"Der Weg aus der Angst heraus geht nur durch die Angst hindurch." Sodenn ...
Blues mit alten Hasen (erfahren, tragen die Songs selbst und fangen evtl. Ungenauigkeiten ab) auf einer Privatfeier (locker, kein Stress) ist doch quasi optimal für den ersten Gig.
Die Leute vor der Bühne freuen sich meistens, dass sie da bespaßt werden. Die erwarten keine technische Perfektion, sondern
freuen sich, wenn sie etwas Mucke zum Bier haben. Wunderbar.
In der Musik geht es nicht darum „besser“ zu sein, als andere. Es geht darum gemeinsam etwas [Schönes] zu schaffen.
So sollte es sein bzw. ist das ein gutes Leitbild.
Ich glaube, dass es auch eine Sache des Alters ist. Man macht sich einfach mehr Gedanken. Ich bin mit 20 auf die Bühne mit einem verranzten Set und Sabian B8 Becken an irgendwelchen Ständern und einer abgeklebten Snare mit Pinstripe-Fell. Es war geil, einfach nur geil auf der Bühne zu sein und für 10-200 Leute das zu spielen, was man kann. Und genau das hat das Publikum gespürt.. Mit dem Alter sieht das schon anders aus. Wie ist meine Außendarstellung, passt die Snare zum Set, was sagen die Muskier zum Sound...
Echt? In der Regel ist das m. E. eher andersrum (was ja auch der Thread hier zeigt). Anfangs hab auch ich mir noch sehr viele Gedanken gemacht (und ein riesen Monsterset mitgeschleppt, wohl auch aus Unsicherheit). Das Mindset änderte sich dann aber recht schnell (und das Gigset wurde auch schön schlank). Der T-Shirt-Spruch "Täglich wächst die Zahl derer, die mich am Arsch lecken können" wäre etwas verfehlt, aber er zeigt in die richtige und vllt. auch für den TS jetzt hilfreiche Richtung ("kann mir doch wurscht sein, was andere denken").

