Ich putze/poliere meine Vintage-Lugs mit diesem Dunlop Drum Polish-Zeugs und öle die Schrauben mit Fahrradkettenöl. Wenn das Zeug sehr dreckig ist, lege ich es vorher zusammen mit einem Streifen Alufolie in WD-40 ein.
Beiträge von Squonk
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Vielleicht macht es mehr Sinn, bei ebay (Deutschland) nach den Preisen für tatsächlich verkaufte vergleichbare Artikel zu schauen als bei Reverb.
Ansonsten kommt es ja auch immer drauf an, um was es sich da handelt: Vintage-Teile amerikanischer Hersteller werden auf Reverb vergleichsweise günstig gehandelt, wenn der Artikelstandort auch dort ist, weil dort das Angebot auch entsprechend größer ist. Vergleichbare Inserate mit Artikelstandort Europa (oder ganz woanders) sind meistens teurer, weil das Angebot kleiner ist.
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Seit heute neu in meinem Proberaum: Ein schwarz foliertes Gretsch Stop Sign Badge-Set in 8/10/12/14/15/16/20". Gestern gestimmt, heute ein paar Stunden gespielt. Wir lernen uns noch kennen, aber ich lieb's schon sehr.
Sehr schön! Funktioniert das Yamaha EAD10 gut?
Ich finde es toll. Habe es seit etwa drei Jahren und nutze es eigentlich „nur“, um das Schlagzeug rudimentär abzunehmen, während ich zu Musik (iPod über den AUX-Anschluss des EAD10) spiele. Die Effekte waren am Anfang ganz lustig (komme ja ohnehin vom E-Drumming und es war schon fett, mein Concert Tom-Kit mit dem Gated Reverb-Preset („1985“) des EAD zuzuballern und damit zu Phil Collins-Aufnahmen zu spielen), aber eigentlich nutze ich weder Hall, noch den Bassdrumtrigger noch irgendwelche zusätzlichen Effekte. Mir gefallen meine Schlagzeuge auch ‚nackig’ sehr gut. Allerdings ist mein Aufbau zu groß für das EAD: Das kleinste Tomtom und das größte Floortom werden schon hörbar leiser abgenommen als Snare/Bassdrum/Ride und das direkt über dem EAD10 montierte größte Hängetom. Ist aber kein Problem, da man durchaus einiges an den Einstellungen regeln kann. Manche User montieren das EAD10 ja auch ganz woanders und nutzen den Bassdrumtrigger gar nicht… Überrascht bin ich vor allem von der Aufnahmequalität. Für ein einziges kleines Mikro klingt das, was man damit machen kann, schon echt gut. Auch die Rec‘n‘Share-App macht in Verbindung mit der wahrlich nicht krassen Frontkamera meines iPod Touch Spaß. Ich bin aber nur ein kleiner Wohnzimmertrommler, der keine Ahnung von Recording hat. Mit zwei zusätzlichen Overhead-Mikros und einem kleinen Mischpult kann man bestimmt noch viel mehr aus dem EAD10 rausholen…
Kurzum: Für meine Zwecke ist das Gerät eine geniale Entwicklung.
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Seit heute neu in meinem Proberaum: Ein schwarz foliertes Gretsch Stop Sign Badge-Set in 8/10/12/14/15/16/20". Gestern gestimmt, heute ein paar Stunden gespielt. Wir lernen uns noch kennen, aber ich lieb's schon sehr.
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Kannst du das herausfinden? Die anderen Becken sind gut, Snare und Modul sicherlich auch.
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Und was für eine Hihat? Die CY-5/FD-8 Kombination? Mir persönlich wären, unabhängig vom Preis, die Tompads zu klein. Fürs Spielgefühl wäre mir auch eine VH-11 HiHat wichtig.
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Weißt du genau, was das für Pads sind?
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Ich trommle seit Jahren zuhause auf einem Roland TD-9 Modul von 2008 (mit Drumtec-Sets, die ich auch niemals selbst so hätte programmieren können). Die Pads habe ich alle nach und nach durch größere/bessere Roland-Pads ersetzt. Das ist fast alles gebraucht gekaufte Technik aus den späten Nullerjahren, die aber unverwüstlich ist und einfach ihren Job tut. Für’s Zuhause üben bin ich damit sehr zufrieden; im Proberaum steht ein amtliches Gretsch-Set aus den 70ern.
