu tief. Gut so, dann komme ich nicht auf dumme Ideen.

    "Dumme Ideen" möchte ich natürlich NICHT befeuern, aber ... :D


    Leider ist die Dixon Homepage nicht so aufschlussreich bezüglich bestellbarer Einzeltrommeln. Deshalb hatte ich damals, in 2024, über Dieter und Olly Blahak vom Drumcenter Köln mal unverbindlich nachfragen lassen - die hatten nämlich Dixon schon als empfehlenswerten Tip auf dem Schirm gehabt und ein paar Artisans verkauft.

    Zum Einen wegen Vollahorn Kesseln, die eigentlich nur für den amerikanischen Markt vorgesehen waren. Für Europa gab es vermeintlich nur die Ahorn/Pappel-Hybrid Kessel.

    Zum Anderen nach einer 20x14 und 18x14 Bass-Drum - speziell letztere wurde offiziell in keiner Konfiguration angeboten.


    Das Feedback von Dixon über den Vertrieb war: Kein Problem!!! :love:

    So konnte ich zwischen 10x7 oder 8, 12x8 oder9 Racktoms, 14x12 oder 14, 16x14 oder 16 Floortoms wählen. Dazu die kurze 20x14 BD und die 18x14 als Extra. Also sowas wie eine "Quasi-Custom-Order", nur dass ich das 14er Floortom weggelassen habe und eines der angebotenen Finishes nehmen musste. Preislich dazu unterhalb der Konkurrenz wie z.B. Yamaha Tour Custom in gleicher Konfiguration.


    Was ich damals nicht wusste:

    Dixon bot/bietet ganz neu unter der Cornerstone Serie auch eine Cornerstone Classic Serie an. Die unterscheidet sich etwas von der "regulären" Cornerstone Serie - also vorkonfigurierte Sets, traditionelle Kesseltiefen, anderes Badge, (semi) matte Finishes anstatt Highgloss, nur von aussen matt schwarz lackierte BD-Hoops. Ansonsten gleiche Kesslkonstruktionen und Hardware.

    Vielleicht war es deshalb möglich speziell bei den Bass-Drums eben auch die traditionellen Kessltiefen mit dem regulären Cornerstone-Finish zu liefern?!

    Ich bin jedenfalls in allen Belangen sehr happy mit dem Drumset. Ansonsten hätte ich mir alternativ was mit CVL-Kesseln gebaut ...

    Ich kann nichts über die Marke an sich sagen, was Fertigungsqualität und Klang angeht, aber Dixon hat in der Artisan-Serie ein paar wunderschöne Finishes...

    Dixon ist quasi die Hausmarke von Reliance in Taiwan, einem der großen OEM Manufakturen die auch für andere Marken Teile oder komplett herstellen. Die ersten Generationen von Gretsch Renown kamen z.B. von dort. Aktuell wird unter Anderem für Rogers oder Canopus produziert.

    Ich selbst spiele ein Dixon Cornerstone, das ist deren Workhorse/Mittelklasse Serie und ist qualitativ auf bestem Niveau, dazu preislich sehr attraktiv.

    Ah, jetzt im Video sieht man es besser, auf deinen Fotos hätte ich es nicht erkannt. Genau das meinte ich mit Pseudo-Parallelabhebung. Schön, dass Thomann anscheinend die passende Lösung für dich hat.

    Sollte der bestellte Teppich unerwartet auch nicht passen, lässt sich diese Art der Abhebung meiner Erinnerung nach auch gut mit normalen Teppichen betreiben.

    Theoretisch passt auch ein normaler Snare Teppich - der "dämpft" das Reso-Fell aber stärker wegen der dann auf dem Fell liegenden Platten (nennt man die so?). Man beraubt sich quasi dem Vorteil der Pseudo-Parallelabhebung, oder besser bezeichnet als Throw-Off II. Diese Abhebungen funktionieren sehr ähnlich einer echten Parallelabhebung, nur dass der Teppich über (einstellbare) Umlenkrollen mit Band oder Schnur gespannt wird. So kann man unabhängig den Teppich spannen und zusätzlich über die Umlenkrollen einstellen wie stark dieser an das Fell anliegt.

    Grundsätzlich ist Yamaha Hardware, wie die von Tama und anderen, wirklich gut, schlicht und funktionell. Nur dass bei der Crosstown vermutlich viele die Option auf Galgen vermissen und sich an der Optik der U-Profil-Beine stören. Das hat Tama bei der Spartan-Serie optisch eleganter gelöst - und dazu "Chrome-Optik". Wobei ich versenkbaren Galgen auch "besser" finde ...