Was ist besser um Coversongs bekannter Titel einzuspielen? Gute Karaokevorlagen oder besser Studio- und Liveversion der Originalbands dafür zu nehmen?

  • Ich erlebe in meiner musikalischen Praxis immer wieder, das Menschen, die Singen, davon ausgehen, das die Mitmusikanten instantan reproduzieren können, was auf mitgebrachten Aufnahmen, Playbacks Midi-Files,Stems etc. zu hören ist. "Hier, ich möchte gerne mal Streetlife singen, spielt das mal". Das scheitert dann.

  • Tja...wo Menschen aufeinandertreffen, triffst Du Menschen die halt sind wie Menschen ;-)....das ist aber irgendwie ja auch das spannende an Menschen....


    Finde das persönlich auch schräg...aber das löst sich ja dann auch oft (wie hier geschehen) ganz von selbst...

    "If you don't have ability you wind up playing in a rock band" (Buddy Rich)

  • Prima Perspektive. Lassen wir die lästige Auseinandersetzung mit den Originalsongs einfach weg

    Jetzt mal nicht so spitzfindig. :)

    Man muss nicht immer den Weg des größten Widerstandes gehen. Es haben auch nicht alle immer das gleiche Ziel. Da sind auch Abkürzungen erlaubt. Außerdem haben unterschiedliche Personen auch unterschiedliche Baustellen. Und unterschiedliche Lernansätze. Der eine geht ganzheitlich dran, die andere konzentriert sich auf Priorisiertes.

    Zur Ursprungsfrage scheint es ja einfach nur ein Missverständnis gewesen zu sein. Kommt schon mal vor, dass unterschiedliche "Communities" Begriffe unterschiedlich nutzen. Mir fällt das immer besonders auf, wenn z.B. im Hip Hop / Rap von Beat gesprochen wird.
    Der Umgang mit dem Missverständnis war natürlich suboptimal. Statt auf etwas zu pochen hätte man wohl besser mal versucht, die Ansicht des anderen nachzuvollziehen.

    "Just beat the devil out of it." - Bob Ross

  • Es haben auch nicht alle immer das gleiche Ziel. Da sind auch Abkürzungen erlaubt.

    Klar, da will und kann ich nicht widersprechen. Heraushören ist aber tatsächlich mehr als nur unnötige Härte. Akademiker nennen das Gehörbildung, und die ist denke ich eine Grundvoraussetzung, um ernsthaft musizieren zu können. Für Karaoke reicht es natürlich, und wenn wir uns damit zufrieden geben wollen, dass Konzerte künstlerisch auf einer Stufe mit Karaokeparties stehen, spricht nichts dagegen, auf Gehörbildung zu verzichten.

    Man muss nicht immer den Weg des größten Widerstandes gehen.

    Richtig, und wer übt, sticht seine Kameraden aus 😉


    Ich fürchte, wenn meine Mitmusiker in Zukunft gar kein Gehör mehr haben, sondern nur noch Vorgekautes aus dem Netz auswendig lernen, muss ich mir ein neues Hobby suchen =O

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