Hätte auch noch ein TD-4 Modul, drei PD-85 Meshhead-Pads und zwei CY-12R/C Becken abzugeben...
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Ich hatte ein ähnliches Problem mit einer Gretsch DropG-Holzsnare, bei der nicht nur die Schrauben, sondern auch das Gegenstück gefehlt haben. Habe mir dann über Ebay bei einem Drumshop in den USA ein entsprechendes ‚Repair Kit‘ bestellt, bestehend aus dem Gegenstück und zwei (modernen) Drumkey-Schrauben. Das Gegenstück hat perfekt gepasst, aber die Löcher für die Schrauben im Fishtail waren etwas zu klein für die neuen Schrauben. Hab sie dann vorsichtig mit der Bohrmaschine verbreitert. Passt jetzt perfekt (die Gewinde sitzen ja eh im Gegenstück) und hat den Vorteil, dass man zum Öffnen keinen Schraubenzieher, sondern nur einen Drumkey braucht.
Hier das Inserat, wobei ich deutlich weniger Versandkosten bezahlt hatte:
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Ich habe mein EAD-10 auf einem Roland PDS-Stativ montiert.
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Ich an Deiner Stelle würde die Trommel hierhin schicken: https://www.stdrums.de/.
Herr Stegner hat mir mal ein Tom repariert, dass einen Transportschaden beim Versand erlitten hat.Ich hab habe kürzlich auch zwei alte Gretsch-Trommeln mit gelösten Leimungen bei der Fa. Stegner leimen/reparieren lassen. Man sieht gar nicht mehr, dass da mal was kaputt war - haben die echt gut hinbekommen.
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Sein Drumset wurde auch schon von seinem Sohn gespielt, das würde das erklären.
Der hat aber jetzt win neuen Gretsch in selber Konfiguration in Weiß.Jein. Letzten Herbst hat sein Sohn Phils altes schwarzes Gretsch-Set gespielt, aber seit Dezember hat er das neue weiße Gretsch-Set.
Phil hatte aber definitiv sein schwarzes altes Set bei den Proben in Miami und auch in London dabei - im aktuellen Tourprogramm gibts Fotos davon und während der Proben haben Bandmitglieder auch Fotos in den sozialen Netzwerken geteilt, wo man das schwarze Set sieht. Phil ist Linkshänder, während sein Sohn Rechtshänder ist. Leland Sklar hat kürzlich auch in einem Interview bestätigt, dass sie In The Air Tonight mit Phil am Schlagzeug geprobt haben - ihnen/ihm das Ganze aber zu unsicher war (allerdings wohl eher wegen des Laufens als des eigentlichen Spielens). Mal sehen, was die Zukunft bringt... -
War jemand in den letzten Wochen bei Phil Collins?
Körperlich ist er nach wie vor in relativer schlechter Verfassung, geht am Stock und sitzt das gesamte Konzert über, weil er immer noch einen tauben Fuß von seiner letzten Rückenoperation hat. Auch In The Air Tonight trommelt er nicht, obwohl sein Drumkit wohl bei den Tourproben dabei war.
Trotzdem war das eines der tollsten Konzerte meines Lebens. Phil gibt alles, singt z.T. erstaunlich gut und wirkt psychisch wieder voll auf der Höhe. Die Band ist wie gehabt superb und die Setlist doch recht mutig. Schön, dass er wieder da ist.
Tourdrummer ist sein gerade mal 16 Jahre alter Sohn Nicholas - mehr als bemerkenswert, was der Kerl da leistet! -
Sind im Modul denn die richtigen Pads eingestellt? Ich habe auch PD-125s am TD-9, als Snare und als Tom, und die triggern perfekt.
