Hardware der HiHat stört beim DoublebassPedal??

  • Ich habe mir ein Doublebass Pedal zugelegt und bin sehr happy damit. Nur habe ich ein Problem, denn die Hardware der HiHat stört mich etwas beim Spielen, da diese nicht beweglich ist. Ich habe noch nicht richtig ausprobiert, ob es geht, weil ich Doublebass erstens noch nicht kann, zweitens habe ich noch keine schnellen Wechsel zwischen den beiden Pedalen versucht, ich kann mir aber schon vorstellen, dass das bald stören wird, wenn ich schnell wechseln muss und mich nicht 100% darauf konzentrieren darf. Gibt es da einen Trick, dass ich trotz schlechter Hardware ungehindert spielen kann oder muss ich mir eine neue Hardware kaufen?

  • Hi, die HiHat müsste bei der unteren Schelle eine Vierkant-Schraube haben. Wenn du die löst, kannst du das Dreibein drehen.

    Wenn dass funktioniert kannst du das natürlich so einstellen, dass nichts im Weg ist, anderenfalls würds mich persönlich stören, insbesondere bei schnellem Spielen / Wechsel zwischen den Pedalen.

  • Ich denke, alle 2beinigen HiHats sind teure Geräte. Drehbare Haxn sind also das einzige einfache Mittel.

    Ich hab 1996 mit ner Force 2000 HiHat und einem Pearl Doppelpedal angefangen. Ich weiß ja nicht, ob deine Yamaha HiHat da sooo viel weniger Platz lässt als bei meinem Setup damals?

    Ich hatte auf jeden Fall nie irgendwelche Probleme, trotz der nicht drehbaren HiHat Haxn.

    Ich hab lediglich irgendwann damit begonnen, 2qmm Kupferdraht als "Bindfaden" einzusetzen, weil alles wegrutschte.

    1x an den vertikalen "Säulen" von HiHat (rechts) und BD Pedal (links) - hier einfach ein 10cm langes Drahtstück rumgezwirbelt, damit HiHat und Pedal quasi fix miteinander verbunden sind.

    Und dann noch ein längeres Drahtstück vom Hocker-Haxn zum HiHat Pedal Fersenstück, da durch gefädelt und dann die Länge so eingestellt, dass meine Haltung mit Linkem Beim auf HiHat oder Pedal "natürlich" weit weg vom Hocker war.

    Das war absolut unverrückbar, schnell auf- und wieder abgebaut. Eine ideale Lösung für extrem wenig Geld. Deshalb hab ich das beibehalten bis ich auf 2 Bass Drums umgestiegen bin.

    Ich glaube nicht, dass unter dem HiHat Haxn so schnell ein Platzproblem entsteht. Ich hab 20 Jahre Vollgas Metal so gespielt, war nie ein Problem. Im Gegenteil, so war die Distanz so klein wie möglich und die Wechsel Null Problem

  • 2-beinig muss nicht teuer sein: https://www.thomann.de/de/mill…hh902_pro_serie_hihat.htm


    Die hatte ich vor langer Zeit auch mal und kürzlich auch Schülern empfohlen. Lässt sich sogar wie die Iron Cobra Maschinen schrägstellen.

    Auch die Vorspannung der Feder lässt sich mit der - wie bei jeder vernünftigen HH-Maschine - flexibel einstellen. Falls deine vorhandene HH-Maschine eine feste Federspannung hat, wäre das sowieso ein Argument für eine andere HH-Maschine.


    Evtl. lohnt's sich noch, die Clutch durch eine zu tauschen, bei der nicht die Schraube selbst auf die HH-Stange drückt. Mit einem Mechanismus hält das 1000x besser und schont die HH-Stange. Beispiel: https://www.thomann.de/de/tama_cl08_hi_hat_clutch.htm

  • Mit den Millenium-Pro Stativen hab ich auch gute Erfahrungen. Vielleicht nicht so unverwüstlich wie Tama, aber schon auch haltbar.

    Falls deine vorhandene HH-Maschine eine feste Federspannung hat, wäre das sowieso ein Argument für eine andere HH-Maschine.

    Hier bin ich nicht zwingend deiner Meinung. Es gibt durchaus Maschinen, die ohne einstellbare Federspannung gut funktionieren, z.B. meine beiden Stagemaster light haben die nicht und lassen sich trotzdem 1a spielen, und sie haben drehbare Beine. Wäre insofern auch ne Option.


    Zweibeine spielen ihre Vorteile dann aus, wenn man noch weitere Pedale integrieren will und beidseits der Trittplatte eins hat. Man hat dafür aber i.d.R. mehr Masse zu bewegen, wenn man sein Set öfter mal transportiert.

  • Hier bin ich nicht zwingend deiner Meinung. Es gibt durchaus Maschinen, die ohne einstellbare Federspannung gut funktionieren, z.B. meine beiden Stagemaster light haben die nicht und lassen sich trotzdem 1a spielen, und sie haben drehbare Beine. Wäre insofern auch ne Option.

    Das dürfte dann aber auch Glückssache sein. Das Eigengewicht des Top-Beckens macht auch viel aus und mir persönlich waren HH-Federn mit fester Vorspannung eigentlich immer zu hart.


    Zweibeine spielen ihre Vorteile dann aus, wenn man noch weitere Pedale integrieren will und beidseits der Trittplatte eins hat. Man hat dafür aber i.d.R. mehr Masse zu bewegen, wenn man sein Set öfter mal transportiert.

    Auch schon nur mit dem Slave-Pedal der Dofuma daneben geht m.E. nichts über 2-beinige Maschinen. Drei gedrehte Beine find ich da immer Kompromissbehaftet, stehen gedreht instabiler als zwei, lassen keine Neigung der HH-Maschine zu und sehen dabei auch noch sch... aus. :D


    Aber ist wie so vieles natürlich Geschmackssache. :)

  • ich hatte auch ewig ein Dreibein bei der Doppel-FuMa . Schlussendlich gewöhnst du dir ein Spiel an, das mit deiner Maschine / Aufstellung funktioniert und dann passt das auch

    Lass dich jedenfalls nicht von "falscher" oder nicht perfekt passender Hardware davon abhalten, das Ding zu benutzen - gehen tut alles und wie die Vorposter - hald Geschnackssache

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!