Beiträge von NoStyle

    Meine Fresse! Und ich dachte unser 40qm Proberaum für 200€ ist teuer.

    Aber hier liest man ja von 10, 15 und sogar über 20€/qm, teilweise ohne Heizung und Wasser. =O

    Das sind ja teilweise höhere Preise als für Wohnraum...

    Jepp. In den Ballungsgebieten wird, für Proberäume oder Ateliers, gerne auch mal der gewerbliche Quadratmeter-Preis genommen. Der liegt meines Wissens über dem für Wohnraum. Ist langsam nicht mehr lustig ...
    Ich habe deswegen leider keinen festen Proberaum mehr, kann aber an den Wochenenden in der Firma trommeln. Dafür nutze ich mein Set, muss dafür auch immer auf/abbauen und transportieren. Das ist mir am Ende aber alles lieber als in überteuerten oder feucht-schimmeligen Räuberhöhlen irgendwelches Driss-Equipment zu spielen.

    Bezüglich Band oder Projekten gilt: So viel wie möglich "Hausaufgaben" machen. Dann mietet man sich für Proben oder Sessions in "Pay-to-Play" oder "Plug & Play" Räumlichkeiten ein.

    In der Regel werden die Schlagzeuge nicht abgebaut und verpackt sondern komplett auf Rollen / Rollbrett im Bus / Transporter verladen. Bei der Größe kommt es im Wesentlichen darauf an, dass man alles, was man braucht, auf einem möglichst kleinen Rollbrett unter kriegt, damit man damit durch alle Gänge und Türen und entspannt auf die Bühnen kommt. Je handlicher das Ganze ist, desto weniger Probleme hat man vor und nach dem Auftritt. Und beim Gewicht ist man auf Dauer natürlich über jedes Gramm dankbar, das man nicht heben muss ...

    Genau so ist es. Die Drums werden in der Regel komplett aufgebaut auf die Bühne gerollt, Hocker dahinter, die Multicore-Summe verkabelt - und los geht´s.

    Ob 2 oder 3 Toms, 10er oder 12er, sind da nicht kriegsentscheidend, solange alles kompakt auf die Rollbühne passt. Dessen Dimensionen weiss ich gerade nicht, aber da kann das Drumcenter Köln garantiert weiter helfen. Ich weiss nur, dass der Podest durch normale handelsübliche Türen passen sollte ...


    Chuck Boom : Ich selbst hatte in meinen jungen Jahren auf vielen solcher Veranstaltungen mit Big-Band gespielt. Das war aber quasi die Resident-Band für das ganze Abend-Programm. Dazu kamen dann Künstler wie Höhner oder Brings und andere. Da lief das genau wie von Korki beschrieben ab. Die Backline wurde fix auf und von der Bühne gerollt. Bei noch nicht so etablierten Künstlern hat jeder mit angepackt, aber ohne Helfer (teils vor Ort) und entsprechender Logistik geht es nicht.

    Es gab mal vor Jahren im WDR eine Dokumentar-Sendung über Brings. Sie wurden den ganzen Abend in der Hauptsaison begleitet. Die Band war mit drei(!!!) Transportern unterwegs, 1x Band und 2 Transporter mit Backline und Helfern jeweils unterwegs zum nächsten und übernächsten Auftrittsort. Logistisch präzise abgestimmt, sodass an einem langen Tag mindestens 10 Auftritte (ca. 20 bis 30 Minuten) gespielt wurden. Zu der Zeit war Brings natürlich schon in der Kölner Karneval Champions-League, da geht das ohne doppelte Backline und Personalaufwand gar nicht anders.

    Hallo Phil.


    Da Platz eine Rolle spielt, würde ich definitiv 10 + 14 Tom spielen, wenn es schon zwei Toms sein sollen. Je nach Befellung und Stimmung klingt ein 10er mehr als "fett" genug.


    Ansonsten würde ich mir auch überlegen, das Set fest installiert auf eine trag- und/oder rollbare Platte zu bauen. Ich weiss nicht wie es in der Mainzer Fastnacht aussieht, aber im Kölner Karneval sind die Umbauzeiten knallhart = 60 bis maximal 90 Sekunden!

    Falls Du aus dem Kölner Umland kommst, würde ich Dir das Drumcenter Köln wärmstens empfehlen. Die Jungs kennen sich damit sehr gut aus und haben wohl für so ziemlich jeden kölschen ambitionierten Trommler die Sets für solche Events gebaut.


    LG

    Ich als Fan der Vollholzkessel oder Massivholzkessel sage Sonor gehört zumindest wenn es um Sperrholz geht zusammen mit Tama Pearl und DW zu den besten herstellern. Gerade Sonors Buchenkessel klingen Phänomenal Aber auch Tamas Walnusholzkessel sind nicht zu unterschätzen..