Irgendwas muss im Modul verstellt sein und das sollte man gut in den Griff bekommen:
Wenn du noch nich viel selbst eingestellt/konfiguriert hast, würde ich auch den Tipp geben, einen Factory Reset zu machen, dann die richtigen Pads für die jeweiligen Triggereingänge einzugeben und wenn du dann immer noch nicht zufrieden bist, die verschiedenen Parameter (Sensitivity, Threshold, Laustärke) des jeweiligen Triggers anzupassen.
Wird schon! -
Moin,
hat jemand das Korg Cliphit schon mal angetestet? Ich finde die Idee sehr witzig und werde mir das Teil bei Gelegenheit mal anschauen.
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Wenn er 'alles' von den Beatles mag, dann dürften ihm auch The Dark Side Of The Moon und The Lamb Lies Down On Broadway gefallen.
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Ich hab' die Tour jetzt drei Mal gesehen (Herning, Hamburg, Berlin) und fand es von Mal zu Mal besser. Das Konzept gefällt mir sehr gut. Die akustischen Songs am Anfang waren wohl das Highlight. Das Arrangement von Shock The Monkey ist einfach genial. Come Talk To Me ist logischerweise ruhiger als auf der Us-Tour, aber dennoch sehr schön und Manu Katché trommelt da auch einen stilvollen Spannungsbogen, wechselt von Rods zu normalen Stöcken und steigert sich schön in den Song rein. Ansonsten fand ich sein Getrommel bei Red Rain und That Voice Again (!) ziemlich geil.
Die Setlist ist fast perfekt (meiner Meinung nach hat er nur 2009 in Südamerika ein noch besseres Programm gespielt) und die Show überzeugt mich vollends. Der Effekt, wenn mitten in Family Snapshot das Saallicht ausgeht und die Lightshow beginnt, ist absolut beeindruckend. Auch sonst beweist PG hier Geschmack und schafft große Gesten mit wenig Mitteln: Der ganze zweite Teil des Konzertes arbeitet nur mit weißen Licht und den von Hand bedienten Kränen, während der So-Teil sehr farbenfroh ist und mit einem knallroten Red Rain grandios beginnt.
Seine Theatralik hat mich auch total überzeugt. Vor allem im Vergleich zur doch sehr starren Orchestertour. No Self Control war echt beängstigend, wie er da über die Bühne gestlopert ist und von den Lichtkränen verfolgt wurde. Mercy Street empfand ich auch als sehr intensiv. Wie 1987 liegt er auf dem Bühnenboden und zieht sich am Ende des Stückes die Kapuze über's Gesicht und 'stirbt'...
Da die Tour 2014 fortgesetzt wird, würde ich mir das Ganze auch nochmal angucken. -
Sieht gut aus! Was hat der Umbau gekostet?
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Ich fang mal an:Genesis: Calling all stations. Ich liebe ja Ray Wilson und ja, man hört seinen Stil raus... ich mag ja auch Stiltskin saugerne, daher ist dieses Album für mich ne Wucht...
Mhm... Das Album klingt halt vom Sound her einfach nicht gut, obwohl die Stücke eigentlich Potential haben. Irgendwie hört man deutlich, dass Tony und Mike ohne Phil Collins nicht mehr so richtig konnten.
Ich habe Ray Wilson ein paar Mal live gesehen. Die Versionen, die er da von den Calling All Stations-Stücken spielt, klingen so viel besser als die früheren Albenversionen. Von der Instrumentierung her und vom Gesamtsound her. Shipwrecked oder Not About Us beispielsweise sind sehr, sehr schöne Songs, die stark nach Ray klingenund gut zu ihm passen - Aber meiner Meinung nach erst, wenn er sie mit seiner Band spielt.Ich möchte mal ein andere Album in den Raum werfen: Die letzte U2-Platte "No Line On The Horizon". Gefällt mir viel besser als sein Vorgänger, wurde nur leider für meinen Geschmack schlecht produziert und noch schlechter promotet (Auswahl der Singles etc.). Dabei sind die Songs teilweise richtig gut (Moment Of Surrender, Unknown Caller, Magnificent, Stand Up Comedy).
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Du könntest den Rackausleger, an dem das Snarepad befestigt wird, mit der Querstrebe tauschen, oder?