@Drumbass und martinelli ihr meint 15er SE + 20er Crash als einzige Becken, also ein 2teiliges Setup?
Bei mir sind im 2oo2-Satz weitere Becken, inklusive Ride (22") und kleinerer Crash-Becken (16", 18").
M.
@Drumbass und martinelli ihr meint 15er SE + 20er Crash als einzige Becken, also ein 2teiliges Setup?
Bei mir sind im 2oo2-Satz weitere Becken, inklusive Ride (22") und kleinerer Crash-Becken (16", 18").
M.
Meine Bassdrums sind 24"x18" bzw. 24"x17,5" (war halt so).
Nach etwas Recherche sieht es so aus, als haben so tiefe Bassdrums im Vergleich mit 14" flachen nur Nachteile - nicht nur in Transportfragen. Unterschiedlichen Quellen berichten Folgendes:
Da ich keine gegenteiligen Aussagen finden konnte, glaube ich das mal. Ich überlege sogar mal wieder Bassdrums zu testen und ggf. am Hauptset die Bassdrum durch eine 24"x14" (oder 26"x14") zu ersetzen.
Was glaubt Ihr: Warum hat man überhaupt zeitweilig tiefe Bassdrums gebaut hat oder immer noch baut? Mode / Kaufanreiz ist eine Sache, aber vielleicht gibt es ja auch einen akustischen Grund, den ich bisher nicht finden konnte.
M.
Ich wollte sowas antworten wie: Agostini Band 0 dem offenen Kamin zuführen; unverkrampft Spaß haben; Schlagzeug SPIELEN und Lust auf mehr (auch intensives, überlegteres Üben) entwickeln; auf jeden Fall einen guten Lehrer dazunehmen.
Dann stellte ich fest, dass man aus Deinem Geschreibsel gar nicht feststellen kann, ob Du Dich jetzt über- oder unterschätzt; was Dir eigentlich fehlt; was Du mit "frei spielen" meinst und wer "Justin Dentagard" sein soll. Damit kann ich nur auf einen Vorschreiber verweisen:
Was ein nutzloser Thread. [...]
Das hatten wir schon oft hier.
„Wie übe ich ohne üben zu müssen „😂😂😂
M.
Kurz noch was von mir als Threadstarter: Ich habe mich nun auch entschliessen können und am Montag sollte ein 20er Crash (normal) im Briefkasten landen. Wenn es passt, dann fehlt nur noch die 15er SE zur vollkommenen 2002er Glückseligkeit.
Genau so (20" & 15" SE) würde ich auch wieder wählen.
2002er sind 2002er sind 2002er - ne geile Wertanlage und wirklich die Les Paul-Strats unter den Blechen.
Naja, Wertanlage insofern, als das es "wertvolle Instrumente" sind. Die Marktpreise sind seit Jahren stabil und solange sie noch gebaut werden, würde ich keine Preisentwicklung a la "Paiste Sound Creation" erwarten. Aber mit Becken kann, im Gegensatz zu z.B. Geigen oder sogar Klampfen, nur sehr begrenzt spekulieren.
M.
Wollte ich auch gerade schreiben: Wenn man schon die Band metronomisieren will, dann kann man das schlagzeugfreies Intro ja auch an- und (dezent) mitspechten. Allerdings haben meiner Erfahrung nach Gitarristen und Sänger normalerweise ein sehr gutes Timing, sodass man ja durchaus übernehmen kann, was sie vorlegen.
M.
Thomas Lang ist halt mehr Sportler als Musiker.
Die Österreicher sind Multitalente: Peter Alexander konnte moderieren, schauspielern und singen.
Thomas Lang kann bis 4 zählen und Zirkusakrobatik.
Sportler mag es unter uns einige geben, aber die sitzen nicht bei EAV oder Gianna Nannini auf der Bühne.
Aber zum Thema: Ich glaube weiter oben hat schon jemand bemerkt, dass manches schon sehr schwer rauszuhören ist - besonders, wenn das Schlagzeug eher im Hintergrund ist und man eigentlich eine Melange aus verschiedenen Instrumenten hört. Je nach Mix weiß man manchmal gar nicht, woher etwas kommt. Einfaches Beispiel: Ist der Bass alleine auf der 4+ oder liegt da noch eine Bassdrum drunter?
M.
Kaufen oder, wenn es die Schlagzeugstimme für das Stück nicht im Handel gibt, halt selber rausschreiben.
Wo man Noten kaufen kann, sagt Dir Dein Musikgeschäft oder eine Online- Suche.
M.
Du könntest auch mal die Rocking Motion Technik versuchen.
Den Namen kannte ich nicht, den musste ich gerade ergoogeln.
Wipp-Bewegung, ganz einfach.
