Beiträge von Katschi

    Mit diesen Maßen bei DHL und evtl. Sperrgutzuschlag macht's wirklich keinen Spaß. Geh doch über GLS, dort kannst du zunächst die Paketmaße und die groben Sender/Empfängerdaten eingeben und du erhältst sofort einen Preis. Die sind nicht auf Sperrgut fixiert. Ich habe eben mal ein Würfelpaketmaß mit jeweils 60 cm angegeben, also eine Volumengröße, in die du deine 22x20er BD reinbringst. Online-Preis 18,90 €. Das ist bezahlbar und machbar.

    Ob du zur Verbesserung deines Schlagzeugspiels auch das Bassspielen lernen musst, sei mal dahingestellt. Wenn du das vom Zeitaufwand her gestalten kannst, warum nicht, wenn es dich bereichert?


    Ich finde, dass man sein Drumming sehr gut verbessern kann, wenn man sich nicht nur intensiv auf den Bass konzentriert, sondern sich auch mit dem oder einem Bassisten auseinandersetzt. Mal zusammensitzt, zu zweit spielt, diskutiert um die jeweilige Sicht- und Spielweise zu verstehen. Das bringt für die Entwicklung des Schlagzeugspiels enorm viel, vor Allem auch für das musikalische Einfühlungsvermögen, die Banddienlichkeit. Keineswegs haben sich die anderen nach dir zu richten. Du legst mit dem Bass zusammen die rhythmische Basis, gewissermaßen den Drive. Du lernst, dass das ganze technische Drum-Gefrickel eigentlich nur Kacke ist. Den ganzen Overload, der allenfalls in einer Drum-Clinic interessant ist, kannst du erst mal über Bord werfen. Du wirst reduziertes Spielen lernen und die Akzente dort setzen, wo sie im Verbund mit dem Bass perfekt passen. Du bekommst ein Gespür für Dynamik und Harmonie, ein viel besseres Timing und wirst Fills zielgenau und ruhiger setzen. Das ist für das Verständnis Bass/Drums schon verdammt viel. Fürs Erste. :)

    Ich habe mir das komfortabel eingerichtet. Als Basis ein kleiner Mixer, ein Behringer Xenyx 802. Raummikro drauf, das gute Dr. Beat DB90 Metronom angeschlossen, Shure SE215 In-ears, das ich mit einem Fischer Amps Mini Bodypack kopple. Mit dem Bodypack (am Gürtel) kannst du wesentlich besser die Lautstärke aller angeschlossenen Komponenten justieren. Wenn du den Basser noch drauflegst, ist das fast schon die Krönung.


    Beim Jammen spiele ich ohne jegliche Rhythmusunterstützung. Das ist ja freies Spiel und dient hauptsächlich dem musikalischen Verständnis als dem tempoorientierten Spiel.

    Nix los hier. Bin ich die letzte Spezies, die ein Rogers besitzt? Und weil hier längere Zeit tote Hose war, kommt der Thread mal wieder zum Vorschein. Nicht ohne neues altes Rogers. :)


    Ein klassisches 9/72-Shellset habe ich auf die Werkbank genommen und mit Stegners neuer Folie St Pro midnight blue bezogen. Gefällt mir besser als das Blue Onyx, das es für diese Sets mal gab. Das Set war zuvor mit einer Korktapete bezogen und lackiert (:(), die Kessel und Hardware aber in erstklassigem Zustand. Neue Felle gab's auch. Remo Emperor colortone red und Ambassador clear - für den voll konkreten Rogers-Sound.


    Bilder:


    Der Sinn der clave (= Schlüssel) ist nicht, diesen zu zerlegen oder zu überlagern. Die clave ist die Schlüsselfigur, die Richtlinie, an der sich alle anderen orientieren. Je nach Größe der Band hört man sie oder allenfalls im Hintergrund. Für die Musiker ist sie aber präsent. Nur so laufen die komplexen polyrhythmischen Figuren nicht aus dem Ruder. Die clave wird in aller Regel konsequent durchgespielt.

    Also anhand deiner Fragen würde ich dir erst einmal empfehlen, die Latte deutlich tiefer zu hängen und dir das Grundverständnis der Schlagzeugnoten-Schreibweise, Notenwerte und Symbolik zu erarbeiten. Und mit einfachen Übungen zu beginnen. Basics, die dir mehr bringen, weil du dann einen besseren Zugang zum Verständnis und Lesen von Noten als auch zum Rhythmusaufbau bekommst, als gleich in komplexere Koordinations- und Handsatzübungen einzusteigen. Du zäumst sonst das Pferd von hinten auf. Das, was du hier üben willst, setzt genau dieses Grundverständnis voraus.

    Zwei völlig unterschiedliche Bands, anderer Musikstil, räumlich entfernte Orte. Und dann noch diverse Gigs (wenn es wieder losgeht). Daher je Band/Proberaum ein Kit. Ich schleppe mir keinen Wolf mehr. Das ist meine Philosophie. Selbstverständlich sind sowohl Set und Beckenset auf die jeweilige Band ausgerichtet. Mein (bestes) Set zu Hause ist zum Proben und für Gigs. Je nachdem, mit welcher Combo ich spiele, nehme ich das dafür vorgesehene Beckenset mit. Die R&B-Combo wird typisch bestückt, die Bigband-Combo unterstütze ich ausschließlich mit diversen Rides. Die Set-Kesselgrößen sind bei mir identisch, aber da unterschiedliche Hersteller, auch klanglich auseinanderliegend. Damit komme ich prima zurecht.

    Verkaufe obiges Set aus der pre-Recording-Custom-Ära.


    Das Yamaha steht tipptopp da, ohne jeden Makel.

    Baujahr 1981

    Folierung stage white

    Bassdrum 22 x 14

    Snare 14 x 5,5 SD055MD

    Tom 12 x 8

    Tom 13 x 9

    Floortom 16 x 16

    Yamaha Doppeltomhalterung


    Preis 1.650 € bei Abholung

    Versand selbstverständlich möglich, zzgl. Kosten via GLS




    Weitere Bilder gerne auf Anfrage per E-Mail.


    Grüße


    Katschi