    Man müsste sich mal mit den physikalischen Gegebenheiten von Trommeln beschäftigen ... 8)

    Hmmm ... meinen persönlichen Geschmack treffen diese Cymbals nicht. Aber meinen Hang zu sehr dunkel, trocken und trashig mag ja auch nicht jeder. 8o

    Dann doch lieber das gute alte Fierce Ride. Das als 23" mit ca. 2500 Gramm, lecker. Und drauf gesch....n ob man das auch gut crashen kann ... :thumbup:

    Hochi : Da bin ich ganz bei Dir. Das Untermaß bei Sonor, oder auch UK-Made Premier fand ich richtig gut, da noch einfacher stimmbar. Ich wundere mich auch warum das nicht mehr etabliert ist.
    Bei den Angeboten von Gear 4 Music werden die 3 mm nur bei der Genista Serie erwähnt. Allerdings ohne weitere Angaben - dann ist sicher fraglich von was dieses Untermaß ausgeht oder bezieht. Wenn vom standardmäßigen Untermaß nochmal 3 mm abgezogen wären käme das ja hin. Aber wer weiss ...

    Ich muss mich korrigieren: Das 3 mm Untermaß bei den Kesseln wird nur bei der Genista Serie beschrieben. Sorry für die unkorrekte Info!


    Mal eine Frage: Der Vogel in dem Produktvideo sabbelt was von „Last run of the current models with limited stock“. Ich hab Premier schon ewig nicht mehr in Geschäften gesehen, kann es sein, dass das gerade ein Ausverkauf der noch irgendwo am Lager befindlichen Premier-Sets ist? So was hat Meisinger mal mit Pearl Vision-Sets gemacht, Vision Birch für 399€.


    Was nicht davon ablenken soll, das die Preise vor allem für APK und XPK wirklich knorke sind.

    Das Video habe ich auch gerade gesehen und weiss nicht so recht wie das einzuordnen ist!?
    Aber für jemanden wie mich, der gerade ein kleines kompaktes Drumset (Shellset Bop oder Heritage) für Traveln oder Probesessions braucht, ist das zumindest finanziell sehr interessant, mal unabhängig von der Premier Reputation alter Zeiten ...

    Haben die Neuauflagen auch ein Untermaß, wie die Sets aus früher englischer Produktion?

    Ich meine bei den Beschreibungen zu den jeweiligen Serien etwas von 3 mm Untermaß gelesen zu haben - und bei einigen Detail-Fotos ist da schon ordentlich Luft zwischen Kessel und Fellring/Spannreifen ...

    Wie gesagt - die Yamaha Stage Customs werden auch von je her ausserhalb Japan in Fernost produziert und haben eine sehr gute Reputation über die Jahre erlangt. Wenn es bei Premier keine großen qualitativen Macken gibt, oder sogar vergleichbar ist, dann sind diese Sets schon ne echte Ansage zu dem Preis - speziell APK, XPK und Heritage. Zumal man Gratungen nachfräsen, Kessel innen lacken/ölen/wachsen, oder in andere Spannreifen investieren kann und so für kleineres Budget viel Aufwertung erreicht.

    Da ich mal Besitzer eines Premier Signia war - eines der qualitativ "besten" Drums die jemals gebaut wurden (damals unter der Cooperation mit Yamaha) - bin ich hier schon recht skeptisch. Das ist definitiv nicht Made in UK, sondern Fernost Produktion (China, Taiwan oder Malaysien) und hat mit dem alten Premier vermutlich nicht mehr viel gemein.

    Aber: Bezüglich Ausstattung sieht das doch insgesamt ganz gut aus. Schön "fleischige" 7,x Millimeter Birkenkessel, bei Premier typisch mit Untermaß, hinterlassen auch bei Yamahas Stage Custom einen sehr positiven Eindruck - und ich denke das ist unter anderem der Markt, in dem man sich positionieren möchte. Preis und Ausstattung sind hier schon nen Tacken attraktiver als beim Yamaha SC, finde ich. 14er Toms und 18er BD´s mit 8er-Teilung nur als Beispiel. Dazu Snares in 13" und 14". Leider gibt es keine Einzeltrommeln, sonst könnte ich mir direkt ein Wunschset zum "schrubben" zusammenstellen.

    Prinzipiell ist die Idee ziemlich smart, finde ich. Zwei bis drei unterschiedliche Snare-Sounds zu haben, nur durch Umlegen eines Hebels - das ist schon toll. Wenn das dafür benötigte Bohrloch nicht so groß sein muss, ist die Snare alles andere als ruiniert.


