1. Challenge 2026 - Jazz (Ergebnisse)

  • Meinem Eindruck nach hat KEINER der Teilnehmer seine Schokoladenseite gezeigt, wobei die unterschiedlichen technischen Fähigkeiten, Jazz zu "faken", natürlich hört. Aber selbst die Plätze auf dem Treppchen hätte ich beim Hören wohl zunächst geskippt, weil mein spontaner Eindruck war, da ist noch Luft nach oben.

    Mich würde wirklich brennend interessieren, wie ein richtiger Jazzer das Ding gespielt hätte - kannst Du nicht doch nochmal nachträglich eine Aufnahme davon machen?

    Mich würde vor allem interessieren, was einen "richtiger Jazzer" ausmacht!? Ich verstehe Jans Kritik zwar und weiß, worum es ihm geht. Aber wo ist die Grenze vom "Fake Jazz" zum "True Jazz"?

    Oder wenn man weiter ginge:

    Würde nicht sagen, dass ich im Rock irgendwie authentischer klinge. :)

    "Wann" ist man in einem Genre denn zuhause?

    Four on the floor sind zwei zu viel.

    SONOR Vintage Series: 20", 22" BD; 14" Snare-Drum; 10", 12", 13" TT; 14", 16" FT

    PAISTE 2002, 2002 Big Beat, 602 Modern Essentials, PstX

    Gigs: 23.01.26 Markthalle Freiburg, 21.03.26 Heimathafen Lörrach, 09.05.26 KiK Offenburg, 19.06.26 Haferkasten Kenzingen, 19.09.26 Mehlsack Emmendingen, 03.10.26 Private VIP Gig, 31.10.26 Durbacher Hof Offenburg, 21.11.26 Bierakademie VS, 28.11.26 Heimathafen Lörrach mit >> Blackwood Mary

    >> Mein Vorstellungsthread

  • Ich kann irgendwie nichts mit dem Begriff

    "Faken" anfangen. Wenn ich stilistisch auf meiner ganz persönlichen Welle spiele, dann fake ich doch nichts.


    Klar interessiert es mich auch wie es ein Jazzer unvoreingenommen spielen würde.

    Was ist aber, wenn ein Vollblut-Jazzer das Ding jetzt spielt und mir gefällt es dann nicht?


    Muss ich dann die Segel streichen und mich anderen Dingen widmen?

    Oder einfach selbstbewusst der Tatsache ins Auge blicken, dass ich mit meinem "Talent" alleine da stehe werde und das Ding so spielen wie es mir gefällt und Schande auf mein Haupt laden? ;)


    Ich kann ja kacke spielen, aber mit Herz und Seele dabei sein. Oder?


    Was sagte den Chat GPT dazu???

    Zitat:

    "Fake Jazz“ bezeichnet im musikalischen Kontext primär das Improvisieren von Begleitparts über Leadsheets (oft aus einem „Fake Book“), wobei Musiker Akkordfolgen spontan interpretieren, anstatt notierte Stimmen zu spielen. Es wird auch als Begriff für stilistisch angelehnten, selbstbewussten „Ersatz-Jazz“ (z.B. von Henry Mancini) oder im musiktheoretischen Sinne (Swing-Timing)
    genutzt."


    Ok...damit kann ich leben ;) :)

  • Wollte ganz ehrlich weder irgendwem zu nahe treten, noch wollte ich ne wenig erhellend Diskussion damit lostreten. Es gibt ja nicht DEN Jazz, sondern ganz viele verschiedene darunter subsummierte Stile, und ebenso viele "echte" Möglichkeiten gibt es, Jazz zu trommeln.


    Vielleicht wäre die korrektere Aussage gewesen, keiner der Teilnehmenden klingt in meinen Ohren, als ob er sich wirklich wohlgefühlt hätte. Mir schienen wahrnehmbar mehr Unsicherheiten beim Spielen hörbar zu sein, und als Jazzer fällt mir die durchwegs eher rockige Attitüde auf. Musste spontan an Neil Peart mit der Buddy Rich Bigband denken, dem es komplett an der Luftigkeit fehlte, die Jazzdrumming typischerweise auszeichnet.

  • "Wann" ist man in einem Genre denn zuhause?

    Ich finde das auch nicht so abwegig. Z.B. war Joe Morello im Jazz zu Hause und Dave Grohl ist im Rock zu Hause. Die wären im jeweils anderen Genre völlig fehlbesetzt, obwohl beide Superstars unter den Schlagzeugern sind.


    Für die Challenge hatte ich ja mein Recording-Set auch ein bisschen angepasst und z.B. die Bassdrum stärker gedämpft, damit das Sustain mit Heel Down (also ohne den Beater ins Fell zu drücken) nicht so lang ist. Schlussendlich hab ich die dann aber doch mit Heel Up gespielt und den Beater meistens im Fell gelassen, weil ich mich so halt wohler fühle.

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