Beiträge von Squonk

    Aber ein- und dasselbe Objekt mehrfach listen verstößt doch gegen die ebay-Regeln, oder? Was passiert denn, wenn ich dieselbe Vintage-Snare doppelt kaufen würde?

    Ich kannte ihn nicht, fand ihn aber kürzlich bei Steve Hackett in Frankfurt grundsätzlich ziemlich gut. Auf jeden Fall super sympathisch und musikalisch. Mir waren manche Drumparts der alten Genesis-Stücke zu frei interpretiert, aber wenn Hackett ihm die Freiheit lässt, liegt das "Problem" wohl eher bei den Hörgewohnheiten. War zweifelsohne ein geiles Konzert.

    Ich kenne/habe nur die VH-11, aber dort kann man mit dem Open/Close-Mittelrad oben auf dem Becken regulieren, wie sehr das Teil beim Treten klappert. Das Rädchen dient der Feinjustierung des korrekten Schließverhaltens des Pads. Wenn die HiHat (auch im Zusammenspiel mit sem Modul) richtig kalibriert ist, sollte sie beim Zutreten eigentlich leise und gedämpft klingen, nicht metallisch.

    Hab ich auch erst gedacht, aber er schreibt, "die Bassdrum hatte die Löcher auf der Schlagfellseite", d.h. die Metallblenden sind jetzt auf der Schlagfellseite und die Beine sind vorne, stehen nur nach hinten gerichtet

    Genau. Ich hab die Trommel tatsächlich noch gar nicht in den Betrieb genommen. Habe bislang nur die Sache mit den Löchern lösen wollen und, nachdem das gestern zufriedenstellend geklappt hat, schnell ein Foto im Wohnzimmer gemacht (und die Beine nicht richtig aufgestellt). Sie ist schon wieder verpackt. Mir fehlt auch noch das passende 14x14 Standtom ;)


    Zur Bohrung: Keine Ahnung, was da wann passiert ist. Ich würde Gretsch in dieser Phase tatsächlich zutrauen, dass sie die falsche Seite anbohren. Ich weiß aber auch nicht, ob diese diagonal gebohrten Löcher original sind. Nach meiner Kenntnis müsste die Trommel eher diese Disappearing Spurs mit den kleinen Füßen gehabt haben. Dafür braucht's aber ein kleines, senkrechtes, rundes Loch. Anyway, Problem gelöst.

    Möglicherweise ein Partikularproblem, aber vielleicht hilft der Hinweis ja noch jemandem:


    Ich habe kürzlich eine Gretsch-Bassdrum aus den frühen 1970ern gekauft, bei der einmal Bassdrumbeine auf der falschen Seite (in Bezug auf Badge und Tomrosette) montiert waren. Mittlerweile hat die Trommel zwar modernere Gretsch-Füße auf der richtigen Seite, aber eben noch die Bohrlöcher auf der Schlagfellseite. Diese wollte ich nun abdecken. Die Trommel ist klarlackiert und der Bohrkanal ist diagonal, also dachte ich, ich schraube was drüber. Verchromte Schlossschrauben im erforderlichen Durchmesser (gute 4 cm) habe ich nicht gefunden. Der nächste Versuch war ein verchromter Möbelknauf. Den habe ich aber leider, wegen des zu langen Gewindestegs, nicht fest montiert bekommen.

    Die Lösung, die ich hier mit euch teilen möchte, war letztlich ein Hahnlochstopfen aus der Sanitärabteilung des hiesigen Baumarkts. Der ist auch verchromt, hat 4 cm Durchmesser, eine Gummidichtung und lässt sich auf der Kesselinnenseite dank biegsamer Halteplatte und Flügelschraube wunderbar am Kessel montieren. Kostenpunkt: etwa 6 Euro pro Stück. Optisch auch in Ordnung, wie ich finde.


    Vorsicht hierbei:


    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/schlagzeug-drum-set-gretsch-prematon-raker-premier-laser/3278424320-75-2431


    Fotos und Beschreibung stammen von einer ebay-Auktion Amfang November. Das Konvolut ging dort für etwas mehr als 1.200€ weg und stand nur zur Abholung in Südhessen. Glaube nicht, dass der Kleinanzeigen-Anbieter es von der Bergstraße nach Norderney gekarrt hat, um es jetzt mit 500€ Verlust weiterzuverkaufen.

    Zum Glück haben sich in den letzten paar Posts doch auch noch ein paar Hersteller zu dem meistgenannten Wort dieses Freds (Paiste) gesellt. Ich wollte nämlich schon nachfragen, ob Paiste irgendeine geheime, ausgasende und in der Raumluft anreichernde Zutat verwendet, die Paiste-Spieler zu willenlosen GAS-Zombies macht. :D

    Ich habe heute zum ersten Mal ein Paiste-Ride gespielt - ein 1982er 20“ 2002 Heavy Ride, made in Germany, das ich kürzlich als Beifang in einem Konvolut alter Gretsch-Trommeln und vintage Hardware gekauft habe. Das Teil hat schon eine grundlegend andere Farbe als meine anderen Becken (allesamt Sabian und Zildjian); bin bislang noch skeptisch (liegt aber eher am Zusammenklang mit meinen anderen Becken). Das Ride hängt jetzt jedenfalls am Set und wird gespielt werden.


