Beiträge von Beeble

    klingt eher nach den Moduleinstellungen als nach Problemen der Soundkarte.


    Bei meinem 20 Jahre alten DTX gibt es die Parameter "Selbstrejuktion" und "Rejuktion".
    Diese Funktion verhindert Doppeltriggerung. Wenn 2 Trigger gleichzeitig ausgelöst wurden, wird der zweite Trigger automatisch für eine bestimmte Zeitdauer stummgeschaltet.
    Da es mit Midi nicht möglich ist zwei Noten gleichzeitig zu spielen, könnten Änderungen der Werte da abhilfe schaffen.


    Kannst du aber leicht testen, indem du mal eine Midisequenz in der DAW deiner Wahl aufnimmst.
    Dann siehst du ob beide "gleichzeitig" gespielten Noten aufgezeichnet werden.


    Für eine genauere Diagnose müsstest du allerdings etwas mehr zu deinem Setting veraten.

    Hat den Noten Editor schon jemand ausprobiert? Wie gut kann man da Transkriptionen umsetzen oder auch eigene Ideen festhalten?

    Das Teil ist echt sexy! Im oberen Teil des Programms sieht man sofort schon bei der Eingabe wie es auf A4 formatiert aus dem Drucker kommen würde.
    Das gerade eingegebene kann man sich auch vorspielen lassen, Sounds sind schon drin.
    Fehler kann man bei der Eingabe auch nicht machen, Pausen werden automatisch eingefügt, oder er springt in den nächsten Takt wenn man die Taktlänge vorgibt.
    Das ganze ist sehr übersichtlich und durchdacht gestaltet. :thumbup:

    Dann gebe ich auch hier mal meinen Senf zum Thema dazu.


    Ich bastel gerade an dem selben Problem.
    Ich benutze ein ca 20 Jahre altes Yamaha DTX2 Soundmodul, welches ich als reines Triggerinterface benutze um damit VSTi (Studio Drummer von NI)anzusteuern.
    Die Technik unterscheidet sich dabei nicht von einem aktuellen Roland Modul für 2500 Euro. Einzig die schlechten internen Sounds sind bei Roland etwas weniger schlecht, aber die wollen wir ja nicht.


    Auch heute noch bedienen sich alle Drummodul/Triggerinterface-Hersteller auf das mehr als 30 Jahre alte Midiprotokoll, was einerseits für Kompatibilität sorgt, andererseits auch Probleme mit sich bringt die heute leicht durch
    Zeitgemässe Technik zu umgehen wären.


    Ein Midiwort ist exakt 960 µs lang. Das runden wir mal auf 1ms, der Einfachheit wegen.
    Da die Daten nur seriell übertragen werden, heißt das, wenn zb 4 Noten übertragen werden sollen (HH, Snare, Bassdrum und Ride zb. gleichzeitig gespielt werden)
    diese nur nacheinander abgearbeitet werden und so insgesamt mindestens 4ms unterwegs sind bis sie am Rechner ankommen.
    4 gleichzeitig gespielte Noten kommen immer nacheinander an!


    Zu umgehen wäre das mit mehreren Midiports, für jedes Tom/Becken einer.
    Auf modernen Rechnern hat man ja über USB beliebig viele Midieingänge zur Verfügung
    Doch leider bieten die Modulhersteller dies nicht an.



    Im Rechner angekommen geht die ganze Rechenarbeit dann los um über zb.Adictive Drums einen Sound auszuwerfen. Das dauert bei guten Soundkarten noch einmal mindestens 3-5ms.
    Insgesamt sind die 4 gleichzeitigen "Sounds" erst mindestens 3-9ms später zu hören als sie gespielt werden.
    Das ist jetzt aber überhaupt nicht schlimm, da diese Zeitintervalle nicht wahrgenommen werden können.
    Der Schall vom BD Fell bis zum Tromelfell ist sehr viel länger unterwegs.


    Allerdings sind das die technisch kleinsten möglichen Werte, in der Praxis kommen noch einige Faktoren hinzu, die die Zeit vom Anschlag bis zum Sound noch verlängern.
    Bis so um die 10ms rum ist das aber nicht weiter störend, manch einer merkts aber schon, da es sich etwas anders anfühlt 4 gleichzeitige Anschläge nacheinander zu hören.


    Meine derzeitige Lösung besteht wie gesagt aus diesem auch heute noch topaktullem DTX2, einem AMD Dualcore mit 4Ghz und nur 4Gb Ram, als Audiointerface dient eine Juli@ Referenzaudiokarte
    und das ganze läuft unter Win7.
    Mit diesem System komme ich mit Studiodrummer und Battery auf eine Gesamtlatenz von 7ms.


    Der Rechner sollte schon das beste sein was man sich leisten kann.
    Mindestens 8GB Ram und ein schlankes System unter Windoof, eine SSD Festplatte und ein gutes Audiointerface sind Voraussetzung.


    Ohne jetzt das preiswerte Alesis Interface zu kennen, denke ich nicht das es sich von anderen Modulen unterscheidet.
    Die umsetzung eines Anschlags von einem Triggerpad bis zur Ausgabe als Midiwort ist sehr unkritisch und geschieht sicher im Bereich einiger µs.
    Dabei macht es keinen Unterschied ob das Modul 120€ oder 2500€ kostet.
    Ich habe leider noch nichts darüber gefunden und die Hersteller werden zu diesem Thema auch lieber schweigen wollen.

    Das ist mit 99% Sicherheit ein Thermoplast, also ein Kunststoff der sich durch Wärme verformen lässt, und deswegen lässt er sich auch schweissen.
    Da du wahrscheinlich weder die Ausrüstung noch die Erfahrung damit hast, vergiss es.
    Ich würde sowas mit Isolierband fixieren (gibts auch in weiß), das ist recht stabil und lässt sich durch ziehen sehr stramm aufbringen.
    Damit verhinderst du zumindest das der Riss nicht länger wird.
    Und das nächste Mal würde ich mir Besen kaufen die besser verarbeitet sind.


    Kleben kannst du vollkommen vergessen!
    Du bekommst ja keinen Kleber in die Rissflanken, die auch noch vorher gereinigt werden müssen und dann das ganze unter Druck verpressen gaht ja da auch nicht.

    Auf Grund deiner Frage gehe ich mal davon aus das du nicht mal 2 minuten in die Suche investiert hast.
    Das Netz ist voll von freien Renderings verschiedenster Gattung.
    Für Googles Sketchup habe ich zumindest schon einige Drums gefunden.


    Und wenn du deine eigene Trommel nachbauen willst, wo ist dann das Problem sie zu vermessen!?

    "Heute betreibt Roland Fabriken in Japan, den USA, Italien und Taiwan.
    Am 31. März 2009 beschäftigte Roland weltweit 2708 Mitarbeiter und erzielte einen Gesamtumsatz von über 1 Mrd. US-Dollar."
    Das ist nicht gerade ein Familienunternehmen und ausserdem eine Aktiengesellschaft (Quelle:Wiki)



    Aus Marketingsicht machen die es richtig, immer wieder alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen.

    Sehr inovativ! Ein 2 Kanal Triggerinterface welches sogar 16Bit Wavedateien lesen kann und dann für einen Kampfpreis von nur 200Dollar!
    Und kompatibel mit den eigenen Triggern ist es auch noch.
    Praktisch auch das Roland aus Kostengründen auf Ram und Rechnerschnittstelle verzichtet und statt dessen auf SD Karte setzt.
    Zweizeilige 16Char LC Displays sind ja auch wieder schwer im kommen.
    Das einzige was mich etwas stört an diesem Retro Gerät ist das etwas zu moderne Gehäusedesign.
    Ansonsten entspricht es jedoch genau dem was man von diesem Konzern so an Inovationen erwartet.
    -Hut ab vor deren Marketingstrategen!

    Schade, ich dachte es bestünde mehr Interesse an dem Thema.


    Naja, vielleicht rafft ihr euch doch mal auf eure Ergebnisse hier zu posten.
    Mich würde wirklich mal interessieren was die einzelnen Module so rausgeben.

    Zappon Lack. Nimmt etwas den Glanz, aber es bleibt dann halt so wie es nach dem lackieren aussieht.
    Ich würde lieber polieren, mit ner richtigen Politur, nicht mit diesem Paiste Cleaner, dann allerdings mit Maschine.
    -Die Logos dürften ja eh schon wegpoliert sein.


    Holzöl funktioniert auch.

    Ich befasse mich seit einigen Wochen mit dem Thema "Trigger zu Midi" um über ein E-Drum Modul, in meinem Fall ein ca 20 Jahre altes Yamaha DTX V2,
    brauchbar ein VSTi anzusteuern, bei mir die Software Studio Drummer von NI.


    Da ich bisher keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen konnte, was die Dynamik betrifft und ich weiss das einige Hersteller solcher Drum to Midi Module nur mit sehr wenigen
    Velocitylayern arbeiten, habe ich vergeblich versucht Informationen diesbezüglich über einige Hersteller herauszufinden.


    Eben stolperte ich über ein kleines Tool, welches einem genau anzeigt was da so an Midilautstärkeinformationen am Rechner ankommt.
    Ich war angenehm überascht, das mein altes DTX den gesamten möglichen Dynamikbereich überträgt.
    Man muss schon nen Weile rumspielen um irgendwann jeden Wert zu treffen. Bis auf den Wert 126 (siehe Bild) ist mir dies auch gelungen.


    Das Tool ist hierzu finden.
    Damit lassen sich natürlich auch Keyboards testen.


    Jetzt da ich weiss das alles brav am Rechner ankommt und ich in der Lage sein sollte Multisamples zu nutzen, geht es wohl "nur" noch ums Feintunen sowohl auf dem Modul als auch in der Software.
    Da gängige Software nur neuere Roland und Yamaha Modelle mit Presets unterstützt, gibt es vielleicht hier jemandem der auch mit einem DTX V2 arbeitet?


    Was mich jetzt brennend interessiert wäre einmal ein Vergleich mit anderen Modulen. Vom 130€ Alesis Modul bis zum 2500€ Flagschiff von Roland.
    Also Leute, wenn ihr ein E-Drum nutzt, macht doch mal bitte diesen Test und postet eure Ergebnisse hier.

    Also Kessel in der Mitte druchtrennen und wieder verleimen haut wegen Stabilität nicht hin?
    Ich hab schon Bassdrums gesehen, bei denen es so gemacht wurde!


    Ne haut nicht hin. Und bei den Bassdrums die du schon gesehen hast, bei denen haut das auch nicht hin.
    Wo liegt der Sinn etwas zu kürzen in dem man mit 2 Schnitten in der Mitte etwas rausschneidet?
    Alleine auf so ne Idee zu kommen finde ich schon sehr abenteuerlich. ^^


    Oder soll es auch so ne Transportkiste wie die von Split und Daniel werden?

    Falls das jetzt keine Scherzfrage war, mal ein paar Zeilen dazu.


    Deine Frage lässt darauf schliessen, das du keinen Plan hast was du da machen willst :D
    Wie denkst du denn aus einem Kessel einen "Ring" rauszuschneiden?


    Ok, jetzt mal im Ernst: Du hast sicherlich keine Formatkreissäge und wohl auch keinen Frästisch zur Hand,
    sonst würdest du so eine Frage nicht stellen. Ein Kessel besteht aus mehreren Lagen Furnier, die jeweils quer zur Maserung verleimt sind und dadurch dem Kessel Stabilität verleihen, da lässt sich nicht in der Mitte was rausschneiden und stumpf verleimen, schon mal gar nicht ohne entsprechendes Werkzeug.
    einen Kessel zu kürzen und die Löcher neu zu bohren ist wenig Aufwand für jemanden der weiss was er tut. Ebenso leicht lässt sich eine Gratung anfertigen.


    Bring deinen Kessel in eine Schreinerei und lass die das machen.
    Ansonsten wird das fürchterlich in die Hose gehen.

    Wenn professionelle E-Drum Techniken nur aufwendig zu realisieren sind


    sind sie ja nicht, nur niemand scheint Interesse zu haben so ein System zu vermarkten.
    Die grossen haben verständlicherweise kein Interesse daran und möchten natürlch ihre überteuerten und technisch rückständigen Systeme verkaufen.
    So weit mir bekannt ist baut Alesis als einziger ein reines Drum to Midi Interface für faire 120 Euro VK.
    Wenn man da noch 2000 Euro drauflegt bekommt man von Roland dann noch ein paar Sounds und ein paar Regler zum rumspielen dabei.


    Eine finanzstarke Firma wie Native Instruments, die gearde auch im Drum Bereicht herforragende Software vertreibt, wäre in der Lage solch ein Komplettpaket,
    also Software und Hardwareinterface, zum arbeiten mit technisch unspektakulären handelsüblichen Triggerpads zu realisieren.
    (NI vertreibt ja schon zb. mit Traktor solche Kombilösungen)


    Stattdessen versuchen sie ihre Software auf die Markführenden Anbieter anzupassen. Da erschliesst sich mir nicht der Sinn.
    Ist der Markt zu klein? Gibt es Deals mit Roland und Konsorten sich nicht in die Quere zu kommen? Oder was sonst ist der Grund?