Beiträge von Beeble

    Ich denke auch das die Regeleinheit einfach nur den Pegel nachregelt. Im Gegensatz zum Kompressor aber eben auch die kleinen Pegel anhebt.
    Daten wie schnell und wie genau sie das macht wird es beim Hersteller sicher nicht geben?

    Da sie das ganze augenscheinlich mit Röhren statt mit Transistoren erledigt, ist davon auszugehehen, das sie trägheitsbedingt die Hüllkurve
    unschön verbiegt, was dann auch die Unbeliebtheit dieser "Automatik" erklärt.
    Sowas ähnliches gabs ja später in den Casettenrecordern. "Aussteuerautomatik", was nichts anderes war als ein Limiter, mit ebenfalls festen Parametern

    und bestenfalls für Sprache taugte.

    Vielleicht sollte ich Pinstripe/Diplomat auch mal testen für mein Live-Kit

    unbedingt.
    Ich habe sogar diese Hydraulic von Evans für live aufgezogen. Erstens weil sie schwarz sind..nein Blödsinn.
    Da ich nur 14" und 16" spiele und es gerne tief gestimmt habe, sind die wirklich gut (wenn sie neu sind)
    So gut wie keine Obertöne, schöne Transienten und sehr leise, was den Overheads zu gute kommt.
    Ich würde sogar behaupten, das die länger gut klingen als Pinstripe und sich über ein größeres Frequenzspektrum stimmen lassen.

    Ansonsten spiele ich auch die Kombi G1/G2

    Ich verstehe das nicht so ganz.
    Die Aufnahmeautomatik pegelt doch nur das Signal? Niedrige Pegel werden verstärkt, hohe abgesenkt.
    Der Kompressor senkt nur die Pegel oberhalb des Arbeitspunkts ab.
    In deinem Hörbeispiel höre ich nur Pegeländerungen, aber keine Kompression?
    Oder sind diese so gering das man sie nicht hört und auch in deiner Waveformdarstellung nicht sieht?


    In deinem Soundbeispiel sehe ich einen Dynamikumfang von >30dB wo greift denn da wann welche Kompression?

    und wie stellst du den Pegel ein ab wann die Kompression greift?

    Das Schaltbild hilft mir da auch nicht :) Ich sehe zb. keinen Komparator.


    Im Grunde verstehe ich nur Bahnhof :)

    Ja aber dann sind wir wieder bei einer "Multikomponenten"-Lösung.

    ich verstehe die Problematik nicht.
    Man kann ja auch alles in ein Case bauen. Windows Mini Rechner zb Geekom A5 mit Rhyzen7, SD3 in den Autostart. kleinen Bildschirm und Tastatur mit Touchpad draufgeschraubt und mit einem Fingerdruck kann man loslegen.
    Das edrum wird doch eh überwiegend stationär genutzt.
    In Summe ist das auch nicht mal halb so teuer wie ein TD50x wo man nur dessen Midifähigkeiten nutzt.
    eDrumin statt Roland Modul und man ist sogar frei in der Auswahl seiner Hardware.

    Was übersehe ich hier, oder was habe ich nicht verstanden?

    wo sind wir eigentlich?

    im falschen Thread? - mach doch einen neuen Thread zum Thema auf, dazu gibt es zwar schon dutzende, aber dort könnte man zumindest versuchen sachlich alles zum Thema zusammenzutragen, das ganze möglichts wissenschaftlich und faktisch diskutiert statt emotionell .
    Das man in einem Drummerforum auch über edrum sprechen kann ist ja schon toll, aber dann bitte auch mit Niveau und Contenance.


    Alesis ist es wohl marketingtechnisch sehr ernst.

    ich vermute mal, das Roland und Yamaha da den größten Anteil am Markt beanspruchen und zumindest für Yamaha der edrumsektor wohl wirtschaftlich völlig bedeutungslos ist. Influenzer sind nun mal auch der billigste und dabei hoch effiziente Weg breites Marketing zu betreiben. Dort findet sich genau die Zielgruppe.

    Interessant ja auch welche Zielgruppe angesprochen wird.
    Die Zielgruppe sind junge Männer die dem Playstationalter entwachsen sind und mal so machen wollen "wie die Großen"

    Edrums sollen aussehen wie Schlagzeuge, klingen wie Schlagzeuge und out of the box funtionieren.
    Wenn dann noch die Zielgruppenidole dafür Werbung machen, ist das doch sehr clever.

    Die Zielgruppe sitzt dann im heimischen Keller und daddelt mit den Sounds ihrer Idole zu irgendwelchen Playalongs.


    Alesis hat sicher auch viel an ihrem Ruf gutzumachen. Alten Wein in neuen Schlächen verkaufen, machen Roland und Yamaha seit 30 Jahren und das sehr erfolgreich.
    "neue" Inovationen werden gerne angenommen.

    Ich denke der Rest vom Markt, den Roland/Yamaha noch nicht erobert hat, ist von den wenigen Herstellern die einigemaßen ernst zu nehmende Produkte herstellen. heiss umkämpft


    Interessant finde ich auch, das keiner der großen den Fokus auf Softwaredrumming legt.