    Mein aktuelles Lieblingsride ist ein Zildjian 21“ Sweet Ride: Schöner Kompromiss aus Ping und gut dosierbarem Rauschen, noch crashbar und die Glocke ist auch dominant. War ein Blindkauf in den Kleinanzeigen und macht mir seit Wochen großen Spaß. Ansonsten liebe ich mein 21“ Sabian HH Raw Bell Dry Ride. Das ist wesentlich dunkler, sicherlich auch schwerer (jedenfalls nicht crashbar), trockenes Ping und hat eine tolle, durchsetzungsstarke Glocke. Als Allrounder habe ich noch ein 20“ K Ride, damit kann man nix falsch machen. Auf dem letzten Platz in meinem Besitz ist ein 20“ Zildjian Rock Ride, das ich mal für relativ kleines Geld ersteigert habe. An dem ist nichts verkehrt, aber es ist irgendwie ein One-Trick-Pony. Rocken kann‘s jedenfalls, aber die anderen genannten Becken können alle „mehr“.

    CTS Eventim betreibt u.a. die Lanxess Arena in Köln und die Berliner Waldbühne; die Firmenverstrickungen sind aber recht kompliziert.

    Der Konzertagent Berthold Seliger hat vor ein paar Jahren ein lesenswertes, aber gruseliges Buch über den ganzen Wahnsinn geschrieben (Vom Imperiengeschäft: Wie Großkonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören, 2019). Ticketmaster/Live Nation sind zwar noch schlimmer, aber eben leider auch nicht ganz von Eventim zu trennen (Marek Lieberberg).

    Beim TD-9 wäre noch darauf zu achten, ein Exemplar zu kaufen, bei dem das Update auf Version 2 gemacht bzw. gekauft wurde.

    Damit hatte das Modul damals nämlich u.a. 99 statt 50 Kits und auch zusätzliche Sounds bekommen; außerdem wurden die Parameter für die vorinstallierten Pads um neuere Pads ergänzt und die Möglichkeit, vom USB-Stick auch MP3s (und nicht nur WAVE-Dateien) abzuspielen.

    Vorsicht bei diesem Inserat:

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/gretsch-usa-12-x-10-tom-walnut-vintage-drum-1990-with-rims/3081447212-75-9415?utm_content=app_ios&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_source=copylink


    Viel zu günstig, User erst seit heute registriert, Beschreibung hier teilweise auf Englisch (bei der parallel gelisteten Snare teilweise auf Italienisch) - und die Fotos wurden laut meiner Erinnerung dieses Jahr bereits zweimal bei Kleinanzeigen gelistet. Habe aber keinen Kontakt bzw. keine Erfahrung mit diesem Verkäufer.

    Möchte mindestens 4.500€ für ein teils vergilbtes Gretsch-Set mit gemischten Badges und gemischter Hardware…

    Mein ungeübtes Auge sieht lauter achteckige Bedges und keine Hardware.

    Oder bin ich tatsächlich blind?

    ?(

    Nein, du bist nicht blind. Es gab aber verschiedene achteckige Stop Sign-Badges und man kann auf den Fotos nicht erkennen, ob es alles „Drop G“-Badges sind… Ich habe trotzdem mein Posting auf deinen Beitrag hin angepasst. Danke!

    An den Halterungen für die Toms auf der Bassdrum bzw. für die Standbeine an den Standtoms sieht man aber, dass sowohl Hardware der 70er (18“ Standtom noch mit Diamond Plate und Flügelschraube) als auch der 80er (Bassdrum, 16“ Standtom, kleinere Toms jeweils schon mit Techware-Teilen) verbaut wurde. Das kann aber durchaus auch ab Werk so von Gretsch geliefert worden sein.

    Genau für diesen Anwendungsbereich hat Yamaha das EAD10 entwickelt. Das Teil kostet zwar um die 500€, aber ist sein Geld auf jeden Fall wert. Ich benutze es seit ein paar Jahren im Proberaum, um mein Akustikset abzunehmen und zu Musik/Playalongs (iPod per Line-In) zu spielen. Per Adapter auf Apple-Lightning oder USB-C kann man auch ein iPod/iPad/iPhone verbinden und in der dazugehörigen App aufnehmen - auch in separaten Spuren (eigenes Spiel vs. Playalong) und anschließend deren Verhältnis zueinander anpassen (Lautstärke, aber auch Tempo).