Keine Ahnung, was die hier bringen soll.
Für mich ist das Wippen hilfreich, um beim Swingen automatisch die 2 und 4 zu spielen; die Ferse "schlägt", praktisch unhörbar, die 1 und 3 auf den hinteren Teil des Pedals und die Hi-Hat macht auf 2 und 4 "chick" (wenn der Ballen sie schließt), sodass man gar nicht mehr drüber nachdenken muss.
Falls das Problem darin besteht, einen ganz kurzen, lauten "Chick" zu erzeugen, würde ich die Hi-Hat mit dem Fußballen bei hochgezogener Ferse spielen. Aber eigentlich hat die getretene Hi-Hat Zeit, bis geschlagene Hi-Hat-Achtel und Bossa-Clave gut rollen bzw. im zweiten Schritt die Bassdrum was sinnvolles macht.
M.
Ich würde mich mit der getretenen Hi-Hat erstmal gar nicht müde machen, sondern leichte, gleichmäßige Achtel auf der geschlossenen Hi-Hat spielen. Das gibt Dir auch ein gutes Raster für die anderen Schläge, die dann am besten akkurat auf den jeweiligen Hi-Hat-Schlägen kommen sollten.
M.
Es ist ja egal, welchem Modetrend man folgt, aber ich fand es früher interessant, dass - in Abweichung von der sonst üblichen Skalierung (Länge steigt mit dem Durchmesser) - zumindest Pearl das 10er gerne so lang wie das 12er gemacht hat. Ohne viel Ahnung und die genauen Maße dem Zufall überlassend hat Pearl (Pflicht wegen Jeff Porcaro) mir dann auch 10x8, 12x8, 13x9 16x16 geliefert. Klang alles sehr gut. Vielleicht wird die Kurve der optimalen Längen über den Durchmessern ja unten tatsächlich flach. Vielleicht macht das die kleinen Trommeln kraftvoller. Vielleicht ... habe ich heute auch nicht viel mehr Ahnung.
Bzgl. Optik: Ich finde, wenn die beiden Toms auf gleicher Höhe hängen, sieht eine Abstufung 10x7 & 12x8 für mich besser aus. Geschmacksache.
M.
Sauber - als ich die Noten gesehen habe, war ich wieder 13. Brian, Mick, Steve, Andy ... die Helden.
Die waren besser, als ich mit 18 gedacht habe, wie mir mit 30 oder so klar wurde. ![]()
Wetten dass ... jemand, der ohne Noten spielt, es eher wie notiert spielen kann, als ohne die "verschobene" Bassdrum. Er oder sie wird eher dazu neigen, die per Snare betonte 3+ auch auf der Bassdrum zu spielen.
Aber wenn ich mit der notierten Version Schwierigkeiten hätte, würde ich einfach Bassdrum und Hi-Hat im Wechsel durchlaufen lassen und die Hände wie notiert drüber spielen. Das ist eine unmerkliche Abweichung vom Original, aber flüssig gespielt um Längen besser, als den Groove ins Schwimmen zu bringen.
M.
Die Stick Control habe ich ziemlich gewissenhaft und komplett (Wiederholungen, Tempi, Lautstärken) durchgespielt. Eigentlich sollte es das Buch fürs Leben sein, welches man nie endgültig zuschlägt, aber mittlerweile bewerte ich die meisten Rudiments als für mich für irrelevant. Es ist schwer zu sagen, was Stick Control mir gebracht hat. Vielleicht kriege ich manches jetzt nur hin, weil ich diese und andere Übungen (Agostini) gemacht habe, aber ich glaube, meine bescheidenen technischen Ziele hätte ich anders schneller und musikalisch wertvoller erreichen können. Einzelschlag-Alternativen, Betonungen und Verzierungen sind sicher auch ohne Stone und PAS erlernbar - und vieles braucht man im Leben nicht. Das soll aber die Meinung derer, die in Stick Control und PAS-Rudiments die Bibel sehen, nicht verunglimpfen.
M.
Luftentfeuchter kosten verdammt viel Energie und bringen es oft nicht. Würde ich ausschalten.
Obwohl ich E-Schlagzeuge gar nicht mag, habe ich vor Jahren was zum Üben gekauft. Dabei ging es mir nicht um herausragenden Sound und auch nicht um Aufbau-Ergonomie, Rebound, etc. Ich wollte einfach irgendwas, um mal daheim Timing, Unabhängigkeit etc. zu üben. Ich mag E-Drums nicht, aber an ein Übungs-Pad kriegt mich auch niemand mehr. Vor allem will ich 4 verschiedene Sounds für 4 Gliedmaßen haben.
Meine Lösung: Yamaha DTX 450K
Vorteile:
Nachteile:
Wie gesagt, es kommt drauf an, was man machen will, aber für meine Anforderung war es die richtige Lösung.