    Kleine Klitschen wie Audiofront die mit ihrem edrumin zwar Punkten können, aber im Markt der großen nicht präsent sind.
    Aber vielleicht ist der Markt für VSTi und edrum auch zu klein als das man da viel in Marketing steckt um neue Kunden zu generieren.

    Die Freaks und Nerds kann man nicht generieren und man muss sie auch nicht suchen, die finden einen.


    das würde irgendwie bedeuten, daß "Influencer" mehr Macht über das Kaufverhalten der Probanden hätten, als die Qualität des Produktes selber...

    genau so ist es.

    Gute Produkte lassen sich mit schlechem Marketing nicht verkaufe, schleche mit gutem Marketing schon.

    Marketing geht vor Qualität, wenn beides gut ist um so besser.

    Auch in Aachen gibt es sicher Räume wo man gar nicht vermuten würde, das dort mal eine Band eine Heimat finden kann.
    Hier in Düsseldorf/Duisburg sieht es ebenso schlecht aus. Die bekannten Hotspots wie Musikbunker sind belegt und viel zu teuer.
    Ich war schon immer ein Freund von Alleinnutzung, dulde keine Band in Hörweite und verlange saubere, trockene, heizbare Räume, möglichst mit Fenstern.
    Sowas gibt es überall, versteckt in jeder Stadt. Man muss es nur suchen und finden.
    Angefangen mit zb google Maps Örtlichkeiten raussuchen wo man vermuten kann, niemanden zu stören.
    Dann mal mit dem Moppet diese Orte abklappern und inspizieren auf Leerstand und Eignung.
    Geeignet sind vor allem alte Bürogebäude die etwas abseits liegen.
    Dann den Eigentümer ausfindig machen und einfach ansprechen.
    So haben wir bisher immer Proberäume gesucht und gefunden.

    Aktuell mitten in Duisburg City einen idillischen Hinterhof ca.30m² + eigenes Badezimmer, 2 Räumen mit Fenstern, Parkmöglichkeit und einer Veranda mit Pergola.
    Das ganze für 230Euro incl NK.


    In einem von von der Stadt betriebenen Musikbunker verlangen sie 320 Euro für ein 19m² Loch im Keller!

    Zitat

    ...noch die Werksfelle, also schätzungsweise 25 bis 30 Jahre alt...
    ...bleiben die Dinger ewig drauf.

    ...sind die Resos teilweise >10 Jahre drauf.

    ...Resofelle sind glaube ich seit 5-10 Jahren oder so drauf,

    ...Ich spiele Felle teils seit Jahrzehnten.

    ......ich halte es genau so.

    hier tun sich ja Abgründe auf! :D


    PS: wie oft putzt ihr eigentlich eure Becken!? :saint:

    mir fällt nur keine vernünftige Messmethode für reines Audio ein... Wenn ich im Kreis fahre kann ich Wiedergabe- und Aufnahmelatenz nicht trennen.

    Das geht extern mit einem Oskar. In Kanal 1 kommt das Mikrofon, in Kanal 2 das Ausgangssignal. Jetzt kannst du auf das Mikro klopfen und den Zeitversatz ablesen.
    Damit hast die gesamte Latenz des Signalwegs. Zusammen mit den Werten aus einem Loopbacktest und ausgeschaltetem Asioversatzausgleich in der DAW kannst du jetzt alle Werte berechnen.
    Sollte der Loopbacktest mit Asiolatenzausgleich zu einem deckungsgleichen Signal führen, stimmen die Werte die in den Treibereinstellungen angezeigt werden und du kannst das Oszilloskop im Schrank lassen.

    Der Phillip soll mal seinen Mac mit dem Behringer verbinden und mal Erfahrungen schildern

    genau das sollte er mal testen bevor man bei RME anruft und sich über Microsekunden streitet.
    Auf einem Macbook 2016 mit i7 fahren wir da mit 5ms sehr gut.
    Der M2 sollte das besser können, nach Angaben einiger verlässlicher Nutzer auch mit 32 Samples.

    Vielleicht liest der Threadstarter ja hier noch mit.

    Mein Senf, meine Erfahrung:
    An meinen Proberaumsets sind die Resos teilweise >10 Jahre drauf.
    Auf meinem Tourset erst 2 Jahre, aber nur weil ich damals alles neu befellt habe. Die werden sicher noch einige Jahre drauf bleiben.

    Das Material der Felle altert über Zeit, über eine sehr lange Zeit.
    Resos werden ja nicht bespielt und dürfen frei und weich in ihrer Eigenresonanz schwingen. Snare mal ausgenommen.
    Schlagfelle werden durch den hohen Schlagimpuls brutal zum schwingen gebracht. das Fell an der Stelle des Impacts stark verformt.

    Dies führt zu einem deutlich schnelleren Verschleiss und man hört es ja auch schon nach kurzer Zeit.


