Neuer Kesselsatz (22-10-12-14-16) mit speziellen Eigenschaften

  • Also das Zeug, was cymbal75 zusammenbaut und uns hier zeigt, finde ich schon sehr cool, dazu durch Verwendung der Carbonstangen leicht und unauffällig. Aber klassisch mit drei Ständern hat auch seinen Reiz (mache ich auch so).

  • Ich glaube, für beides gibt es gute Pro- und Contra-Argumente, aber letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, ähnlich wie die ungebohrte Bassdrum. Im Grunde ist das alles doch schon tausendmal diskutiert worden. Der eine mags, der andere weniger, aber gegenseitig bekehren werden wir uns vermutlich nicht ;)

  • Ich glaube, für beides gibt es gute Pro- und Contra-Argumente, aber letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, ähnlich wie die ungebohrte Bassdrum. Im Grunde ist das alles doch schon tausendmal diskutiert worden. Der eine mags, der andere weniger, aber gegenseitig bekehren werden wir uns vermutlich nicht ;)

    Ich habe nur MoM Jovi geantwortet.

  • Ist sicher Geschmackssache. Für mich spricht bei genauer Betrachtung doch einiges gegen die Anschaffung eines Racks.


    Erstmal wird es in Summe deutlich teurer. Auch mit dem U-förmigen Gibralter-Rack ist es mit den 300€ Anschaffung nicht getan. Ich brauche noch mindestens einen Beckenhalter (wenn ich nicht sinnlos ein Beckenstativ zerlegen möchte), um ein Tom, Crash und Ride unterzubringen. Nur für Tom+Crash würde sich ein Rack m.E. gar nicht lohnen und wäre für den Transport auch viel zu unhandlich. Trotzdem ersetzt das Rack dann auch nur ein Galgenbeckenstativ und eben die Halterung auf der Bassdrum. Spiele ich das ganze stattdessen mit dem "normalen" Tama-Rack für 500€ durch, geht das gleich in ganz andere Dimensionen. Da brauche ich für eine vernünftige Nutzung nicht nur mehrere Beckenhalter, sondern auch noch Tomhalter. Denn die im Kesselsatz mitgelieferten Klemmen für die Hängetoms funktionieren am Rack nicht. Trotzdem spare ich mit meinem großen Aufbau so nur maximal zwei Dreibein-Beckenstative ein, mindestens zwei brauche ich immer noch.


    Dann sehe ich beim Transport und der Aufbaugeschwindigkeit auch nur Nachteile. Galgen-Beckenstative mit Multiklammern und Tomhaltern kann man sogar noch relativ platzsparend "obenrum aufgebaut" (also nur mit zusammengeklappten Beinen) transportieren. Komplett eingeklappt natürlich noch deutlich platzsparender.


    Die "akustische Kopplung" durch das Rack schreckt mich auch etwas ab.

    Ich brauche beim Beschweren der Bassdrum nach meinem aktuellen Kenntnisstand auch keine hohe Flexibilität. Denn für mich persönlich hat zusätzliche Masse an / auf der Bassdrum sowieso mehrere Vorteile (Akustik, Statik und eben Materialaufwand). Ein Kollege aus Erfurt (der, der das andere Gibraltar Stealth Rack nutzt) hat auf Tour immer einen Backstein dabei, den er in die freistehende Bassdrum legt. Das will ich mir gern ersparen. :D


    Und ganz egal wie man es dreht und wendet - "haben ist besser als brauchen". Eine Bassdrum mit Rosette kann man auch freistehend nutzen. Andersrum geht das nicht.

  • Meiner Meinung nach ist ein Rack im Moment nicht „in“.

    Viele spielen ein 1up, 1down. Dazu Beckenständer.

    Ich habe mir auch letztes Jahr den sauteuren DW Doppeltomhalter gekauft und mir Löcher in die BD gebohrt. Einstrebige Ständer und DTH halte ich im Moment für mich für die beste Lösung. Back to the roots!

  • Warum einstrebige Ständer?

    Warum sollte er nicht? Ich spiele seit vielen Jahren einstrebige Tama-Hardware, nachdem ich mir Jahrzehnte lang mit doppelstrebiger nen Wolf geschleppt hatte. Dabei habe ich nicht einmal im Ansatz den Eindruck, dass ich mich in puncto Stabilität damit in unguten Grenzbereichen bewege. Nach Markteinführung der Sonor-Signature-Hardware damals hatte natürlich jeder Drummer das Gefühl, alles müsse Heavy Duty sein. Da ich irgendwann aber bemerken musste, dass mein Rücken nicht Heavy Duty, sondern durchaus fragil ist, verkaufte ich sämtliche doppelstrebige Roadpro-Hardware mitsamt dem schweren Rollencase und sattelte um auf einstrebige Stagemaster-Stative im Powerpad-Tascherl. Im Tama-Portfolio dürfte das die Einstiegsliga darstellen, aber so lange ich meinen Kram selbst transportieren und aufbauen muss, gibt es nicht einen Grund, damit nicht zufrieden zu sein.


    Diese Beckenständer-Monster - am besten noch mit Gegengewicht am Galgen - braucht wirklich kaum ein Mensch, der nicht Nicko McBrain heißt.

  • Ich habe für mein Jungle Set einen einstrebigen geraden Beckenständer von Tama (den mir ein Unbekannter geschickt hatte, evtl Um mich von meiner Sonor-Fixisierung zu befreien, wer weiß), Gewicht ca 1,5 kg. Ich verwende ihn mit einem 16“ Crash, da ich mit dem Kit sowieso eher leise spiele, funktioniert das. Der zweite Ständer ist ein Sonor Protec mit zwei Beckenarmen, auf die ich ein 18“ Crash/Ride und ein 20“ Ride befestigt habe. Der braucht schon eine gewisse Fusslänge, die Doppelstreben sorgen für Stabilität. Gewicht ca 4 kg. Die gesamte Hardware (Protec HiHat, crosstown Snareständer, jojo Meyer FM, einfacher Drumhocker, ST Beine, BD Riser, Tomhalter) habe ich in einer alten Reisetasche mit Rollen. Das klappt gut.

    Wenn ich mit dem lite spiele, habe ich zwei Protec Ständer mit je einem Becken und einem Tom, dazu den BD Halter mit zwei Toms und zwei Becken, Protec HiHat, 5000 Snareständer, dazu die FM und den Hocker. Das ganze etwas schwerer in einer Tasche von Ahead, die zum Glück gute Rollen hat.

    Das Signature Zeug verlässt den Proberaum nicht. Mein Rücken dankt es mir.

    Über ein Gibraltar Rack habe ich auch mal nachgedacht, aber so komme ich auch gut klar.

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