Interessant, was da so alles rausgekitzelt und vor allem rhythmisch empfunden wird. Alles nachvollziehbar und richtig. Wohl, weil sich der Rhythmus nicht so recht einordnen lassen will. Er ist irgendwie indifferent und vereint Elemente aus Swing, R‘n‘R und frühem Beat. Ob ich die nun gerade, punktiert oder als Swing spiele, es ist von allem was drin, passt und man fliegt nicht aus der Kurve. Die Nummer ist doch genau in dieser Übergangszeit entstanden, wo sich der Beat erst entwickeln musste und die haben halt experimentiert. Und dem zweifellos noch dominanten Swing- und Shufflefeeling eine vergleichsweise harmlose gerade Beatvariante zugefügt. Ich habe so Zeugs lange mit einem Musiker, der in dieser Ära damit aufgewachsen ist, gespielt, der mir beigebracht hat, darauf zu achten, welches „base feeling“ hervorsticht. Daran haben wir uns orientiert, mal geshuffelt, mal Surf Beat, mal hart punktiert, mal gerade oder angeshuffelt oder eben im Swing. Zunächst mal nur so gespielt, um ins Fahrwasser zu kommen. Und wenn du das intus hast, beginnst du ein Feeling für die technischen Feinheiten zu entwickeln. Es ist oft eine Frage der Betonung. Was auch für Love Me Do gilt.