Ersatz für Weihnachtsglocken?

  • Klugscheißer-Modus an: Und in groß Vibraphon (Metall) bzw. Marimba (Holz) Klugscheißer-Modus aus.

    Da hast du auf die Klobrille geschissen, es sind unterschiedliche Instrumente mit unterschiedlichen Klang. Ein großes Xylophone ist genauso wenig eine Marimba, wie ein großes 20“ China ein Ridebecken ist. Gleiches gilt für Glockenspiel und Vibraphone.

  • Danke für die vielen Antworten! Ich bin inzwischen in ein Rabbit Hole bezüglich der Berechnung von Chimes gefallen und bei der Analyse von Schwingenden Metallstangen mit Spektrogrammen angelangt. Kurze Zusammenfassung der Recherche:

    • Feierliche Weihnachtsglocken klingen ähnlich wie Kirchenglocken, die sind aber nicht praktikabel. Selbst AC/DC (Hells Bells) und Metallica (For Whom the Bell tolls) nutzen in der Regel live keine echten Glocken. Ich meine mal irgend ein Video einer größeren Band gesehen zu haben, die als Effekt eine echte Glocke mit dem Hammer geschlagen hat. Für Weihnachtsmusik braucht es aber mindestens 2-3 zueinander gestimmte, kleinere Glocke
    • Professionell werden als Konzertglocken Röhrenglocken aka Tubular Bells verwendet. Wenn in Aufnahmen von Weihnachtsstücken Glocken zu hören sind, gehe ich davon aus, dass es meist solche sind. Die Dinger sind aber teuer und groß, also nur als einzelnes Instrument zu spielen.
    • Bezüglich Klang und Praktikabilität ist ein Sample-Pad sicher die beste Lösung (Keyboard geht auch, ist aber nicht so gut vom Drumset aus zu spielen)
    • Wenn es akustisch und bezahlbar sein soll, ist ein Glockenspiel (Metall-"Xylophon") ein guter Kompromiss. Crotales sind etwas teurer aber flexibler.
    • Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, sich aus Metallrohren selber ein Metallophon zu bauen. Je nach Aufwand und Umfang kommt dann etwas zwischen Röhrenglocken und Glockenspiel heraus. Ich habe noch ein Kupferrohr vom Heizungsbauer gefunden und es klingt machbar.

    Die einzige Band, die anscheinend alle diese Instrumente live spielt(e) ist wohl Rush. Neil Peart ist später aber auch für das Extra-Gedöns auf elektronisch umgestiegen.


    Zwischenfazit: Entweder professionelle Tubular Bells, oder getriggerte Samples oder mit verschiedenen Metall(ophonen) nach eigenem Bedarf herumexperimentieren.

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