Umschalten von 5:4 auf 4:5 Polyrhythmus

  • Ich habe folgende Frage für die vllt. eine(r) eine smarte Lösung hat:


    Wenn ich einen 4:5 (4 über 5) Polyrhythmus spiele ist meine Definition bisher : 4 Schläge über einen 5er Puls (die 5er sind also meine Metrik).

    Ich nutze dafür z.B. ein Wortspiel wie "I'm looking for a home to buy".


    Meine Frage : Gibt es einen Weg den gleichen Polyrhythmus umzudenken, z.B. über ein artähnliches Wortspiel, dass den 4er Puls fokussiert und damit dann einen 5:4 (5 über 4)?


    Mir ist klar, dass ich das in ein 20er grid zerlegen und dann jeweils auszählen kann...Das ist aber nicht wirklich intuitiv bzw. super unhandlich gerade in schnelleren Tempi.

    "If you don't have ability you wind up playing in a rock band" (Buddy Rich)

  • Gegenfrage: du sprichst nicht von einer Akzentverschiebung, also in einem 5er Takt alle 4 Schläge fortlaufend zu akzentuieren?


    Mir ist nämlich überhaupt nicht klar, was dir dein Wortspiel bei einem wirklichen 4 gegen 5 bringen könnte. (Gut, mir ist auch nicht klar, wozu man sowas überhaupt bräuchte, vielleicht versteh ich's deshalb nicht. Thema Vergeistigt und so)

  • "I'm looking for a home to buy" sind 8 Silben, da hast du dann zweimal den Viererpuls, oder habe ich was falsch verstanden? 5er Puls wäre z.b. university


    20er Grid bedeutet ja entweder 16tel in Fünfergruppen im 5/4-Takt oder Vierergruppen in Quintolen im 4/4-Takt. die beiden Möglichkeiten kannst du ja üben ;)


    Ich spreche für Vierer dann meistens ta-ka-di-mi und für 5er ta-din-gi-na-ton

    "Die Sprache ist natürlich im ersten Moment immer ein Hindernis für die Verständigung."



    Marcel Marceau (*1923-2007), französischer Pantomime

  • Bei dem Poly-Gedöns kann man echt ist schleudern kommen.

    Ich mag diese Wortspiele nicht.

    Ta Ka Die Mi Di usw. ist ok.


    "I'm looking for a home to buy" müsste eigentlich auf beide Möglichkeiten funktionieren. Oder?

    Es liegt nur etwas anderes zugrunde.

    Jetzt kommt der Punkt warum ich diese Esels-Sätze nicht mag. Dabei gehe ich jetzt von mir aus. Stehe ich am Anfang und spreche diesen Satz vor mich hin, dann hab ich noch lange nicht drauf, auf was sich das Ganze aufbaut.

    Muss ich nicht erst wissen wie das Ganze funktioniert?

    Also beginne ich mit dem Ganzen. Dann fange ich an zu reduzieren. Bedeutet ich fange an zu dem zu kommen, was schlussendlich noch häufiger dem Blatt steht.

    Bei den Zwischen-Schritten muss ich wissen was ich vor mir habe.

    In #1 wird von einem 5er Puls gesprochen.

    Kann ich den und beherrsche ich den?

    Ich jetzt nicht. Also wäre für mich besser das Gedöns vorerst in einem 4/4 Takt zu packen.

    Es geht dabei auch in erster Linie nur ums Verständnis. Die Basis wäre hier 16tel Quintolen.

    Hab ich dann das Endergebnis vor mir ist es, wenn man sich die Lage der Schläge anschaut, nicht anderes wie in einem 5/4 Takt.

    Hab ich irgendwann die eine oder andere Möglichkeit drauf, dann kann ich mit diesen Sätzen hantieren. Ich sage das auch nicht ohne Grund. Es gibt im Netz etliche Tutorials über Poly-Rhythmus.

    Es war eins für Anfänger und der im Video hatte ein solchen Satz als Übermaterial. Am Ende kann man es möglicherweise spielen, aber verstehen tut man es nicht. Mir geht es jedenfalls so. Ich habe mir dann das Noten-Konstrukt aufgemalt. Erst da hatte ich es verstanden.

    Braucht man dieses Poly-Gedöns?

    Ich persönlich finde es interessant. Hat man es gut im Griff, so lassen sich so einige "Gemeinheiten" mit anstellen.

    Einige Konstellationen klingen auch ganz nett.

    Ich meine auch, dass ich, abseits vom Poly-Geflüster, andere Dinge besser verstehen und händeln kann.




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