Smatya vs. A-Custom

  • Moin!


    Da ich ja ggw. auch wieder akustisch spiele, war ich im Grunde im Begriff, mir wieder einen entsprechenden "Standard"-Beckensatz (14 / 16 / 18 / 20) zuzulegen.


    Eigentlich wollte ich wieder die Istanbul Samatya nehmen, weil ich mit denen ganz gute Erfahrungen habe, die Firma ganz sympathisch finde und - last but not least - das P/L-Verhältnis auch echt super war.


    Als ich dann mal geschaut hatte war ich dann überrascht, dass ein Samatya-Set in o.g. Konfiguration mittlerweile auch mit rund 900 € zu Buche haut (hatte "damals" m.E. um die 400/500 € bezahlt). Natürlich hatte ich mit einer Preissteigerung gerechnet, war ja nun auch schon 'ne ganze Weile her und günstiger wird ja bekanntlich nix, Becken schonmal gar nicht - aber da habe ich dann schon erstmal blöd geguckt.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Einen Satz Zildjian A-Custom (die ich auch immer ganz gut und recht vielseitig einsetzbar fand) in der gleichen Konfiguration gibt es mittlerweile ja auch mitunter schon für 900-1000€. Würdet ihr in dem Fall dennoch den Samatya den Vorzug geben bzw. findet ihr das P/L-Verhältnis immer noch gut genug oder würdet ihr dann eher gleich die A-Customs nehmen?


    Vielen Dank und beste Grüße

    Johnny

  • Hier muss das Ohr entscheiden: A-Customs klingen sauberer und schimmeriger, die Istanbulesen haben nen dunkleren "Schmutz" in den Obertönen.


    Bin kein Freund von vorgefertigten "Sätzen". Darüberhinaus sind das alles aufgrund der Streuung mehr oder weniger Zufallsprodukte, deshalb würde ich sowas auch nicht einfach bestellen, sondern vorher in natura testen und vergleichen.


    Neukauf käme für mich ohnehin nur infrage, wenn 1) Geld überhaupt keine Rolle spielt oder 2) ich mir absolut sicher bin, dass dieses spezifische Neuprodukt für mich der alternativlose "heilige Gral" ist und bedingungslos in meinen Fuhrpark rein muss.

    Das ist fein beobachtet!

  • Hier muss das Ohr entscheiden: A-Customs klingen sauberer und schimmeriger, die Istanbulesen haben nen dunkleren "Schmutz" in den Obertönen.


    Bin kein Freund von vorgefertigten "Sätzen". Darüberhinaus sind das alles aufgrund der Streuung mehr oder weniger Zufallsprodukte, deshalb würde ich sowas auch nicht einfach bestellen, sondern vorher in natura testen und vergleichen.


    Neukauf käme für mich ohnehin nur infrage, wenn 1) Geld überhaupt keine Rolle spielt oder 2) ich mir absolut sicher bin, dass dieses spezifische Neuprodukt für mich der alternativlose "heilige Gral" ist und bedingungslos in meinen Fuhrpark rein muss.


    Vielen Dank für deine Antwort. Grundsätzlich hast du da sicherlich Recht, allerdings hab' ich jetzt mit Beckensets eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht (lediglich Ride oder HiHat hatte ich dann später mal ausgetauscht).


    Generell tendiere ich persönlich - anders als bei den restlichen Schießbuden-Komponeten - bei Becken nach wie vor eher zum Neukauf (inkl. Umtauschmöglichkeit, Gewährleistung etc.), es sei denn ggf., dass ich sie vorher um die Ecke irgendwo begutachten könnte.


    Eventuell würde ich mir im Laufe der Zeit dann auch wieder eher eine "persönliche" Ausstattung zusammenstellen, habe allerdings gerade weder die Zeit noch den Nerv für zig Auswahlbestellungen nebst Retouren-Abwicklung bzw. das Gegurke zu den großen Musiklienhändlern mit entsprechender Ausstattung. Direkt hier vor Ort sind die Musikläden eher auf Gitarre ausgelegt bzw. im Hinblick auf Schlagzeug/Becken gibts dort halt echt nur totale Low-Level-Sets nebst den obligatorischen Blech-Tellern. Die Beratung durchs Verkaufspersonal spottet dem entsprechend i.d.R. ebenfalls sämtlicher Beschreibung.


    Von daher würde ich für den aktuellen Zeitpunkt erstmal ein fertiges, halbwegs aufeinander abgestimmtes Package bevorzugen.


    VG Johnny

  • Zumal Becken im Shop testen m. E. immer nur halb aussagekräftig ist. Grob vorsortieren geht, aber richtig beurteilen kann man (zumindest ich) sie immer erst am eigenen Set und im Kontext. Da ist die Rückgabemöglichkeit schon praktisch und wenn (tja …) man ein gutes Set erwischt, kann das auch die Zeit und Nerven gegenüber einem bzw. vielen (bis man einen guten Satz beisammen hat) mühsamen Gebrauchtkauf sparen.


    Zur Frage: Aus ökonomischer Sicht sind die Zildjians wohl wertbeständiger. Wenn sie dir gefallen - gut.


    Ansonsten würde ich (Stichwort P/L) noch mal ein Ohr auf Masterwork (oder evtl. Zultan) werfen.

  • Eine Forumskollegin hat sich kürzlich nen nagelneuen Satz Masterwork Custom im Laden geholt und ist recht angetan. Summa sumarum in der von dir favorisierten Konfiguration ca 700 Euro.

    Hätte sie bei T. bestellt, wäre sogar noch ne Transporttasche dabei gewesen.


    Welches Set unter verschiedenen Kandidaten "das beste" ist, ist so individuell wie wir Drummer. Von dem Gedanken, die vier großen Brands wären auf wundersame Weise noch besser als der Rest, solltest du dich aber lösen. Weil Z., S., P. oder M. draufsteht, sind die Dinger nur teurer, denn aufwändige weltweite Werbung und Unterstützung ihrer Markenbotschafter (=Endorser) gibt es nicht zum Nulltarif obendrauf.


    Am besten nur mit den Ohren kaufen, die meisten Logos sind eh nicht hübsch und viel zu groß 😉

  • Zitat

    Hätte sie bei T. bestellt, wäre sogar noch ne Transporttasche dabei gewesen.

    Dann hätte sie nicht ihren örtlichen Händler unterstützt und stattdessen nen unbrauchbaren Plastikfetzen dazubekommen, der sofort auf dem Müll landet.

    Das ist fein beobachtet!

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