Verzweifelte Suche nach einem kompakten E-Drumset mit Akustikoptik

  • Hallo an alle.

    ich bin mittlerweile schon ein bissl verzweifelt und hoffe, ihr habt vielleicht ein paar Tipps für mich. 😊 Ich bin selbst überhaupt nicht vom Fach und hab mir die Suche ehrlich gesagt etwas leichter vorgestellt.

    Meine Tochter ist 14 und spielt seit ca. 1,5 Jahren Schlagzeug. Jetzt soll sie endlich auch daheim ein eigenes E-Drumset zum Üben bekommen.

    Wir wohnen in einer Wohnung in Wien und haben deshalb nur begrenzt Platz. Das Set sollte also möglichst kompakt und wohnungstauglich sein. Meine Tochter wünscht sich aber außerdem unbedingt eines mit Akustikoptik, also mit schönen Kesseln und nicht nur kleinen Pads auf einem Rack.

    Das Millenium MPS-1000 würden wir vom Aussehen und Preis her sofort nehmen, aber leider ist es für unsere Wohnung wahrscheinlich zu groß.

    Mittlerweile bin ich bei Roland VAD306, VAD307, VAD316 und EFNOTE Mini gelandet. Die gefallen ihr gut, sind preislich aber schon in einer ganz anderen Liga. 😅

    Was mich auch wundert: Auf Willhaben.at werden teilweise gebrauchte Sets, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben, nur um wenig günstiger angeboten als neue. Ist das bei E-Drumsets normal oder sind das eher Wunschpreise? Bei so wenig Unterschied würd ich lieber gleich neu kaufen.

    Kennt ihr vielleicht noch andere Modelle mit schöner Akustikoptik, die kompakt und trotzdem halbwegs leistbar sind? Oder andere Plattformen, auf denen man in Österreich gebrauchte E-Drumsets findet?

    Ich wäre euch wirklich dankbar für ein paar Tipps und eure Einschätzung zu den Gebrauchtpreisen.

    Einmal editiert, zuletzt von drum-a-ma ()

  • Chuck Boom

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Ich bin nicht wirklich up-to-date, was den E-Drum-Markt angeht, aber: Ja, Markenprodukte sind da auf dem Gebrauchtmarkt recht preisstabil und Roland kann man eigentlich auch risikolos gebraucht kaufen.

    Ansonsten: Hast du mal bei Drumtec geschaut, ob's da was in Akustikoptik Im Budget gibt?

  • Was sich ebenfalls ausschließt:

    Akustik-Optik und platzsparend. Das geht nicht zusammen. An deiner Stelle würde ich bei Thomann telefonisch nachfragen, wieviel Stellfläche das VAD 306/316 benötigt. Die geben gerne Auskunft. Und dann legst du zuhause mal den Zollstock auf den Fußboden.


    Und meine ganz persönliche Meinung: für ein E-Drum, woran deine Tochter wirklich Freude hat, musst du tatsächlich ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Dafür kann man höherwertige Sets mit nur wenig Verlust weiter verkaufen. Und Finger weg von Millenium und anderen Billig-Marken. Das ist rausgeschmissenes Geld.

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Noch ein Take zum Wunsch „Akustik-Optik“: Kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Die Gummiplatten und Yamaha-Pizzastück-Becken haben mich in dem Alter auch davon abgehalten, ein E-Drum (als damals einzige Option im Elternhaus) zu „wollen“ oder auch nur zu akzeptieren. Mittlerweile sind Meshhead-Pads ja aber der Standard und sehen doch ganz ordentlich aus.

    An eurer Stelle würde ich vor allem auf Qualität achten und etwas weniger auf Optik. Für‘s Spielgefühl wären mir daher etwas größere (mind. 12“) Meshhead-Pads für Snare und Standtoms und hochwertige Hihat- und Ride-Pads wichtiger als pauschal Akustikgrößen. Vor allem finde ich, der spiel(gefühl)technische Mehrwert einer E-Bassdrum in Akustikgrößen ist sehr überschaubar. Da würde ich eher Geld und Platz sparen.

    Ich hab damals mit einem oberen Mittelklasse-Roland-Set angefangen und nach und nach einzelne Komponenten gegen hochwertigere vom Gebrauchtmarkt ersetzt.

    Größere Hängetom- und Bassdrum-Pads und bessere Crashbecken habe ich dabei vor allem aus optischen Gründen nachgerüstet; essenzieller fürs Spielen und Üben waren die 12“-Pads für Snare und Standtoms, das 15“-Ride und die bewegliche HiHat.

  • ....bewegliche HiHat.

    Die HiHat ist nach wie vor der Schwachpunkt in Sachen "realistisches Spielgefühl". Bei einem beweglichen Modell verändert man vor allem bei halb geöffneter Spielweise immer ungewollt mehr oder weniger den Öffnungsgrad durch den schlagenden Stick und das Modul interpretiert dies in Richtung "schließen". Dem kann man durch trickreiche Spielweise entgegen wirken, das ist dann aber noch weniger akustisch-realistisch. Dies nur aus meiner Erfahrung.

    Fragen und Beiträge zu E-Drums können zu heftigen Reaktionen und Nebenwirkungen führen.

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