Ähnlich ist das (noch billigere) Fame DD-Lite Pro von RatiopharmKölle am Rhing. Das hat sogar zusätzliche Eigenschaften, allerdings auch wieder ein Bassdrum-Pad (Geräusch, Aufwand).
Für zuhause halte ich solche Sets für eine gute Lösung; in meinem Fall (nur Unabhängigkeit und Timing) ohnehin.
M.
ich hab mal einige Zeit in einer bekannten Big Band gespielt, die live Tanztuniere begleitet hat bis zum Europacup.
Die kompl. Rhythmusgruppe + alle Leadspieler der Bläser + Bandleader haben auf der Bühne den Klick im Ohr - und der ist Gesetz!
Wer das nicht kann, braucht einen anderen Job.
... oder einen anderen Bandleader.
M.
Tempo raushören:
Im Übrigen würde ich Lynyrd Skynyrd musikalisch nicht unterschätzen und auch das mit Neil Young nicht falsch verstehen. Es gibt die Erklärung, dass sie Herrn Young nicht brauchen, weil die Leute vor Ort den Protest auch selber in die Hand nehmen können. Das erklärte ja dann auch, warum man sich verträgt und Young die Nummer sogar selber gesungen hat.
M.
Wenn Optik ein Thema ist: In ein schön lackierten Set würde ich kein foliertes Tom (Export) mit leichter Farbabweichung einbauen.
Die durchgehenden Spannböckchen beim SLX machen es zusätzlich schwer, ein Tom zu finden, welches optisch gut dazupasst.
Auch wenn man über Sinn oder Unsinn dieser Bauweise diskutieren kann: Ich mochte mein SLX gerade deswegen und fand den Klang sehr gut.
M.
Auch In-Ears. Ich nutze auch den Handy Click Track bei konstantem Beat aber bei komplexeren Sachen nehme ich auch häufig fertige Clicks zu den Songs von Youtube.
Ich frage mich gerade, wie man sich fühlt, wenn man zu sowas mitspielt; wenn man weder als Trommler auch nur annähernd flexibel ist noch ein Dirigent oder den Beat für alle vorgibt. Ich vermute, dass man dann auch gleich alles 1:1 nachspielt und dann frage ich mich, ob dem Publikum nicht mit der Originalaufnahme mehr geholfen wäre.
Bei mir läuft meist ein optisches Metronom, damit ich sehe, wo ich dran bin, ich aber immer noch nachgeben kann, wenn sich als Wohlfühltempo für die Band was anderes ergibt oder ich mich selber disziplinieren muss (huch, ich treibe/schleife heute).
M.
Gestern (Vorstellung bei potentieller neuer Band) hat ein Gitarrist von "schmierig" gesprochen und wohl halb-offen / verwaschen gemeint. Den Ausdruck empfand ich schon als Beleidigung und er hat nicht gerade motiviert, der Band beizutreten - abgesehen davon, dass es meine Entscheidung ist, wann ich meine Hi-Hat zu lasse oder eben öffne.
M.
ich hab viele Becken
und zwar nicht aus Sammlergründen, sondern, weil ich dachte, ich will mich einfach mal durchkosten und so viel wie möglich kennenlernen, und halt immer wieder verkaufen, kaufen, verkaufen, kaufen usw. aber das mit dem verkaufen schaff ich irgendwie noch nicht,
So geht es mir auch. Und einer bestimmten Philosophie folge ich auch nicht bewusst, aber:
Mit einer Ausnahme (Cocktail-Set) spiele ich immer Beckensätze von einem Hersteller, manchmal sogar aus einer einzigen Serie.
Ich halte Ride, Hi-Hat und Crash für ausreichend, benutze aber normalerweise vier Becken mehr (2xCrash, China, Splash). Im Gegensatz zu vielen Toms (da bin ich bescheiden) transportieren sich Becken gut und ihre Klangvielfalt lässt sich an vielen Stellen einbringen.
M.
[...] Dachte immer, dass die Grenzfläche nur in der BD wirklich sinnvoll ist, von außen hingegen eher als Raumanteil dazugemischt wird. Was für eine Charakteristik verwendest du da? Eher Halbniere, nehme ich an?
Grenzflächenmikrofone sind zwar auch in der Bassdrum sinnvoll, aber das ist nicht die typische Anwendung und m.W. auch nicht der eigentliche Grund, warum es sie gibt. (Es gibt Leben außerhalb der Schlagzeugmikrofonierung.)
Die Richtcharakteristik ist in der Regel eine Halbkugel.
Übrigens kann eine Bassdrum auch mit anderen Mikrofonen von außen abnehmen; meistens geschieht das am Resonanzfell.
M.