    Die klanglichen Ergebnisse hauen mich aber nicht so recht aus der Hose. Diesbezüglich bin ich nicht überzeugt. Zudem hätte ich Sorge im Gemetzel mal öfter die Gratungen zu treffen - ob die das dauerhaft unbeschadet aushalten ... ?


    Für mich persönlich dann doch eher NEIN. Lieber verzichte ich auf Toms und packe ein oder zwei Snares zusätzlich ein ... :)

    "Alle Flügelschrauben und Muttern, die nicht zum Auf-und Abbau bewegt werden müssen, werden durch Sechskantmuttern und Schrauben ersetzt."

    Ohja - definitiv - mache ich auch genauso. So manch hochmotivierte Stagehand hat offensichtlich Spaß daran die Hardware möglichst in seine Kleinstteile zu zerlegen - als hätte ich keinen Platz im Case. ^^

    Zunächst mal sind die Serien 700, 800 und 900 untereinander kompatibel. Die 600er Serie nicht!

    Ob die 22,2 mm Rohre passen kommt teilweise auf den Basis-Ständer an. Bei 2-fach Rohren ist das obere das 22,2 mm Rohr und das dickere Basisrohr nimmt dieses auf. Bei 3-fach Rohren ist das mittlere und Basisrohr dicker und nur das obere im 22,2 mm Durchschnitt. Eventuell hast Du solche Stative?

    Niles : Ich liebe Hipster Sets - sehr schön! :love:

    trommelmann : Gefällt mir auch sehr. Besonders wenn die Zultans so klingen wie sie aussehen ... :thumbup:

    Meins mal wieder: Yamaha Stage Custom, hier mit 18er (statt 20er) Bass-Drum, 10er und 14er (statt 16er) Tom. Das 10x7 ist inzwischen gegen ein 10x8 aus der Vorgänger-Serie ausgetauscht. Das 1 Zoll mehr Kesseltiefe gefällt mir für diesen Durchmesser viel besser, auch wenn es farblich nicht mehr passt (ist Mattschwarz).


    Snare ist strictly 13 Zoll. Manchmal auch mit zweiter 13er oder 10er Snare ergänzt.


    Am häufigsten eingesetzte Cymbals: 16" Bosphorus Syncopation SW HiHat, Murat Diril 20" Crash, 16"+14" FX-Stack, 22,5" Ride, 19" Crash gemixed aus Mosaic oder Hommage Serie. Vieles davon Custom-Order.


    Custom Cascarea-Jingle-Wedge von Paul Matthew.


    Hardware ist aus der Yamaha 600er und 700er Serie - alles auf 2 Triple-Ständer montiert.


    Nuja, hässlich finde ich die aber nicht ... :)

    Ich habe nur schon seit längerem bei vielen Firmen den Überblick über die Produktpalette verloren. Zu viele Serien mit zuvielen Unterserien ... bei einigen Cymbal-Herstellern werde ich das Gefühl nicht mehr los, das man mehr nach Optik als nach Sound bastelt.

    Na ja, wenn ich mir ein Stage Custom kaufe, dann doch nicht, um gleich alles umzubauen. Klar, wenn ich es schon habe, dann ist ein Upgrade vielleicht einer Neubeschaffung vorzuziehen. Aber für neue Folie, Umrüstung von 6 auf 8 Lugs usw. gehen ja auch nochmal ein paar Hundert Öcken über den Tresen.

    Was anderes wäre ein gebrauchtes SC in Bopgrößen, da lohnt sich das vielleicht sogar. Aber gebraucht gibt es die Konfiguration eher selten.

    Das glaube ich sofort, da hat Yamaha einen untadeligen Ruf, auch wenn's kein RC ist.


    Ja! Natürlich hast Du da vollkommen Recht. Das von mir beschriebene wäre der maximal exzessive Umbau wenn man so gar nicht fündig wird, bei höchstens 1000 Euro Budget, dafür aber dann für viele Jahre glücklich wird ... =)

    Aber z.B. für Autos gibt es tolle Effekt-Lacke oder Folien. Das kann man gut selber machen und kostet wirklich nicht viel, wenn einem die angebotenen Yamaha Finishes überhaupt nicht gefallen.

    Jedenfalls gibt das Stage Custom generell bei dem Preis kaum Anlass zur Kritik. Ich habe noch kein Catalina bespielen dürfen, aber das ist sicher der gleichwertige, lange und fest etablierte Player in dieser Kategorie - und bietet zumindest etwas mehr Auswahl bei den Finishes. :thumbup: