im falschen Thread? - mach doch einen neuen Thread zum Thema auf, dazu gibt es zwar schon dutzende, aber dort könnte man zumindest versuchen sachlich alles zum Thema zusammenzutragen, das ganze möglichts wissenschaftlich und faktisch diskutiert statt emotionell .
Das man in einem Drummerforum auch über edrum sprechen kann ist ja schon toll, aber dann bitte auch mit Niveau und Contenance.
Alesis ist es wohl marketingtechnisch sehr ernst.
ich vermute mal, das Roland und Yamaha da den größten Anteil am Markt beanspruchen und zumindest für Yamaha der edrumsektor wohl wirtschaftlich völlig bedeutungslos ist. Influenzer sind nun mal auch der billigste und dabei hoch effiziente Weg breites Marketing zu betreiben. Dort findet sich genau die Zielgruppe.
Interessant ja auch welche Zielgruppe angesprochen wird.
Die Zielgruppe sind junge Männer die dem Playstationalter entwachsen sind und mal so machen wollen "wie die Großen"
Edrums sollen aussehen wie Schlagzeuge, klingen wie Schlagzeuge und out of the box funtionieren.
Wenn dann noch die Zielgruppenidole dafür Werbung machen, ist das doch sehr clever.
Die Zielgruppe sitzt dann im heimischen Keller und daddelt mit den Sounds ihrer Idole zu irgendwelchen Playalongs.
Alesis hat sicher auch viel an ihrem Ruf gutzumachen. Alten Wein in neuen Schlächen verkaufen, machen Roland und Yamaha seit 30 Jahren und das sehr erfolgreich.
"neue" Inovationen werden gerne angenommen.
Ich denke der Rest vom Markt, den Roland/Yamaha noch nicht erobert hat, ist von den wenigen Herstellern die einigemaßen ernst zu nehmende Produkte herstellen. heiss umkämpft
Interessant finde ich auch, das keiner der großen den Fokus auf Softwaredrumming legt.
Kleine Klitschen wie Audiofront die mit ihrem edrumin zwar Punkten können, aber im Markt der großen nicht präsent sind.
Aber vielleicht ist der Markt für VSTi und edrum auch zu klein als das man da viel in Marketing steckt um neue Kunden zu generieren.
Die Freaks und Nerds kann man nicht generieren und man muss sie auch nicht suchen, die finden einen.
das würde irgendwie bedeuten, daß "Influencer" mehr Macht über das Kaufverhalten der Probanden hätten, als die Qualität des Produktes selber...
genau so ist es.
Gute Produkte lassen sich mit schlechem Marketing nicht verkaufe, schleche mit gutem Marketing schon.
Marketing geht vor Qualität, wenn beides gut ist um so besser.