Beiträge von Chuck Boom

    Zitat

    Du meinst also, die Beckenhersteller (alle!) verkaufen uns nur das zweitbeste Produkt?! Das dann beim Kunden "reifen" muss?! Und erst nach vielen Jahren und mit vollgesiffter Oberfläche sein volles Potenzial erlangt ?! Come on...!

    Das wäre tatsächlich eine mögliche Schlussfolgerung aus meinem Text, allerdings die falsche. 8o


    Es ging ja ursprünglich nicht darum, ob Patina an sich „gut“ ist oder nicht, sondern um die Frage, ob sich Patina auf den Klang auswirken kann oder nicht. Manche mögen sie, andere nicht.

    Du meinst dagegen, dass Patina auf jeden Fall schlecht und generell abzulehnen sei (wenn sie gut wäre, gäbe es die ja ab Werk). Und nur gegen diese Logik wollte ich was einwenden.


    Ich bin weder Patina- noch Putz-Freak. Allerdings eher faul und deswegen wandern meine Becken automatisch nach und nach ins Team Patina. Eins hatte ich mal gewaschen und war danach überrascht, weil ich zumindest meinte, dass plötzlich einiges mehr an hohen Frequenzen da war.


    Und von wegen Patina in die Produktion einarbeiten: Ich könnte mir vorstellen, dass die ganzen beliebten Dark-, Dry- und Natural-Serien mit ihren „patinierten“ Sounds genau das zum Ziel haben. Byzance Extra Drys dürften gefühlt auch die seit Jahren am besten gehenden Becken sein.

    Wenn Patina so toll für den Klang wäre, dann würden die Herstellern sie schon bei der Produktion einarbeiten.


    Tun sie aber nicht.

    Stimmt. Bananen, Birnen, Avocados, Feigen, Kiwis, Tomaten + x werden ja auch erst geerntet, wenn sie schön weich und schon essfertig sind.


    Ich will mich hier gar nicht vertiefen, aber dein Argument zieht doch nicht so wirklich, oder? ;) Überleg mal rein ökonomisch (was alle Firmen tun): Wo ist mehr Gewinn drin? In einem neuen Becken oder in einem, das ich zusätzlich noch befingern und bestäuben und den Staub am End noch, egal ob von Hand oder Maschine, eindengeln lassen muss (und das dann gebraucht aussieht)?

    Das "Patina" Argument, das auch gerne vorgebracht hat ist reine Kosmetik ohne Impact auf den Sound.

    Das würde ich nicht so kategorisch sagen. Schon die graue Theorie sagt, dass sich Patina natürlich auf den Klang auswirkt (besonders in den hohen Frequenzen). Und je nach Becken, Patina und noch vorhandener Hörfähigkeit kann das durchaus auch praktisch relevant (hörbar) sein.

    Eine Stunde zu spät, Mist. ^^ Noch mal zu CR. Hier wurde ja auch nach praktischen Anwendungen gefragt. Mir ging gerade beim üben Radar Love im Kopf rum, speziell der Schlagzeug-„Soloteil“. Da spielt er bei 1:44 die klassische 3-3-2-Figur:

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    Die könnte man nun ridimental als 8el (3 Akzente) und die Ghosts als 16tel spielen. Und das kann man kollabieren. Entweder die 13 Schläge gleichmäßig über den ganzen Takt verteilen (13 statt 12 spielen, etwas Gas geben) oder (vllt. etwas einfacher) in eine Sechstole (RllrrL) und eine Septole (rrllRll) aufteilen. Musikalisch-praktischer Nutzen: es rollt schöner, weil eben gleichmäßig (statt 8el / 16tel), und eiert am End auch ein wenig, was hier in dem Gerumpel durchaus reizvoll sein kann (wie auch bei Latin).


    (Im Original spielt er anscheinend (genau höre ich das auf die Schnelle nicht raus, ist auch etwas verwaschen) Paradiddle-diddle + Paradiddle. Das wäre recht schnell und auch hier hätte das Kollabieren einen Vorteil für nicht so flinke Hände.)

    Es wurde ja erwähnt, dass der Teppich nicht so dolle sei.

    Hast du den dann ersetzt, ggf. durch welche/n?


    Ich hab ja auch schon Supras in 5“ und 6,5“ und habe mir daher mal den 8er Kompressoreimer gegönnt. (Falls wir uns noch mal treffen, könnten wir die gerne vergleichen.) Erstes kurzes Anspielen war gut, aber kein Umwurf. Ich muss mich aber auch erst noch näher damit befassen.

    Kennt einer eine LP-Vinylplatte mit nur einer A Seite ...

    Ich habe ausschließlich solche im Schrank … 8o


    Aber um auch deine vermutliche Frage zu beantworten: Es gibt auch LPs, bei denen nur eine Seite bespielt ist.


    Zum Thema: Ich nutze noch gerne Papier. Aber das schließt ja nicht aus, die Software zu aktualisieren (@TS). Zum einen, weil ich kein Maßstab bin und außerdem, weil man Software-Notation ja auch drucken kann bei Bedarf.


    Und zum Nebenthema: Es kann doch jedenfalls sicher nicht schaden, Noten zu können. Sie nicht zu beherrschen, kann einen dagegen mitunter ziemlich limitieren. Klar, auch ein Niedersachse wird in Oberbayern irgendwie halbwegs klarkommen (für Highway to hell braucht es nicht zwingend Noten), aber im ostafrikanischen Dschungel ist er ohne Swahili-Kenntnisse evtl. schnell gekniffen.

    Wie ist denn sowas technisch möglich?

    Dagegen klingt ja Heidi Reichinnek wie Rudolf Scharping.


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    Die beiden Typen rechts und links … meine Stimme für den Comedypreis haben sie!! :D


    Edith erinnerte sich noch an eine hessische Steuerangelegenheit :

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    Bzgl. „alle“ und „Ausnahmen“: In den Videos, die ich bisher gesehen habe, spielen ca. 99,xx% auch der top Pros die Crashs gerade an. Schräg vllt höchstens mal als Show-/Tanzeinlage undoder wenn es der Groove erlaubt.

    Und selbst wenn … die Behauptung, dass Becken programmiert reißen, wenn man sie gerade crasht, ist so oder so einfach nicht wahr.

    Aber müssen wir nicht weiter vertiefen hier. ;)

    Könnte da ein modifiziertes altes Pearl BLX / MLX o. Ä. passen? Die haben 16“ tiefe BDs, etwas dickere Kessel ohne Ringe, ich meine auch 2.3er Reifen, top Qualität und sind meist sehr günstig zu bekommen.

    Mit den gesparten Talern könntest du dann die etwas bruchanfälligen Lugs durch Singlelugs ersetzen, die Toms auf deine Wunschlänge kürzen und mit deiner Wunschgratung versehen.

    Zumal Becken im Shop testen m. E. immer nur halb aussagekräftig ist. Grob vorsortieren geht, aber richtig beurteilen kann man (zumindest ich) sie immer erst am eigenen Set und im Kontext. Da ist die Rückgabemöglichkeit schon praktisch und wenn (tja …) man ein gutes Set erwischt, kann das auch die Zeit und Nerven gegenüber einem bzw. vielen (bis man einen guten Satz beisammen hat) mühsamen Gebrauchtkauf sparen.


    Zur Frage: Aus ökonomischer Sicht sind die Zildjians wohl wertbeständiger. Wenn sie dir gefallen - gut.


    Ansonsten würde ich (Stichwort P/L) noch mal ein Ohr auf Masterwork (oder evtl. Zultan) werfen.