    Bei Resos kann man sicher vom Wechsle in einem bestimmten Zeitintervall sprechen, sofern man denn einen Unterschied hört, den ich nicht höre.

    Bei Schlagfellen ist es doch in erster Linie davon abhängig welcher Schlagenergie das Fell über Zeit ausgesetzt ist.
    Ich spiele mit durchschnittlich 240bpm mit vielen doublestrokes.
    Ein Jammerbluestrommler schafft vielleicht in einem Jahr die gleiche Anzahl an Schlägen wie ich in einem Song.
    Ich müsste das Snarefell ca. alle 2 Monate wechseln, wechsel aber seltener und meist erst im Studio oder wenn selbst der Gitarist meint das es mal Zeit wird ;)


    Allerdings habe ich auf dem Liveset Evans Hydraulic drauf, die sind sehr tauglich wenn sie neu sind. Ebenso wie die Pinstripes.
    Altern aber sehr schnell, was man deutlich hört und ein Profi würde die sicher nach jedem Gig wechseln.
    Meine doppellagigen Evans klingen auch nach Monaten noch gut.


    Ich würde den Fellwechsel gerade bei Schlagfellen vom Verschleiss abhängig machen und nicht von der Zeit.
    Resofelle dagegen von der Zeit, wobei ich keinen signifikanten Unterschied feststelle, zwischen frischen und Jahre alten.

    Nein, du täuscht dich! Du willst mir doch nicht ernsthaft weis machen, daß das die Latenz von den Behringer-Wandlern ist...

    Das sind 32Samples bei 44,1kHz


    und das die Werte bei 128 Samples.


    mit einem zusätzlichen Interface käme noch dessen Ausgangslatenz und noch die Eingangslatenz des XR mit 0,8ms hinzu.

    Deswegen schrieb ich sinnfrei.

    Mit 48kHz (würde ich am XR nutzen) verringern sich die Werte noch leicht.

    Noch ne Anmerkung zu deinem Schaltbild:

    So sollte man das nicht machen, bzw. so macht es keinen Sinn, weil nicht nur umständlich sondern auch unflexibel und störanfällig.

    Mit deiner Variante hast du keinen Einfluss auf den Bandmix, brauchst mehr Geräte und Kabel.


    Alle Instrumente ins XR, auch dein Mac (enweder via Audio 2 Kanal, oder USB mit bis zu 16)

    Alle Monitormixe über die 6 Busse, mono oder stereo, je nach gusto)

    So hast du vollen Zugriff auf den Monitormix von dir und dem Rest der Kapelle.

    Da kann ich dir nicht helfen.

    Wenn du, wie du sagst, mit wenig Gefuddel arbeiten willst, würde ich mir für Audio eine Windows Partition einrichten.

    Ansonsten ist Midi doch eh die bessere Wahl. So bist du nicht auf den Rolandsound angewiesen.


    Unterstützt Ardour nicht AU und VST? Oder welche DAW benutzt du?

    Ich habs gerne tief und spiele 14" und 16" als Toms und eine 14x6,5 Stahlsnare, relativ hoch gestimmt, je nach Location auch mal bedämpft.
    Die Toms sind entsprechend tief gestimmt und mit doppellagigen Fellen relativ kurz.

    Sustain sollte schon etwas vorhanden sein, meiner Meinung nach.


    Kommt auch immer drauf an wie abgenommen wird und was die PA hergibt.
    Meist haben wir unsere eigenen Micros dabei, da wir unser Monitoring selbst machen.


    Und das war's doch, was Punk ausmacht. Keiner hat Ahnung, alle haben Spaß, und's Bier schmeckt

    nur weils Punk ist, muss es nicht Scheisse klingen ;)

    Ich bin da sehr pingelig und kläre das im Vorfeld ab, wenn wir nicht unseren eigenen Tonler dabei haben.

    Sehr schön geschrieben, aber..

    Nicht überall wo KI draufsteht ist auch KI drin.
    Diese Tools basieren auf maschinellem Lernen und arbeiten nach strengen Mustern um Ergebnisse zu berechnen.
    Anders als zb. der ganze Werbemist der uns von Google, fb und Co um die Ohren gehauen wird.
    Dort Arbeiten Maschinen selbstständig und treffen Entscheidungen.
    KI in der Musik oder der Kunst generell ist nur möglich wenn es Vorgaben von echten Künsterln gibt, die man verwertet oder weiterführt, oder sich daran orientiert.
    Ähnlich wie Coverbands die auf die Künster angewiesen sind, welche Nachschub erschaffen.
    Eine KI die eigenständig Texte, Gesang und sogar ganze Arangements generiert die nicht als solche zu erkennen sind wird es vielleicht irgendwann mal geben.

    Aber schafende Künstler wird es auch weiterhin geben.
    Einige nutzen diese Möglichkeiten auch als Mittel zum Zweck, als ein Werkzeug.
    Ich selbst nutze sowas für die Musik und die Produktion. Es vereinfacht die Arbeit und bietet neue Möglichkeiten.


    Aber es ist ja Satire :)